Auch heute, fast 78 Jahre nach Ende der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten, gibt es in Deutschland Antisemitismus. Er zeigt sein hĂ€ssliches Gesicht auch durch Angriffe auf JĂŒdinnen und Juden und durch die Holocaust-Leugner. Die Zahl der polizeilich erfassten antisemitischen VorfĂ€lle ist bundesweit stark angestiegen. Es ist zu befĂŒrchten, dass es hohe Dunkelziffern gibt. Es darf hier keine Toleranz geben! Wir als Zivilgesellschaft mĂŒssen aktiv dagegen einschreiten. Wir dĂŒrfen es nicht zulassen, dass Geschichte verfĂ€lscht, verharmlost oder gar geleugnet wird. Wir dĂŒrfen es nicht hinnehmen, dass Menschen angegriffen werden oder sich fĂŒrchten mĂŒssen.
Das ist wichtige Pflicht und stĂ€ndige Aufgabe, und zwar nicht nur am 27. Januar, dem so wichtigen Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, der an die Befreiung von Auschwitz-Birkenau erinnert. Auch die deutsche Wirtschaft hat aus verschiedenen GrĂŒnden eine besondere Verantwortung.
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Vor einigen Tagen wurde Margot FriedlĂ€nder mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse in Berlin ausgezeichnet. Das war ein sehr bewegender Moment, diese so beeindruckende Persönlichkeit zu sehen: eine Shoah-Ăberlebende, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, mit jĂŒngeren Menschen ins GesprĂ€ch zu kommen und sich fĂŒr Erinnerung und Aussöhnung einzusetzen. Eines ihrer Zitate lautet: âDie jungen Menschen dĂŒrfen nicht vergessen, was war.âÂ
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Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wie Margot FriedlĂ€nder werden immer weniger. Und es wird eine Zeit kommen, in der es Niemanden mehr gibt, der es selbst noch erlebt hat. Wir sollten als Kinder und Enkel der deutschen Kriegsgeneration dankbar sein, dass man uns eine neue Chance in der Weltgesellschaft gegeben hat. Das war nicht selbstverstĂ€ndlich. Auch deshalb mĂŒssen wir die Erinnerung an diesen Zivilisationsbruch wachhalten â das sind wir den Menschen, die unter dieser Gewaltherrschaft litten und ihr Leben verloren, ihren Angehörigen und Verwandten, schuldig. Und wir sind es uns selbst schuldig. Daher muss klar sein:Â
#WeRemember #NeverForget #NieWieder #HolocaustGedenktag
Das ist wichtige Pflicht und stĂ€ndige Aufgabe, und zwar nicht nur am 27. Januar, dem so wichtigen Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, der an die Befreiung von Auschwitz-Birkenau erinnert. Auch die deutsche Wirtschaft hat aus verschiedenen GrĂŒnden eine besondere Verantwortung.
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Vor einigen Tagen wurde Margot FriedlĂ€nder mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse in Berlin ausgezeichnet. Das war ein sehr bewegender Moment, diese so beeindruckende Persönlichkeit zu sehen: eine Shoah-Ăberlebende, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, mit jĂŒngeren Menschen ins GesprĂ€ch zu kommen und sich fĂŒr Erinnerung und Aussöhnung einzusetzen. Eines ihrer Zitate lautet: âDie jungen Menschen dĂŒrfen nicht vergessen, was war.âÂ
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Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wie Margot FriedlĂ€nder werden immer weniger. Und es wird eine Zeit kommen, in der es Niemanden mehr gibt, der es selbst noch erlebt hat. Wir sollten als Kinder und Enkel der deutschen Kriegsgeneration dankbar sein, dass man uns eine neue Chance in der Weltgesellschaft gegeben hat. Das war nicht selbstverstĂ€ndlich. Auch deshalb mĂŒssen wir die Erinnerung an diesen Zivilisationsbruch wachhalten â das sind wir den Menschen, die unter dieser Gewaltherrschaft litten und ihr Leben verloren, ihren Angehörigen und Verwandten, schuldig. Und wir sind es uns selbst schuldig. Daher muss klar sein:Â
#WeRemember #NeverForget #NieWieder #HolocaustGedenktag