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Carsten Maschmeyer

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Best Posts by Carsten Maschmeyer on LinkedIn

Liebe Chefs, zahlt Euren Mitarbeitenden die 3000€-Inflationsprämie!
 
Der Winter bricht ein und die unsäglichen Kosten für Energie explodieren gerade.
 
Hinzu kommen horrend steigende Preise für Lebenshaltungskosten: Die Inflation liegt inzwischen bei 10 % - so hoch wie seit 40 Jahren nicht mehr. Kosten für Grundnahrungsmittel wie z. B. Milch haben sich sogar verdoppelt!
 
Die Inflationsprämie lässt zu, dass Unternehmen ihren Mitarbeitenden bis zu 3000 Euro steuerfrei schenken - eine tolle und vor allem notwendige Hilfsaktion der Bundesregierung!
 
Viele CEOs können also ihren Angestellten ab sofort die in vielen Fällen bitter benötigte Prämie auszuzahlen. Die Schenkung kann bis Ende 2024 - auch gestückelt oder anteilig - erfolgen. Alles, was jetzt on top auf das Grundgehalt kommt, hilft!
 
Deshalb mein dringender Appell an alle Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer: Nutzt diese einmalige Gelegenheit, Eure Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser schwierigen Phase zu entlasten! Vorausgesetzt, die finanzielle Lage Eures Unternehmens lässt es zu.
 
Auch alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Maschmeyer Group erhalten die volle 3000€-Prämie mit ihrem Novembergehalt.
 
Was ist Eure Meinung: Findet Ihr es gut, dass Unternehmen diese Möglichkeit haben, oder sollte der Staat dafür aufkommen?


#Inflationsprämie #Energiekrise
Post image by Carsten Maschmeyer
Mikromanagement killt Motivation! 
 
Steht das Komma in der E-Mail der Mitarbeiterin an der richtigen Stelle oder sollte ein Halbsatz vielleicht komplett umgeschrieben werden? Darf jeder sein Lieblingsbild auf den Schreibtisch stellen und sollten im Sinne der Corporate Identity alle identische Tassen benutzen?
 
Manche Chefs kümmern sich in einem Mikromanagement-Wahn um Kleinkram, statt sich um die Strategie und Weiterentwicklung zu kümmern! 
 
Dass aber Mikromanagement die Motivation killt, ist schon lange bekannt - der Schaden geht darüber sogar hinaus: Wenn alle alles genauso machen müssen, wie es die Chefin oder der Chef will, geht die Individualität verloren, die den Mehrwert jedes Teams ausmacht. 
 
Wer in einem Unternehmen alles bis ins Kleinste reguliert und vorgibt, schafft nicht nur ein internes Bürokratiemonster, sondern nimmt den Mitarbeitern auch die Möglichkeit, ihre individuellen Lösungen zu finden. 
 
Führungskräfte sollen: die Richtung vorgeben, ihr Team coachen, Stärken stärken und für Fragen und Entscheidungen jederzeit ansprechbar sein.

Darüber hinaus: Lasst eure Leute individuell arbeiten. Vertraut ihnen, sie können ihren Job - sonst wären sie doch nicht eingestellt worden. 
 
Hattet ihr schon Erfahrung mit Mikromanagement?

#mitarbeitermotivation #mikromanagement
Post image by Carsten Maschmeyer
Die Bundesregierung muss endlich fachkompetente Top-Politiker an die Spitze setzen! 
 
Christine Lambrecht tritt aus ihrem Amt als Verteidigungsministerin zurück. Das war nicht nur richtig, sondern auch dringend notwendig! 
 
Als fachfremde Juristin, deren Kernkompetenz fern von Verteidigung und Sicherheit liegt, hatte Frau Lambrecht nichts an der Spitze des Verteidigungsministeriums zu suchen!
 
Ein Wirtschaftsprüfer kann beispielsweise auch keine medizinischen Operationen durchführen.
 
Kurz gesagt: Die Entscheidung, sie auf diesen Posten gesetzt zu haben, halte ich für verantwortungslos! 
 
Bei der Neubesetzung des Verteidigungsministerpostens ist jetzt kein Platz für Fehler: Es muss der volle Fokus auf dem bestmöglichen Schutz unseres Landes und unserer Bündnispartner gesetzt werden!
 
Generell gilt: Auf die Spitzenposten der Bundesregierung gehören fachkompetente Top-Politiker - meiner Meinung nach. 
 
Theoretiker haben dort nichts verloren! Denn Deutschland braucht Kompetenz, keine Lückenfüller. 
 
Wir brauchen erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer, digitale Profis, Logistikkönner, Energieexperten usw. in der Politik, die es gewohnt sind, pragmatische Ideen zu entwickeln! 
 
Es muss der Dreiklang gelten: Eignung, Leistung und Befähigung! Dann würden wir endlich Ministerinnen und Minister bekommen, die ihr Fach verstehen!
 
Damit wäre unsere Regierung auch im Stande, die Krisen nachhaltig zu lösen!
 
Wie seht Ihr das: Sitzen in der Bundesregierung zu viele Minister, die für ihr Resort nicht die nötige Kompetenz mitbringen?

#deutschland #politik
Post image by Carsten Maschmeyer
Mitarbeiter-Überwachung ist das Allerletzte!
 
Es klingt surreal, doch es ist die Realität: Manche Unternehmen setzen auf KI, um ihre eigenen Mitarbeitenden zu kontrollieren. Sie implementieren Programme, die ihr Verhalten analysieren. 
 
E-Mails werden gescannt, Telefonate werden abgehört und Videocalls werden aufgezeichnet - alles, um Stimmlage und Mimik der Mitarbeitenden zu durchleuchten. Sogar die Mausbewegungen auf dem Bildschirm werden protokolliert. Ein Zustand, der mich schockiert.
 
So wird der Arbeitsplatz zur Überwachungszone.
 
Ihre Begründung: Diese Tools sollen angeblich die Produktivität steigern. Wie bitte? 
 
KI ist eine riesige Chance, wenn wir sie richtig einsetzen. Sie kann unsere dritte Gehirnhälfte werden oder auch langweilige Routinearbeiten übernehmen und so den Mitarbeitenden Zeit für anspruchsvollere Aufgaben verschaffen.
 
Wird KI aber zum Überwachen eingesetzt, bewirkt das eher das Gegenteil. Denn: kontrollierende Chefs demotivieren. Statt Überwacher sollten sie Partner auf Augenhöhe sein, ihrem Team zu 100% vertrauen und respektvoll mit ihm umgehen. 
 
Und Fakt ist: Kreativität und Innovationskraft entspringen der Freiheit. 
 
Habt ihr schon mitbekommen, dass manche Unternehmen KI-Überwachung einsetzen?

#mitarbeiter #vertrauen
Post image by Carsten Maschmeyer
Liebe Personaler, auch Bewerber ohne Studium verdienen eine Chance!
 
Letzte Woche habe ich hier geschrieben, dass wir Ausbildungsberufe mehr wertschätzen sollten. Darauf habe ich sehr viele Rückmeldungen bekommen, vielen Dank dafür.
 
Häufig war in den Kommentaren zu lesen, dass ein Hauptgrund, sich fürs Studium und gegen eine Ausbildung zu entscheiden, die Einstellungspolitik der Unternehmen ist.
Es werde einfach häufig ein Studium vorausgesetzt. Hat der Bewerbende keinen Master- oder nicht zumindest einen Bachelor-Abschluss, wandert die Bewerbung aus dem Bewerberportal direkt in der Tonne. Ich fürchte, dass das häufig wirklich so passiert.
 
Denn ohne ein erfolgreich abgeschlossenes Studium mangelt es angeblich an der richtigen Befähigung und somit ist man ohnehin für den Beruf disqualifiziert. Falsch - ich sehe das anders!
 
Ein Studium ist bei weitem nicht die einzige Möglichkeit, um Kompetenzen zu erwerben und sich weiterzuentwickeln. Lebens- und Berufserfahrung, Kreativität, Lust an der Arbeit sind mindestens genauso viel wert wie ECTS-Punkte. 
 
Mein Standpunkt ist klar: Die Auswahlkriterien für Bewerbende müssen überdacht werden. Und Personaler sollten auch mehr Mut zu nichtlinearen Lebensläufen bei Bewerbern zeigen. Dass es für bestimmte Tätigkeiten eine akademische Ausbildung braucht, ist klar.
Aber: Ist wirklich für so viele Tätigkeiten ein akademischer Abschluss nötig oder sind ausgebildete Kaufleute oder Handwerker nicht mindestens genauso qualifiziert?

Wer studieren möchte, soll das tun. Ich finde aber auch: Wer das nicht möchte, sollte sich durch Personalabteilungen nicht dazu genötigt sehen.
 
Habt Ihr studiert oder eine Ausbildung gemacht? Oder beides? Oder keines von beidem?

#recruiting
Post image by Carsten Maschmeyer
Wer viel leistet, sollte auch entsprechend verdienen!

Vor allem in Zeiten des Fachkräftemangels und einer relativ hohen Fluktuation müssen Unternehmen klare Signale setzen: Hervorragende Arbeit muss honoriert werden - und das mit angemessenem Gehalt.

Denn: Mitarbeitende sind das wichtigste Kapital einer erfolgreichen Firma. 
Sie sind es, die letztendlich ihre Zeit, Energie und Engagement in ihre Arbeit investieren.

Aus meiner Sicht ist eine gerechte Entlohnung nicht nur eine Frage der Fairness, sondern auch eine Anerkennung für erbrachte Leistungen.

In dem Kontext kann es nicht sein, dass Mitarbeitende ständig nach Gehaltsanpassungen fragen müssen. Manche fragen auch gar nicht - sondern sind dann einfach weg. 
Arbeitgeber sollten vielmehr proaktiv auf ihre Angestellten zugehen und ihnen durch Gehaltserhöhungen ihre Wertschätzung zeigen.

Im Endeffekt ist und bleibt der Betrag, der am Ende des Monats auf dem Konto landet, für viele der größte Motor für Motivation und Zufriedenheit.

Und Arbeitsqualität hat ihren Preis. Wer nur bereit ist, ein Minimalgehalt zu zahlen, kann keine Spitzenleistungen erwarten.

Wie seht ihr das: Wie wird Leistung am besten honoriert?

#gehalt #leistung #unternehmen
Post image by Carsten Maschmeyer
Wir wünschen allen gesegnete und besinnliche Weihnachten. 🙏🏼

Und vor allem denen, die unterdrückt werden Freiheit.
Denen, die sich im Krieg befinden Frieden.
Denen, die krank sind Heilung.
Denen, die Sorgen haben Lösungen und denen, die einsam sind Liebe.

#weihnachten
Post image by Carsten Maschmeyer
Keine Steuergelder mehr für GALERIA Karstadt Kaufhof von René Benko! 
 
2014 übernahm Benko die GALERIA Karstadt Kaufhof GmbH und trug seither die Verantwortung für 17.000 Arbeitsplätze in mehreren Dutzend Filialen.
 
Heute, knapp 9 Jahre später, lässt sich eine klare Bilanz ziehen: Benko hat GALERIA komplett gegen die Wand gefahren! 
 
680 Millionen Euro an Staatshilfe vom Steuerzahler hat er insgesamt für die Rettung einkassiert!
 
Trotzdem werden jetzt über 50 Filialen platt gemacht - auf den Rücken der Mitarbeiter. Genau das, was die Staatshilfe verhindern sollte! 
 
Überraschend ist allerdings, dass überhaupt noch Filialen offen bleiben. 
 
Die Warenhauskette hat nämlich unter Benkos Verantwortung die Digitalisierung komplett verschlafen und damit ein Geschäftsmodell von gestern. GALERIA ist nicht zukunftsfähig!
 
Doch anstatt die Probleme anzupacken, scheint Benkos Motto zu sein: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren!
 
Sein Konzept ist simpel: Immobilien in bester Innenstadtlage kaufen, aus ihnen Warenhäuser machen und dann mit der GALERIA saftige Mieten einkassieren. Die Kosten dafür landen beim deutschen Steuerzahler! An Dreistigkeit wohl kaum zu überbieten. 
 
Meine Meinung: Sollte Benko jetzt wieder die Bundesregierung unter Druck setzen und Staatshilfen abverlangen wollen, darf es keine weiteren Steuermillionen geben!
 
Wie seht Ihr das: Sollte GALERIA erneut vor der Pleite gerettet werden?
Post image by Carsten Maschmeyer
Jeder meiner Mitarbeiter fliegt auf Langstrecken Business-Class.

Denn Dienstreisen sind kein Kurzurlaub. Im Gegenteil, sie können anstrengend sein - vor allem interkontinental.

Und was wäre die Alternative?

Ein Mitarbeiter sitzt stundenlang eingequetscht im Flugzeug, kann sich nicht bewegen und kaum schlafen.

Dann kommt er an: übermüdet, mit Jetlag, körperlich wie mental einfach platt. Und trotzdem soll er am besten sofort arbeiten und Leistung bringen. Realistisch ist das nicht.

In Wahrheit ist man nach zwei, drei Tagen vielleicht halbwegs leistungsfähig. Dann geht es zurück, wieder eingequetscht und kommt dann wieder erschöpft an. Und auch zu Hause dauert es, bis man voll da ist.

Unterm Strich verliert man dadurch mehr produktive Tage, als die Dienstreise überhaupt gedauert hat.

Das ist weder effizient noch verantwortungsvoll.

Wir erwarten von unseren Mitarbeitern Höchstleistung, Verantwortung, kluge Entscheidungen und vollen Einsatz. Dann müssen wir ihnen auch die Rahmenbedingungen geben, um genau das leisten zu können. Alles andere wäre ein Widerspruch.

Und ja, Wertschätzung kostet Geld. Business-Class ist teurer als Economy.

Aber nur so kommen Menschen an, können am nächsten Morgen präsent sein und Leistung bringen. Genau dafür reisen sie ja.

Und fehlende Wertschätzung ist am Ende deutlich teurer: schlechtere Ergebnisse, ineffiziente Reisen, sinkende Motivation und höhere Fluktuation.
 
Wer also bei seinen Mitarbeitern spart, spart an der falschen Stelle. In sie zu investieren, rechnet sich - immer. 
 
Was meint ihr: Können Chefs Höchstleistung von ihren Mitarbeitern erwarten, wenn sie an den Voraussetzungen sparen?

#dienstreise #mitarbeiter #wertschätzung
Post image by Carsten Maschmeyer
Welche berufliche Empfehlung würde ich heute jungen Menschen geben und welche Fehler habe ich als junger Berufseinsteiger gemacht?

Rückblickend hätte ich sehr gerne 1, 2 Jahre als Assistent einer/s GeschäftsführerIn oder Vorstandsmitglied gearbeitet. Da bekommt man schnell tiefe Einblicke, wie ein Unternehmen gelenkt und geleitet wird. Da erspart man sich, so manche Fehler selbst machen zu müssen.

Außerdem würde ich heute bei einer Gründung sofort sehr selbstreflektierend und kritisch hinterfragen: Was kannst du gut? Und was kannst du nicht? Für das, was ich nicht kann, würde ich heute viel früher als damals gute Leute einstellen – und diese auch früh am Unternehmen beteiligen, so dass sie sich als Mitunternehmer fühlen.

#fehler #startups #entrepreneur
Das Geheimnis von Erfolg: Anfangen!

In diesen Tagen befinde ich mich auf Inspirationstour an der Westküste. Hier habe ich die größten Techgiganten, wie Google oder Microsoft besucht. 
Auch bei Apple habe ich im „Ring“-Headquarter im Silicon Valley mit Top-Führungskräften gesprochen.

Was mich dabei am meisten beeindruckt, ist die unglaubliche Reise, die Apple von den bescheidenen Anfängen in der legendären Garage bis hin zum heutigen Status als Techimperium zurückgelegt hat.

Die Garage, wo 1976 alles begann. Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne haben damals „Apple Computers Inc.“ gegründet. Ihre Vision: Personal Computer für jeden zugänglich zu machen. Und so fand die Erfolgsgeschichte ihren Anfang.

Apple ist wohl eines der besten Beispiele dafür, was das amerikanische Mindset und den Gründergeist hier ausmachen:

🦸 Mut und Risikobereitschaft: 
Steve Jobs musste damals sein Auto verkaufen, um die ersten Apple-Server zu finanzieren. Er hat alles auf eine Karte gesetzt. Und es hat sich gelohnt: Ohne dieses Risiko gäbe es Apple vielleicht nicht.

🦾Resilienz bei Rückschlägen: 
1985 wurde Jobs als CEO entlassen, gründete danach NeXT und Pixar und sammelte wertvolle Erfahrungen. 1997 kehrte er zurück und brachte Apple mit Produkten wie dem iMac und iPhone zurück an die Spitze.

🔝Positives Mindset:
Trotz Skepsis und starker Konkurrenz von Nokia und BlackBerry führte Jobs 2007 das iPhone ein, ein vollständig touchscreen-basiertes Smartphone, das - wie wir jetzt wissen - den Markt revolutionierte.

Apples Geschichte zeigt: Mit dem richtigen Mindset kann man sehr weit kommen. Davon sollten wir uns in Deutschland eine dicke Scheibe abschneiden!

Vielleicht habt ihr ja selbst gerade eine Idee. Denkt dran: Selbst die größten Konzerne haben einmal mit einer winzigen Idee gestartet. 

Gibt es ein Unternehmen, dessen Geschichte und Erfolg euch besonders beeindrucken?

#usa #mindset

© Copyright:
Bild oben: dpa
Bild unten: unsplash
Post image by Carsten Maschmeyer
Von der Werkbank ins Parlament: Wir brauchen mehr Praktiker im Bundestag!

109 von 735 Abgeordneten des Bundestags sind Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte. Eine deutliche Überrepräsentation.
 
Was aber fehlt: Unternehmerinnen und Unternehmer, Digitalprofis, Logistikkönner, Energieexperten usw.. Kurz: Menschen, die es gewohnt sind, pragmatische Ideen zu entwickeln.
 
Natürlich: Unser Parlament benötigt Juristen, Ökonominnen und Politologen. Wenn aber über 300 aller Abgeordneten Rechts-, Wirtschafts- oder Politikwissenschaften studiert haben, dann stimmt das Verhältnis nicht mehr – und es ist natürlich weniger Platz für Informatikerinnen, für Krankenpfleger, für Ingenieurinnen und für Handwerker.
 
Klar ist: Ein Parlament kann eine Bevölkerung nicht eins zu eins repräsentieren, zumal wir ja auch keinen aufgeblasenen Bundestag wollen – dafür ist ein Land wie Deutschland zu groß, zu vielfältig, zu diversifiziert. Aber Parteien müssen sich schon fragen, woher dieses extreme Ungleichgewicht kommt – und wie es gelingt, mehr Macher und weniger Theoretiker in den Bundestag zu bekommen. 
 
Meine Meinung ist klar: Die Zukunft bewältigen wir nur, wenn in den Parlamenten mehr Pragmatiker und Profis sitzen und weniger Paragrafenreiter.
 
Seht Ihr das auch als Problem? Und wie kann das aus Eurer Sicht gelöst werden?

#deutschland #zukunft
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Lasst eure Mitarbeiter nach den Feiertagen erstmal ihre liegengebliebenen Themen abarbeiten.
 
Wer über Weihnachten und Neujahr Urlaub hatte, sollte nicht direkt am ersten Tag mit unnötigen Meetings, Deadlines oder ständigen „Könntest-du-mal-eben“-Anfragen zugeschüttet werden. 
 
Das ist der effektivste Weg, um Mitarbeiter in ihrer Produktivität zu hemmen.
 
Denn: Es ist schlichtweg unmöglich, effizient zu arbeiten, wenn man mit offenen To-dos überhäuft wird. 
 
Vielmehr braucht es vor allem eines: Zeit. Zeit, um sich zu sortieren, Zeit, um all die Mails und Anrufe abzuarbeiten - eben das, was in den letzten Wochen liegen geblieben ist.
 
Und klar ist: Wenn Mitarbeiter den Überblick verlieren, können sie weder alte Aufgaben ordentlich abschließen noch neue Projekte richtig angehen. 
 
Nur wer weiß, was zu tun ist, kann auch wirklich gute Leistung erbringen. 
 
Wie ist das bei euch: Habt ihr immer die nötige Zeit, um Liegengebliebenes ungestört abzuarbeiten?

#fokus
Post image by Carsten Maschmeyer
Gute Chefs wissen: Erfolge müssen im Team gefeiert werden!
 
Wir hasten oft von einem Projekt zum nächsten, ohne dass erreichte Erfolge auch angemessen gefeiert werden. Das halte ich für falsch. 
 
Gute Führungskräfte sorgen dafür, dass Erfolge im Job gewürdigt werden. 
 
Denn: Die harte Arbeit und das Engagement des Teams wird nur anerkannt, wenn auch kurz innegehalten, reflektiert und gefeiert wird. Wer aber sofort weiter sprintet, baut nur Druck auf, der am Ende schadet. 
 
Kein Wunder also, dass Motivation und Produktivität sinken, wenn Ergebnisse nicht gewürdigt, sondern Erwartungen gleich noch höher geschraubt werden. 
 
Gemeinsam Erfolge zu feiern, stärkt das Teamgefühl und das Engagement - und das spiegelt sich auch in den nächsten Projekten wider.
 
Wie sind eurer Erfahrungen: Werden Erfolge angemessen gefeiert?

#erfolg
Post image by Carsten Maschmeyer
Wir brauchen Mechaniker statt nur Akademiker!
 
Die Zahlen des diesjährigen DEKRA-Arbeitsmarktreports 2024 sprechen für sich: Zum ersten Mal ist kein einziger akademischer Beruf unter den Top 10 der meistgesuchten Berufe zu finden. Was dafür gesucht wird: Elektroniker, Mechaniker, Mechatroniker, aber auch Erzieher, Köche, Servicekräfte.
 
Die Ursache ist klar: Viele Jahre mussten wir uns von angeblichen Experten anhören, wir in Deutschland hätten im OECD-Vergleich zu wenige Akademiker. 
 
Das Ergebnis sehen wir jetzt: Verkürzte Kita-Öffnungszeiten, monatelanges Warten auf Handwerker-Termine und gutbesuchte Restaurants, die schließen müssen. 
 
Erst fehlte diesen Berufen die verdiente gesellschaftliche Anerkennung. Nun fehlen uns diese Berufe. 
 
Höchste Zeit, umzusteuern. Akademische Titel sind nicht alles. Wir brauchen mehr Wertschätzung sowie bessere Bedingungen für Ausbildungsberufe und weniger überfüllte Hörsäle. In vielen Ausbildungsberufen gibt es nämlich nicht nur sichere Jobs, sondern auch gute Verdienstmöglichkeiten und echte Zukunftsaussichten. 
 
Also, wenn ihr jetzt noch einmal die Wahl hättet: Würdet ihr eher studieren oder eine Ausbildung machen?

#ausbildung
Post image by Carsten Maschmeyer
Mit wem du arbeitest, ist wichtiger als wo.
 
Natürlich, ein gutes Gehalt motiviert, flexible Arbeitszeiten sind attraktiv und Benefits klingen gut.
 
Aber das sind selten die entscheidenden Faktoren, ob Mitarbeiter bleiben oder gehen.
 
Denn nichts davon trägt langfristig, wenn das menschliche Umfeld nicht stimmt. Menschen kündigen selten einen Job, sie kündigen wegen Menschen.
 
Sie gehen wegen Egospielchen, wegen fehlendem Respekt, wegen subtiler Abwertung und offener Gemeinheiten. Sie gehen wegen Führungskräften, die Macht mit Führung verwechseln. Und wegen Kollegen, die gegeneinander arbeiten statt miteinander.
 
Ein toxisches Umfeld raubt Energie - jeden einzelnen Tag.
 
Und wer morgens schon mit einem Kloß im Hals ins Büro fährt oder sich vor dem nächsten Call innerlich wappnet, kann sein Potenzial nicht entfalten. Wer ständig aufpassen muss, was er sagt, wer sich permanent rechtfertigt oder klein macht, der verliert Selbstvertrauen.
 
Erst leidet die Motivation, dann die Leistung und irgendwann verschwindet die Freude am Job vollständig. So wird selbst das höchste Gehalt nur noch eines: Schmerzensgeld.
 
Eine Kompensation für etwas, das eigentlich unbezahlbar ist: ein gesundes, wertschätzendes Miteinander.
 
Toxische Kollegen und schlechte Führung sind also der Hauptgrund, warum gute Mitarbeiter gehen - nicht 500 Euro mehr oder weniger.
 
Was braucht ihr, um euch in einem Team richtig wohlzufühlen?

#arbeitsklima #teamgeist #mitarbeiter #wohlbefinden
Post image by Carsten Maschmeyer
Meine Mitarbeiter schlafen auf Dienstreisen im selben Hotel wie ich.
 
Denn Wertschätzung zeigt sich vor allem in kleinen Entscheidungen. Zum Beispiel bei der Frage: Wo übernachtet das Team?
 
Wenn wir GEMEINSAM unterwegs sind, will ich nicht im Fünf-Sterne-Hotel „residieren“, während mein Team zwei Straßen weiter in einer niedrigeren Kategorie schläft.
 
Das passt nicht zu meinem Verständnis von Umgang auf Augenhöhe. Und ehrlich gesagt: Es würde sich falsch anfühlen. Einfach wegen des Signals, das ich aussenden würde. 
 
Eine Dienstreise ist Arbeit - intensive Arbeit. Frühes Aufstehen, lange Tage, dicht getaktete Termine, Zeitdruck und viele Gespräche.
 
Wenn ich von meinem Team Einsatz, Professionalität und Flexibilität erwarte, dann kann ich nicht sagen: „Ihr dort, ich hier.“ Im Gegenteil: Ich muss die Rahmenbedingungen schaffen, in denen diese Leistung möglich ist.
 
Und nein, ich will damit nicht sagen, dass Spitzenleistung nur im Fünf-Sterne-Hotel entsteht. Es geht mir auch nicht darum, dass sie permanent in meiner Nähe für mich erreichbar sind. Mir geht es um die Botschaft dahinter: Wir sind ein Team und keine Zwei-Klassen-Gesellschaft.

Denn am Ende geht es nicht nur um Führung. Es geht darum, dass Menschen sich wohlfühlen. Gerade auf Dienstreisen, wenn Tage lang sind und viel Energie kosten, macht das einen Unterschied.

Wohlfühlen entsteht durch das Gefühl von Gleichwertigkeit, nicht durch das Demonstrieren von Unterschieden.

Was meint ihr: Wann fühlen sich Menschen wirklich wertgeschätzt?

#dienstreise #mitarbeiterführung #wertschätzung
Post image by Carsten Maschmeyer
Noch nie habe ich so oft „OpenToWork“ auf LinkedIn gesehen.

Und gleichzeitig so wenige Hiring-Badges.

Im Dezember ist die Zahl der Arbeitslosen um 23.000 gestiegen. Insgesamt 2,908 Millionen Menschen ohne Job. Das sind 101.000 mehr als vor einem Jahr.

So schlecht war die Lage zuletzt 2010 während der Finanzkrise.

Was man dabei nicht vergessen darf: Hinter jedem OpenToWork-Badge steckt ein Mensch, der morgens aufsteht, Bewerbungen schreibt, Gespräche führt und Absagen sammelt.

Und nein: Die Deutschen sind nicht faul. Und das ist auch kein Motivationsproblem.

Denn der Arbeitsmarkt leidet nicht daran, dass Menschen nicht arbeiten wollen. Vielmehr leidet er daran, dass Unternehmen nicht können.

Viele Betriebe kämpfen selbst ums Überleben: Steigende Energiepreise, Bürokratiehürden, politische und wirtschaftliche Unsicherheit, Zurückhaltung bei Investitionen.

Wer heute nicht weiß, wie die nächsten sechs Monate aussehen, schafft keine neuen Stellen. Im Gegenteil: Bestehende Jobs werden abgebaut.

Deshalb brauchen wir jetzt dringend eine Wirtschaftspolitik, die ermöglicht statt verhindert. Eine Politik, die Planungssicherheit schafft, Unternehmen entlastet, Investitionen fördert, Innovationen zulässt und Leistung wieder attraktiv macht.

Und genauso wichtig ist mir eines: Arbeitslosigkeit ist in dieser Phase kein persönliches Versagen, sondern ein strukturelles Problem.

Wie nehmt ihr die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt wahr?

#arbeitsmarkt #deutschland
Post image by Carsten Maschmeyer
Wir entlassen, um die Kosten zu senken.

"Die Personalkosten sind zu hoch." 
"Wir müssen zur Kostensenkung Stellen abbauen." 
"Die Deutschen arbeiten zu wenig."

Solche Sätze hören wir seit Monaten von CEOs und Politikern.
Das muss aufhören. Es schadet uns.
 
Niemand wird 110 % geben, wenn Arbeitnehmer immer nur als Kostenfaktor gesehen werden, die noch dazu zu wenig arbeiten und irgendwie stören. 
 
Wir hören immer nur von Personalkosten, nie von Personalnutzen.
Dabei ist die Realität eindeutig: Nicht trotz, sondern wegen ihrer Mitarbeiter verdienen Unternehmen Geld.

Firmen sind innovativ, weil sie kreative und motivierte Leute haben. Excel-Tabellen alleine entwickeln nichts. Sonst wären die erfolgreichsten Unternehmen Ein-Mann-Betriebe.
Im Ernst: Wenn die Mitarbeiter euch nur stören, dann probiert's doch mal ohne. 
 
Ja, die Lohnnebenkosten in Deutschland sind hoch und sollten sinken. Aber die Lösung ist nicht, Beschäftigte pauschal als Problem zu beschreiben. Das dauernde Gerede über Kosten wird so selbst zum Produktivitätsproblem.
 
Wer von Menschen immer nur als Belastung und Kostenblock spricht, nie aber als Mehrwert, soll sich nicht wundern, wenn Motivation und Leistung sinken.
 
Engagement entsteht nicht in einem Klima, in dem Angestellte täglich hören, sie seien zu teuer und nicht fleißig genug.

Was ist eure Meinung dazu - werden Mitarbeiter in der Debatte ausreichend gewürdigt?

#kosten #personal
Post image by Carsten Maschmeyer
Boom für E-Autos “Made in Germany“! 🚗🔋

Ich habe nie an unserer großartigen Autoindustrie gezweifelt und das auch mehrfach gesagt. Diese Nachricht freut mich daher ganz besonders!

Denn erst ging lange nicht viel und jetzt läuft die große Aufholjagd. Deutschlands Autobauer befinden sich im größten Transformationsprozess ihrer Geschichte. Und den meistern sie aktuell sehr erfolgreich. Volkswagen AG, BMW Group und Daimler AG müssen sich nicht mehr hinter Tesla verstecken.

Im Februar verkaufte VW in Europa 21.900 E-Autos und damit rund dreimal so viele wie sein amerikanischer Konkurrent.

Der Trend zeigt deutlich: Mit dem Know-how der Ingenieure und der jahrzehntelangen Erfahrung werden deutsche Autos auch in Zukunft weltweit führend sein. Sie werden genauso erfolgreich Elektroautos bauen. wie jahrzehntelang Verbrennungsmotoren!

Was meint Ihr: Holen wir Tesla ein? Oder ziehen wir auf Dauer davon?

#zukunft #deutschland
Post image by Carsten Maschmeyer
Optimisten werden in Krisenzeiten geboren!

Denn sie starten bei ungünstigen Bedingungen, die sie verbessern wollen.

Pessimisten dagegen warten auf günstigere Umstände.

Natürlich kann niemand ununterbrochen glücklich sein. Vor allem in Krisenzeiten fällt es vielen Menschen schwer, positiv zu denken.

Dabei ist so doch so: Negative Gedanken schwächen uns und ziehen uns herunter. Positive Gedanken stärken uns und verleihen uns Auftrieb.

Stärkende Gedanken kommen aber nicht von außen und von anderen Menschen, sondern von innen und somit aus uns selbst.

Ich habe mich entschieden, immer positiv zu sein.

Denn: Negativ zu sein, bringt sicher keinen Vorteil – aber positiv zu sein bestimmt keinen einzigen Nachteil.

Fällt Euch das positive Denken in der jetzigen Zeit einfach?


#mindset
Post image by Carsten Maschmeyer
Die entscheidende Frage ist oft gar nicht, was Ihr eigentlich verdient, sondern was von dem, was Ihr verdient, übrig bleibt.

Je mehr Verfügungsmasse Ihr habt, desto größer ist das Vermögen, welches Ihr daraus aufbauen könnt. 💰

Durchschnittsverdiener bekommen im Laufe eines Vierteljahrhunderts 1 Million Euro und mehr an Gehalt ausgezahlt. Genug Potenzial für Reichtum. Wenn Ihr das Geld klug einsetzt.

Wer nicht in der Lage ist, mehr zu verdienen, kann stattdessen seine Kosten stark reduzieren. Oder eben andersherum:
Wer es schafft, seine Einkünfte deutlich zu erhöhen, muss seine Kosten nicht ganz so stark reduzieren.

Versucht also in einem ersten Schritt, diese Verfügungsmasse etwas größer werden zu lassen.

Euer Einkommen beträgt 100 Prozent. Entwickelt Strategien, um möglichst viel von diesen 100 Prozent zu behalten und anzulegen und möglichst wenig davon auszugeben.

📈 Am besten gelingt das über einen Doppelhebel: Erhöht Euer Einkommen und senkt gleichzeitig Eure Kosten. So generiert Ihr einen zweifachen Effekt.
Post image by Carsten Maschmeyer
Malefizland Deutschland: Alle blockieren sich gegenseitig.

Und alle wundern sich über den Stillstand in Deutschland.

500 Tage für eine Entscheidung: So lange dauert es im Schnitt, bis ausländische Pflegekräfte in Deutschland offiziell arbeiten dürfen.

Ein echtes Armutszeugnis.

Warum?

Weil jedes Dokument erst
➡️ übersetzt,
➡️ dann beglaubigt,
➡️ dann gestempelt
➡️ und schließlich in irgendeiner Amtsstube geprüft werden muss.

Das Ergebnis?

❌ Pflegekräfte, die helfen wollen, dürfen nicht helfen.
❌ Pflegeeinrichtungen kämpfen mit chronischem Personalmangel.
❌ Angehörige müssen übernehmen - und bringen sich dadurch an ihr Limit.

Dabei würde eine Woche reichen: Eine Prüfung elementarer Sprachkenntnisse und ein kurzer Pflege-Grundwissenstest würden doch reichen.

Ob eine Person die Empathie und Geduld für den sehr anstrengenden Pflegeberuf mitbringt, lässt sich sowieso nicht auf Papier erfassen. Was also wird da 500 Tage lang in Amtsstuben geprüft?!

Das muss sich ändern. Nicht bald, sondern sofort. 

Wo seht ihr noch absurde Bürokratie-Hürden, die sofort weg müssen?

#bürokratie #deutschland
Post image by Carsten Maschmeyer
Niemand sollte befördert werden, nur weil er sich einschleimt.

In zu vielen Unternehmen entscheidet nicht Kompetenz über den nächsten Karriereschritt, sondern Nähe und Vitamin B.

Plötzlich zählt nicht mehr, was jemand leistet oder welche Fähigkeiten er hat, sondern wie gut er vernetzt ist und ob er den richtigen Platz im internen Beziehungsgeflecht hat.

Aber nur weil jemand regelmäßig mit der Führungskraft Kaffee trinkt, immer „loyal“ nickt und präsent ist, ist er noch lange nicht geeignet, Menschen zu führen oder Verantwortung zu tragen.

Befördert werden sollten nicht diejenigen, die wissen, bei wem sie lachen müssen, wann Zustimmung erwartet wird und wo Anbiedern als Strategie funktioniert.

Genau das aber wird belohnt. Und genau das zerstört Leistungskulturen.

Im Grunde genommen ist das nichts weiter als Taktik - und Taktik ohne Können rächt sich früher oder später.

Denn die Folgen sind klar: 
➡️ Kompetenz bleibt liegen
➡️ Leistungsträger verlieren den Antrieb oder gehen
➡️ Teams werden leiser und angepasster

Am Ende entsteht ein Umfeld, in dem man besser weiß, wie man wirkt,
als was man wirklich kann.

Das Tragische daran: Die meisten merken es erst, wenn die Guten weg sind und die Falschen in Führungspositionen.

Wie ist eure Wahnehmung: Werden Menschen wegen ihrer Leistung befördert oder nur, weil sie sich gut mit der Führungsetage verstehen?

#beförderung #leistung
Post image by Carsten Maschmeyer
Warum Taylor Swift eine bessere Führungskraft ist als viele Konzernchefs.
 
Der Popstar hat nach ihrer letzten Tour, mit der sie rund 2 Milliarden USD eingespielt hat, ca. 197 Millionen Dollar an ihr Team verteilt. Nicht nur an Tänzer und Musiker, sondern auch an Techniker, Fahrer und alle anderen, die zum Erfolg beigetragen haben. 
 
Das ist nicht einfach nur großzügig. Das ist kluges Führungshandeln.
 
Erfolg entsteht nie allein. Er ist das Ergebnis vieler Menschen, die ihr Bestes geben. Wer das anerkennt und den Erfolg teilt und honoriert, bindet Talente, steigert die Leistung und stärkt die Unternehmenskultur nachhaltig.
 
Was ein guter Bonus erfüllen sollte:
➡️ Fair und transparent. An messbare Ziele koppeln, damit jeder weiß, wofür das Geld gezahlt wird.
➡️ Alle einbeziehen, die am Erfolg beteiligt waren. In der Höhe darf es Unterschiede geben, aber niemand darf vergessen werden. 
➡️ Persönliche Anerkennung. Ein paar handgeschriebene Zeilen, ein kurzes Gespräch - die Kombination aus Geld und echter Wertschätzung macht den Bonus wirklich wertvoll.
 
Boni sind gelebte Wertschätzung. Sie zeigen, dass Führung nicht nur Ansagen macht, sondern auch zurückgibt. Das schafft Vertrauen, Motivation und eine Kultur, in der sich Menschen gerne einbringen.
 
Wie werden Boni in eurem Unternehmen gehandhabt?
 
#taylorswift #bonus #wertschätzung
Post image by Carsten Maschmeyer
🚨 Deutschland muss wieder in den Lockdown. Lasst uns ehrlich und offen aussprechen, was sich die Politik (noch) nicht traut.
 
Um den absoluten GAU zu verhindern, brauchen wir ärgerlicherweise einen erneuten Lockdown, die Kontakte müssen extrem reduziert werden.
 
Fakt ist doch, dass alle – zumindest unterbewusst – spüren, dass es ohne massive Kontakteinschränkungen zur Vollkatastrophe kommt. 
 
Überfüllte Intensivstationen (Portugal, Frankreich, Spanien müssen bereits deutsche Patienten übernehmen), exponentielle Steigerung der Infektionen, Impfdurchbrüche, zu geringe Impfquote.
 
Und jetzt kommt auch noch ganz neu die hochgefährliche Virus-Variante aus Südafrika dazu – mit mehr Mutationen als die Delta-Variante. Das Land steht vor dem Mega-Kollaps.
 
Ja, viele Politiker haben im Sommer gesagt, dass es keinen weiteren Lockdown mehr geben wird, dass wir es alleine mit Impfungen schaffen, das Virus zu besiegen. Auch ich habe es so erhofft, aber die Entwicklung verlief anders. In der jetzigen, dramatischen Situation (mit neuen Erkenntnissen) wäre ein Lockdown kein Wortbruch, er würde Leben retten.
 
Ja, für die Wirtschaft und uns Bürger wäre ein voller, kurzer Lockdown zwar hart - aber weniger einschneidend, als diesen Corona-Orkan noch schlimmer und länger weiter wüten zu lassen. 🌪️
 
So bedauerlich es in der Adventzeit ist. Es wäre nur konsequent, wenn auch die Geschäfte und Restaurants vorübergehend wieder schließen müssen.
 
Es hilft nichts. Deutschland muss jetzt wieder vor dem Virus dicht machen!
 
🙏 Vielleicht haben wir dann bis Weihnachten die Welle gebrochen.

#corona #deutschland
Hinter schlechter Leistung steckt meist schlechte Führung.

Die meisten Vorgesetzten scheuen sich davor, Mitarbeiter bei schlechter Leistung direkt anzusprechen. Doch bevor man über schwache Leistung spricht, sollte man das eigene System prüfen.

Funktionieren Auswahl und Onboarding? Sind Erwartungen messbar und Standards transparent? Ist das Feedback fair?

Wer hier keine Klarheit schafft, behandelt Symptome statt Ursachen. Wenn wiederholt schwache Mitarbeiter auffallen, liegt das Problem oft im System - nicht beim Einzelnen.

Sind die Grundlagen geklärt, muss man bei ausbleibender Leistung früh und präzise reagieren: ein klares Gespräch auf Augenhöhe, anschließend ein realistischer Verbesserungsplan mit definierten Meilensteinen.

Ändert sich trotzdem nichts, müssen Konsequenzen folgen.

Es geht nicht darum, Menschen runterzumachen. Es geht um die Qualität der Arbeit. Wer schlechte Leistung toleriert, schadet dem Team, dem Unternehmen und dem Betroffenen selbst.

Starke Führung bedeutet beides: klare Erwartungen stellen und sich selbst kritisch hinterfragen.

Wie seht ihr das - welche Fehler machen Chefs im Umgang mit schlechter Leistung?

#leistung #führungsverantwortung #mitarbeiterführung
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Manege frei für die nächste Staffel! 🦁 Am 22. März geht es wieder los mit „Die Höhle der Löwen“ und der Montag wird zum Dealtag! Wie gewohnt um 20:15 Uhr.

Ich freue mich schon, Judith Williams, Ralf Dümmel, Nils Glagau, Georg Kofler, Dagmar Wöhrl und Nico Rosberg.

Meine These: Die Sendung fördert das Gründertum in Deutschland mehr als es die Politik je tun könnte.

Wie seht Ihr das?

Mediengruppe RTL Deutschland #startups #investor
Post image by Carsten Maschmeyer
Die Löwen sind wieder da! Am 6. September startet die neue Staffel DHDL. 🦁

Insgesamt gibt es acht neue Folgen, wie immer um 20:15 Uhr. Ich freue mich schon, Judith Williams, Ralf Dümmel, Nils Glagau, Georg Kofler, Dagmar Wöhrl, Nico Rosberg. Erstmals sind mit den beiden Ankerkraut GmbH-Gründern auch „Gast-Löwen“ dabei!

Außerdem erwartet uns die 100. DHDL-Folge – und die höchste jemals von Gründern geforderte Summe: 5 Millionen Euro! Ob es wohl zum Deal kommt?

Die Sendung verschafft Gründerinnen und Gründern in Deutschland die größtmögliche Plattform. Ich freue mich auf die 10. Staffel!

Wer ist wieder mit dabei?

#zukunft #startups
Post image by Carsten Maschmeyer
740 Millionen DIN-A-4 Blätter und 13 Millionen DIN-A3-Bögen:
 
Soviel verbrauchten die Bundesregierung und ihre nachgeordneten Behörden allein im Jahr 2022.
 
Dabei erlebten wir durch die Pandemie einen Aufschwung mit 111 Punkten beim Digitalisierungsindex. Inzwischen stagnieren wir bei 109 Punkten.
 
Auch im „World Digital Competitiveness Ranking ist Deutschland um weitere vier Plätze auf Rang 23 von 64 Ländern abrutscht.
 
Dabei wäre es gerade jetzt wichtig, dass sich hier etwas tut, um im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben.
 
Und erst einmal müsste der Bürokratie-Wahnsinn ein Ende haben. Er lähmt unser ganzes Land.
 
Denn für eine erfolgreiche Digitalisierung brauchen wir schnellere Prozesse und eine effiziente Verwaltung.
 
Es muss möglich sein, dass Verwaltungs-Angelegenheiten von überall und jederzeit erledigt werden können! Ein erster Erfolg ist die Möglichkeit, GmbHs oder UGs online gründen zu können. Das muss ebenso für bspw. die Beantragung eines Personalausweises möglich sein.
 
Die Digitalisierung ist die Mammutaufgabe der Bundesregierung. Doch es wird Zeit, dass dieses Thema endlich ernst genommen wird.
 
Welcher Verwaltungsirrsinn nervt euch am meisten?
 
#deutschland #zukunft
Post image by Carsten Maschmeyer
Wahre Gleichberechtigung wäre erreicht, wenn der Weltfrauentag überflüssig wäre.

Wer heute Frauen nur mit Blumen beschenkt, hat wirklich gar nichts verstanden.

Auch viele Marken nutzen den Weltfrauentag als Möglichkeit, ihn kommerziell auszuschlachten: Rabatte auf Lippenstift, „Girlboss“-Merch und platte Werbekampagnen – all das lenkt vom eigentlichen Kern dieses Tages ab!

Es geht nicht darum, Frauen für ihr Frausein zu feiern, sondern darum, auf gravierende Missstände aufmerksam zu machen. Um nur ein paar zu nennen:

➡️ Ungleiche Bezahlung
➡️ Ungleiche Rechte
➡️ Ungleiche Chancen

Besonders traf mich folgende Headline, die ich diese Woche im Handelsblatt las: „Startup-Gründerinnen erhalten immer weniger Geld als Männer.“

Nur 4 % der Startups, die 2024 überhaupt Risikokapital erhielten, hatten ein rein weibliches Gründerteam. Leider gründen Frauen immer noch seltener als Männer. Ihr Gesamtinvestment? Mager: 43 Millionen Euro.

Zum Vergleich: Rein Männliche Gründerteams sicherten sich satte 6,2 Milliarden Euro. (Quelle: EY – Der Gender Investment Gap wächst.)

Wir haben also zwei Probleme: Zu wenige Gründerinnen – und wenn sie gründen, bekommen sie deutlich weniger Geld. Das ist nicht Pech – das ist Systemversagen.

Was sind eure Ideen: Wie schaffen wir eine Gründerlandschaft, die gleichberechtigter ist?

#weltfrauentag #IWD2025
Gründen geht auch ohne Studium!

Viele glauben nach wie vor, dass es unbedingt ein Studium braucht, um ein Startup zu gründen.

Schade, denn das ist fehlgedacht. Viel wichtiger als die Schulintelligenz ist die Gründerintelligenz.

Es kommt aufs Mindset an - Gründen ist eine Einstellung!

Für mich als Investor sind das: Visionäres Denken, Innovationsfreude, vertriebliche Kompetenzen, Durchhaltevermögen, Empathie und Mut! Das lernt man nicht in Vorlesungen.

Wir brauchen Gründerinnen und Gründer, die etwas verändern, im wahrsten Sinne des Wortes etwas UNTERNEHMEN wollen.

Startups werden von Männern, Frauen oder von gemischten Teams, von Akademikern und von Menschen ohne Studium ins Leben gerufen. Die Vielfalt der Biografien und Ausbildungsgrade ist enorm.

Ich selbst habe mein Medizinstudium nicht beendet, habe keine abgeschlossene Berufsausbildung, stattdessen lieber gegründet - und immer an mich und meinen Erfolg geglaubt.

Was denkt Ihr: Ist eine Gründerin oder ein Gründer erfolgreicher, wenn sie oder er studiert hat?

#startups #gründen
Post image by Carsten Maschmeyer
Homeoffice ≠ Wellnessprogramm.
 
Und nein, es ist auch keine Freizeitveranstaltung. Denn nur weil jemand von zu Hause arbeitet, heißt das noch lange nicht, dass er die Füße hochlegt.
 
Dieses Bild hält sich hartnäckig - besonders in manchen Führungsetagen. Mit der Realität hat es wenig zu tun.
 
Das eigentliche Problem ist nicht die Produktivität. Das Problem ist das Misstrauen.
 
Viele Führungskräfte definieren Leistung immer noch über Präsenz. Wer lange im Büro sitzt, ist fleißig. Wer früh kommt und spät geht, gilt als engagiert.
 
Doch Sichtbarkeit ist kein Leistungsindikator. Ergebnisse sind es.
 
Meine Überzeugung: Remote wird oft fokussierter gearbeitet - weniger Flurfunk, weniger unnötige Meetings, mehr Konzentration, mehr Output.
 
Und genau das zeigt auch eine aktuelle Studie des Fraunhofer Instituts: Mitarbeiter im Homeoffice schaffen im Schnitt rund 20 % mehr.
 
Jedoch sinkt die Produktivität bei mehr als drei Tagen pro Woche im Homeoffice wieder. Der entscheidende Punkt ist aber: Es geht nicht um Schwarz oder Weiß. Es geht um das richtige Maß. Sehr gut sind laut der Studie 3 Tage remote, 2 Tage Büro.

Und natürlich braucht es klare Ziele und eine gute Kommunikation, wenn Mitarbeiter von zuhause aus arbeiten. Aber das braucht es im Büro genauso.
 
Wie viele Homeoffice-Tage pro Woche findet ihr optimal?

#homeoffice #produktivität #mitarbeiterführung
Post image by Carsten Maschmeyer
Mehr Arbeit fürs gleiche Geld zu verlangen, funktioniert nicht.
 
Nach Stellenabbau und Einstellungsstopps verteilen Unternehmen die Aufgaben oft auf die verbleibenden Mitarbeiter - die Arbeit muss schließlich erledigt werden. 

Weniger Menschen sollen mehr Arbeit erledigen, „Quiet Hiring" nennt sich diese Praxis.
 
Klingt erstmal okay: wer mehr Verantwortung und zusätzliche Aufgaben übernimmt, kann daran wachsen und sich weiterentwickeln. Diese Chancen sind wertvoll.
 
Doch diese Praxis wird zum Problem, sobald Unternehmen sie als kostenlose Arbeitsverdichtung nutzen. 
 
Überlastete Mitarbeiter verlieren ihre Motivation, riskieren Burnout und verlassen das Unternehmen. Oft sind es die Leistungsträger, die zuerst gehen.
 
Zusätzliche Verantwortung braucht einen fairen Gegenwert: Gehaltsanpassung, Aufstiegsperspektiven oder echte Weiterbildung. Sonst geht jede Motivation für mehr Arbeit irgendwann verloren.
 
Mitarbeiter sollten nicht stillschweigend mehr leisten müssen. Sie brauchen die Möglichkeit, offen zu verhandeln. Chefs, die diese Gespräche scheuen, wissen selbst: Ihr Angebot ist unfair.
 
Langfristig gewinnen die Unternehmen, die ihren Mitarbeitern auf Augenhöhe begegnen.
 
Habt ihr schon solche Situationen erlebt?

#verantwortung #gehalt #leistung
Post image by Carsten Maschmeyer
Wisst ihr, warum ich in Startups investiere?
 
Weil es Startups gibt, die mich beeindrucken. Junge Firmen mit einem großartigen Produkt, getragen von einem starken Gründerteam, das weiß, wie man Dinge ins Rollen bringt.
 
Und dann gibt es Unternehmen, die nicht nur all die oben genannten Kriterien erfüllen, sondern etwas, das viel wichtiger ist: echten gesellschaftlichen Mehrwert.
 
Ein solches Startup gründet gerade Sascha mit SmartAIs mit seinen Mitgründern Anika, Said und Yamen.
 
SmartAIs entwickelt eine Smartphone-App, die für Blinde Hindernisse auf Gehwegen erkennt und ihnen so ermöglicht, sich sicherer und entspannter im Außenbereich, auch in fremder Umgebung, bewegen zu können. Die App erkennt mit den Handy-Kameras Gefahrensituationen und warnt Nutzer über Kopfhörer mit Tönen.
 
Wenn wir, die wir gut sehen können, uns schon mühsam durch kreuz und quer abgestellte E-Scooter und Leihfahrräder schlängeln müssen, ist dies für Blinde und Sehbehinderte eine echte Tortur - genau wie andere Hindernisse.
 
Bis Konzerne dieses Problem angehen und lösen – wenn sie es denn überhaupt tun -, dauert es Jahre und es reden genauso viele Leute mit, wie es Besprechungen und Freigabeschleifen benötigt: Hunderte.

Sascha und seine Mitgründer aber haben ein echtes Problem erkannt und eine Lösung entwickelt.

Sascha, wir haben uns vor kurzem auf dem START Munich-Event kennengelernt. Noch stehst du ganz am Anfang – für unsere Fonds leider noch zu früh. Ich freue mich aber, wenn wir uns wieder treffen, sobald du in der Seed-Phase bist.

Wenn ihr Ideen habt, welches Problem dringend eine Lösung braucht – oder aber ihr ein Startup nennen wollt, das ihr toll findet – schreibt es gerne in die Kommentare.

#Startups
Post image by Carsten Maschmeyer
Was Arbeitgeber 2026 endlich verstehen sollten:

Vertrauen ≠ Kontrolle
Nur weil jemand beschäftigt wirkt, leistet er nicht viel. Und nur wer seinen Mitarbeitern vertraut, kann Leistungen erwarten. Menschen arbeiten besser, wenn man sie arbeiten lässt - nicht, wenn man sie permanent überwacht.


Gesundheit ≠ Belastbarkeit um jeden Preis
Nur wer Pausen respektiert, bekommt langfristige Leistung zurück. Überstunden als Dauerzustand oder ständige Erreichbarkeit sind weder gesund noch normal - sie sind ein Warnsignal.

Homeoffice ≠ Freizeit
Nur weil jemand von zu Hause aus arbeitet, heißt das nicht, dass diese Person gerade auf der Couch liegt und Kaffee schlürft. Nicht wer im Büro sitzt, arbeitet, sondern derjenige, der abliefert und Ergebnisse zeigt.

Faire Bezahlung ≠ Einstiegsgehalt
Nur einmal fair einzustellen reicht nicht. Leistung muss angemessen vergütet werden - über alle Ebenen hinweg. Nicht nur ganz oben, nicht nur bei Neueinstellungen. Gehälter müssen angepasst werden - vor allem wenn Verantwortung wächst, Märkte sich verändern und Menschen jahrelang hart arbeiten.

Keine Kritik ≠ Lob
Nur weil nichts gesagt wird, fühlt sich niemand wertgeschätzt. Leistung muss gesehen und anerkannt werden - nicht nur im Jahresgespräch, sondern jeden Tag.

Führungskompetenz ≠ Betriebszugehörigkeit
Nur weil jemand lange da ist oder eine bessere Bindung zum Chef hat, ist er noch keine gute Führungskraft. Vielmehr sollten Führungspositionen nach Kompetenz und Leistung vergeben werden. 


Ja-Sager ≠ beste Mitarbeitende
Nur wer widerspricht, denkt mit. Die besten Chefs lassen alle Ideen zu - unabhängig von Position, Alter oder Titel. Wer Diskussion zulässt, trifft bessere Entscheidungen.

Welche Führungsprinzipien müssen aus eurer Sicht endlich selbstverständlich werden?

#mitarbeiterführung
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Die größte Kompetenzverschwendung: Menschen wegen ihres äußeren Erscheinungsbildes auszusortieren.

Letztens habe ich gelesen, dass eine 52-jährige Bewerberin im Vorstellungsgespräch weniger ernst genommen wird.

Aber nicht wegen fehlender Kompetenz oder mangelnder Erfahrung, sondern weil sie aufgehört hat, ihre Haare zu färben.

Wie absurd ist das eigentlich?

Graue Haare reichen offenbar aus, um jahrzehntelange Erfahrung zu relativieren.

Unternehmen brauchen aber Erfahrung, strategisches Denken und Resilienz dringender als je zuvor.

Und genau diese Eigenschaften bringen Menschen 50+ mit.

Doch statt diese Potenziale zu nutzen, werden sie aussortiert, weil die Optik nicht passt.

Das ist nicht nur extrem oberflächlich, sondern wirtschaftlich kurzsichtig.

Nebenbei: Was ist eigentlich mit den Menschen, die schon mit 35 oder 40 graue Haare bekommen? Ja, die gibt es. Überraschung.

Fakt ist: Leistungsfähigkeit lässt sich nicht an Haarfarbe, Falten oder Lebensjahren ablesen. Wer äußere Merkmale über echte Leistung stellt, verzichtet bewusst auf Know-how und unternehmerische Reife.

Und genau diese Unternehmen wundern sich später über Fehlentscheidungen, instabile Führung und fehlende Kompetenz.

Was ist eure Meinung dazu?

#kompetenz #erfahrung #alter #bewerbung
Post image by Carsten Maschmeyer
Höflich zu sein, ist eigentlich nicht schwer.

Man grüßt, man sagt „Bitte“ und „Danke“ und man verabschiedet sich.

Und das gilt gegenüber jedem Einzelnen - Chefs, Kollegen und auch Servicekräften in der Cafeteria.

Wer das nicht tut, hat schlicht keinen Anstand. Und damit nicht verstanden, was Professionalität wirklich bedeutet.

Und nein, Stress, volle Kalender oder schlechte Laune sind keine Argumente, sondern Ausreden.

Höflichkeit ist auch keine Frage von Hierarchie, von Titel oder von Sympathie.

Es ist schlichtweg respektlos, wenn Führungskräfte oder Kollegen in ein Meeting oder ins Büro kommen - ohne ein Wort. Kein Hallo, kein Blick, nichts.

Noch problematischer wird es, wenn jemand Unterstützung braucht, Hilfe in Anspruch nimmt und anschließend kommentarlos wieder verschwindet - ohne ein einziges Zeichen der Wertschätzung.

So funktioniert weder Zusammenarbeit noch Miteinander.

Was macht für euch Anstand im Arbeitsalltag aus?

#zusammenarbeit #anstand #höflichkeit #wertschätzung
Post image by Carsten Maschmeyer
People Pleaser fangen alles auf, werden aber selten befördert.
 
Sie springen ein, wenn andere krank sind. Sie übernehmen zusätzliche Aufgaben, wenn ein Kollege im Urlaub ist. Ihnen fällt es schwer "Nein" zu sagen. 
 
Kurz: Ohne sie würde vieles nicht laufen.
 
Und trotzdem zahlen genau diese Menschen im Job oft den höchsten Preis.
 
Denn wer immer nett ist, wer immer verfügbar ist, wer nie aneckt, wird schnell übersehen - oder schlimmer noch: ausgenutzt.
 
Eben nicht, weil sie zu wenig leisten, sondern weil sie zu oft zurückstecken. Und weil sie glauben, dass ihre Leistung allein schon gesehen wird.
 
Die Wahrheit ist: Wird sie nicht.

Im Gegenteil, wer ständig einspringt und alles auffängt, bekommt noch mehr Arbeit, aber keine Gehaltserhöhung. So jemand wird irgendwann als selbstverständlich wahrgenommen. 
 
Und befördert werden dann die, die laut sind und sich gut verkaufen können - auch wenn ihre Leistung geringer ist.
 
Das ist kein Aufruf zu Rücksichtslosigkeit oder Egoismus. Und es heißt auch nicht, dass Ellenbogenmentalität der richtige Weg ist.
 
Aber viele Chefs sollten in Zukunft mal genauer hinzuschauen, wer wirklich Leistung bringt, wer Probleme löst, bevor sie eskalieren und wer Verantwortung übernimmt, ohne sich ständig zu inszenieren.
 
Werden bei euch die Lautesten befördert oder die, die am meisten leisten?

#peoplepleaser #leistung #beförderung
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Motivation stirbt leise - während Chefs zuschauen.

Fast 20 Prozent der deutschen Angestellten haben keine emotionale Bindung mehr zu ihrem Arbeitgeber, Tendenz steigend. 
„Quiet Quitting“ kostet Unternehmen Wachstum und Leistung.

Es trifft leider oft die Besten. Die Beförderung bleibt aus. Flexible Arbeitszeiten werden verweigert. Ideen versanden. 
Irgendwann bleibt nur noch Dienst nach Vorschrift.

Das Problem liegt selten bei den Mitarbeitern. Oft ist es ein Führungsversagen. Viele merken die Entfremdung nicht, bis es zu spät ist.

Um diesem Phänomen entgegen zu wirken müssen Einzelgespräche über Perspektiven, nicht nur über Projekte, geführt werden.

Leistung muss belohnt werden. Nicht nur monetär, sondern auch durch Anerkennung, Verantwortung oder Aufstieg. Wer alle gleich behandelt, verliert die Besten.

Bei aussichtslosen Fällen hilft nur Klarheit: Warum noch bleiben? Entweder es gibt einen Weg nach vorne oder eine Trennung.

Wer wartet, bis Mitarbeiter von selbst kommen, hat verloren. Führung heißt, Probleme früh anzusprechen.

Wie seht ihr das? Habt ihr erlebt, wie aus Begeisterung Resignation wurde?

#quietquitting #führungsverantwortung
Post image by Carsten Maschmeyer
Wer täglich unter Druck gesetzt wird, kündigt - zu Recht!

Es gibt Führungskräfte, die glauben, ständige Kritik, unrealistische Erwartungen und Mikromanagement würden Menschen zu besseren Ergebnissen treiben.

Das Gegenteil ist der Fall. Unter Dauerstress und Kontrolle kann kein Mensch klarer denken. Vielmehr überprüft man alles doppelt und dreifach. Am Ende macht man nur noch Dienst nach Vorschrift.
 
Warum? Weil Druck Angst erzeugt. Und Angst ist Gift für Leistung. Sie erhöht die Fehlerquote, bringt Menschen dazu, sich öfter krankzumelden und führt früher oder später zu Kündigungen.

Denn es geht im Job dann nicht mehr darum, gut zu sein, sondern darum, keinen Ärger zu bekommen. Nicht mehr darum, Verantwortung zu übernehmen, sondern darum, bloß nicht negativ aufzufallen und zur Zielscheibe zu werden.

Und genau das ist emotional extrem erschöpfend. Auf Dauer hält das niemand aus - egal, wie loyal oder leistungsbereit jemand einmal war.

Wenn Mitarbeiter also irgendwann stiller werden, „schwieriger“ oder häufiger krank, liegt das nicht an fehlender Belastbarkeit.

Es ist fast immer das Ergebnis von Führung, die einschüchtert und Angst erzeugt, statt Vertrauen.

Habt ihr schon einmal wegen solcher Führung innerlich oder ganz gekündigt?

#mitarbeiterführung #druck #kündigung
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Fehler sind menschlich, diese Reaktionen darauf aber nicht:

Wenn Mitarbeiter für Fehler öffentlich bloßgestellt werden. Das ist kein Leistungsanspruch, das ist Demütigung. Wer Menschen vor anderen kleinmacht, sorgt nicht für Qualität, sondern für Angst. Und Angst verhindert Leistung.

Wenn sofort ein Schuldiger gesucht wird. Das ist kein Verantwortungsbewusstsein, das ist Führungsschwäche. Wer bei jedem Fehler reflexartig fragt „Wer war das?“, verhindert die wichtigsten Fragen: Warum ist es passiert und wie verhindern wir es künftig?

Wenn Führungskräfte sich wegducken. „Davon wusste ich nichts.“ „Das war mein Team.“ Das ist keine Führung, das ist Feigheit. Verantwortung sieht anders aus. Und ein guter Chef stellt sich vor sein Team.

Wenn Fehler nicht zuerst unter Kollegen geklärt werden, sondern sofort beim Chef landen. Das ist kein Pflichtbewusstsein, petzen ist schlicht unkollegial.

Es ist doch so: Wer keine Fehler macht, macht wahrscheinlich auch sonst nicht viel.

Und Fehler passieren jedem. Das Entscheidende ist nur, wie damit umgegangen wird.

Welche Reaktionen auf Fehler könnt ihr nicht mehr sehen?

#fehler #umgang #mitarbeiterführung
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Führen = Zuhören, nicht nur Reden.
 
Das Ohr ist das unterschätzte Sinnesorgan in der Führung. Viele Chefs hören, dass ihre Mitarbeiter reden, aber verstehen nicht, was sie sagen. 
 
Die meisten sind zu sehr damit beschäftigt, was sie als Nächstes sagen wollen, statt wahrzunehmen, was gerade passiert.
 
Die Wortwahl von Mitarbeitern zeigt, ob sie wirklich hinter einem Projekt stehen oder nur Dienst nach Vorschrift erledigen.
 
Ein beiläufiges „klingt interessant“ hat eine andere Qualität als ein begeistertes „das bringt uns weiter“. Jede Formulierung gibt Aufschluss über die tatsächliche Stimmung.
 
Empathie bedeutet nicht nur nett sein. Empathie bedeutet, zwischen den Zeilen zu lesen und dann die Führung zu übernehmen. Wer versteht, was wirklich gesagt wird, trifft bessere Entscheidungen.
 
Erst zuhören, dann reden.

Woran merkt ihr, dass jemand wirklich zuhört?
 
#zuhören #empathie #führungsverantwortung
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"Ich hoffe, diese E-Mail findet Sie wohlauf.“
  
Solche oder ähnliche Einleitungssätze finde ich zunehmend in meinem Postfach. Klar: Es ist absolut sinnvoll KI zu nutzen, um produktiver zu werden und sich so einige Arbeitsschritte zu erleichtern.

Wenn man sich nicht einmal die Mühe macht, KI-Inhalte nochmal durchzulesen und zu überarbeiten, bevor man sie verschickt oder veröffentlicht, empfinde ich das als respektlos.

Außerdem ist es teuer: Laut einer Studie von BetterUp berichten 40 % der Befragten, dass sie schon einmal unbrauchbare KI-Inhalte erhalten haben. Das kostet enorm viel Zeit, Nerven und somit Geld.

Außerdem leidet die Glaubwürdigkeit: Schlechte Übersetzungen oder offensichtliche KI-Buzzwords wirken unprofessionell und vertrauensschädigend. Und sie zeigen, dass der Absender mit KI nicht wirklich gut umgehen kann.

Die Lösung liegt nicht darin, weniger KI einzusetzen, im Gegenteil: Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter zum richtigen Umgang mit KI schulen. Wer seine Leute mit diesen Werkzeugen allein lässt, zahlt einen hohen Preis.

In einer Arbeitswelt, in der KI zum Alltag gehört, ist der kompetente Umgang damit keine Zusatzqualifikation mehr. Es ist eine Grundvoraussetzung.

Gibt es solche Schulungen bei euch im Unternehmen?

#ki #schulung #chatgpt
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Ziele scheitern meist nicht an Leistung, sondern an schlechter Kommunikation.

Die meisten Unternehmen haben ihre Ziele für das Jahr schon definiert. 
Mutig, ambitioniert und strategisch sinnvoll.

Aber hinter hoch gesteckten Zielen steckt immer eine entscheidende Frage: Zieht das Team mit?

Ziele motivieren nur dann wirklich, wenn drei Dinge stimmen.

➡️ Erstens: Der Sinn muss klar sein. Eine Zahl allein bewegt niemanden. Was dahintersteckt, bewegt Menschen. Wer seinem Team nur die Kennzahl nennt, nicht aber den Grund dafür, löst keine Motivation oder Begeisterung aus.

➡️ Zweitens: Ehrgeiz ja, aber mit Augenmaß. Studien zeigen klar, dass Ziele, die als unerreichbar gelten, nicht anspornen, sondern das Gegenteil bewirken: Frust, innere Kündigung oder, noch schlimmer, unerwünschte Abkürzungen.

Große Vorhaben brauchen deshalb erreichbare Zwischenschritte, damit Fortschritt spürbar bleibt und das Team nicht die Orientierung verliert.

➡️ Drittens - und das ist der Schritt, den viele Chefs umgehen: Hürden offen benennen, bevor es losgeht. Nicht erst dann, wenn sie auftreten. Wer gemeinsam mit dem Team vorausdenkt, was schiefgehen könnte, und einen Notfallplan parat hat, schafft Vertrauen.

Ziele setzen ist einfach. Ziele so setzen, dass Menschen sie wirklich erreichen wollen - das ist Führung.

Was motiviert euch am meisten?

#ziele #leistung #kommunikation
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Wer Fehler abstraft, killt Innovation. 
 
Fehler passieren. Täglich. In jedem Unternehmen, auf jeder Ebene.

Da sie sich sowieso nicht immer vermeiden lassen, ist vor allem der Umgang damit entscheidend.
 
Viele Organisationen behandeln Fehler wie ein Tabu. Wer etwas falsch macht, steht am Pranger. Das Ergebnis: Mitarbeiter trauen sich nichts mehr. Innovation bleibt auf der Strecke.
 
Dabei liegt in jedem Fehler eine Lernchance. Wer sie nutzt, verbessert Prozesse und entwickelt sich weiter. Voraussetzung ist die richtige Kultur.
 
Was braucht es dafür? Das direkte Gespräch auf Augenhöhe - zwischen Führungskraft und Mitarbeitern, zwischen Kollegen. Sachlich, lösungsorientiert, vertraulich. Nicht vor dem gesamten Team.
 
Wer Fehler macht, sollte dazu stehen können - ohne Angst vor Konsequenzen. Und bemerkt man Fehler bei anderen, hilft es das Gespräch zu suchen, denn verpetzen unter Kollegen ist Gift für jedes Team.
 
Eine echte Fehlerkultur bedeutet: Miteinander arbeiten, nicht gegeneinander. Raum geben für neue Ideen und andere Herangehensweisen.
 
Nur so entsteht ein Umfeld, in dem Menschen wachsen können.

Wie erlebt ihr Fehlerkultur in eurem Unternehmen?

#fehlerkultur #führungsverantwortung #learning
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Menschen verlieren jedes Jahr Wochen ihrer Lebenszeit im Stau.
 
Und verschwendete Lebenszeit bedeutet weniger Produktivität. 
 
Die Realität in Deutschland: Baustellen ohne sichtbaren Fortschritt. Straßensperrungen über Monate, manchmal über Jahre. Kaum Arbeiter vor Ort. Genehmigungen im Schneckentempo. Projekte, die doppelt so lange brauchen wie angekündigt. Und Kosten, die sich vervielfachen - bezahlt mit Steuergeldern.
 
Wenn was schiefläuft, verweist man auf Zuständigkeiten. Niemand ist wirklich verantwortlich, also gründet man den nächsten Arbeitskreis.
 
Aber Stau ist oft das Ergebnis politischer (Fehl-)Entscheidungen.
 
Und den Preis dafür zahlen andere:
Eltern, die weniger Zeit mit ihren Kindern haben. Selbstständige, deren Termine platzen. Mitarbeiter, die ihre Arbeit später mit Überstunden kompensieren müssen. Pflegekräfte, die nach einer Zwölf-Stunden-Schicht noch später nach Hause kommen.
 
30 Minuten Stau pro Tag bedeuten: 2,5 Stunden pro Woche, also 130 Stunden pro Jahr.
 
Das sind mehr als drei Arbeitswochen vergeudete Zeit. Und gleichzeitig führen wir Debatten über angeblich fehlende Leistungsbereitschaft.
 
Doch Produktivität beginnt bei funktionierender Infrastruktur. Und dafür braucht es:
➡️ Klare Zuständigkeiten statt Behörden-Pingpong
➡️ Digitale Genehmigungsverfahren statt Papierakten
➡️ Verbindliche Zeitpläne
➡️ Transparente Kostenkontrolle
 
Nur so spart der Staat Milliarden und Bürgern Zeit, Geld und Nerven.
 
Wie viel Lebenszeit vergeudet ihr in Staus?

#infrastruktur #baustellen #stau #deutschland
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Starke Nerven schlagen perfekte Noten.

Wer im Berufsleben aufsteigen will, braucht keine makellose Vita.

Entscheidend ist die Fähigkeit, in Stresssituationen handlungsfähig zu bleiben und unter Druck Lösungen zu finden.

Eine KI-Analyse von 20 Jahren Personaldaten bei McKinsey bestätigt das: Mitarbeiter mit ausgeprägter Resilienz erreichen deutlich häufiger Führungspositionen - unabhängig von ihren Noten.

Die Lehre daraus: Nicht jeder muss herbe Rückschläge erlebt haben. Aber wer gelernt hat, mit schwierigen Situationen umzugehen, bringt einen Vorteil mit, den keine Bestnote vermitteln kann.

Diese Menschen bleiben in Krisen lösungsorientiert statt gelähmt. Sie sehen Probleme als Aufgaben, nicht als Barrieren.

Das bedeutet auch: Wer nicht den perfekten Weg gegangen ist, hat deshalb nicht schlechtere Chancen. Oft sogar bessere.

Denn mentale Stärke und die Erfahrung, sich von Widrigkeiten nicht entmutigen zu lassen, sind in einer Arbeitswelt voller Veränderungen wertvoller als jedes noch so beeindruckende Zeugnis.

Was ist eure Erfahrung mit dem Thema Resilienz?

#resilienz #berufsleben #karriere
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