Das Jahr 2011 war geprägt von den Atomaren Katastrophe in Japan und vom sogenannten „Arabischen Frühling“.

Beides brachte die Ölmärkte durcheinander und erzeugte Ölpreise bis zu 125 $ pro Fass. Das hatte damals wie heute entsprechende Auswirkungen auf die Benzinpreise.

Der Ölpreis liegt heute bei 110,27 $ pro Fass und der Liter Superbenzin kostet ca. 2,20 €

Das Öl kostete am 11. Juni 2011 119,37 $ pro Fass und der Liter Normalbenzin kostete 1,55 €

Der Dollarkurs lag bei 1,43 $ pro Euro

Inflationsbereinigt wären diese 1,55 € heute 2,41 €, allerdings bekomme ich heute für meinen Euro nur noch 1,15 $

Damals kostete der Liter Rohöl 0,52 €. Heute kostete derselbe Liter Währungsbereinigt 0,60 €

Inflationsbereinigt wären diese 0,52 € heute 0,81, das Öl ist also faktisch billiger geworden, obwohl in diesem Beispiel der Rohölpreis damals ca. neun Dollar pro Fass höher lag.

Wenn man vom Endpreis den Einkaufspreis für Öl die Mineralölsteuer und die CO2 Steuer abzieht, verbleiben den Konzernen heute 0,76 € Gewinn.

2011 war das ein Gewinn von 0,37 €, der inflationsbereinigt heute 0,58 € wäre
.
Wenn man die tatsächlichen 0,76 € Gewinn inflationsbereinigt zurückgerechnet wären das 2011 0,49 € gewesen.

Im Ergebnis heißt das, dass die Ölkonzerne heute selbst Inflation- und währungsbereinigt trotz zusätzlicher CO2 Abgabe, deutlich mehr verdienen als im Juni 2011.