Wenn ich mir einige Kommentare zur gestrigen Höhle der Löwen-Folge mit purora anschaue, lese ich oft: „Boah, der Frank ist immer so streng“, „extrem übergriffig“ oder „Muss das wirklich so überheblich sein?“.
Ich weiß, dass ich manchmal sehr direkt und hart rüberkomme. Aber ich mache das aus einem guten Grund: nicht, um Gründer fertigzumachen, sondern um zu helfen. Die Höhle ist kein Kuschelkurs, sondern ein Realitätscheck.
Ein „Ihr seid so sympathisch, alles toll, schmeckt super, sieht schön aus“ hilft niemandem, wenn die Zahlen nicht stimmen, das Produkt kein echtes Problem löst oder das Geschäftsmodell nicht trägt.
Ich hätte mir damals jemanden gewünscht, der mich früh wachrüttelt und mir genauso klar sagt, wenn ich mit Vollgas in die falsche Richtung unterwegs bin.
Diese Person hatte ich nicht und genau deshalb nehme ich diese Rolle heute sehr ernst.
Wie Judith Williams gestern auch gesagt hat: Es ist unser Job, Fehler aufzudecken und Gründer den besten Weg aufzuzeigen, wenn wir das Gefühl haben, dass sie ins Verderben rennen.
Gründen ist einer der härtesten, aber auch der schönsten Wege, die man wählen kann. Und meine Aufgabe als Löwe ist nicht, euch das zu sagen, was sich gut anfühlt, sondern das, was ihr wissen müsst.
Was denkt ihr: Bin ich manchmal zu hart oder gehört genau das dazu? 👇