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Kenan Aggül

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Best Posts by Kenan Aggül on LinkedIn

„Wären Sie bereit, für den Job umzuziehen?“


Diese Frage kam in 2 meiner Bewerbungsprozesse, obwohl in der Ausschreibung ganz klar stand: „100 % remote, gelegentlich vor Ort.“
 
Ich hatte gerade ein Haus gekauft und umgebaut.

Also habe ich mich bewusst auf Positionen beworben, die örtliche Flexibilität und Homeoffice boten.
 
In der zweiten Gesprächsrunde kam dann die Frage:
„Würden Sie umziehen?“
 
Äh … nein.
Ich habe gerade erzählt, dass ich ein Haus gebaut habe.
 
Jetzt wieder umziehen?
Das war für mich keine Option.
 
Das Ende vom Lied:
Ich habe den Bewerbungsprozess beendet.
 
Offensichtlich suchte das Unternehmen jemanden, der mehr als 4x pro Woche im Büro anwesend ist.
 
Ich war jedoch nicht bereit, mein Leben komplett umzustellen.
Eine so große Strecke fast jeden Tag zu pendeln, hätte auch niemanden glücklich gemacht.
 
Rückblickend zeigt mir diese Erfahrung, wie wichtig gegenseitige Klarheit ist.
 
Bewerbungsprozesse kosten Zeit, Geld und Energie, und das auf beiden Seiten.
 
Und dennoch werden Erwartungen oft erst im Gespräch konkret.
 
Ist es wirklich zu viel verlangt, von Anfang an transparent zu kommunizieren, was Sache ist?
 
Oder lockt man zunächst mit „Remote“, um dann doch Präsenz zu fordern?
 
So nach dem Motto:
Erst den Fisch an die Angel und dann ins Aquarium sperren?
 
Ich finde, wer von Anfang an ehrlich kommuniziert, gewinnt am Ende und findet auch wirklich die passenden Menschen.
Ich bin (wieder) im Urlaub. Deine E-Mail wird nicht weitergeleitet.
In dringenden Fällen erreichst du mich nicht.

Sollte die Welt kurz vor der Apokalypse stehen, klingle einfach durch.
Vermutlich werde ich rangehen.

Ansonsten gilt ab jetzt Time Out.

Keine vorgeplanten Beiträge.
Kaum bis keine Interaktion auf LinkedIn.
Es sei denn, du haust einen so genialen Beitrag raus, dass ich einfach kommentieren muss!

Auszeiten sind wichtig.
Und ich nehme sie mir jetzt regelmäßig.

Sometimes you work hard.
But then rest smart.

Statt Business und LinkedIn stehen in den nächsten 10 Tagen:

🎃 Kürbis schnitzen
🎳 (Kinder-)Bowling
⛰️ Der Berg ruft: diesmal mit meinen Kids
🤸‍♂️ Trampolinspringen, Rutschen, Klettern (in genau der Reihenfolge)
👻 Kostüme raussuchen und Halloween planen
(die letzten Jahre war ich immer ein Werwolf)

Wir lesen, hören, sehen uns in exakt 11 Tagen.

Ach so: Meine Vertretung übernimmt Paulina.
Wenn was ist, schreibt ihr einfach. 😉

PS: Danke, dass du mir immer den Rücken freihältst.

Over and out.
„Ich würde dir ja gerne helfen, aber unsere Recruitingprozesse sind voll automatisiert.“

Das war die häufigste Antwort, als ich selbst auf Jobsuche war.

Wer glaubt, die persönliche Empfehlung schlägt jedes System, wird schnell eines Besseren belehrt.

Ich behaupte nicht, dass das immer so ist, aber oft.

Vielleicht liegt es auch an den Menschen, denen man seine Unterlagen gibt.
Einige wollen nicht helfen.
Andere können es nicht.

In den letzten Monaten haben mich einige Menschen angeschrieben und gefragt, ob ich ihre Bewerbungsunterlagen streuen bzw. sie empfehlen kann.

Manche kenne ich gut, andere nur beiläufig.

Meine Antwort:
„Ja, ich kann. Aber es ist verdammt schwer, die Tür aufzubekommen.“

Das merke ich jetzt auch aus dieser Perspektive – als Zwischenmann.

Die Aussagen sind die gleichen geblieben:
„Wir würden ja gern, aber der Prozess …“

Was mir hier fehlt, ist Flexibilität.

Die Nachfrage nach guten Fachleuten ist hoch.
Und trotzdem sind Recruitingprozesse oft so starr, dass selbst beste Verbindungen ins Leere laufen.

Erlaubt im Recruiting mehr Spielraum und echtes Engagement.

Und wenn du jemanden kennst, hinter dem du wirklich stehst, dann hilf ihm.

Das tut nicht weh. 😉
„Passt schon.“
Das dachte ich mal bei einer Stellenanzeige, die ich freigegeben habe. {Anzeige}

Die Stellenanzeige war schlecht.

Sie hat weder das abgebildet, was wir wirklich gesucht haben, noch klar gemacht, worauf sich Bewerber eigentlich einlassen.

Das führte zu einem Mismatch zwischen Jobprofil, Erwartungen und Realität.

Das Ergebnis:
Fehlbesetzung, Frust auf beiden Seiten, Zeitverlust und bares Geld.

Der Recruitingmarkt verändert sich – und Bewerber ticken heute anders.

Und trotzdem klatschen wir noch immer generische Floskeln in Arial 11 auf weiße PDFs. 🤦🏻‍♂️

Warum sollte sich jemand bewerben, wenn nicht mal klar wird, worum es geht?

Ich hab hier mal ein Beispiel von IKEA.

Die haben ihren Möbelpaketen eine Stellenanzeige beigelegt – gestaltet im Stil ihrer bekannten Aufbauanleitungen.

Du packst deinen PAX-Schrank aus und findest darin eine Stellenanzeige.

Zielgruppenverständnis at its best. 👌

Das Ergebnis: 4.200 Bewerbungen, 280 Einstellungen.
Nur durch diese eine Idee.

Was lernen wir daraus?

Stellenanzeigen sind nicht tot.
Sie sind oft der erste Touchpoint.
Aber sie müssen emotional, persönlich und authentisch sein.

Und wie Gunnar Merbach im Whitepaper von stellenanzeigen.de treffend schreibt: Idealerweise werden sie ergänzt durch Maßnahmen, die Einblicke ins Unternehmen geben.

Zum Beispiel über Social Media, wie LinkedIn oder TikTok.
👉 Employer Branding zum Anfassen.

Mit dieser Meinung gehe ich zu 100 % mit.

Am Ende benötigen potenzielle Kandidaten etwas Greifbares.


Den Link zum Whitepaper findest du hier: https://lnkd.in/eTDAyRnz


Und jetzt zu dir. 👇
Wann hast du zuletzt eine Stellenanzeige gelesen, die dich wirklich gepackt hat? Oder selbst eine veröffentlicht, bei der du wusstest: Das war nix?

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