Carsten Maschmeyer

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Liebe Chefs, zahlt Euren Mitarbeitenden die 3000€-Inflationsprämie!
 
Der Winter bricht ein und die unsäglichen Kosten für Energie explodieren gerade.
 
Hinzu kommen horrend steigende Preise für Lebenshaltungskosten: Die Inflation liegt inzwischen bei 10 % - so hoch wie seit 40 Jahren nicht mehr. Kosten für Grundnahrungsmittel wie z. B. Milch haben sich sogar verdoppelt!
 
Die Inflationsprämie lässt zu, dass Unternehmen ihren Mitarbeitenden bis zu 3000 Euro steuerfrei schenken - eine tolle und vor allem notwendige Hilfsaktion der Bundesregierung!
 
Viele CEOs können also ihren Angestellten ab sofort die in vielen Fällen bitter benötigte Prämie auszuzahlen. Die Schenkung kann bis Ende 2024 - auch gestückelt oder anteilig - erfolgen. Alles, was jetzt on top auf das Grundgehalt kommt, hilft!
 
Deshalb mein dringender Appell an alle Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer: Nutzt diese einmalige Gelegenheit, Eure Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser schwierigen Phase zu entlasten! Vorausgesetzt, die finanzielle Lage Eures Unternehmens lässt es zu.
 
Auch alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Maschmeyer Group erhalten die volle 3000€-Prämie mit ihrem Novembergehalt.
 
Was ist Eure Meinung: Findet Ihr es gut, dass Unternehmen diese Möglichkeit haben, oder sollte der Staat dafür aufkommen?


#Inflationsprämie #Energiekrise
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Team-Events nach Feierabend sind keine Freizeit.

Und das sage ich als Arbeitgeber, der solche Abende wichtig findet.
Denn ich bin überzeugt, dass es einem Team guttut, auch mal außerhalb des Büros zusammenzukommen.

Und wenn ich als Führungskraft möchte, dass meine Mitarbeiter nach einem langen Arbeitstag noch gemeinsam essen gehen oder an einem Teamevent teilnehmen, dann kann ich diese Stunden nicht einfach zur Freizeit erklären.

Und ja, so ein Abend soll auch richtig Spaß machen - unserer gestern auf der Wiesn hat es definitiv.

Doch Teambuilding ist am Ende etwas, das ich als Arbeitgeber möchte und von dem auch mein Unternehmen profitiert.

Deshalb finde ich, dass man diese Zeit genauso respektieren sollte wie die Zeit, die jemand tagsüber im Büro verbringt.

Für mich heißt das auch ganz konkret: Meine Mitarbeiter starten heute später. Nach unserem gestrigen Abend auf der Wiesn ist das für mich selbstverständlich.

Wie seht ihr das: Teamevent nach Feierabend - Arbeitszeit oder Freizeit?
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Mikromanagement killt Motivation! 
 
Steht das Komma in der E-Mail der Mitarbeiterin an der richtigen Stelle oder sollte ein Halbsatz vielleicht komplett umgeschrieben werden? Darf jeder sein Lieblingsbild auf den Schreibtisch stellen und sollten im Sinne der Corporate Identity alle identische Tassen benutzen?
 
Manche Chefs kümmern sich in einem Mikromanagement-Wahn um Kleinkram, statt sich um die Strategie und Weiterentwicklung zu kümmern! 
 
Dass aber Mikromanagement die Motivation killt, ist schon lange bekannt - der Schaden geht darüber sogar hinaus: Wenn alle alles genauso machen müssen, wie es die Chefin oder der Chef will, geht die Individualität verloren, die den Mehrwert jedes Teams ausmacht. 
 
Wer in einem Unternehmen alles bis ins Kleinste reguliert und vorgibt, schafft nicht nur ein internes Bürokratiemonster, sondern nimmt den Mitarbeitern auch die Möglichkeit, ihre individuellen Lösungen zu finden. 
 
Führungskräfte sollen: die Richtung vorgeben, ihr Team coachen, Stärken stärken und für Fragen und Entscheidungen jederzeit ansprechbar sein.

Darüber hinaus: Lasst eure Leute individuell arbeiten. Vertraut ihnen, sie können ihren Job - sonst wären sie doch nicht eingestellt worden. 
 
Hattet ihr schon Erfahrung mit Mikromanagement?

#mitarbeitermotivation #mikromanagement
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Die Bundesregierung muss endlich fachkompetente Top-Politiker an die Spitze setzen! 
 
Christine Lambrecht tritt aus ihrem Amt als Verteidigungsministerin zurück. Das war nicht nur richtig, sondern auch dringend notwendig! 
 
Als fachfremde Juristin, deren Kernkompetenz fern von Verteidigung und Sicherheit liegt, hatte Frau Lambrecht nichts an der Spitze des Verteidigungsministeriums zu suchen!
 
Ein Wirtschaftsprüfer kann beispielsweise auch keine medizinischen Operationen durchführen.
 
Kurz gesagt: Die Entscheidung, sie auf diesen Posten gesetzt zu haben, halte ich für verantwortungslos! 
 
Bei der Neubesetzung des Verteidigungsministerpostens ist jetzt kein Platz für Fehler: Es muss der volle Fokus auf dem bestmöglichen Schutz unseres Landes und unserer Bündnispartner gesetzt werden!
 
Generell gilt: Auf die Spitzenposten der Bundesregierung gehören fachkompetente Top-Politiker - meiner Meinung nach. 
 
Theoretiker haben dort nichts verloren! Denn Deutschland braucht Kompetenz, keine Lückenfüller. 
 
Wir brauchen erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer, digitale Profis, Logistikkönner, Energieexperten usw. in der Politik, die es gewohnt sind, pragmatische Ideen zu entwickeln! 
 
Es muss der Dreiklang gelten: Eignung, Leistung und Befähigung! Dann würden wir endlich Ministerinnen und Minister bekommen, die ihr Fach verstehen!
 
Damit wäre unsere Regierung auch im Stande, die Krisen nachhaltig zu lösen!
 
Wie seht Ihr das: Sitzen in der Bundesregierung zu viele Minister, die für ihr Resort nicht die nötige Kompetenz mitbringen?

#deutschland #politik
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Bewerbt euch nicht bei Großkonzernen.

Gerade zu Beginn der Karriere orientieren sich viele an bekannten Namen.

Was auch absolut verständlich ist, denn ein großer Konzern im Lebenslauf wirkt auf den ersten Blick beeindruckend.

Aber gerade in der frühen Berufsphase sollte man sich auch die Frage stellen, wie viel man dort wirklich lernen kann.

Große Konzerne bieten oft feste Strukturen, wenig Eigenverantwortung und enge Aufgabenbereiche.

In kleineren Unternehmen ist das häufig anders: Verantwortung kommt früher, die Aufgaben sind breiter und man versteht schneller, wie ein Unternehmen als Ganzes funktioniert.

Wer in dieser Phase generalistisch denkt und selbst anpackt, kann so ein Fundament legen.

Für den Lebenslauf mag Größe zählen. Für die persönliche Entwicklung zählt, was man wirklich mitgenommen hat.

Ich habe immer sehr gute Erfahrungen mit Mitarbeitern gemacht, die aus kleineren Unternehmen kamen.

Was meint ihr - wo lernt man mehr als Berufseinsteiger?
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Warum genau müssen Mitarbeiter bei dieser Hitze zwingend ins Büro?

Der eine sitzt 40 Minuten in der stickigen S-Bahn. Die andere steht im überfüllten Bus. Wieder andere verbringen über eine Stunde im Auto.

Damit sie anschließend in einem stickigen Büro sitzen und versuchen, Höchstleistung zu bringen.

Wer schon einmal bei 35 Grad gearbeitet hat, weiß doch, wie die Realität aussieht.

Konzentration, Energie und Produktivität sinken. Und nein, das ist keine Frage der Einstellung - niemand ist deswegen gleich wieder faul. Das ist schlicht Biologie.

Trotzdem halten manche Unternehmen an starren Regeln fest, als würde Anwesenheit plötzlich die Temperatur senken.

Dabei wäre die Lösung so einfach: Behandelt Mitarbeiter wie Erwachsene.

Sie sollten selbst entscheiden können, ob sie ins Büro kommen oder von zu Hause arbeiten.

Wenn der Beruf das nicht zulässt, dann gebt ihnen an heißen Tagen noch mehr Flexibilität: Früher anfangen, mittags länger Pause machen, abends weiterarbeiten, wenn es wieder erträglich ist. Und wenn man sich zwischendurch irgendwo abkühlen kann und danach wieder einen klaren Kopf hat, umso besser.

Ich arbeite im Sommer auch mal aus dem Garten. Die Ergebnisse werden dadurch nicht schlechter.

Denn die Wahrheit ist: Niemand gewinnt etwas, wenn Menschen bei 35 Grad acht Stunden lang ihre Zeit absitzen.
 
Wo könnt ihr euch an solchen heißen Tagen am besten konzentrieren?
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Mitarbeiter-Überwachung ist das Allerletzte!
 
Es klingt surreal, doch es ist die Realität: Manche Unternehmen setzen auf KI, um ihre eigenen Mitarbeitenden zu kontrollieren. Sie implementieren Programme, die ihr Verhalten analysieren. 
 
E-Mails werden gescannt, Telefonate werden abgehört und Videocalls werden aufgezeichnet - alles, um Stimmlage und Mimik der Mitarbeitenden zu durchleuchten. Sogar die Mausbewegungen auf dem Bildschirm werden protokolliert. Ein Zustand, der mich schockiert.
 
So wird der Arbeitsplatz zur Überwachungszone.
 
Ihre Begründung: Diese Tools sollen angeblich die Produktivität steigern. Wie bitte? 
 
KI ist eine riesige Chance, wenn wir sie richtig einsetzen. Sie kann unsere dritte Gehirnhälfte werden oder auch langweilige Routinearbeiten übernehmen und so den Mitarbeitenden Zeit für anspruchsvollere Aufgaben verschaffen.
 
Wird KI aber zum Überwachen eingesetzt, bewirkt das eher das Gegenteil. Denn: kontrollierende Chefs demotivieren. Statt Überwacher sollten sie Partner auf Augenhöhe sein, ihrem Team zu 100% vertrauen und respektvoll mit ihm umgehen. 
 
Und Fakt ist: Kreativität und Innovationskraft entspringen der Freiheit. 
 
Habt ihr schon mitbekommen, dass manche Unternehmen KI-Überwachung einsetzen?

#mitarbeiter #vertrauen
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Liebe Personaler, auch Bewerber ohne Studium verdienen eine Chance!
 
Letzte Woche habe ich hier geschrieben, dass wir Ausbildungsberufe mehr wertschätzen sollten. Darauf habe ich sehr viele Rückmeldungen bekommen, vielen Dank dafür.
 
Häufig war in den Kommentaren zu lesen, dass ein Hauptgrund, sich fürs Studium und gegen eine Ausbildung zu entscheiden, die Einstellungspolitik der Unternehmen ist.
Es werde einfach häufig ein Studium vorausgesetzt. Hat der Bewerbende keinen Master- oder nicht zumindest einen Bachelor-Abschluss, wandert die Bewerbung aus dem Bewerberportal direkt in der Tonne. Ich fürchte, dass das häufig wirklich so passiert.
 
Denn ohne ein erfolgreich abgeschlossenes Studium mangelt es angeblich an der richtigen Befähigung und somit ist man ohnehin für den Beruf disqualifiziert. Falsch - ich sehe das anders!
 
Ein Studium ist bei weitem nicht die einzige Möglichkeit, um Kompetenzen zu erwerben und sich weiterzuentwickeln. Lebens- und Berufserfahrung, Kreativität, Lust an der Arbeit sind mindestens genauso viel wert wie ECTS-Punkte. 
 
Mein Standpunkt ist klar: Die Auswahlkriterien für Bewerbende müssen überdacht werden. Und Personaler sollten auch mehr Mut zu nichtlinearen Lebensläufen bei Bewerbern zeigen. Dass es für bestimmte Tätigkeiten eine akademische Ausbildung braucht, ist klar.
Aber: Ist wirklich für so viele Tätigkeiten ein akademischer Abschluss nötig oder sind ausgebildete Kaufleute oder Handwerker nicht mindestens genauso qualifiziert?

Wer studieren möchte, soll das tun. Ich finde aber auch: Wer das nicht möchte, sollte sich durch Personalabteilungen nicht dazu genötigt sehen.
 
Habt Ihr studiert oder eine Ausbildung gemacht? Oder beides? Oder keines von beidem?

#recruiting
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Wer viel leistet, sollte auch entsprechend verdienen!

Vor allem in Zeiten des Fachkräftemangels und einer relativ hohen Fluktuation müssen Unternehmen klare Signale setzen: Hervorragende Arbeit muss honoriert werden - und das mit angemessenem Gehalt.

Denn: Mitarbeitende sind das wichtigste Kapital einer erfolgreichen Firma. 
Sie sind es, die letztendlich ihre Zeit, Energie und Engagement in ihre Arbeit investieren.

Aus meiner Sicht ist eine gerechte Entlohnung nicht nur eine Frage der Fairness, sondern auch eine Anerkennung für erbrachte Leistungen.

In dem Kontext kann es nicht sein, dass Mitarbeitende ständig nach Gehaltsanpassungen fragen müssen. Manche fragen auch gar nicht - sondern sind dann einfach weg. 
Arbeitgeber sollten vielmehr proaktiv auf ihre Angestellten zugehen und ihnen durch Gehaltserhöhungen ihre Wertschätzung zeigen.

Im Endeffekt ist und bleibt der Betrag, der am Ende des Monats auf dem Konto landet, für viele der größte Motor für Motivation und Zufriedenheit.

Und Arbeitsqualität hat ihren Preis. Wer nur bereit ist, ein Minimalgehalt zu zahlen, kann keine Spitzenleistungen erwarten.

Wie seht ihr das: Wie wird Leistung am besten honoriert?

#gehalt #leistung #unternehmen
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Wir wünschen allen gesegnete und besinnliche Weihnachten. 🙏🏼

Und vor allem denen, die unterdrückt werden Freiheit.
Denen, die sich im Krieg befinden Frieden.
Denen, die krank sind Heilung.
Denen, die Sorgen haben Lösungen und denen, die einsam sind Liebe.

#weihnachten
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Keine Steuergelder mehr für GALERIA Karstadt Kaufhof von René Benko! 
 
2014 übernahm Benko die GALERIA Karstadt Kaufhof GmbH und trug seither die Verantwortung für 17.000 Arbeitsplätze in mehreren Dutzend Filialen.
 
Heute, knapp 9 Jahre später, lässt sich eine klare Bilanz ziehen: Benko hat GALERIA komplett gegen die Wand gefahren! 
 
680 Millionen Euro an Staatshilfe vom Steuerzahler hat er insgesamt für die Rettung einkassiert!
 
Trotzdem werden jetzt über 50 Filialen platt gemacht - auf den Rücken der Mitarbeiter. Genau das, was die Staatshilfe verhindern sollte! 
 
Überraschend ist allerdings, dass überhaupt noch Filialen offen bleiben. 
 
Die Warenhauskette hat nämlich unter Benkos Verantwortung die Digitalisierung komplett verschlafen und damit ein Geschäftsmodell von gestern. GALERIA ist nicht zukunftsfähig!
 
Doch anstatt die Probleme anzupacken, scheint Benkos Motto zu sein: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren!
 
Sein Konzept ist simpel: Immobilien in bester Innenstadtlage kaufen, aus ihnen Warenhäuser machen und dann mit der GALERIA saftige Mieten einkassieren. Die Kosten dafür landen beim deutschen Steuerzahler! An Dreistigkeit wohl kaum zu überbieten. 
 
Meine Meinung: Sollte Benko jetzt wieder die Bundesregierung unter Druck setzen und Staatshilfen abverlangen wollen, darf es keine weiteren Steuermillionen geben!
 
Wie seht Ihr das: Sollte GALERIA erneut vor der Pleite gerettet werden?
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Schlechte Chefs umgeben sich mit den größten Ja-Sagern. 
 
Denn häufig sind es nicht die Menschen, die die besten Ergebnisse liefern oder die größte Verantwortung übernehmen.
 
Viel häufiger sind es diejenigen, die permanent zustimmen und genau wissen, was ihr Chef hören möchte.
 
Das Problem dabei: Ja-Sager verursachen kurzfristig wenig Reibung, langfristig jedoch enorme Schäden.
 
Sie sprechen Probleme nicht an, sie widersprechen nicht, sie stellen Entscheidungen nicht infrage. Nach außen demonstrieren sie Loyalität, intern verhindern sie Entwicklung.
 
In solchen Unternehmen machen häufig genau die Menschen Karriere, die am wenigsten anecken. Wer zustimmt, wird gefördert. Wer kritisch denkt, gilt schnell als unbequem.
 
Deshalb gehen in schlecht geführten Unternehmen häufig die Leistungsträger. Irgendwann verlieren sie die Geduld.
 
Wer als Führungskraft ausschließlich von Menschen umgeben ist, die ihren Bauch pinseln, jede Entscheidung feiern und jede Aussage bestätigen, sollte aufmerksam werden.
 
Dann ist Zustimmung mehr wert als Leistung. Und genau ab diesem Punkt wird nicht mehr die beste Idee belohnt, sondern der lauteste Beifall.
 
Woran erkennt man eine starke Führungskraft?
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Jeder meiner Mitarbeiter fliegt auf Langstrecken Business-Class.

Denn Dienstreisen sind kein Kurzurlaub. Im Gegenteil, sie können anstrengend sein - vor allem interkontinental.

Und was wäre die Alternative?

Ein Mitarbeiter sitzt stundenlang eingequetscht im Flugzeug, kann sich nicht bewegen und kaum schlafen.

Dann kommt er an: übermüdet, mit Jetlag, körperlich wie mental einfach platt. Und trotzdem soll er am besten sofort arbeiten und Leistung bringen. Realistisch ist das nicht.

In Wahrheit ist man nach zwei, drei Tagen vielleicht halbwegs leistungsfähig. Dann geht es zurück, wieder eingequetscht und kommt dann wieder erschöpft an. Und auch zu Hause dauert es, bis man voll da ist.

Unterm Strich verliert man dadurch mehr produktive Tage, als die Dienstreise überhaupt gedauert hat.

Das ist weder effizient noch verantwortungsvoll.

Wir erwarten von unseren Mitarbeitern Höchstleistung, Verantwortung, kluge Entscheidungen und vollen Einsatz. Dann müssen wir ihnen auch die Rahmenbedingungen geben, um genau das leisten zu können. Alles andere wäre ein Widerspruch.

Und ja, Wertschätzung kostet Geld. Business-Class ist teurer als Economy.

Aber nur so kommen Menschen an, können am nächsten Morgen präsent sein und Leistung bringen. Genau dafür reisen sie ja.

Und fehlende Wertschätzung ist am Ende deutlich teurer: schlechtere Ergebnisse, ineffiziente Reisen, sinkende Motivation und höhere Fluktuation.
 
Wer also bei seinen Mitarbeitern spart, spart an der falschen Stelle. In sie zu investieren, rechnet sich - immer. 
 
Was meint ihr: Können Chefs Höchstleistung von ihren Mitarbeitern erwarten, wenn sie an den Voraussetzungen sparen?

#dienstreise #mitarbeiter #wertschätzung
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Urlaub heißt Urlaub!

Ich sage meinem Team oft, dass Urlaub genau dafür da ist: abzuschalten, Kraft zu tanken und Zeit mit seinen Liebsten zu verbringen.

Jetzt halte ich mich selbst daran. Für die nächsten zehn Tage bin ich hier offline.

Als Führungskraft reicht es nicht, solche Werte zu vermitteln. Man muss sie vorleben. Wer im Urlaub ständig erreichbar ist oder seinen Mitarbeitern E-Mails schreibt, sendet eine klare Botschaft:

Abschalten ist offenbar nicht wirklich erwünscht.

So entsteht schnell ein schlechtes Gewissen und Urlaub fühlt sich nicht mehr nach Erholung an.

Ja, es gibt jede Menge zu tun. Das wird sich auch in den nächsten zehn Tagen nicht ändern.
Trotzdem kann ich mit einem guten Gefühl abschalten. Mein Team übernimmt Verantwortung und kümmert sich um die Dinge, die anstehen.

Dafür bin ich unglaublich dankbar. Und genau das bedeutet für mich gute Führung: ein Team aufzubauen, das auch ohne mich funktioniert.

Jetzt freue ich mich auf die Zeit mit meiner Familie, meinen Freunden und auf zehn Tage, in denen Urlaub einfach mal Urlaub sein darf.

Bis dann!
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Welche berufliche Empfehlung würde ich heute jungen Menschen geben und welche Fehler habe ich als junger Berufseinsteiger gemacht?

Rückblickend hätte ich sehr gerne 1, 2 Jahre als Assistent einer/s GeschäftsführerIn oder Vorstandsmitglied gearbeitet. Da bekommt man schnell tiefe Einblicke, wie ein Unternehmen gelenkt und geleitet wird. Da erspart man sich, so manche Fehler selbst machen zu müssen.

Außerdem würde ich heute bei einer Gründung sofort sehr selbstreflektierend und kritisch hinterfragen: Was kannst du gut? Und was kannst du nicht? Für das, was ich nicht kann, würde ich heute viel früher als damals gute Leute einstellen – und diese auch früh am Unternehmen beteiligen, so dass sie sich als Mitunternehmer fühlen.

#fehler #startups #entrepreneur
Das Geheimnis von Erfolg: Anfangen!

In diesen Tagen befinde ich mich auf Inspirationstour an der Westküste. Hier habe ich die größten Techgiganten, wie Google oder Microsoft besucht. 
Auch bei Apple habe ich im „Ring“-Headquarter im Silicon Valley mit Top-Führungskräften gesprochen.

Was mich dabei am meisten beeindruckt, ist die unglaubliche Reise, die Apple von den bescheidenen Anfängen in der legendären Garage bis hin zum heutigen Status als Techimperium zurückgelegt hat.

Die Garage, wo 1976 alles begann. Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne haben damals „Apple Computers Inc.“ gegründet. Ihre Vision: Personal Computer für jeden zugänglich zu machen. Und so fand die Erfolgsgeschichte ihren Anfang.

Apple ist wohl eines der besten Beispiele dafür, was das amerikanische Mindset und den Gründergeist hier ausmachen:

🦸 Mut und Risikobereitschaft: 
Steve Jobs musste damals sein Auto verkaufen, um die ersten Apple-Server zu finanzieren. Er hat alles auf eine Karte gesetzt. Und es hat sich gelohnt: Ohne dieses Risiko gäbe es Apple vielleicht nicht.

🦾Resilienz bei Rückschlägen: 
1985 wurde Jobs als CEO entlassen, gründete danach NeXT und Pixar und sammelte wertvolle Erfahrungen. 1997 kehrte er zurück und brachte Apple mit Produkten wie dem iMac und iPhone zurück an die Spitze.

🔝Positives Mindset:
Trotz Skepsis und starker Konkurrenz von Nokia und BlackBerry führte Jobs 2007 das iPhone ein, ein vollständig touchscreen-basiertes Smartphone, das - wie wir jetzt wissen - den Markt revolutionierte.

Apples Geschichte zeigt: Mit dem richtigen Mindset kann man sehr weit kommen. Davon sollten wir uns in Deutschland eine dicke Scheibe abschneiden!

Vielleicht habt ihr ja selbst gerade eine Idee. Denkt dran: Selbst die größten Konzerne haben einmal mit einer winzigen Idee gestartet. 

Gibt es ein Unternehmen, dessen Geschichte und Erfolg euch besonders beeindrucken?

#usa #mindset

© Copyright:
Bild oben: dpa
Bild unten: unsplash
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Von der Werkbank ins Parlament: Wir brauchen mehr Praktiker im Bundestag!

109 von 735 Abgeordneten des Bundestags sind Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte. Eine deutliche Überrepräsentation.
 
Was aber fehlt: Unternehmerinnen und Unternehmer, Digitalprofis, Logistikkönner, Energieexperten usw.. Kurz: Menschen, die es gewohnt sind, pragmatische Ideen zu entwickeln.
 
Natürlich: Unser Parlament benötigt Juristen, Ökonominnen und Politologen. Wenn aber über 300 aller Abgeordneten Rechts-, Wirtschafts- oder Politikwissenschaften studiert haben, dann stimmt das Verhältnis nicht mehr – und es ist natürlich weniger Platz für Informatikerinnen, für Krankenpfleger, für Ingenieurinnen und für Handwerker.
 
Klar ist: Ein Parlament kann eine Bevölkerung nicht eins zu eins repräsentieren, zumal wir ja auch keinen aufgeblasenen Bundestag wollen – dafür ist ein Land wie Deutschland zu groß, zu vielfältig, zu diversifiziert. Aber Parteien müssen sich schon fragen, woher dieses extreme Ungleichgewicht kommt – und wie es gelingt, mehr Macher und weniger Theoretiker in den Bundestag zu bekommen. 
 
Meine Meinung ist klar: Die Zukunft bewältigen wir nur, wenn in den Parlamenten mehr Pragmatiker und Profis sitzen und weniger Paragrafenreiter.
 
Seht Ihr das auch als Problem? Und wie kann das aus Eurer Sicht gelöst werden?

#deutschland #zukunft
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Lasst eure Mitarbeiter nach den Feiertagen erstmal ihre liegengebliebenen Themen abarbeiten.
 
Wer über Weihnachten und Neujahr Urlaub hatte, sollte nicht direkt am ersten Tag mit unnötigen Meetings, Deadlines oder ständigen „Könntest-du-mal-eben“-Anfragen zugeschüttet werden. 
 
Das ist der effektivste Weg, um Mitarbeiter in ihrer Produktivität zu hemmen.
 
Denn: Es ist schlichtweg unmöglich, effizient zu arbeiten, wenn man mit offenen To-dos überhäuft wird. 
 
Vielmehr braucht es vor allem eines: Zeit. Zeit, um sich zu sortieren, Zeit, um all die Mails und Anrufe abzuarbeiten - eben das, was in den letzten Wochen liegen geblieben ist.
 
Und klar ist: Wenn Mitarbeiter den Überblick verlieren, können sie weder alte Aufgaben ordentlich abschließen noch neue Projekte richtig angehen. 
 
Nur wer weiß, was zu tun ist, kann auch wirklich gute Leistung erbringen. 
 
Wie ist das bei euch: Habt ihr immer die nötige Zeit, um Liegengebliebenes ungestört abzuarbeiten?

#fokus
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Wir brauchen die Vereinigten Staaten von Europa.

Aktuell werden wir zwischen den USA und China zerrieben.

Wir verzetteln uns im Klein-Klein, mit 27 konkurrierenden Steuer- und Verwaltungssystemen. Gleichzeitig kommt aus Brüssel mehr bürokratische Be- als Entlastung.

Unsere echten Wettbewerber aber sitzen in Peking und im Silicon Valley. Nicht in Paris, Warschau oder Dublin.

Dabei hätten wir das Potenzial, mit den USA und China auf Augenhöhe zu sein. Die EU hat 450 Millionen Menschen. Die USA nur 340 Millionen.

Der Unterschied: In den USA gilt ein einziges System. In Europa 27.

Die Folge: Unsere besten Tech-Firmen wandern in die USA ab. Weil uns ein echter europäischer Kapitalmarkt fehlt.

Das erlebe ich selber auch - immer mehr unserer rund 160 Portfoliounternehmen gehen beim nächsten Wachstumsschritt direkt in die USA.

Deshalb brauchen wir einen schlanken europäischen Bundesstaat. Einen, der Schranken abbaut, statt neue zu schaffen.

Nur so sichern wir unsere Technologie, Energie, Freiheit und damit unsere Zukunft.

Was haltet ihr von den Vereinigten Staaten von Europa?
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Ein Job, der die eigene Gesundheit kostet, ist zu teuer.
 
Und oft ist es nicht einmal die Arbeit selbst, die Menschen krank macht. Es sind die Umstände, unter denen sie arbeiten müssen:
 
➡️ Chefs, die nur Druck aufbauen, aber nie Wertschätzung zeigen
➡️ Kollegen, die ständig schlechte Stimmung verbreiten
➡️ Ein Umfeld, in dem Fehler sofort kritisiert werden, aber Einsatz nicht gesehen wird
➡️ Permanente Erreichbarkeit und Überstunden, die erwartet werden
 
Viele gehen jeden Morgen mit Bauchschmerzen zur Arbeit und reden sich ein, dass das eben dazugehört.
 
Tut es aber nicht. 
 
Wenn ein Job dazu führt, dass man schlecht schläft, dauerhaft angespannt ist, gereizt nach Hause kommt und selbst am Wochenende nicht mehr abschalten kann, dann zahlt man jeden Tag mit etwas, das viel wertvoller ist als Geld: mit der eigenen Gesundheit.
 
Natürlich gehören Verantwortung, Leistungsdruck und schwierige Phasen zum Berufsleben dazu. Aber niemand sollte in einem Umfeld arbeiten müssen, das einen auf Dauer emotional oder gesundheitlich kaputtmacht.
 
Habt ihr selbst schon einmal in einem Umfeld gearbeitet, das eurer Gesundheit geschadet hat?
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Dinge, die mir als Chef komplett egal sind:

Ob jemand 22 oder 62 Jahre alt ist. Kompetenz kennt kein Alter. Es zählt nur, was jemand beiträgt.

Ob jemand zwischendurch eine Stunde Sport macht, spazieren geht oder einen privaten Termin wahrnimmt. Wenn der Kopf danach besser funktioniert: perfekt. Wichtig ist, was am Ende rauskommt.

Ob jemand fünf Minuten länger einen Kaffee mit Kollegen trinkt. Kurze Gespräche stärken die Zusammenarbeit. Und gute Ergebnisse entstehen selten allein.

Ob jemand viele kurze Pausen macht oder wenige lange. Produktivität sieht bei jedem anders aus. Entscheidend ist, dass Ziele erreicht werden.

Ob jemand eine klassische Karriere oder einen ungewöhnlichen Lebenslauf hat. Der Weg ist zweitrangig. Wichtig ist, wie gut die Leistung ist, die jemand heute bringt.

Was mir dagegen nicht egal ist: Respekt im Umgang miteinander. Ein Team, das sich gegenseitig vertraut und unterstützt. Und Menschen, die Verantwortung für ihre Ergebnisse übernehmen.
 
Welche Dinge wären euch, wenn ihr Chef wärt, komplett egal?

#leadership #mitarbeiterführung
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Gute Mitarbeiter kündigen die Führungskraft, nicht den Job.

Mit jeder Beförderung wächst die Distanz zum Alltag der Mitarbeiter.

Eine bekannte Falle, in die viele Führungskräfte tappen, ohne es zu merken.

Wer nicht aktiv gegensteuert, verliert Empathie - und damit einen der wirksamsten Hebel in der Führung.

Empathische Führungskräfte haben engagiertere und innovativere Teams.

Wer aber hart durchregiert, bekommt weniger Einsatz, weniger Ideen und am Ende mehr Abgänge.

Und jede Kündigung zieht Recruitingkosten, Einarbeitungszeit und Wissensverlust nach sich. Das summiert sich zu echtem finanziellem Schaden.

Natürlich sollten Entscheidungen nicht nach Stimmung oder reinem Bauchgefühl getroffen werden. Aber Führungskräfte müssen verstehen, was jemand wirklich braucht und dann klar und fair handeln.

Empathie ist ein Führungswerkzeug, wer es nicht nutzt, zahlt dafür.

Habt ihr auch schon mal einen Empathieverlust bei Führungskräften wahrgenommen?

#empathie #führungsverantwortung #fluktuation
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Wer pünktlich Schluss macht, ist nicht faul.

Ganz im Gegenteil: Er ist effizient.

Aber genau das wird in vielen Unternehmen immer noch falsch verstanden.

Ich habe früher selbst geglaubt: Wer lange arbeitet, ist besonders ambitioniert und unverzichtbar.

Also habe ich genau das gemacht: Wochenenden durchgearbeitet und Nachtschichten eingelegt. Bis ich verstanden habe: Viel Arbeit ist nicht automatisch gute Arbeit.

Und wer ständig länger bleibt, hat oft kein Zeitproblem, sondern ein Prioritätenproblem.

Trotzdem feiern wir Überstunden noch immer wie Trophäen.

Dabei ist die Wahrheit eine andere: Produktivität misst sich nicht in Stunden, sondern in Ergebnissen.

Denn echte Leistung zeigt sich nicht daran, wie lange du arbeitest, sondern daran, wie klug du arbeitest.

Habt ihr euch schon mal einen doofen Spruch anhören müssen, weil ihr pünktlich in den Feierabend seid?

#berufsalltag #überstunden
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Gute Chefs wissen: Erfolge müssen im Team gefeiert werden!
 
Wir hasten oft von einem Projekt zum nächsten, ohne dass erreichte Erfolge auch angemessen gefeiert werden. Das halte ich für falsch. 
 
Gute Führungskräfte sorgen dafür, dass Erfolge im Job gewürdigt werden. 
 
Denn: Die harte Arbeit und das Engagement des Teams wird nur anerkannt, wenn auch kurz innegehalten, reflektiert und gefeiert wird. Wer aber sofort weiter sprintet, baut nur Druck auf, der am Ende schadet. 
 
Kein Wunder also, dass Motivation und Produktivität sinken, wenn Ergebnisse nicht gewürdigt, sondern Erwartungen gleich noch höher geschraubt werden. 
 
Gemeinsam Erfolge zu feiern, stärkt das Teamgefühl und das Engagement - und das spiegelt sich auch in den nächsten Projekten wider.
 
Wie sind eurer Erfahrungen: Werden Erfolge angemessen gefeiert?

#erfolg
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Finger weg von den Feiertagen!

Wer glaubt, man könne eine Volkswirtschaft stärken, indem man den arbeitenden Menschen freie Tage streicht, hat das eigentliche Problem nicht verstanden.

Ja klar: Ein Feiertag weniger = mehr Arbeitszeit = mehr BIP. Angeblich bis zu 9 Milliarden Euro.

Klingt logisch, ist aber zu kurz gedacht:
➡️ Produktion wird vorgezogen oder nachgeholt
➡️ Konsum verlagert sich
➡️ Branchen wie Gastronomie und Tourismus profitieren massiv von freien Tagen

Der Effekt aufs BIP? Kurzfristig messbar, langfristig verpufft.

Und dann schaffen wir den nächsten Feiertag ab? Bis wir nur noch Weihnachten, Ostern und den 3.10. haben - und uns dann wundern, warum Motivation, Konsum und Lebensqualität sinken?

Das ist keine „nationale Kraftanstrengung“ wie Friedrich Merz es nennt. Das ist Symbolpolitik auf dem Rücken der Arbeitnehmer.

Denn wenn wir glauben, unsere Wettbewerbsfähigkeit dadurch zu sichern, dass wir Menschen mehr arbeiten lassen, statt produktiver zu arbeiten, dann läuft etwas grundsätzlich falsch.

Wir brauchen echte Reformen: bessere Bildung, weniger Bürokratie, digitale Verwaltung, ein leistungsbezogenes Steuersystem.

Eine Volkswirtschaft wird nicht stark, weil sie ihren Menschen freie Tage wegnimmt, sondern weil sie bessere Rahmenbedingungen schafft.

Alles andere ist Rumpfuscherei - und davon hatten wir in den letzten Jahren genug.

#feiertage #arbeitszeitdebatte #produktivität
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Wir brauchen Mechaniker statt nur Akademiker!
 
Die Zahlen des diesjährigen DEKRA-Arbeitsmarktreports 2024 sprechen für sich: Zum ersten Mal ist kein einziger akademischer Beruf unter den Top 10 der meistgesuchten Berufe zu finden. Was dafür gesucht wird: Elektroniker, Mechaniker, Mechatroniker, aber auch Erzieher, Köche, Servicekräfte.
 
Die Ursache ist klar: Viele Jahre mussten wir uns von angeblichen Experten anhören, wir in Deutschland hätten im OECD-Vergleich zu wenige Akademiker. 
 
Das Ergebnis sehen wir jetzt: Verkürzte Kita-Öffnungszeiten, monatelanges Warten auf Handwerker-Termine und gutbesuchte Restaurants, die schließen müssen. 
 
Erst fehlte diesen Berufen die verdiente gesellschaftliche Anerkennung. Nun fehlen uns diese Berufe. 
 
Höchste Zeit, umzusteuern. Akademische Titel sind nicht alles. Wir brauchen mehr Wertschätzung sowie bessere Bedingungen für Ausbildungsberufe und weniger überfüllte Hörsäle. In vielen Ausbildungsberufen gibt es nämlich nicht nur sichere Jobs, sondern auch gute Verdienstmöglichkeiten und echte Zukunftsaussichten. 
 
Also, wenn ihr jetzt noch einmal die Wahl hättet: Würdet ihr eher studieren oder eine Ausbildung machen?

#ausbildung
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Bürozwang darf kein Mittel sein, um Mitarbeiter loszuwerden.

Ich habe zunehmend den Eindruck, dass die "Return to Office"-Politik von Unternehmen auch als Personalabbauprogramm genutzt wird. Menschen kündigen freiwillig, Stellen verschwinden, Kosten sinken.

Das Problem: Unternehmen entscheiden nicht, wer geht. Oft sind es zuerst die Guten, denn sie haben Optionen. Sie wechseln zu einem Arbeitgeber, der ihnen vertraut, Flexibilität ermöglicht und Leistung nicht an Bürotagen misst.

Auch Airbus wollte die Präsenzpflicht verschärfen. Nach massivem Unmut in der Belegschaft ist das Vorhaben vorerst vom Tisch.

Eine kluge Entscheidung. Denn starre Regeln, die den Alltag der eigenen Leute unnötig schwerer machen, sollte man nicht aus Prinzip durchziehen.

Natürlich gibt es gute Gründe, gemeinsam im Büro zu sein. Dafür braucht es keine pauschale Pflicht.

Und wer Bürozwang gezielt zum Personalabbau nutzt, sollte sich fragen, ob eine gesparte Abfindung wirklich den Verlust guter Mitarbeiter wert ist.

Ist Bürozwang für euch legitime Unternehmenspolitik oder ein Rückschritt?
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Mit wem du arbeitest, ist wichtiger als wo.
 
Natürlich, ein gutes Gehalt motiviert, flexible Arbeitszeiten sind attraktiv und Benefits klingen gut.
 
Aber das sind selten die entscheidenden Faktoren, ob Mitarbeiter bleiben oder gehen.
 
Denn nichts davon trägt langfristig, wenn das menschliche Umfeld nicht stimmt. Menschen kündigen selten einen Job, sie kündigen wegen Menschen.
 
Sie gehen wegen Egospielchen, wegen fehlendem Respekt, wegen subtiler Abwertung und offener Gemeinheiten. Sie gehen wegen Führungskräften, die Macht mit Führung verwechseln. Und wegen Kollegen, die gegeneinander arbeiten statt miteinander.
 
Ein toxisches Umfeld raubt Energie - jeden einzelnen Tag.
 
Und wer morgens schon mit einem Kloß im Hals ins Büro fährt oder sich vor dem nächsten Call innerlich wappnet, kann sein Potenzial nicht entfalten. Wer ständig aufpassen muss, was er sagt, wer sich permanent rechtfertigt oder klein macht, der verliert Selbstvertrauen.
 
Erst leidet die Motivation, dann die Leistung und irgendwann verschwindet die Freude am Job vollständig. So wird selbst das höchste Gehalt nur noch eines: Schmerzensgeld.
 
Eine Kompensation für etwas, das eigentlich unbezahlbar ist: ein gesundes, wertschätzendes Miteinander.
 
Toxische Kollegen und schlechte Führung sind also der Hauptgrund, warum gute Mitarbeiter gehen - nicht 500 Euro mehr oder weniger.
 
Was braucht ihr, um euch in einem Team richtig wohlzufühlen?

#arbeitsklima #teamgeist #mitarbeiter #wohlbefinden
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Meine Mitarbeiter schlafen auf Dienstreisen im selben Hotel wie ich.
 
Denn Wertschätzung zeigt sich vor allem in kleinen Entscheidungen. Zum Beispiel bei der Frage: Wo übernachtet das Team?
 
Wenn wir GEMEINSAM unterwegs sind, will ich nicht im Fünf-Sterne-Hotel „residieren“, während mein Team zwei Straßen weiter in einer niedrigeren Kategorie schläft.
 
Das passt nicht zu meinem Verständnis von Umgang auf Augenhöhe. Und ehrlich gesagt: Es würde sich falsch anfühlen. Einfach wegen des Signals, das ich aussenden würde. 
 
Eine Dienstreise ist Arbeit - intensive Arbeit. Frühes Aufstehen, lange Tage, dicht getaktete Termine, Zeitdruck und viele Gespräche.
 
Wenn ich von meinem Team Einsatz, Professionalität und Flexibilität erwarte, dann kann ich nicht sagen: „Ihr dort, ich hier.“ Im Gegenteil: Ich muss die Rahmenbedingungen schaffen, in denen diese Leistung möglich ist.
 
Und nein, ich will damit nicht sagen, dass Spitzenleistung nur im Fünf-Sterne-Hotel entsteht. Es geht mir auch nicht darum, dass sie permanent in meiner Nähe für mich erreichbar sind. Mir geht es um die Botschaft dahinter: Wir sind ein Team und keine Zwei-Klassen-Gesellschaft.

Denn am Ende geht es nicht nur um Führung. Es geht darum, dass Menschen sich wohlfühlen. Gerade auf Dienstreisen, wenn Tage lang sind und viel Energie kosten, macht das einen Unterschied.

Wohlfühlen entsteht durch das Gefühl von Gleichwertigkeit, nicht durch das Demonstrieren von Unterschieden.

Was meint ihr: Wann fühlen sich Menschen wirklich wertgeschätzt?

#dienstreise #mitarbeiterführung #wertschätzung
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Dinge, die ich als Führungskraft NIE tun würde:

Meinen Stress auf meine Mitarbeiter übertragen. Mitarbeiter sind kein Ventil für den eigenen Druck.

Meinen Mitarbeitern ein schlechtes Gewissen machen, wenn sie ihre Grenzen kommunizieren oder sagen, dass sie überlastet sind. Wer Überlastung anspricht, übernimmt Verantwortung - für sich, das Team und die Qualität der Arbeit.

Schuldige für Fehler suchen. Eine offene Fehlerkultur sorgt dafür, dass Probleme früh angesprochen und gemeinsam gelöst werden.

„Bitte“ und „Danke“ für überflüssig halten. Anstand und Wertschätzung zeigen sich oft in den kleinen Dingen.

Keine Rückmeldung geben. Wer auf Feedback wartet, kann wichtige Aufgaben oft nicht abschließen oder sinnvoll weiterarbeiten.

Weder ein Titel noch vermeintliche Macht machen jemanden zu einem guten Chef. Der Umgang mit Menschen schon.

Welche Dinge würdet ihr als Führungskraft niemals tun?
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Noch nie habe ich so oft „OpenToWork“ auf LinkedIn gesehen.

Und gleichzeitig so wenige Hiring-Badges.

Im Dezember ist die Zahl der Arbeitslosen um 23.000 gestiegen. Insgesamt 2,908 Millionen Menschen ohne Job. Das sind 101.000 mehr als vor einem Jahr.

So schlecht war die Lage zuletzt 2010 während der Finanzkrise.

Was man dabei nicht vergessen darf: Hinter jedem OpenToWork-Badge steckt ein Mensch, der morgens aufsteht, Bewerbungen schreibt, Gespräche führt und Absagen sammelt.

Und nein: Die Deutschen sind nicht faul. Und das ist auch kein Motivationsproblem.

Denn der Arbeitsmarkt leidet nicht daran, dass Menschen nicht arbeiten wollen. Vielmehr leidet er daran, dass Unternehmen nicht können.

Viele Betriebe kämpfen selbst ums Überleben: Steigende Energiepreise, Bürokratiehürden, politische und wirtschaftliche Unsicherheit, Zurückhaltung bei Investitionen.

Wer heute nicht weiß, wie die nächsten sechs Monate aussehen, schafft keine neuen Stellen. Im Gegenteil: Bestehende Jobs werden abgebaut.

Deshalb brauchen wir jetzt dringend eine Wirtschaftspolitik, die ermöglicht statt verhindert. Eine Politik, die Planungssicherheit schafft, Unternehmen entlastet, Investitionen fördert, Innovationen zulässt und Leistung wieder attraktiv macht.

Und genauso wichtig ist mir eines: Arbeitslosigkeit ist in dieser Phase kein persönliches Versagen, sondern ein strukturelles Problem.

Wie nehmt ihr die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt wahr?

#arbeitsmarkt #deutschland
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Die meisten Mitarbeiter arbeiten mehr, als sie bezahlt bekommen:
 
➡️ Wenn sie auf Dienstreise sind und Chefs so tun, als wären Hin- und Rückweg Freizeit.
 
➡️ Wenn sie nach Feierabend noch „kurz“ antworten - weil es ja „nur 2 Minuten“ sind.
 
➡️ Wenn sie im Urlaub erreichbar bleiben - falls „doch etwas ist“.
 
➡️ Wenn sie auf dem Heimweg über Lösungen nachdenken - Arbeit passiert nicht nur am Schreibtisch.
 
➡️ Wenn sie am Wochenende Termine für Montag früh vorarbeiten - damit unter der Woche alles läuft.
 
Ja, das ist meines Erachtens ausnahmslos alles Arbeit. Nur wird sie oft nicht so genannt.
 
Eine gute Führungskraft weiß, dass Leistung nicht an starren Arbeitszeiten hängt.
 
Doch leider gibt es immer noch Chefs, die meinen, Mitarbeiter müssten nach festen Uhrzeiten arbeiten - am besten von 9-17 Uhr.
 
Und genau die erwarten dann, dass all das trotzdem erledigt wird. So funktioniert das nicht.
 
Mitarbeiter brauchen keine Stechuhr, sondern Flexibilität und Vertrauen.
 
Und wer erwartet, dass Menschen ständig mehr geben, als man bereit ist anzuerkennen oder zu bezahlen, betreibt genau das, was er eigentlich verhindern will: Arbeitszeitbetrug - nur eben von oben.
 
Wie viel „unsichtbare Arbeit“ erledigt ihr?

#mitarbeiterführung #arbeit #gehalt
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Selbstzweifel im Job haben selten die, die sie haben sollten.

Viele haben schon einmal an der eigenen Kompetenz gezweifelt. Diese Bedenken treffen aber auch oft die Falschen, nämlich Menschen, die ihre Position längst verdient haben.

In vielen Jahrzehnten als Arbeitgeber habe ich dieses Phänomen immer wieder gesehen.

Ausgerechnet die besten Mitarbeiter verbuchen jeden Erfolg als Glück und jede Anerkennung als Irrtum, der bald auffliegt.

Solche Zweifel lassen sich ausräumen, statt sie auszuhalten.

➡️ Feedback von Vorgesetzten und Kollegen einholen. Gezielte Nachfragen zu einer bestimmten Präsentation, Entscheidung oder einem Projekt liefern Antworten statt vager Selbsteinschätzung.

➡️ Ehrlicher Rückblick auf frühere Erfolge. So wird sichtbar, dass erreichte Ziele kein Zufallsprodukt waren. Diese Erfolge bestehen auch dann, wenn das Gefühl gerade etwas anderes behauptet.

➡️ Die Ursache der Zweifel genau benennen. Ein diffuses Unbehagen lässt sich kaum lösen, eine klar benannte Ursache dagegen schon. Oft liegt es an einer einzelnen Aufgabe, am Umfeld oder an fehlender Weiterentwicklung und selten am Beruf selbst.

Dauerhaft ignorieren sollte man solche Signale trotzdem nicht. Wer dauernd mit einem unguten Gefühl zur Arbeit fährt, sollte ehrlich nach den Gründen suchen und klären, was sich ändern muss.

Wie geht ihr mit Zweifeln im Job um?
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Wir entlassen, um die Kosten zu senken.

"Die Personalkosten sind zu hoch." 
"Wir müssen zur Kostensenkung Stellen abbauen." 
"Die Deutschen arbeiten zu wenig."

Solche Sätze hören wir seit Monaten von CEOs und Politikern.
Das muss aufhören. Es schadet uns.
 
Niemand wird 110 % geben, wenn Arbeitnehmer immer nur als Kostenfaktor gesehen werden, die noch dazu zu wenig arbeiten und irgendwie stören. 
 
Wir hören immer nur von Personalkosten, nie von Personalnutzen.
Dabei ist die Realität eindeutig: Nicht trotz, sondern wegen ihrer Mitarbeiter verdienen Unternehmen Geld.

Firmen sind innovativ, weil sie kreative und motivierte Leute haben. Excel-Tabellen alleine entwickeln nichts. Sonst wären die erfolgreichsten Unternehmen Ein-Mann-Betriebe.
Im Ernst: Wenn die Mitarbeiter euch nur stören, dann probiert's doch mal ohne. 
 
Ja, die Lohnnebenkosten in Deutschland sind hoch und sollten sinken. Aber die Lösung ist nicht, Beschäftigte pauschal als Problem zu beschreiben. Das dauernde Gerede über Kosten wird so selbst zum Produktivitätsproblem.
 
Wer von Menschen immer nur als Belastung und Kostenblock spricht, nie aber als Mehrwert, soll sich nicht wundern, wenn Motivation und Leistung sinken.
 
Engagement entsteht nicht in einem Klima, in dem Angestellte täglich hören, sie seien zu teuer und nicht fleißig genug.

Was ist eure Meinung dazu - werden Mitarbeiter in der Debatte ausreichend gewürdigt?

#kosten #personal
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„Die Deutschen arbeiten zu wenig.“

Ernsthaft, Friedrich Merz?

Die Menschen in Deutschland stehen morgens auf, arbeiten, zahlen Steuern und Abgaben - und sollen jetzt zu faul sein?

Das passt nicht.

Nicht die Deutschen arbeiten zu wenig, sondern Arbeit lohnt sich zu wenig.

Deutschland gehört zu den Ländern mit den höchsten Lohnnebenkosten weltweit. Genau darüber müsste die Politik sprechen.

Aus der Opposition heraus war Friedrich Merz immer schnell mit Kritik. Er hat die Ampel für genau das kritisiert, was er nun selbst macht.

Aber wer Menschen motivieren will, darf sie nicht beleidigen.

Führung zeigt sich nicht nur darin, Probleme zu benennen, sondern auch darin, sie zu lösen.

Und ein Kanzler sollte seine Bürger stärken - nicht schlechtreden.

#politik #deutschland #regierung #bundeskanzler
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Boom für E-Autos “Made in Germany“! 🚗🔋

Ich habe nie an unserer großartigen Autoindustrie gezweifelt und das auch mehrfach gesagt. Diese Nachricht freut mich daher ganz besonders!

Denn erst ging lange nicht viel und jetzt läuft die große Aufholjagd. Deutschlands Autobauer befinden sich im größten Transformationsprozess ihrer Geschichte. Und den meistern sie aktuell sehr erfolgreich. Volkswagen AG, BMW Group und Daimler AG müssen sich nicht mehr hinter Tesla verstecken.

Im Februar verkaufte VW in Europa 21.900 E-Autos und damit rund dreimal so viele wie sein amerikanischer Konkurrent.

Der Trend zeigt deutlich: Mit dem Know-how der Ingenieure und der jahrzehntelangen Erfahrung werden deutsche Autos auch in Zukunft weltweit führend sein. Sie werden genauso erfolgreich Elektroautos bauen. wie jahrzehntelang Verbrennungsmotoren!

Was meint Ihr: Holen wir Tesla ein? Oder ziehen wir auf Dauer davon?

#zukunft #deutschland
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Optimisten werden in Krisenzeiten geboren!

Denn sie starten bei ungünstigen Bedingungen, die sie verbessern wollen.

Pessimisten dagegen warten auf günstigere Umstände.

Natürlich kann niemand ununterbrochen glücklich sein. Vor allem in Krisenzeiten fällt es vielen Menschen schwer, positiv zu denken.

Dabei ist so doch so: Negative Gedanken schwächen uns und ziehen uns herunter. Positive Gedanken stärken uns und verleihen uns Auftrieb.

Stärkende Gedanken kommen aber nicht von außen und von anderen Menschen, sondern von innen und somit aus uns selbst.

Ich habe mich entschieden, immer positiv zu sein.

Denn: Negativ zu sein, bringt sicher keinen Vorteil – aber positiv zu sein bestimmt keinen einzigen Nachteil.

Fällt Euch das positive Denken in der jetzigen Zeit einfach?


#mindset
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Die entscheidende Frage ist oft gar nicht, was Ihr eigentlich verdient, sondern was von dem, was Ihr verdient, übrig bleibt.

Je mehr Verfügungsmasse Ihr habt, desto größer ist das Vermögen, welches Ihr daraus aufbauen könnt. 💰

Durchschnittsverdiener bekommen im Laufe eines Vierteljahrhunderts 1 Million Euro und mehr an Gehalt ausgezahlt. Genug Potenzial für Reichtum. Wenn Ihr das Geld klug einsetzt.

Wer nicht in der Lage ist, mehr zu verdienen, kann stattdessen seine Kosten stark reduzieren. Oder eben andersherum:
Wer es schafft, seine Einkünfte deutlich zu erhöhen, muss seine Kosten nicht ganz so stark reduzieren.

Versucht also in einem ersten Schritt, diese Verfügungsmasse etwas größer werden zu lassen.

Euer Einkommen beträgt 100 Prozent. Entwickelt Strategien, um möglichst viel von diesen 100 Prozent zu behalten und anzulegen und möglichst wenig davon auszugeben.

📈 Am besten gelingt das über einen Doppelhebel: Erhöht Euer Einkommen und senkt gleichzeitig Eure Kosten. So generiert Ihr einen zweifachen Effekt.
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Malefizland Deutschland: Alle blockieren sich gegenseitig.

Und alle wundern sich über den Stillstand in Deutschland.

500 Tage für eine Entscheidung: So lange dauert es im Schnitt, bis ausländische Pflegekräfte in Deutschland offiziell arbeiten dürfen.

Ein echtes Armutszeugnis.

Warum?

Weil jedes Dokument erst
➡️ übersetzt,
➡️ dann beglaubigt,
➡️ dann gestempelt
➡️ und schließlich in irgendeiner Amtsstube geprüft werden muss.

Das Ergebnis?

❌ Pflegekräfte, die helfen wollen, dürfen nicht helfen.
❌ Pflegeeinrichtungen kämpfen mit chronischem Personalmangel.
❌ Angehörige müssen übernehmen - und bringen sich dadurch an ihr Limit.

Dabei würde eine Woche reichen: Eine Prüfung elementarer Sprachkenntnisse und ein kurzer Pflege-Grundwissenstest würden doch reichen.

Ob eine Person die Empathie und Geduld für den sehr anstrengenden Pflegeberuf mitbringt, lässt sich sowieso nicht auf Papier erfassen. Was also wird da 500 Tage lang in Amtsstuben geprüft?!

Das muss sich ändern. Nicht bald, sondern sofort. 

Wo seht ihr noch absurde Bürokratie-Hürden, die sofort weg müssen?

#bürokratie #deutschland
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Worauf ich als Chef bei der Mitarbeiterführung achte:

Vertrauen statt Kontrolle
Denn: Mikromanagement ist kein Führungsstil, es ist ein Misstrauensbeweis. Wer gute Leute einstellt und ihnen dann jeden Schritt vorschreibt, hat entweder die falschen Leute eingestellt oder ist selbst das Problem.

Widersprecher statt Ja-Sager
Denn: Die besten Entscheidungen entstehen dort, wo jemand den Mut hat zu sagen: „Das ist falsch.“

Respekt vor Freizeit statt Dauer-Erreichbarkeit
Denn: Urlaub ist Urlaub. Und wer auf Dienstreise ist, arbeitet - der Hin- und Rückweg gehört dazu.

Wertschätzung statt Druck um jeden Preis
Denn: Druck erzeugt kurzfristig Ergebnisse. Vertrauen, Anerkennung und psychologische Sicherheit sorgen dafür, dass Menschen sich wohlfühlen und langfristig Leistung bringen können.

Respektvolles Miteinander statt toxischer Ego-Spieler.
Denn: Auch Kompetenz rechtfertigt kein schlechtes Verhalten. Ein einziger egozentrischer Kollege kann mehr zerstören als zehn gute jemals aufbauen.

Fakt ist: Schlechte Führung erkennt man nicht nur an schlechten Zahlen, sondern daran, dass gute Leute gehen und die falschen bleiben.

Was ist für euch das größte No-Go bei Führungskräften - und was macht sie wirklich gut?

#mitarbeiterführung #leadership
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Eine schlechte Führungskraft zerstört ein gutes Team.

Und meistens passiert genau das, wenn ein neuer Chef kommt, der keinerlei Führungskompetenz besitzt.

Dabei hat es Monate gedauert, dieses Team aufzubauen.

Denn Menschen müssen sich kennenlernen. Sie müssen sich aufeinander einspielen. Sie müssen lernen, sich zu vertrauen - auch in Höhen und Tiefen. Erst dann entsteht ein echtes Team.

Klar, ich verstehe, dass sich jemand Neues erst beweisen möchte.

Aber sich beweisen heißt nicht, alles zu verändern, was bisher gut funktioniert hat. Es heißt auch nicht, überheblich aufzutreten à la: „Hier bin ich!“

Eine gute Führungskraft hört zuerst zu, sie versteht die Prozesse, sie beobachtet die Dynamik im Team und bringt sich ein. Sie stellt Fragen, bevor sie Entscheidungen trifft.

Doch stattdessen passiert häufig das Gegenteil. Ein paar Wochen Mikromanagement, ego-getriebene Entscheidungen und Meetings, in denen plötzlich niemand mehr offen spricht.

Auf einmal leiden Motivation und Leistungsqualität. Aber nicht, weil das Team schlechter geworden ist, sondern weil Führung schlechter geworden ist.

Das Ironische daran: Viele Unternehmen investieren Millionen in Strategie, Prozesse und Tools. Aber bei Führung machen sie den größten Fehler. Denn die wichtigste Frage ist, wer führt Menschen am besten.

Was macht für euch eine wirklich gute Führungskraft aus?

#mitarbeiterführung #leadership #team
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Niemand sollte befördert werden, nur weil er sich einschleimt.

In zu vielen Unternehmen entscheidet nicht Kompetenz über den nächsten Karriereschritt, sondern Nähe und Vitamin B.

Plötzlich zählt nicht mehr, was jemand leistet oder welche Fähigkeiten er hat, sondern wie gut er vernetzt ist und ob er den richtigen Platz im internen Beziehungsgeflecht hat.

Aber nur weil jemand regelmäßig mit der Führungskraft Kaffee trinkt, immer „loyal“ nickt und präsent ist, ist er noch lange nicht geeignet, Menschen zu führen oder Verantwortung zu tragen.

Befördert werden sollten nicht diejenigen, die wissen, bei wem sie lachen müssen, wann Zustimmung erwartet wird und wo Anbiedern als Strategie funktioniert.

Genau das aber wird belohnt. Und genau das zerstört Leistungskulturen.

Im Grunde genommen ist das nichts weiter als Taktik - und Taktik ohne Können rächt sich früher oder später.

Denn die Folgen sind klar: 
➡️ Kompetenz bleibt liegen
➡️ Leistungsträger verlieren den Antrieb oder gehen
➡️ Teams werden leiser und angepasster

Am Ende entsteht ein Umfeld, in dem man besser weiß, wie man wirkt,
als was man wirklich kann.

Das Tragische daran: Die meisten merken es erst, wenn die Guten weg sind und die Falschen in Führungspositionen.

Wie ist eure Wahnehmung: Werden Menschen wegen ihrer Leistung befördert oder nur, weil sie sich gut mit der Führungsetage verstehen?

#beförderung #leistung
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Gute Mitarbeiter gehen, weil schlechte bleiben.

Wenn einzelne Mitarbeiter dauerhaft unter ihren Möglichkeiten arbeiten, müssen Kollegen das mittragen.

Wer aber sieht, dass Einsatz keine Rolle spielt und es sich scheinbar nicht lohnt, mehr zu geben als das Minimum, wird kündigen. Und gute Arbeit dann eben woanders leisten.

Klar, als Führungskraft kann es unangenehm sein, ein klärendes Gespräch zu führen oder Konsequenzen zu ziehen.

Aber Führung bedeutet auch, unbequeme Entscheidungen zu treffen. So baut man ein Team auf, das dauerhaft motiviert ist, weil es sich fair behandelt fühlt.

Es darf schlicht nicht sein, dass sich einzelne Teammitglieder auf Kosten ihrer Kollegen zurücklehnen. Gute Führungskräfte erkennen und beenden das.

Habt ihr das schon erlebt, dass sich manche auf Kosten anderer durchgemogelt haben?
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Warum Taylor Swift eine bessere Führungskraft ist als viele Konzernchefs.
 
Der Popstar hat nach ihrer letzten Tour, mit der sie rund 2 Milliarden USD eingespielt hat, ca. 197 Millionen Dollar an ihr Team verteilt. Nicht nur an Tänzer und Musiker, sondern auch an Techniker, Fahrer und alle anderen, die zum Erfolg beigetragen haben. 
 
Das ist nicht einfach nur großzügig. Das ist kluges Führungshandeln.
 
Erfolg entsteht nie allein. Er ist das Ergebnis vieler Menschen, die ihr Bestes geben. Wer das anerkennt und den Erfolg teilt und honoriert, bindet Talente, steigert die Leistung und stärkt die Unternehmenskultur nachhaltig.
 
Was ein guter Bonus erfüllen sollte:
➡️ Fair und transparent. An messbare Ziele koppeln, damit jeder weiß, wofür das Geld gezahlt wird.
➡️ Alle einbeziehen, die am Erfolg beteiligt waren. In der Höhe darf es Unterschiede geben, aber niemand darf vergessen werden. 
➡️ Persönliche Anerkennung. Ein paar handgeschriebene Zeilen, ein kurzes Gespräch - die Kombination aus Geld und echter Wertschätzung macht den Bonus wirklich wertvoll.
 
Boni sind gelebte Wertschätzung. Sie zeigen, dass Führung nicht nur Ansagen macht, sondern auch zurückgibt. Das schafft Vertrauen, Motivation und eine Kultur, in der sich Menschen gerne einbringen.
 
Wie werden Boni in eurem Unternehmen gehandhabt?
 
#taylorswift #bonus #wertschätzung
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Langjährige Mitarbeiter kündigen innerlich, wenn jemand Neues deutlich mehr verdient.
 
Was ich mich ehrlich frage: Was soll das mit Menschen machen, die seit Jahren alles für ihren Arbeitgeber geben?
 
Mit Menschen, die immer da waren, Verantwortung übernommen haben, mitgedacht haben und vielleicht sogar privat oft zurückgesteckt haben.
 
Vor allem dann, wenn sie erfahren, dass jemand Neues - womöglich mit weniger Erfahrung - ein deutlich höheres Gehalt bekommt.
 
Spätestens dann fühlt sich die eigene Leistung nicht mehr wertgeschätzt an, die eigene Loyalität wird selbstverständlich - genauso wie das Know-how, das man über Jahre aufgebaut hat. Und genau das frustriert Menschen.
 
Die Begründungen sind meistens banal: „Kommt von einer namhaften Firma“ oder „Wir wollten die Person unbedingt haben.“
 
Natürlich weiß ich, dass gute Leute ihr Geld wert sind. ABER: Treue darf zu keinem finanziellen Nachteil werden.
 
Wer Loyalität erwartet, muss bestehende Mitarbeiter fair behandeln und Gehälter regelmäßig proaktiv anpassen - nicht erst dann, wenn die Kündigung auf dem Tisch liegt.
 
Wie ist eure Erfahrung: Hattet ihr eine solche Situation im Job schon mal?
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Schafft endlich starre Arbeitszeiten ab.

Menschen haben unterschiedliche innere Uhren. Manche denken früh am Morgen am besten, andere erst später.

Deshalb verstehe ich nicht, warum wir Arbeitszeiten nicht stärker danach ausrichten, wann Menschen am leistungsfähigsten sind - zumindest dort, wo Tätigkeit und Zusammenarbeit das zulassen.

Bei uns in der Maschmeyer Group machen wir genau das: Wir geben Mitarbeitern den Spielraum, ihre Arbeitszeit stärker danach zu gestalten, wann sie am besten arbeiten. In gemeinsamen Kernzeiten tauscht sich das Team aus.

Denn klar ist auch: Wer im Konzentrationstief arbeiten muss und für alles länger braucht, ist irgendwann frustriert.

Und für uns wäre alles andere genauso unsinnig. Wir würden wertvolles Potenzial verschenken und dafür auch noch Geld bezahlen.

Klar, das geht nicht in jedem Beruf. Arztpraxen, Krankenhäuser, Produktion oder Einzelhandel funktionieren anders. Aber auch dort kann man bei der Einteilung von Schichten stärker darauf achten, wann Menschen am besten arbeiten.

Wie handhabt ihr das bei euch?
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🚨 Deutschland muss wieder in den Lockdown. Lasst uns ehrlich und offen aussprechen, was sich die Politik (noch) nicht traut.
 
Um den absoluten GAU zu verhindern, brauchen wir ärgerlicherweise einen erneuten Lockdown, die Kontakte müssen extrem reduziert werden.
 
Fakt ist doch, dass alle – zumindest unterbewusst – spüren, dass es ohne massive Kontakteinschränkungen zur Vollkatastrophe kommt. 
 
Überfüllte Intensivstationen (Portugal, Frankreich, Spanien müssen bereits deutsche Patienten übernehmen), exponentielle Steigerung der Infektionen, Impfdurchbrüche, zu geringe Impfquote.
 
Und jetzt kommt auch noch ganz neu die hochgefährliche Virus-Variante aus Südafrika dazu – mit mehr Mutationen als die Delta-Variante. Das Land steht vor dem Mega-Kollaps.
 
Ja, viele Politiker haben im Sommer gesagt, dass es keinen weiteren Lockdown mehr geben wird, dass wir es alleine mit Impfungen schaffen, das Virus zu besiegen. Auch ich habe es so erhofft, aber die Entwicklung verlief anders. In der jetzigen, dramatischen Situation (mit neuen Erkenntnissen) wäre ein Lockdown kein Wortbruch, er würde Leben retten.
 
Ja, für die Wirtschaft und uns Bürger wäre ein voller, kurzer Lockdown zwar hart - aber weniger einschneidend, als diesen Corona-Orkan noch schlimmer und länger weiter wüten zu lassen. 🌪️
 
So bedauerlich es in der Adventzeit ist. Es wäre nur konsequent, wenn auch die Geschäfte und Restaurants vorübergehend wieder schließen müssen.
 
Es hilft nichts. Deutschland muss jetzt wieder vor dem Virus dicht machen!
 
🙏 Vielleicht haben wir dann bis Weihnachten die Welle gebrochen.

#corona #deutschland
Hinter schlechter Leistung steckt meist schlechte Führung.

Die meisten Vorgesetzten scheuen sich davor, Mitarbeiter bei schlechter Leistung direkt anzusprechen. Doch bevor man über schwache Leistung spricht, sollte man das eigene System prüfen.

Funktionieren Auswahl und Onboarding? Sind Erwartungen messbar und Standards transparent? Ist das Feedback fair?

Wer hier keine Klarheit schafft, behandelt Symptome statt Ursachen. Wenn wiederholt schwache Mitarbeiter auffallen, liegt das Problem oft im System - nicht beim Einzelnen.

Sind die Grundlagen geklärt, muss man bei ausbleibender Leistung früh und präzise reagieren: ein klares Gespräch auf Augenhöhe, anschließend ein realistischer Verbesserungsplan mit definierten Meilensteinen.

Ändert sich trotzdem nichts, müssen Konsequenzen folgen.

Es geht nicht darum, Menschen runterzumachen. Es geht um die Qualität der Arbeit. Wer schlechte Leistung toleriert, schadet dem Team, dem Unternehmen und dem Betroffenen selbst.

Starke Führung bedeutet beides: klare Erwartungen stellen und sich selbst kritisch hinterfragen.

Wie seht ihr das - welche Fehler machen Chefs im Umgang mit schlechter Leistung?

#leistung #führungsverantwortung #mitarbeiterführung
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