Nils Grammerstorf

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Best Posts by Nils Grammerstorf on LinkedIn

Jeder will gute Mitarbeiter. Bis man von ihnen genervt ist.

Sie:

- Stellen dir in Meetings vor allen anderen Fragen, die sich sonst keiner traut
- Sagen dir ehrlich, dass deine "geniale Idee" keine gute ist
- Diskutieren mit dir über eine Entscheidung, obwohl du sie eigentlich schon getroffen hast
- Geben dir ungefragt Feedback
- Sagen nicht einfach zu allem Ja und Amen
- Stellen ständig unbequeme Fragen
- Bringen dich in Situationen, in denen du dich rechtfertigen musst

Gute Mitarbeiter sind extrem unangenehm.
Und genau deshalb sind sie unbezahlbar.

Sie wollen besser werden.
Und sie wollen, dass du es auch wirst.

Wenn das nicht passiert, dann gehen sie.

Wenn du als Chef also nie genervt bist, dann hast du keine guten Mitarbeiter.

Du hast ein Team aus Ja-Sagern.
Und die bringen dich keinen Zentimeter weiter.

Was ist deine Meinung? Was fehlt auf meiner Liste?

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Vor 4 Jahren saß mir eine Werkstudentin im Vorstellungsgespräch gegenüber.

Heute ist sie meine Geschäftspartnerin. 50/50.

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich mit ihr ein Unternehmen gegründet.

Paulina hat als Werkstudentin in meiner alten Beratungsfirma angefangen.
Vor knapp eineinhalb Jahren stand sie vor mir: "Ich will was Eigenes aufbauen… mit dir."

Aber ganz so einfach war es für mich natürlich nicht.

Meine größte Sorge damals:

Dass sich die Dynamik zwischen uns komplett dreht, sobald sie Co-Founderin ist. Dass ich ihr auf einmal kein ehrliches Feedback mehr geben kann. Oder sie mir nicht. Dass alles, was wir uns aufgebaut haben, plötzlich anders ist.

Aber genau das Gegenteil ist passiert.

Sogar bei den Themen, an denen die meisten Co-Founder zerbrechen: Geld, Verantwortung, Entscheidungsgewalt..

Mittlerweile würde ich sagen: Sie ist die Schwester, die ich nie hatte. Wir haben ein so vertrautes Verhältnis, wie man es sich zwischen zwei Geschäftspartnern nur wünschen kann.

Ich bin unfassbar dankbar, diesen Menschen gefunden zu haben... und stolz auf das, was wir die letzten 12 Monate aufgebaut haben (sind aktuell 9 Leute im Unternehmen).

Danke, Pauli 🫂

PS: Die 2 Verrückten haben erst angefangen.
Wir sind noch lange nicht fertig.
Post image by Nils Grammerstorf
Vor 2 Wochen bin ich aus Deutschland abgehauen.

Habe Hamburg verlassen.

Keine Ahnung, wer das fühlt, aber ich habe irgendwann aufgehört, mir einzureden, dass das Wetter keinen Einfluss auf meine Stimmung hat.

Ich bin ein anderer Mensch, wenn draußen die Sonne scheint.

Deshalb habe ich für mich schon vor langer Zeit entschieden, 365 Tage im Jahr an sonnigen Orten zu leben.

Ich bin 2 Jahre super viel rumgereist, um mir ein Bild machen zu können.

Der Ort, der mir bisher am besten gefallen hat:

Kapstadt.

Man könnte meinen, dass es hier alleine etwas einsam ist.

Aber das Coole ist:

Viele kommen hierher 😄 Ich habe quasi gutes Wetter und eine ständige Rotation an Freunden, die vorbeikommen.

Falls du das liest und auch schon länger mit einem ähnlichen Gedanken spielst:

Ich kann dir nur raten, trau dich, hau ab in die Sonne. Das Leben ist zu kurz.

Lebe es so, wie du es dir vorstellst.

Das habe ich bisher nie bereut.
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Was bei uns keiner machen muss:

- 40 Stunden arbeiten
- Attest vom Arzt besorgen.. bleib einfach liegen, wenn du dich nicht fühlst
- Einen halben Tag Urlaub nehmen, wenn man am Nachmittag mal andere Pläne hat
- Sich rechtfertigen, wenn man private Termine wie Coaching, Friseur etc. in der Kernarbeitszeit hat
- An Meetings teilnehmen, um dabei zu sein
- Immer über Slack erreichbar sein
- Zu festen Zeiten arbeiten

Klingt nach „Lust und Laune Betrieb“, oder?

Nicht ganz.

Ich will Leute, die charakterlich nah an einem Entrepreneur sind.
Die theoretisch vieles mitbringen, um selbst zu gründen.

Warum?
Mir macht es einfach Spaß, mit diesen Leuten täglich zu arbeiten.

Diese Leute wollen aber autonom arbeiten.
Und dafür habe ich einen Rahmen geschaffen.

Somit ist das Einzige, worüber wir diskutieren? Ergebnisse.

Stimmen diese nicht, haben wir ein Thema. Aber genau diese Leute haben damit kein Problem, weil sie den Anspruch an sich selbst haben, Ergebnisse zu liefern.

Würdest du in so einem Unternehmen arbeiten wollen oder wäre dir das zu viel Freiheit?

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Post image by Nils Grammerstorf
Ich finde es immer wieder verrückt, wie viel 1.000 € netto im Monat verändern könnten.

Die meisten zerbrechen sich den Kopf darüber, wie sie Millionär werden, finanziell frei oder richtig reich.

Dabei trennt die meisten Menschen nicht eine Million Euro von einem besseren Leben, sondern oft "nur" 1.000 € netto pro Monat.

Denn genau diese Zahl bedeutet für viele:

- Nicht mehr jeden Euro zweimal umdrehen
- Die Wohnung nehmen, die wirklich gefällt
- Urlaub buchen, ohne nervösen Blick aufs Konto
- Sich kleine Dinge gönnen, ohne direkt rechnen zu müssen

Was ich in meinen ersten zehn Berufsjahren gelernt habe:
Der Schritt von „es reicht gerade so“ zu „ich fühle mich frei“ ist oft viel kleiner, als man denkt.

Es ist genau dieser Schritt, sich erstmal um 1.000 € netto nach oben zu arbeiten, der für viele aus einem Alltag voller Sorgen ein Leben mit echten Freiheiten machen würde.

Ich will niemanden davon abhalten, Millionär zu werden (mich selbst übrigens auch nicht, haha).

Aber ich habe mich sehr lange erstmal nur gefragt:
"Was genau muss ich tun, lernen oder verändern, um 1.000 € mehr pro Monat zu verdienen?"

Und genau diesen Rat würde ich auch jedem meiner Freunde geben, wenn sie finanziell besser dastehen möchten.

Weil man manchmal eben nicht sofort groß denken muss, sondern zuerst einfach einen Schritt nach vorne.
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Wir haben unsere unlimitierte Urlaubsregel wieder abgeschafft.

Jup, du hast richtig gelesen...

Die letzten 9 Monate konnten alle bei uns so viel Urlaub nehmen, wie sie wollten.
Keine Anträge. Keine Genehmigung. Niemand zählt mit.

Klingt nach Mitarbeiter-Paradies.

Bis wir vor Kurzem die letzten 6 Monate ausgewertet haben.

Das Ergebnis:
Kaum einer hatte Urlaub genommen.

Manche im ganzen Halbjahr 3 Tage.
Manche 0.

Erste Reaktion bei mir: "Das Team hat einfach Bock auf die Arbeit." 😄

Schöne Idee. Stimmt aber nicht.

Was wirklich passiert ist:

Paulina und ich machen selbst zu wenig Urlaub.
Und Mitarbeiter orientieren sich nicht an Regeln.
Sie orientieren sich an dem, was sie bei uns sehen.

Wenn die Founder durcharbeiten, traut sich auch keiner im Team, eine Woche freizumachen.

Erst recht nicht, wenn es "freiwillig" ist.

"Unlimitiert" wird dann zu "unausgesprochen erwartet, dass du wenig nimmst".

Also haben wir umgestellt.

Feste Urlaubstage pro Jahr.
Urlaubsanträge.
Klare Regelung, dass die Tage genommen werden müssen.

Voll deutscher Standard-Prozess. Alman vibes bei n4.

Klang erstmal für viele wie ein Rückschritt.

Aber ehrlich:

Ein System, das nur funktioniert, wenn die Chefs perfekte Vorbilder sind, ist kein modernes System.

Es ist eine Falle, die wir unserem Team gestellt habe, ohne es zu merken.
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Jeder will gute Mitarbeiter. Bis man von ihnen genervt ist.

Sie:

- Stellen dir in Meetings vor allen anderen Fragen, die sich sonst keiner traut
- Sagen dir ehrlich, dass deine "geniale Idee" keine gute ist
- Diskutieren mit dir über eine Entscheidung, obwohl du sie eigentlich schon getroffen hast
- Geben dir ungefragt Feedback
- Sagen nicht einfach zu allem Ja und Amen
- Stellen ständig unbequeme Fragen
- Bringen dich in Situationen, in denen du dich rechtfertigen musst

Gute Mitarbeiter sind extrem unangenehm.
Und genau deshalb sind sie unbezahlbar.

Sie wollen besser werden.
Und sie wollen, dass du es auch wirst.

Wenn das nicht passiert, dann gehen sie.

Wenn du als Chef also nie genervt bist, dann hast du keine guten Mitarbeiter.

Du hast ein Team aus Ja-Sagern.
Und die bringen dich keinen Zentimeter weiter.

Was ist deine Meinung? Was fehlt auf meiner Liste?

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Post image by Nils Grammerstorf
"Das bist du doch nicht."
"Du machst dich lächerlich."
"Meinst du das ernst?"

Ich hab diese Nachrichten schon oft gesehen.

Nicht in meinem Posteingang, sondern im Posteingang meiner Kunden.

Genau in dem Moment, in dem sie anfangen, auf LinkedIn sichtbar zu werden. Wenn die ersten Posts funktionieren.

Ich habe über 1.700 Menschen auf LinkedIn trainiert (vom Berufseinsteiger bis zum CEO eines Konzerns).
Und fast jeder einzelne erlebt das Gleiche.

Sobald du anfängst, dich zu zeigen, wollen andere dich bremsen.

Sie nennen es Feedback.
Aber das ist es nicht.
Sie versuchen, dich wieder in die Box zu stecken, in der sie sich mit dir wohlgefühlt haben.

Weil du etwas tust, wozu sie selbst nie den Mut hätten.
Weil du uplevelst, während sie stehen bleiben.
Und das macht ihnen Angst.

Ich hatte Kunden, die mich frustriert angerufen haben, weil negative Kommentare aus dem eigenen Team kamen.
Das ist das Traurigste daran: Die Sabotage kommt oft aus dem inner Circle.

Tut mir leid, aber solche Menschen müssen gehen.
Egal, wie lange du sie kennst.
Egal, wie nah sie dir angeblich stehen.

Echte Freunde wollen dich nicht kleinhalten.
Sie rollen vielleicht kurz mit den Augen und schicken dir dann eine Nachricht:
"Mach weiter. Ich bin stolz auf dich."

Das sind die Menschen, die du brauchst.
Der Rest darf ruhig gehen.

Ohne Ausnahmen.

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Post image by Nils Grammerstorf
Unsere Wettbewerber sind extrem lustig.

Wenn ich Interessenten am Telefon habe und frage, ob sie noch vorhaben mit anderen zu sprechen:

"Ja, mit X und mit Y."

Ich wieder: "Cool, schon gesprochen?"

Er: "Yup..."

(Ohne dass ich frage)

"Die meinten auch, dass sie euch kennen, aber dass sie das besser können als ihr."

Ich: "Ok, sympathisch 😄"

Die gleichen Personen, wenn ich PDFs for free rausgebe:

Laden sich das PDF über Umwege herunter (sehe ich im System, haha)

Und mein Favorit:

Schreiben dann alle unter meinen Posts an, ob sie nicht lieber bei ihnen Kunde werden wollen.

Das Leben als Unternehmer ist hart, Freunde.

Aber das gibt mir jedes Mal wieder einen guten Lacher.

Was viele dabei übersehen:

Du kannst keine Kunden mit Stil gewinnen, wenn du selbst keinen guten Stil hast 🤷
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Dinge, die sich geändert haben, seit ich 30 bin:

- Freunde geben mir Props für meine Hairline
- Ich werde plötzlich häufiger gesiezt, als mir lieb ist
- Jüngere Kunden nennen mich "Unc"
- Ich verfüge neuerdings über ein ungewöhnliches Know-How im Bereich Matratzen
- 22:00 Uhr ist für mich inzwischen "spät"
- Ich sage Sätze wie: "Das merke ich übermorgen noch"
- Menschen, die Pläne frühzeitig absagen, sind mir übertrieben sympathisch
- Ich brauche nach einem Abend mit Alkohol einen 6-stufigen Plan zur Regeneration und Wiedereingliederung in die Zivilisation

Ansonsten ist das Leben ziemlich amazing.

33 fühlt sich nicht alt an.

Eher wie 22.

Mit besserem Einkommen und etwas mehr Weisheit, aber einem Körper, der bei falschem Schlafwinkel direkt eine Beschwerde einreicht.

Irgendwas auf der Liste vergessen?
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Uns ist völlig latte, ob jemand im Team gerade auf Slack online ist (alle arbeiten remote)

Vielleicht holt sich jemand gerade einen Flat White.
Vielleicht geht gerade jemand eine Runde mit dem Hund.
Oder braucht einfach mal frische Luft.

Surprise: Wir stoppen tatsächlich auch nicht die Zeit, wie viel Zeit jemand auf der Toilette verbringt.

Wenn jemand länger weg ist als üblich, gibt er oder sie kurz Bescheid, damit niemand unnötig auf eine schnelle Antwort warten muss.
Fertig.

Sobald du anfängst, heute noch Anwesenheit zu überwachen, hast du schon verloren.

Einfach, weil zu viel Vertrauen kaputtgeht.
Und gute Leute heute nicht mehr bereit sind, in einer Firma zu arbeiten, in der es kein Vertrauen gibt.

Falls du das anders siehst:
Dann baust du kein Unternehmen auf.
Du baust 'ne Kita ✌️
Post image by Nils Grammerstorf
"LinkedIn ist ein Tool zum Netzwerken."

Soooorrryyy... Nope.

LinkedIn ist ein Content-Tool.

Aber die wenigsten checken das.

Die Leute schicken fleißig Vernetzungsanfragen raus.
Schreiben DMs wie: "Hey, lass uns mal connecten, Vitamin B und so!"
Und wundern sich, warum sie keine Kunden gewinnen.

Hier ist die Wahrheit:
Niemand interessiert sich für deine Vernetzungsanfrage.

Aber was passiert, wenn du richtig guten Content hochlädst?
Dann melden sich die Leute von selbst bei dir.

Networking funktioniert heute nicht mehr über DMs.
Es funktioniert über Sichtbarkeit.

Wenn du jeden Tag 50 Leuten schreibst, bist du ein Spammer.
Wenn du jeden Tag guten Content postest, bist du relevant.

Hör auf, Leute sinnlos anzuschreiben.
Fang an, Aufmerksamkeit zu bekommen.
Post image by Nils Grammerstorf
Letzte Woche meldet sich jemand bei mir auf LinkedIn, mit dem ich nicht gerechnet habe.

"Hey Nils, ich verfolge dich seit über einem Jahr. Wir wollen auf LinkedIn Gas geben. Können wir sprechen?"

Über ein Jahr???

In der Zeit hat er nie kommentiert. Nie etwas geliked. Nie eine DM geschrieben.

Aber er hat gelesen. Jede Woche.
Das ist dieser "stille Leser"-Effekt von dem immer alle sprechen.

Eine Sache, die ich in 8 Jahren Social Selling gelernt habe:
Die lautesten Follower sind selten die, die kaufen.
Die Käufer sind oft die Stillen.

Sie konsumieren über Monate. Bauen Vertrauen auf. Beobachten genau, wie du tickst.

Und melden sich erst, wenn der Schmerz groß genug ist oder das Budget da.

Das ist der Grund, warum es oft unterschätzt wird, einfach konstant auf LinkedIn zu posten.
Du siehst nur die Likes.
Du siehst nicht die 500 Leute, die jeden Post lesen, ohne zu reagieren.

Klar brauchst du Engagement unter deinen Posts, damit der Content auch gesehen wird.

Aber für Neukunden brauchst du einfach Geduld.

Jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht?
Post image by Nils Grammerstorf
Vor 20 Jahren wollten mich Unternehmen nicht mal als Praktikant haben.

Heute bewerben sich Leute bei mir, die ich vor 20 Jahren nur aus der Ferne bewundert habe.

Verrückt, wenn ich drüber nachdenke.

Ich war kein guter Schüler.
Ich war nicht der mit den besten Noten, den besten Kontakten oder dem klarsten Plan (geschweige denn überhaupt einem).

Ich war eher der, bei dem man gesagt hat: "Man wird sehen müssen, was aus dem wird."

Und ich will damit nicht das übliche "Vom Versager zum Gründer"-Märchen erzählen.

Eher eine Sache, die ich daraus gelernt habe:

Fast niemand kann mit 18, 20 oder 22 sehen, was in einem Menschen steckt.

Deine Lehrer nicht.
Die Unternehmen, die dich abgelehnt haben, nicht.
Und ehrlich gesagt ... du selbst auch nicht.

Deswegen bin ich heute extrem vorsichtig damit, Menschen früh abzustempeln.

Den Bewerber, der auf dem Papier nicht glänzt.
Den Mitarbeiter, der etwas länger braucht.
Den jungen Menschen, der noch nicht weiß, wo er oder sie hinwill.

Ich war all das mal.

Und das Beste, was mir passiert ist, war, dass irgendwann jemand einfach mal an mich geglaubt hat.

Bevor ich es selbst getan habe.
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Wir haben über 1.328 LinkedIn-Posts unserer Kunden ausgewertet.

Wir sprechen bei den Daten über: 22.179.803 Impressions, 170.607 Reactions und 32.190 Kommentare, die wir analysiert haben.

Hier sind 5 Insights, die ich mit dir teilen kann:

1⃣️ Was funktioniert besser: Persönliche Stories oder fachliche Posts?

77% der Top-100-Posts sind persönliche Stories. Nur 22% fachlich.

Aber ein spannendes Detail:

Die fachlichen Posts, die viral gehen, gehen härter viral.

Heißt: Stories ziehen zuverlässig. Fachliche Posts ziehen seltener, aber wenn sie ziehen, dann richtig.

2⃣️ Was ist mit Hashtags?

100% der Top-Posts haben null Hashtags.
In der Flop-Gruppe sind es noch 94%.

Sobald Hashtags auftauchen, sinkt die Performance messbar.

Wer noch Hashtags nutzt, ist 2021.

3⃣️ Wie lang sollte ein Post sein?

900–1.100 Zeichen performen mit Abstand am besten.

Unter 600 Zeichen: schwach.
Über 1.400 Zeichen: noch schwächer.

Die meisten posten zu lang. Der Content ist gut, der Post ist es nicht.

4⃣️ Frage am Ende oder nicht?

62% der Top-Posts enden mit einer Frage.

Wichtig: Frage am Ende, nicht am Anfang.

Frage als Hook killt deinen Post.
Frage als Closer zieht echte Reaktionen.

Den Unterschied verwechseln die meisten 😄

5⃣️ 5% der Posts machen den Großteil der Reichweite.

Pareto auf Steroiden.

Heißt: "Einfach konsistent posten" reicht nicht.

Du brauchst die Ausreißer.

Und Ausreißer kommen nur, wenn du regelmäßig etwas Mutiges versuchst, statt jeden Tag denselben 08/15-Post abzusetzen.

Und falls du jetzt ein PDF von mir erwartet hast… 😄 heute nicht.

Was hat dich am meisten überrascht? Hast du weitere Fragen?
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Du kündigst.

Ab diesem Moment erfährst du, wer dein Arbeitgeber wirklich ist.

Variante A:

Tag 1 nach der Kündigung:

Kein Meetingzugang mehr.
Aus dem Slack-Channel rausgeworfen.
Kollegen tuscheln.
Chef redet nur noch das Nötigste mit dir.
Aufgaben werden still umverteilt.

Du sitzt da noch 4 Wochen deine Zeit ab.

Variante B:

"Danke für deine Offenheit. Lass uns die letzten Wochen gemeinsam gut gestalten. Was brauchst du von mir für einen sauberen Übergang?"

Das Verrückte daran:
Diese Person hat über Monate, vielleicht sogar jahrelang, geliefert.

War zuverlässig. War loyal. Hat Dinge nach Feierabend erledigt.

Und in dem Moment, in dem sie ehrlich sagt: "Ich gehe einen anderen Weg".. wird sie behandelt wie eine Bedrohung.

Was mMn viele Unternehmen nicht verstehen:

Wie du jemanden gehen lässt, sehen alle.

Das restliche Team schaut zu.

Und jeder denkt sich seinen Teil.
Geniale Verpackung von Jimmy Buns.
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Gehaltsgespräch.

Du hast ein gutes Jahr hinter dir.
Projekte erfolgreich abgeschlossen.
Kunden zufrieden.

Du sprichst das Thema Gehalt an.

Die Antwort:
"Verstehen wir total. Aber leider haben wir gerade kein Budget für Gehaltserhöhungen."

Ach so. Kein Budget.
Interessant 😄

Vorletzten Monat das neue CRM-System gekauft, das im Vertrieb keiner nutzen will.
Seit letzter Woche neuer Firmenwagen vom Geschäftsführer auf dem Hof.

Aber für die Leute, die den Laden am Laufen halten:
Kein Budget.

Was dir keiner sagt:
In einem gut laufenden Unternehmen gibt es Budget.
Es gibt immer Budget.

Die Frage ist nur: Wofür wird es ausgegeben?

Unternehmen priorisieren.

Büro-Renovierung? Wichtig.
Deine Gehaltserhöhung? Nicht wichtig genug.

Dieselben Unternehmen wundern sich dann, warum plötzlich nur noch Dienst nach Vorschrift gemacht wird.

Oder die Leute gehen.

Die Rechnung ist einfach:
Du sagst "kein Budget" für 5.000 Euro Gehaltserhöhung im Jahr.
Mitarbeiter kündigt.
Du zahlst 20.000 Euro für Recruiting.
Plus 50.000 Euro für verlorene Produktivität während der Einarbeitung.

Herzlichen Glückwunsch. Da war wirklich kein Budget mehr übrig.
Manchmal schaue ich in die Kalender unserer Mitarbeiter und denke mir: "Wo sind wir denn hier gelandet?"

- Blocker von 9 bis 11 Uhr "Privat"
- Blutbild 13:30 bis 16:30 Uhr
- 11:30 bis 13:45 Zahnarzt
- Kind vom Schulbus abholen um 16:30

Und ja, ich weiß, du denkst jetzt vielleicht auch:
"Äh… und wann arbeiten die bitte?"

Hab ich mich am Anfang auch gefragt.

Aber dann wurde mir klar:
Ich hab einfach einen anderen Rhythmus.

Und da wir keine Bäckerei sind, muss hier auch niemand zu "Öffnungszeiten" verfügbar sein.

Es klingt immer cool, Leuten alle Freiheiten zu geben.
Bis sie es wirklich nutzen.

Dann kommt der wahre Test:
Vertraust du ihnen, dass sie trotzdem alles erledigt bekommen?

... ODER vielleicht bekommen sie gerade deswegen alles erledigt.

Und dann sollte es sowieso niemanden mehr jucken, ob sie das in 38 oder 40 Stunden hinbekommen haben.

Genau so beschwert sich umgekehrt auch keiner, wenn sie mal 45 Stunden (oder mehr) die Woche arbeiten.
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Ich habe 33 Jahre gebraucht, um das zu verstehen:
Es gibt keine Erwachsenen.

Nur Kinder in Erwachsenenkörpern, die immer noch versuchen das Beste aus allem zu machen.
Freunde, wir müssen mal über Kaffee reden.

Ich habe das Zeug seit 12 Wochen quasi komplett rausgeschmissen.

Angefangen hat es damit, dass der Coach, mit dem ich am Thema Ernährung zusammenarbeite, gesagt hat: "Lass ihn mal raus. Einfach mal testen, Nils."

Eigentlich liebe ich Kaffee zu sehr, aber für 'nen Test bin ich immer zu haben.. wisst ihr doch. Vor allem, weil ich mein Nachmittagstief loswerden wollte.

Dieses Gefühl, dass man ab 15 Uhr kaum noch die Augen aufhalten kann und jedes Meeting 'ne Qual ist. Kein Bock mehr drauf.

Die ersten Wochen waren super ungewohnt. Fast schon brutal. Hätte wirklich nicht gedacht, dass man von dem Zeug so abhängig sein kann.

Irgendwann war das Verlangen dann einfach weg. So nach 3-4 Wochen. Irgendwann habe ich einfach nicht mehr dran gedacht.

Heute trinke ich nur noch einen pro Woche. Am Wochenende, wenn ich mir Zeit für mich nehme und echt Bock drauf habe. Oder wenn ich mich mit Freunden treffe. Dann ist es aber auch Genuss und nicht einfach nur Gewohnheit.

Was ich nicht mehr mache: Kaffee trinken, um mich für die Arbeit zu stimulieren.

Weil ich irgendwann gecheckt habe, was der bei mir wirklich anrichtet. Morgens ein enormes High, nachmittags knalle ich dafür komplett in ein Loch. Andere haben das vielleicht gar nicht so, bei mir war das schon extrem.

Das Coole: Eigentlich wollte ich nur das Nachmittagstief loswerden. Sind aber noch 2 Sachen on top gekommen..

Ich schlafe besser ein. Der ganze Prozess abends ist viel ruhiger.
Und ich bin im Alltag deutlich gelassener. Mich bringt einfach weniger aus der Ruhe als vorher.

Kann natürlich auch am Alter liegen, keine Ahnung 😄

Aber ich führe das schon größtenteils auf den Kaffee zurück.

Ist irgendwie crazy:

Ich trinke gerade so wenig Kaffee wie noch nie... und mir geht es so gut wie noch nie.

Jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? (und jetzt sollen mir die Biohacker nicht mit "aber du hast es noch nicht mit L-Theanin zusammen getrunken" kommen, haha)
Post image by Nils Grammerstorf

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