Prof. Dr. Yasmin Weiß

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☀️Heute früh beim Frühstück auf der Terrasse kam eine Nachricht von einem alten Schulfreund, der mir zu unserem heutigen „Abi-Jubiläum“ schrieb. ☀️

Er erinnerte mich mit seiner Message daran, dass wir jetzt in der „Mitte unseres Berufslebens“ angekommen sind: 20 Jahre liegen hinter uns, 20 Jahre noch vor uns. Und das in einer Zeit, in der die größte Arbeitsmarktrevolution aller Zeiten bevorsteht.

Ich werde „dynamisch in meinen Fähigkeiten“ bleiben und mein Skill-Portfolio laufend an neue Anforderungen anpassen. Aber ich werde „stabil in den Werten“ sein, die mich schon in den letzten 20 Jahren gut begleitet haben. Diese sind:

👉Stress frisst Empathie: Ich möchte nicht so gestresst sein, dass ich unempathisch agiere und damit das „vergesse“, was uns Menschen von Maschinen unterscheidet

👉 Ich möchte nicht so „busy“ sein, dass ich „vergesse“, aufrichtig „Danke“ zu sagen und freundlich zu sein

👉 Wenn mein Job - egal wie spannend und wichtig - mich meine Gesundheit und wichtigsten Beziehungen kostet, ist der Preis immer zu hoch

👉Ich suche mir Aufgaben, in der meine Stärken/Interesse/Purpose mit ausgprägter Nachfrage zusammenfallen

👉Ich suche mir Menschen um mich herum, mit denen die Zusammenarbeit Spaß macht und inspirierend ist

👉 Ich bemühe mich, ein „richtig guter Mensch“ zu sein, privat wie beruflich.

Trotz all‘ der Veränderung, die auf uns zukommen, bin ich mir ziemlich sicher, mit diesen Werten gut zu fahren. Gerade im KI-Zeitalter.

Lieber Jonathan Jantsch, danke für Deine liebe Nachricht heute früh zum Frühstück, freue mich, Dich kommende Woche zu sehen…🫶

Schöne Pfingsten an alle…😎
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💫 Mein neues Buch erscheint im Sommer: Vorbestellungen ab sofort möglich 💫

Ich habe den Zeitpunkt für mein neues KI-Buch sehr bewusst gewählt. Wir stehen am Anfang der größten Transformation des Arbeitsmarkts, die es je gegeben hat. Es ist ein so neuralgischer Punkt, der über unsere zukünftige Wettbewerbsfähigkeit, unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Arbeitswelt, die wir einmal unseren Kindern hinterlassen werden, entscheidet.

Jetzt ist die Zeit, zu begreifen, was auf uns zukommen wird, damit wir die richtigen Entscheidungen für die Zukunft treffen und die neuen Spielregeln für erfolgreiches Arbeiten im KI-Zeitalter rechtzeitig erlernen können.

Jede Technologie, die so bahnbrechend ist wie KI, benötigt sowohl eine große Portion an Zuversicht als auch ein realistisches Maß an Pessimismus. Wer gegenwärtig nicht das Gefühl von Sorge in Bezug auf KI und seine möglichen Entwicklungen in sich trägt, hat die Tragweite und möglichen Konsequenzen dieser Schlüsseltechnologie nicht verstanden.

Und doch ist mein Buch auch von Zuversicht geprägt: Es bleibt m.E. sehr viel vom Menschen, wenn die KI übernimmt, wenn wir es jetzt richtig angehen. Wie das geht, beschreibe ich in meinem Buch.

Wer jetzt vorbestellt, bekommt das Buch nicht nur als erster zum Erscheinungstermin Ende August, sondern auch ein signiertes Exemplar zugeschickt. Link zur Vorbestellung im Kommentarfeld.

Es steckt viel Herzblut in dem Buch, denn es ist unglaublich wichtig, dass wir jetzt unsere menschliche Relevanz im KI-Zeitalter sichern. Happy Reading.
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„The end of business as usual isn‘t near, it‘s already here.“

Habe auf der OMR gestern ein „Feuerwerk“ an neuen Impulsen mitgenommen, hier ein paar davon:

🚀 Die niederschwelligste Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine ist natürliche Sprache: wir sprechen zukünftig mit Webseiten, Autos und Waschmaschinen.

🚀 Eine „neue Zweisprachigkeit“ ist erforderlich: Kommunikation von Mensch zu Mensch und von Mensch zu Maschine

🚀 KI wird omnipräsent, auch auf unserem Nasenrücken: Die Meta-Ray-Ban-Brille bringt Kamera, Navigationssystem und Teleprompter direkt auf die Nase und ist von einer normalen Brille kaum noch zu unterscheiden; ich sehe hier viele spannende Use Cases sowie riskante „Misuse-Cases“, auf die die Gesellschaft nicht vorbereitet ist

🚀 Human-Agent-Collaboration wird zur Must-Have-Fähigkeit und „doppelte Teamfähigkeit“ (teamfähig mit Menschen und Agenten) zur Voraussetzung für zeitgemäßes Arbeiten; dazu zählt auch, kollaboratives Arbeiten der Agenten untereinander zu orchestrieren

🚀 Perfektion wird austauschbar und bringt allein keinen Wettbewerbsvorteil mehr; the „Human Premium“, d.h. menschliche Veredelung eines Produkts und einer Dienstleistung wird essenziell mit große Potenzialen für die „Relational Economy“

Ich habe gestern mit vielen Maschinen, AI Agents, AI Avataren und virtuellen AI Concierges gesprochen, aber die besten Gespräche waren von Mensch zu Mensch 🧡.

Hat mich gefreut, Euch zu treffen, Barbara Wittmann, Antonia Birkner, Philipp Westermeyer, Philipp Justus, Lara Sophie Bothur, Carolin Bautzmann Pina Meisel
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Was sind meine persönlich favorisierten KI-Tools?

➡️ Grün markiert

Aber: Es gibt keinen „One Size Fits All“-Ansatz bei der Auswahl der passenden Tools.

Wichtig: Starte bei der Auswahl mit dem Problem, nicht mit dem Tool. Die Reihenfolge ist wie folgt:

1. Wo liegt mein persönlicher PainPoint, z.B. Aufgabe ist komplex, erfordert zusätzliche Fähigkeiten, kostet viel Zeit, nervt etc.

2. Welches Tool hilft mir, dieses Problem am besten zu lösen?

3. Für Arbeitnehmer: Ist das Tool gemäß KI-Richtlinien meines Arbeitgebers freigegeben und haben wir Lizenzen?

Meine Lieblings-Tools ermöglichen mir, als „AI Augmented Professional“ zu arbeiten: Bislang mit 3 Stunden Zeitgewinn pro Tag.

Over to you…und gute neue Woche 😊
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💫 "Welche KI-Trainings empfiehlst Du mir für den Ausbau meiner KI-Kompetenz"? 💫

Diese Frage höre ich oft. Daher habe ich für Euch eine aktuelle Liste an empfehlenswerten, kostenfreien virtuellen KI-Trainings kuratiert. Vom Einstiegstraining (AI Fluency), über Trainings für Fortgeschrittene (AI Mastery) bishin zu KI-Trainings für spezifische Tools (z.B. Gemini oder ChatGPT for Work).

Mein Tipp:
👉 Investiert jeden Tag 15min; lieber kurze, dafür regelmäßige Lerneinheiten; die von mir kuratierten Trainings sind "self-paced", d.h. Ihr könnt unterbrechen, wann Ihr wollt.

👉 Geht danach sofort in die Anwendung; die steilste Lernkurve realisiert Ihr, indem Ihr das anwendet, was Ihr gelernt habt.

👉 Sucht Euch "Lern-Buddies", also andere KI-User, mit denen Ihr Euch austauschen und von und mit Ihnen lernen könnt.

👉 "Learn how to learn with AI", denn neues Arbeiten erfordert neues Lernen. Daher habe ich für Euch auch hierzu ein Training eingefügt.

Selbstdisziplin ist Empathie mit Eurem "zukünftigen Ich". Ich bin mir sehr sicher, dass Euer "zukünftiges Ich" Euch schon in naher Zukunft sehr dankbar dafür sein wird, wenn Ihr täglich 15min in AI Upskilling investiert. 🙂
👇FOMO, FOBO & FOLA sind nicht nur irrationale Gefühle in der KI-Transformation, sondern realistische Optionen. 3 Wege, wie ich das für mich löse👇 :

💥 FOMO (Fear of missing out): Jeden Tag kommen Updates und neue KI-Tools auf den Markt; es ist schwer, den Überblick zu behalten. Mein Weg: "I use AI to keep up with AI". Konkret heißt das: Ich habe mir einen KI-Agenten mit dem Namen "AI Trends Researcher" gebaut, der für meine Rollen (Professorin, Aufsichtsrätin) die für mich relevanten KI-Entwicklungen laufend analysiert, bewertet, einordnet, erklärt. Das macht er ziemlich gut.

🫤 FOBO (Fear of becoming obsolete): Neben intensivem "Upskilling in AI" investiere ich in "Upskilling in EI" (Emotional Intelligence) und damit in die schwer automatisierbaren Fähigkeiten (Empathie, Intuition, Selbstreflexion, Zugewandtheit, Warmherzigkeit). Auch Offenheit für neuen berufliche Rollen, die es heute noch gar nicht gibt, schützt vor FOBO.

🧐 FOLA (Fear of losing agency): Ich trainiere bewusst meine Fähigkeiten, die positiv auf meine Handlungs- und Kontrollfähigkeit einzahlen, also in meine "Human Agency" im Umgang mit KI. Das geht nur durch Üben, Reflektieren, Weiterüben. "You cannot leapfrog critical thinking".

Ich treffe so viele Menschen, die "FOMO", "FOBO" und "FOLA" gleichzeitig empfinden. Mein Blick darauf: Angstfreiheit ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern empfundene Selbstwirksamkeit.

Statt FOMO, FOBO und FOLA wünsche ich uns FONO (Focus On New Opportunities), von denen es in der KI-Transformation sehr viele gibt.

Schönen Feiertag. 🙂
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Wisst Ihr was "FOBO" und "FOLA" ist? Und warum wir uns alle ernsthaft damit beschäftigen sollten, wenn KI und Robotik noch leistungsfähiger werden?

👉 FOBO ("Fear Of Becoming Obsolete": Angst vor der beruflichen Überflüssigkeit) und
👉 FOLA ("Fear Of Losing Agency": Angst vor menschlichem Kontrollverlust)

sind nicht nur irrationale Gefühle, sondern rationale ökonomische Realitäten, die wir derzeit schon mit zunehmender Tendenz beobachten können. Zeit also, darauf durchdachte Antworten zu finden.

Daher ist diese Newsletterausgabe "FOBO", "FOLA" und Wegen zur "Human Centered Indispensability" (Erhalt der menschlichen Relevanz am Arbeitsmarkt) gewidmet. Die Zukunft der Arbeit passiert nicht einfach. Wir gestalten sie.

Ich möchte dazu beitragen, dass wir weder die Kontrolle, noch den Wert menschlicher Arbeit verlieren.

In diesem Sinne: Happy Reading und Happy Weekend. 🌞
Was ist ein effektiver Weg, um am Puls der Zeit zu bleiben, wie sich unsere Arbeitswelt der Zukunft verändert?

👉 Einfaches, aber hoch effizientes KI-basiertes Wissensmanagement betreiben, z.B. mit NotebookLM ("Wissensmanagement-Agent").

Beispiel: Gerade eben ist ein lesenswerter Report vom McKinsey Global Institute mit dem Titel "Agents, Robots, and Us: How AI reshapes work and skills in Europe" erschienen. 86 Seiten, wie sich unsere menschliche Zusammenarbeit mit neuen Technologien und zunehmender Automatisierung verändern wird, mit länderspezifischen Analysen, auch spezifisch für Deutschland.

Wie gehe ich vor, wenn solche relevante neue Studien publiziert werden?

1. Ich lade sie zunächst als Einzelquelle in NotebookLM hoch und lasse mir ein Executive Summary schreiben oder einen Kurz-Podcast erstellen => so verschaffe ich mir schnell einen Überblick und komme oft auf neue Ideen.

2. Ich lege die Studie dann in das inhaltlich passende "Notebook" (z.B. "Working with AI Agents") ab und verknüpfe es dort mit anderen internationalen Datenquellen zum gleichen Thema.

3. Meine verschiedenen Agenten, z.B. meine "Research Agent" oder "Writing Agent", sind über Connectoren mit diesen Notebooks verbunden und werten dann die aktualisierten Datenpools aus. Sie erstellen die "Deliverables", die ich mir von ihnen wünsche. Z.B. kann ich die Aussagen in den verschiedenen Studien miteinander vergleichen lassen.

4. Ich packe dann die neue Studie in die "Talking Textbooks" für meine Studierenden (= von mir kuratierte öffentliche "Notebooks"), so dass diese sich für meine Vorlesungen stets auf Basis aktueller Datenquellen entlang individualisierter Lernpfade vorbereiten können. (Eine neue Arbeitswelt erfordert neues Lernen).

Nun für Euch: Mein öffentliches Notebook "Future of Work with AI", das aktuelle und von mir kuratierte Daten zu den Auswirkungen von KI und Robotik auf unsere Arbeit enthält, mache ich für alle zugänglich. Link im Kommentarfeld (Google Account erforderlich). Ihr könnt Eure persönlichen Fragen stellen, Übersichtsgraphiken, Mindmaps und viel mehr erstellen.

Wer die Zukunft der Arbeit mitgestalten will, muss sie zunächst verstehen. Freue mich, wenn ich hierzu einen Beitrag leisten kann.

Happy Weekend. 😊
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🚀 Innovation is tech-driven, Change is human-driven. 🧡

Ich bin überzeugt: Für positiven Change, der verschiedene Haltungen, Sichtweisen und Herangehensweisen aufgreift, brauchen wir mehr Diversität in der Technologieentwicklung und -Implementierung.

Daher engagiere ich mich als Patin des #BayFid-Programms des Bayerisches Staatsministerium für Digitales.
Ziel des Programms: Mehr Frauen für Tech-Themen zu begeistern, für die großen neuen Chancen in der KI-Transformation zu sensibilisieren und das Wichtigste: ein starkes Netzwerk aufzubauen.

Ein Tech-Talentprogramm nur für Frauen - ist das noch zeitgemäß? Ich kann die Frage gut nachvollziehen. Allerdings erleben wir gerade jetzt eine neuralgische Phase in der Technologiegeschichte, die in den Geschichtsbüchern einmal so lauten könnte:

„In 2026 entschieden eine handvoll mächtiger Tech-Bros, die in ihrer eigenen Werte- und Wahrnehmungsblase lebten - mit ihrer rasanten KI-Entwicklung über das weitere Schicksal von Milliarden an Menschen, die weder diese Männer noch das dadurch entstehende Risiko gewählt haben.“

#Bayfid ist ein Baustein, mehr Information, über das was gerade passiert, und mehr Diversität in die Tech-Entwicklung einzubringen.

👇Bewerbt Euch…and let‘s drive positive change 👇

Wieland Holfelder, Natascha Grünpeter Dr. Fabian Mehring
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💫 Eine der wichtigsten Future Skills im KI-Zeitalter ist "Human Agency", also die menschliche Handlungs- und Kontrollfähigkeit in unserer Zusammenarbeit mit KI. 💫

"Human Agency" darf nicht unterschätzt werden. Sie speist sich aus drei Elementen:

1. "Problem Framing": Viele Menschen scheitern bereits an der einfachen Regel "Denken vor dem Prompten" oder versuchen, KI in den bisherigen Workflow zu integrieren, anstelle den Workflow neu auszurichten.

2. "AI Steering": Hier müssen wir die Zusammenarbeit und Führung der virtuellen Kollegen erlernen und das Zusammenarbeitsmodell definieren. Viele Menschen lassen zu Beginn der Zusammenarbeit den Schritt der "Diskrepanzanalyse" aus, der aber wichtig ist: Damit ist gemeint, die delegierte Aufgabe zunächst herkömmlich zu lösen, die Ergebnisse mit denen der KI Assistenten und -Agenten zu vergleichen, um dann besser einschätzen zu können, wie Leitplanken und Kontrollpunkte zu definieren sind. Das kritische Bewerten der Ergebnisse kann dann gezielt daran ansetzen.

3. "Human Judgement": Damit ist menschliches Urteilsvermögen, menschliches Veredeln der Ergebnisse und die Übernahme der Gesamtverantwortung gemeint. Dieser Schritt ist wichtig, um sich von standardisierten Ergebnissen positiv zu differenzieren.

Fazit: "Human Agency" ist keine "nice-to-have"-Kompetenz, sondern Grundlagenkompetenz von "AI Augmented Professionals" und Voraussetzung für unsere erfolgreiche Kollaboration mit KI.

Die gute Nachricht ist: "Human Agency" ist gut erlernbar und macht unsere KI-Anwendung sicherer. Wer tiefer eintauchen möchte, findet praxisnahe Tipps in meinem neuen KI-Buch, das im August erscheinen wird. Link zur Vorbestellung im Kommentarfeld.
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Was genau bedeutet "doppelte Teamfähigkeit" im KI-Zeitalter?

1. Teamfähig zu sein mit anderen Menschen
2. Teamfähig zu sein mit KI

Für 2. benötigen wir ein klares Verständnis dafür, was die jeweiligen Stärken und Limitationen der beiden Teamplayer, "Humans" + "AI", sind.

Dafür habe ich die "Human-AI-Matrix" entwickelt, die bei der Aufgabenverteilung zwischen Mensch und Maschine hilft. Ziel sollte sein, die jeweiligen Stärken bei der Aufgabenerledigung einzusetzen und die jeweiligen Schwächen des anderen Teamplayers auszugleichen.

"Teaming Up with AI" bedeutet nicht nur, die Stärken von KI richtig einzusetzen, sondern auch unsere menschlichen Stärken.

"Intuition", "Empathie", "Warmherzigkeit" und "Moralisches Urteilsvermögen" sind "old skills", die zugleich wichtige "Future Skills" für unsere Zusammenarbeit mit KI sind.
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„Wie begeistern wir Belegschaften für KI, die potenziell zum signifikanten Abbau von Arbeitsplätzen führen kann?“

Diese Frage stellte mir gestern eine Führungskraft eines DAX-40-Unternehmens, bei deren Leadership-Offsite-Meeting ich gestern über „AI Augmented Leadership“ gesprochen habe.

Meine Antwort: „Die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI muss kein Nullsummenspiel sein im Sinne von: Je mehr Anteile KI übernimmt, desto mehr verliert der Mensch. Eine mögliche Vision ist eben auch, gemeinsam mit KI einen größeren Kuchen zu backen, bei dem wir nicht die Anzahl an Arbeitsplätzen reduzieren, sondern MEHR und MORE FANCY produzieren.“

Mir persönlich gefällt das Bild vom größeren, schöneren Kuchen als Vision so viel besser als der Verteilungskampf um einen statischen Kuchen, der nicht mehr wächst…
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🚀 Deutschland muss Gas geben bei der Ausbildung junger Menschen als „AI Natives“. 🚀

Daher ist mein Ansatz in meinen Vorlesungen wie folgt:

1. „Deep Human Skills“ - also schwer automatisierbare menschliche Fähigkeiten- stehen ebenso im Lehrplan wie „Technological Skills“.

2. „AI Literacy“ erlernen meine Studierenden nicht nur im Hörsaal, sondern auch bei verschiedenen Tech-Unternehmen: kommende Woche steht ein „Hands-on“- CoPilot-Workshop für Studierende bei Microft an. Zielsetzung: „How do I become an AI Augmented Student“

3. Wir testen die „Latest AI Tools“: Ich bin überzeugt, dass Studierende mit Anwendungskompetenz in aktuellen KI-Tools wertvolle Skills in die Unternehmen bringen: Daher steht kommende Woche auch die Kollaboration mit „Microsoft CoWork“ im Fokus, dem neuen KI-Agenten von CoPilot.

4. Förderung von „Self Responsibility“: Wir diskutieren in den Vorlesungen, wie es meinen Studierenden gelingt, als „Unternehmer:innen“ vom eigenen Kompetenzportfolio zu agieren.

Vielerorts bilden wir junge Menschen für eine Welt aus, die nicht mehr existiert auf Basis von Lehrplänen und Didaktik aus dem 20. Jahrhundert.

Dabei ist doch das überzeugendste Argument, warum Arbeitgeber junge Hochschulabsolventen einstellen, dass sie Skills für die Welt von morgen mitbringen.
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