Ali Mahlodji • Business Humanist • Leadership Mentor

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Um 02:27 in der Früh bekam ich folgende Nachricht: "Du bist gerade einfach Thema bei der Pressekonferenz 😍"
Absenderin: die richtig coole Journalistin Alina Marzi, live aus Los Angeles

Ich sah die Nachricht erst, als ich um 6:30 wach wurde und wenige Minuten später sah ich mir auf der offiziellen FIFA-Seite die Pressekonferenz an.

Die darauffolgenden zwei Minuten und siebzehn Sekunden von Ralf Rangnick und David Alaba waren für mich ehrlich gesagt surreal (gerade was am Ende gesagt wird ist einfach nur mehr 🤩)

Das österreichische Fußball-Team unter Ralf Rangnick ist eine unglaubliche Truppe und sie wissen selbst ganz genau, was sie tun und sie brauchen für ihren Erfolg niemanden von außen.

Aber zeitgleich zu sehen, welche Wertschätzung du für deine Arbeit mit ihnen bekommst, ist natürlich etwas, was dich wirklich glücklich macht.

Als ich beim Betreuerstab vor Ort war und danach bei den Spielern, ging es in einer der Sessions ganz klar darum: „Wie gehst du damit um, wenn du kurz vor Ende ein Tor kassierst?“ Ich sprach mit ihnen über die Kraft der Akzeptanz, dass, wenn du mit dem Rücken zur Wand stehst, es nichts bringt, dich in Drama zu verlieren. Du musst akzeptieren, wie die Dinge gerade sind, und sofort in den Angriff gehen und alles tun, was du kannst, und du darfst niemals die Hoffnung verlieren.

Als ich mir das Spiel gegen Algerien ansah, erkannte ich in den letzten Sekunden sehr vieles von dem, was wir besprochen hatten.

Nur ich dachte niemals, dass die Spiele das auch auf meine Arbeit beziehen werden. Dann siehst du diese Pressekonferenz und dir wird ganz warm ums Herz 🙏🏼

Ich bin ich gerade einfach nur glücklich und dankbar und habe Tränen in den Augen.

Es ist einer dieser Momente wo du einfach merkst, dass sich die letzten 20 Jahre deiner Arbeit ausgezahlt haben um die Person zu werden, die anderen helfen kann, das Beste aus jeder Situation zu machen.

Und zwar egal ob es die Stars vom ÖFB Team sind oder Jugendliche oder Spitzenführungskräfte oder Menschen, die gerade einen eigenen Weg gehen wollen.

Jetzt mit dem Blick nach vorne: GEMMA BURSCHEN!!!!!!
Österreich gewinnt beim Auftakt der WM 3:1 gegen Jordanien und beim 1:0 rennt Goldtorschütze Romano Schmid sofort zur Ersatzbank - zum verletzten Christoph Baumgartner.

Für Christoph Baumgartner war die Verletzung das Ende seines Lebenstraums als Fußballer. Operation - Ausfall.

Doch er flog mit in die USA, mit Krücken und obwohl nicht aktiv am Platz, so doch aktiv als Teil einer Fussballkultur, die niemand mehr geprägt hat als unser ÖFB Trainer Ralf Rangnick.

Und genau das macht die Kultur eines Teams aus: man lacht zusammen, man gewinnt zusammen und sogar im größten Siegestaumel vergisst du nicht die Menschen, die dich auch von der Seitenlinie aus unterstützen.

Ich durfte eine Woche bevor das ÖFB-Team in die USA flog mit ihnen arbeiten. Sowohl beim Betreuer-Team als auch bei den Spielern selbst ging es mir ganz stark darum, dass sich alle darauf fokussieren FÜREINANDER zu spielen, um dann MITEINANDER zu wachsen!!

Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe selten eine Truppe von Menschen erlebt, die so gut drauf sind und das Zwischenspiel zwischen Profisein und echter Freude zeitgleich verkörpern.

Ralf Rangnick ist ein Weltklassetrainer, ein echter Mensch und jemand, unter dessen Einfluss die Spieler zu einer Familie werden.

3:1 gegen Jordanien - und jetzt geht’s auf gegen Argentinien!!!
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FUTURE OF HUMANITY AWARD, Preisträger: Ali Mahlodji. WAS FÜR EIN ABEND!

Ich glaube, mein 14-jähriges Ich würde wahrscheinlich sagen: „Alter, ich hab's ja gesagt: Vertrau in das Leben und gehe einen Schritt nach dem anderen.“

Die Wahrheit ist, dass vieles von meinem Antrieb darin begründet war, dass meine Jugend keine angenehme war.

Eine andere Seite meines Antriebs war die Wut auf diese Welt, dass nicht alle Menschen immer gesehen werden.

Und daher wollte ich eine Welt erschaffen, in der Menschen ihre Genialität wieder entdecken.

Ich begann meine Konzern-Karriere vor über 20 Jahren als Computerwissenschaftler, davor stotternder Schulabbrecher, davor Flüchtling.

In meiner Rolle als Computerwissenschaftler und People Manager verliebte ich mich irgendwann in die Menschheit und erkannte schon damals, dass die große Frage der Zukunft darin liegen wird, wie wir als Menschheit mit uns selbst, aber auch mit neuen Technologien und der Unsicherheit umgehen.

In all dieser Entwicklung begründet lag immer mein Antrieb, Dinge zu erschaffen, um Menschen die Möglichkeit zu geben, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Zuerst mit Jugendlichen und der Gründung von whatchado (damals Europas größter Job-Orientierungsplattform), danach immer mehr mit Erwachsenen, heute mit unserem futureOne Institute für die gesamte Gesellschaft und Arbeitswelt am Sprung in die Zukunft.

Als ich erfuhr, dass ich den FUTURE OF HUMANITY AWARD für meine Arbeit erhalte, war ich ehrlich gesagt sprachlos.

Ich war dankbar und es gab diesen Moment der Stille, wo irgendeine Stimme in mir sagte: „Ali, das ist jetzt der Meilenstein, der dir zeigt, dass du am richtigen Weg bist. Vertraue auf den weiteren Weg, Schritt für Schritt.“

Heute mit Menschen diesen Abend genießen zu dürfen, die mir sehr sehr nahe sind, war das eigentlich große Geschenk.

Im Kern war es dieses Gefühl: Ich bin eingebettet in eine Gemeinschaft von Menschen, die mit mir auf meinem Weg sind und dabei auf ihre Weise ihre Genialität in diese Welt bringen.

Teil von etwas Größerem zu sein ist es, was wir Menschen heute mehr denn je benötigen, weil dann entsteht Verbundenheit und eine neue Beziehungsebene, in der wir zu neuen Ufern aufbrechen.

Ich danke von Herzen für diesen Award und ich widme ihn all den Menschen, die an Lösungen arbeiten, diese Welt gemeinsam besser zu machen.

Unterschätzt niemals die Menschheit.

Wir haben uns immer wieder neu erfunden und wir werden auch diesmal beweisen, dass am Ende des Tages die Magie in der Lebendigkeit unseres Menschseins liegt.

Für uns alle, für die Natur, für unseren Planeten und für all die Generationen nach uns.

LOVE ALI

PS: Ja, auf meiner Hand habe ich meine Dankesrede notiert 😂
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Sieben Dinge, die ich von unserem ÖFB-Bundestrainer Ralf Rangnick gelernt habe.

In den letzten Wochen haben wir erlebt, wie ein Visionär ein ganzes Land begeistern kann.

Ich hatte heuer das Glück, Ralf Rangnick in unterschiedlichen Situationen kennenzulernen. Und wie bei allen außergewöhnlichen Führungspersönlichkeiten sind es oft die kleinen Momente, die am meisten über ihre Qualität verraten.

Kleiner Hintergrund: Ralf Rangnick hatte mein letztes Buch gelesen und mich gefragt, ob ich mit dem Betreuerteam und den Spielern arbeiten möchte – eine Woche vor der WM in den USA.

Erkenntnis #1:
Du musst wissen, wann du klare Vorgaben machst und wann du dein Team die Fragen stellen lässt.
Beeindruckt hat mich, wie viel Freiraum er seinem Betreuerteam gibt. Gleichzeitig war seine Vision immer spürbar.

Erkenntnis #2:
Versuche niemanden zu ändern, sondern hole heraus, was leuchten möchte.
Ralf Rangnick sieht zuerst den Menschen und dann die Rolle.

Erkenntnis #3:
Konstante Neugier.
Zu erleben, wie neugierig jemand mit so viel Erfahrung geblieben ist, war für mich eine echte Lektion.

Erkenntnis #4:
Realismus, Realismus, Realismus – und gleichzeitig die Kraft zu träumen.
Ich habe selten jemanden erlebt, der Dinge so klar anspricht und gleichzeitig genau weiß, wann Hoffnung und große Träume ihren Platz haben.

Erkenntnis #5:
In Verbindung bleiben.
Trotz seines vollen Kalenders war er präsent und für die Menschen da.

Erkenntnis #6:
Andere Perspektiven dürfen einen Platz haben.
Eigentlich ging es bei unserem ersten Gespräch um Bildung und die Zukunft junger Menschen. Daraus entstand die Idee, dass ich aufgrund meiner Leadership-Arbeit und meiner eigenen Geschichte auch dem ÖFB-Team Impulse geben könnte.
Was bei vielen Monate dauert, entsteht bei ihm oft in einem einzigen Gespräch.

Erkenntnis #7:
Der Blick nach vorne.
Österreich ist gegen Spanien ausgeschieden. Trotzdem war sofort klar: Der Blick geht nach vorne.

Viele fragen mich, von wem ich lerne.
Ich habe von vielen Führungspersönlichkeiten gelernt. Diejenigen, die mich am meisten geprägt haben, hatten eines gemeinsam:
Sie wollten immer besser werden, zu den Besten gehören und haben dabei nie den Menschen hinter der Rolle übersehen.

Alles Gute an Ralf Rangnick und das großartige ÖFB-Team. Es war eine Freude, euch begleiten zu dürfen – und eine noch größere, Fan zu sein. 🤜🤜
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Die Große ist schon sieben Jahre alt. Ich habe sie gerade in die Volksschule gebracht. Die Kleine wird in Kürze drei Jahre alt und sie habe ich gleich danach in den Kindergarten begleitet.

Wir haben uns gerade bei der Eingangstüre zum Kindergarten ganz fest umarmt, haben gemeinsam eingeschlagen und unser Morgenritual gemacht:

Dieses besteht daraus, am Boden zu stampfen und laut zu rufen: "Ich bin toll! Ich bin toll! Ich bin toll!"

Danach umarmen wir uns und dann sagen wir: "Ich bin g'scheit! Ich bin g'scheit! Ich bin g'scheit!"

Und dann klopfen wir uns auf die Brust und sagen: "Ich bin stark! Ich bin stark! Ich bin stark!"

Und dann reißen wir die Hände in die Luft und rufen gemeinsam YEAHHH und umarmen uns 🥰

Ein bisschen sieht das aus wie bei einem Tony Robbins Seminar und die Wahrheit ist, genauso wie dort arbeite ich persönlich ja auch immer nur mit Methoden, die funktionieren.

Seit über 20 Jahren setze ich mich mit professioneller Persönlichkeitsentwicklung, Gehirnforschung und Lernforschung auseinander. Ich werde oft gefragt, wie ich meine Kinder auf die Zukunft vorbereite, und meine Antwort fokussiert sich immer auf Glaubenssätze, Rituale und Prinzipien.

Als meine Siebenjährige und ich gestern Abend schlafen gegangen sind, haben wir etwas gemacht, was ich früher für unmöglich gehalten hätte, obwohl es mein größter Wunsch war: Wir haben gemeinsam meditiert.

Meine Tochter hat mir erzählt, dass sie in der Volksschule mit Meditation angefangen haben und wollte von mir wissen, ob ich das gut kenne. Und so schnell kannst du nicht schauen können, waren wir plötzlich in einer siebenminütigen Atemmeditation.

Es ist das eine, ob ich Führungskräfte und Menschen durch Meditationen und Bodyscans durchleite oder meine eigene Tochter. Ich kann euch sagen, sie hat danach so tief und fest geschlafen und war heute früh so richtig in ihrer Mitte.

Zurück zu heute Morgen: Meine Frau und ich bringen immer die Große zuerst in die Volksschule und danach die Kleine in den Kindergarten.

Als ich dann heute den Kindergarten verließ, nahm ich einige Schnuller meiner Kleinen mit, weil sich diese im Kindergarten schon anhäufen 😂

Dann hast du diese zwei Schnuller in der Hand und denkst daran zurück, wie diese beiden Kinder eines Tages geboren wurden. Ich war bei beiden Geburten dabei und es war das unfassbar schönste, was ich jemals erlebt hatte.

Einige Jahre später bringst du sie plötzlich an ihre Arbeitsplätze, also in die Volksschule oder den Kindergarten, wie ich es scherzhaft nenne und dann sprichst du mit beiden über die Welt.

Mit der einen machst du Körperrituale, mit der anderen meditierst du.

Als ich so nach Hause gegangen bin, um mit meiner Frau einen Kaffee zu trinken, bevor wir beide in den Tag starten, habe ich mir einfach nur gedacht: Die Welt ist wirklich das, was du daraus machst, und wie du andere auf ihrem Weg begleitest.

LOVE,
Ali
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