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Simon Kurzhals

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Was soll Psychiatrie eigentlich alles tun❓

Erwartungen an die gegenwĂ€rtige Psychiatrie sind hoch. Vor allem dann, wenn es um schwere psychische Erkrankungen geht💡

Diagnostizieren.
Behandeln.
Stabilisieren.
Sicherheit schaffen.
Gewalt verhindern.
RĂŒckfĂ€lle verhindern.
Integrieren.
Möglichst schnell.
Möglichst dauerhaft.

Die RealitÀt ist jedoch diese:

Obdachlosigkeit ist unter psychisch erkrankten Menschen weit verbreitet❌

Ambulante Behandlungsangebote fehlen oder sind ĂŒber Monate nicht erreichbar❌

Geeignete besondere Wohnformen? Oft reine Theorie❌

UnterstĂŒtzungssysteme greifen spĂ€t, haben LĂŒcken oder existieren erst gar nicht❌

Die Erwartung: Die Klinik wird es richtenđŸ«Ł

Wie erreichen wir StabilitĂ€t, wenn um uns herum nur InstabilitĂ€t besteht❓

Die Klinik kann im besten Fall vieles👌

Aber sie kann keine Wohnung ersetzenđŸ€·â€â™‚ïž

Keine andauernde Nachsorge schaffenđŸ€·â€â™‚ïž

Keine langfristige soziale Teilhabe garantierenđŸ€·â€â™‚ïž

Kann die Gesellschaft nicht reparierenđŸ€·â€â™‚ïž

Zwischen Pflichtverantwortung der Klinik und der oft diffusen ZustÀndigkeit anderer Systeme -
Eingliederungshilfe, Wohnungslosenhilfe, Behindertenhilfe, SozialhilfetrĂ€ger, Kommunen - ist Psychiatrie der einzige Ort, an dem Verantwortung nicht abgelehnt werden kann und wird damit zum Reparaturbetrieb gesellschaftlicher VersĂ€umnisse. Und wenn es nicht „funktioniert“, folgt die Kritik promptđŸ˜”â€đŸ’«

Klarer Fall von VerantwortungslĂŒckeđŸ€“

Es ist Zeit fĂŒr eine neue Perspektive:

Nicht „Warum stabilisiert die Klinik nicht nachhaltig?“

sondern:

„Warum erwarten wir von Psychiatrie, was andere Systeme nicht leisten (wollen)?“

Wenn wir echte StabilitĂ€t wollen, braucht es mehr als Klinikbetten. Es braucht verbindliche ÜbergĂ€nge. Wohnraum. Ambulante Strukturen, die sich diagnoseunabhĂ€ngig um Betroffene kĂŒmmern können. Klare ZustĂ€ndigkeiten.

Und vor allem: gemeinsame Verantwortung❀

#mentalhealth #stigma #schizophrenie #bipolar #psychiatrie

Photocredit: iStockPhoto
Post image by Simon Kurzhals
„Wenn mal bloß nichts schiefgeht🚹“

Psychiatrische NotfĂ€lle sind Alltag in der Notfallmedizin, trotzdem werden sie in der Ausbildung von Notfallmedizinern bis heute wie ein Randthema behandeltđŸ«Ł

Der Widerspruch:
Die EinsĂ€tze sind hĂ€ufig, zeitintensiv, emotional belastend – und rechtlich hochrelevant. Trotzdem bleibt vielen Notfallmedizinern im Einsatz oft nur eines:

auf LĂŒcke setzenđŸ€”

Nicht aus GleichgĂŒltigkeit. Oder Desinteresse. Sondern weil Kommunikation, Deeskalation, rechtssicheres Handeln, syndromale EinschĂ€tzung, GefĂ€hrdungsbeurteilung und gezielte Medikation fĂŒr psychiatrische NotfĂ€lle nicht systematisch gelehrt werden.

Das fĂŒhrt unter anderem zu:

❌Unsicherheit im Einsatz
❌Unnötiger Eskalation
❌Frustrierten EinsatzkrĂ€ften und Patienten

Psychiatrische NotfĂ€lle sind keine „schwierigen GesprĂ€che“, die man nebenbei lernt. Es sind Risikosituationen, in denen fehlende BefĂ€higung reale Folgen haben kann💡

Was es braucht ist ein einheitlicher, praxisnaher Fortbildungsstandard fĂŒr psychiatrische NotfĂ€lle in der Notfallmedizin – fĂŒr mehr Handlungssicherheit. Die Frage ist nicht, ob wir uns das leisten können.

Sondern, wie lange wir uns noch auf „Wird schon werden😹“ verlassen❓

#notfallmedizin #psychiatrie #zwang #stigma #notarzt

Photocredit: AI generated.
Post image by Simon Kurzhals

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