Tijen Onaran

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Likeability bias.

Ich erinnere mich, dass mir zu Beginn meiner Karriere gesagt wurde: nicht ganz so ambitioniert auftreten, lieber bisschen netter und lieber sein. Das Ambitionierte schreckt ab. Hab das dann auch noch gemacht.

In der Wissenschaft nennt sich das der „Likeability bias“ - demnach wird bei Frauen erwartet, dass sie nett und zuvorkommend sind - wenn sie es nicht sind, wird ihnen das als negativ ausgelegt. Und gerade in puncto Beruf ist es so: sagt eine Frau was sie will, wirkt es direkt ambitioniert und einnehmend. Bei Männern wirkt das Ambitionierte als natürliches Verhalten.

Also irgendwie für beide Geschlechter doof, dieser Likeability Bias.

Natürlich geht beides: nett sein und trotzdem bestimmt auftreten. Aber: unsere Gesellschaft darf Frauen nicht das Gefühl geben, dass sie lieb und nett sein sollen, um weiterzukommen.

Und das fängt eben in der Erziehung schon an!

Guten Artikel gibt es aus der The New York Times hier:

https://lnkd.in/e4sakUQM

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Für die einen ist es ein roter Anzug, für mich jetzt Teil einer Erfahrung, die mir einmal mehr gezeigt hat, warum der Einsatz für Diversity wichtiger denn je ist.

Wir schreiben das Jahr 2023. Ich bin Keynote Speakerin bei einer tollen Veranstaltung. Es sind Politiker*innen da, Vertreter*innen aus der Wirtschaft.

Während ich verkabelt werde und kurz bevor die Veranstaltung losgeht, läuft ein Politiker an mir vorbei, hält kurz inne und sagt:

„Und was machen Sie heute hier? Sind sie die Tänzerin des Abends?“

Mir fällt gerade noch ein zu sagen: viel spannender als mich tanzen zu sehen, wäre es Sie tanzen zu sehen.

Das passiert kurz vor meinem Auftritt. Wohlgemerkt: ich bin da, um über Diversity zu sprechen.

Als ich in meiner Keynote auf Schubladen Denken zu sprechen komme, thematisiere ich was mir passiert ist.

Viele sprechen mich danach an und wissen wieviel noch zu tun ist.

Ob ich mich geärgert habe? Es war eine Mischung aus Unverständnis, Erstaunen, die nochmalige Erkenntnis, dass mir das im öffentlichen Raum passiert, anderen -insbesondere Frauen - häufig im 1 zu 1.

Es ist müßig, ein langer Weg und wirklich zäh. Meine Arbeit mit ACI Diversity Consulting meiner Diversity Beratung ist wichtiger denn je, die Arbeit all derer, die sich für Diversity einsetzen, ist wichtiger denn je.

Die nächsten Wochen stehen wieder einige Keynotes an, ich werde wieder da stehen, wieder was zu Diversity erzählen und dabei einen roten, blauen, pinken oder was auch immer Anzug anhaben.

Und ich werde mich immer wieder dafür einsetzen, Schubladen denken aufzubrechen und zu hinterfragen.

By the way: Shout out an alle Tänzerinnen!

Es ist 2023, Zeit für Wechsel, Wandel und Vielfalt!

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‼️Mit steigender Führungsebene sinkt die Anzahl an Müttern. ‼️

Generell haben deutlich weniger Frauen in Führungspositionen Kinder als dies bei Männern der Fall ist. Nicht nur Frauen, sondern insbesondere Mütter sind also in Führungspositionen unterrepräsentiert.

Einer der Gründe sind die nach wie vor vorherrschenden Rollenbilder sowie ungleiche Verteilung von #CareArbeit.

Unabhängig davon wie jemand sein Leben gestaltet, ob mit oder ohne Kinder - bin ich immer für Wahlfreiheit. Aber bei den Zahlen zeigt sich, dass irgendwas in unserem System nicht passt.

Andere Länder sind da schon weiter und bieten Frauen, aber auch generell Eltern viel stärkere Unterstützung: ob bessere Betreuung oder auch ein gesellschaftlich mehr Akzeptanz, beides wirklich zu vereinbaren.

Danke an Mona Klett von unserer Beratung ACI Diversity Consulting für die starke Visualisierung.

Bin gespannt auf eure Meinung (en).

(Quellen:Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 2010; Welpe & Treffers, 2021)

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Working dad ist irgendwie cool, working mom nicht.

Ich war vor kurzem auf einem Panel, auf dem ein Manager erzählte wie er Familie und Beruf vereinbart. Dass er Freitags früher nach Hause geht, die Tage so strukturiert, dass er sich auch um seine Kids kümmern kann. Es gab viel Applaus und positives Feedback.

Ein wenig später erzählte eine Managerin wie sie das macht - es war, als würde es selbstverständlich sein. Natürlich auch interessierte Nachfragen, aber weniger extra Applaus sondern eher selbstverständlich.

Woran liegt das habe ich mich gefragt? Also woran liegt es, dass wenn Frauen Themen wie Vereinbarkeit aktiv ansprechen oder leben, es eher negativ als positiv gesehen wird?

Es braucht definitiv mehr männliche Rolemodels, die vorangehen und hiermit übrigens auch zu Rolemodels für andere werden.

Aber die unterschiedliche Bewertung muss aufhören.

Rolemodels sind Rolemodels - und je mehr zeigen wie und, dass es geht: umso besser.

An der Bewertung gilt es noch zu arbeiten!

Grafik von meiner Kollegin Mona Klett bei ACI Diversity Consulting , danke!

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Heute ist Muttertag.

Und als ich gedanklich durch meinen Freundes- und Bekanntenkreis gegangen bin, habe ich festgestellt: Ich kenne keine einzige Frau, die nicht bewertet wird.

Wenn Frauen keine Kinder haben, ist das angeblich schrecklich.

Wenn sie welche haben, ebenfalls.

Egal, wie Frauen sich entscheiden – irgendjemand hat immer eine Meinung dazu.

Manchmal kommt sie von anderen Frauen, manchmal von Männern. Manchmal aus dem eigenen Umfeld, häufig auch im beruflichen Kontext.

Und allzu oft meldet sich das schlechte Gewissen so laut, dass wir Frauen vergessen, auf das zu hören, was eigentlich wichtig ist: unsere eigenen Wünsche und Vorstellungen.

Deshalb heute, am Muttertag: Happy Mother’s Day an ALLE Frauen!

Selbstbestimmung hat einen Namen – und das seid ihr. 🔥

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Passend zur aktuellen Diskussion.

Empfehle das Buch von Sarah Cooper! Erschienen im Mentor Verlag.

Was mich an der ganzen Elterngeld Thematik mit am meisten erstaunt: wie viele in Deutschland offensichtlich immer noch Rollenbilder à la: Frau muss zu Hause bleiben, sich um die Kinder kümmern und Mann geht arbeiten, im Kopf haben.

Woher kommt diese Eindimensionalität in puncto Lebensführung? Dabei geht es mir gar nicht mal darum zu sagen das eine Lebensmodell ist besser als das andere.

Aber: wenn wir mehr Vielfalt in der Wirtschaft wollen, müssen wir auch unterschiedliche Lebensmodelle zu lassen und by the way auf die politischen Rahmenbedingungen für Familien, für Alleinerziehende (!!!) und einkommensschwache Familien ändern.

Und daher, mein All Time favorite in Sachen starker Visualisierung:

👇🏽👇🏽

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Was ich anderen Frauen zum Weltfrauentag mitgeben möchte?

Fragt mein Gegenüber, um meine „Tipps“ für ein Medium zu publizieren.

Ich könnte jetzt wieder ein mal so etwas sagen wie: „seid sichtbar, vernetzt euch, steht für euch ein.“ Und ja: dieser Auffassung bin ich.

Diesmal erzähle ich aber was anderes. Etwas, was mir immer und immer wieder auffällt und was mir erst vor kurzem nach einen Panel, auf dem ich gemeinsam mit einer anderen Frau saß, passierte.

Wir kommen von der Bühne und festen Schrittes kommt jemand auf die andere Panelistin und mich zu.

„Sie beide wirkten ja sehr selbstbewusst - schöner wäre es doch gewesen sie wären etwas zurückhaltender, das wirkt sonst so arrogant.“

Fun fact: es ging auf dem Panel darum wie wir in Deutschland aus dem aktuellen „es ist alles schlecht“ narrativ herauskommen.


Da war es also wieder. Die andere Expertin und ich schauten uns lächelnd an, weil wir beide das selbe dachten: war es unser Selbstbewusstsein oder doch nicht eher der Umgang mit Frauen, die „stark“ auftreten. By the way: was ist das überhaupt? Gelte ich also als zu selbstbewusst, wenn ich einfach meine Meinung sage?

Wenn Stärke und Klarheit bei Frauen als Problem gilt, liegt das Problem nicht bei uns.

Mein „Tipp“ also an andere:

nicht leiser werden und in die Zurückhaltung entschwinden. Sondern bei sich bleiben und immer dran denken:

Bist zu leise, sollst du lauter sein.
Bist du zu laut, die leisen Töne anschlagen.
Bist du zu feminin, stört die Weiblichkeit angeblich die Kompetenz.
Bist du zu klar, irritierst du die, die lieber im Zweifel bleiben.

Ich finde, der Weltfrauentag könnte doch einfach mal die fragen , die Frauen in Schubladen packen wollen, was eigentlich ihr Beitrag für eine prosperierende Wirtschaft und starke Gesellschaft aka gutes Miteinander sein könnte.

Das wäre doch ziemlich verrückt.

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Es macht durchaus einen Unterschied aus welchem Elternhaus, mit welchem finanziellen Polster und mit welchem Netzwerk man ins Leben startet.

Kinder von Akademiker*innen studieren dreimal häufiger als Kinder, deren Eltern nicht an einer Hochschule waren. (https://lnkd.in/eKeNgsyq)

63% der Studierende aus Akademiker Haushalten absolvieren ein Auslandssemester, bei Nicht-Akademiker Haushalten sind es lediglich 37%. Grund: finanzielle Ressourcen.

Wichtiger als finanzielles ist natürlich das Selbstvertrauen, das einem Eltern mitgeben.

Und dennoch: der Habitus, das Wissen um Karrierefragen und der Zugang zu Netzwerken ist doppelt schwer zu erarbeiten, wenn man es selbst machen muss.

Es ist als wäre das Thema soziale Herkunft ein Tabu - dabei finde ich: wenn mehr Menschen genau diese Geschichte des „Aufstiegs“ erzählen, machen sie anderen wiederum Mut.

Vielleicht finden sich einige in meiner Geschichte wieder: die erste Unternehmerin in der Familie zu sein und damit den Traum der Eltern des in Deutschland „Ankommens“ zu verwirklichen, ist ein ziemlich gutes Gefühl.

Ein ARD Team hat meine Auszeichnung als Rolemodels des Jahres von Barbie/Mattel, Inc. begleitet und meine Mutter hat ein paar Worte in die Kamera gesagt - diesmal war es umgekehrt: bin schon ziemlich stolz wie sie das gemacht hat und was sie für mich umgekehrt alles gemacht hat, damit ich hier den Weg gehen kann, den ich mir wünsche.

Soziale Herkunft ist oft nicht sichtbar, darüber zu sprechen ist kein Tabu - es macht Gründer*innen, Investor*innen, Talente zu den Personen, die sie heute sind!

Den Beitrag findet ihr hier:
👇🏽👇🏽👇🏽
https://lnkd.in/eRc4X5cN

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Frauen mit Kindern sind nicht so engagiert im Job?

Vor kurzem führte ich eine Diskussion mit einem Manager. Es ging um mehr Frauen in Führungspositionen. Wir kamen auf Rollenbilder, Stereotype und Klischees. Er erzählte, dass er selbst - aber auch einige Kollegen, den Eindruck hätten, dass Frauen mit Kindern nicht so engagiert im Job wären, als Frauen ohne Kinder oder eben Männer.

Ich glaube, dass ich nicht erwähnen muss, dass ich in eine intensive Diskussion eingestiegen bin. Ich tue es trotzdem mal.

Interessant war, dass die „Argumente“ alle aus einer anekdotischen Evidenz heraus resultierten - also er, der Entscheider selbst, habe das so in seinem Umfeld erlebt.

Eine richtige Faktenlage gab es nicht.

Ich habe mich dann mal schlau gemacht und festgestellt: er ist nicht alleine.

Denn eine Studie von IBM zeigt, dass nur 41 % der befragten Männer der Meinung sind, dass Frauen mit Kindern genauso engagiert sind wie Frauen ohne Kinder.

Diversity startet vor allem auch mit der eigenen Haltung. Mit dem Hinterfragen von eigenen Stereotypen, Schubladen und eigenem Empfinden.

Nur, weil ich ein Lebensmodell lebe, heißt es nicht, dass es jemand anderes auch genau so tun muss.

Stereotype sind dazu hinterfragt zu werden! Tut nicht weh, fordert einen selbst heraus und macht einen schlauer!

Studie gibts hier:
👇🏽

https://lnkd.in/ejHjka35

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Wir Frauen sollen:

👉🏽ambitioniert sein, aber bitte nicht zu fordernd.

👉🏽sichtbar, aber bitte nicht zu viel Eigenmarketing.

👉🏽 solidarisch mit anderen Frauen, aber bitte die Männer nicht vergessen.

👉🏽 Familie gründen, aber bitte nicht auf Hausmütterchen machen.

👉🏽 wir selbst sein, aber bloß nicht in jeder Situation.

👉🏽 emotional, Gefühle zeigen - aber bitte nicht anstrengend werden.

👉🏽 uns politische einbringen, die Stimme erheben, aber doch nicht gleich aktivistisch werden.

👉🏽 unabhängig sein, aber auf gar keinen Fall zu selbstsicher rüberkommen.

👉🏽 für uns selbst einstehen, aber nicht egoistisch sein - immer auch das Team im Blick haben.

👉🏽 was aus uns machen, aber bitte nicht zu viel.

👉🏽 nicht glauben, dass wir was Besonderes sind - bitte dankbar und demütig sein.

👉🏽 Karriere machen, aber keine Karrierefrau sein.

👉🏽 in jeglicher Situation empathisch, einfühlsam und teamorientiert sein, weil: genau das können wir Frauen ja.

Um es mit anderen Worten auszudrücken:

Sei du selbst, aber pass dich bitte an!

Ich finde das klingt nach einem sehr einfachen Konzept.

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“Frauen verhandeln eben einfach schlechter”

Das habe ich zu dem Thema leider oft gehört und dabei zeigen Studien eindeutig, dass Frauen nicht schlechter verhandeln als Männer.

Doch sie initiieren überhaupt seltener Gehaltsverhandlungen – z.B. werden Gehaltsangebote in Bewerbungsgesprächen eher direkt angenommen, oder es wird seltener nach Gehaltserhöhungen gefragt, als Männer das machen.

Jetzt könnte man sagen “dann sind Frauen doch selber Schuld!”

Das stimmt aber nicht ganz, denn was passiert laut Forschung, wenn Frauen stark für sich einstehen und Verhandlungen initiieren und in diesen genau so fordernd sind, wie Männer?

⁉️sie werden oft negativ bewertet, z.B. “zu fordernd” oder “unsympathisch”.

Denn leider wird die soziale Rolle der Frau oft mit den Attributen Empathie, Fürsorge und Einsatzbereitschaft für Dritte assoziiert.

Dass wir aus solchen Denkmustern ausbrechen müssen ist längst klar. Deswegen hier noch weitere Dinge, die Unternehmen tun können, um mehr Equal Pay durch Gehaltsverhandlungen zu ermöglichen.

👉🏼 transparente Kommunikation über die Verhandlungssituation, z.B. durch die Angabe einer Gehaltsspanne

👉🏼es kann helfen, eine Frau als Verhandlungsaprtnerin miteinzubinden, da mit dem Mann oft der Effekt der geringeren Verhandlungsinitiierung verstärkt wird

👉🏼Bias Schulungen, um Sympathiebiases zu erkennen und faire Verhandlungen zu führen

Denn Bewusstsein schafft Veränderung!

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Vor 5 Jahren wäre das undenkbar.

1500 Menschen vor Ort - ca. 2000 Zuschauende digital.

Und ich als Keynote Speakerin zu Diversity.

Nicht, dass ich nicht auch schon vor 5 Jahren auf dieser Bühne gerne gesprochen hätte.

Aber 5 Jahren hätte das Thema nicht die Präsenz bekommen, die es heute hat. Vor allem in Deutschland nicht.

Unternehmerin zu bedeutet, VOR der Zeit sein. Auf der Welle zu surfen, wenn es alle tun - das ist einfach.

Aber Menschen von deinem Produkt, deiner Dienstleistung, deiner Idee zu überzeugen, wenn es noch keine Überzeugten gibt: DAS ist Unternehmertum. Das sehe ich heute auch, wenn ich in Startups investiere.

Es war ein steiniger Weg, ist es immer noch.

Aber gestern war ich auch stolz auf mich selbst, dass mir all die „Diversität ist nur ein Trend, ist morgen vorbei“ Stimmen eher noch den Push gegeben haben, erst recht dranzubleiben.

Diversität ist kein Trend, es macht unsere Wirtschaft stark, nachhaltig und uns als Menschen in unserer Perspektive besser!

Danke an Bechtle für die Einladung in Stuttgart gestern - in der Messe! Quasi als Karlsruherin Heimspiel - ich fange jetzt lieber nicht die Baden/Schwaben Nummer an 😉

Merci: Thomas Olemotz , Michael Guschlbauer , Jürgen Schäfer , Tina Schwarz , Judith Helene Fauser und many more für die Einladung 👌🏽

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Ab 30 wird es ernst!

Ernst mit dem Gender Pay Gap!

Ich bin ja ein großer Fan von Zahlen, Daten und Fakten.

Und diese Zahlen des DIW Berlin - German Institute for Economic Research zeigen:

Die unbereinigte
Lohnlücke zwischen Männern und Frauen beträgt...
...unter 30 etwa 9 Prozent
...über 50 ganze 28 Prozent 🤔

Das Alter um die 30 ist bei vielen Menschen ein wichtiger Punkt im Leben.

Oft kommen um diese Zeit Kinder zur Welt, Frauen gehen im Gegensatz zu Männern dann häufig in lange Elternzeiten und reduzieren ihre Arbeitszeit.

Was kann Politik, was können Unternehmwn tun?

👉🏽Die Aufwertung von Teilzeitarbeit! Karriere darf nicht nur in Vollzeit möglich sein. Unternehmen verzichten auf unzählige wertvolle Mitarbeiter*innen, wenn sie Teilzeitarbeitende auf ein “Abstellgleis“ stellen. Konzepte wie Shared Leadership und Führung in Teilzeit können hier für Win-Win Situationen sorgen.

👉🏽Ein “alter Hut“ aber so wichtig: Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, z. B. durch flexible Arbeitszeiten und -orte sowie stärkere Unterstützung bei der Kinderbetreuung - damit alle Mitarbeiter*innen so viel arbeiten können, wie sie es gerne möchten.

👉🏽Mehr Männer in Elternzeit und das generelle Aufbrechen von Rollen in puncto #CareArbeit:

Viele Männer gehen noch immer nicht oder nur wenig in #Elternzeit. Die zwei häufigsten Gründe sind die Angst vor finanziellen und beruflichen Einbußen. Unternehmen müssen aktiv daran arbeiten, diese Ängste zu nehmen und Vätern ermöglichen, diese Zeit mit ihren Kindern zu nehmen.

Elternzeit darf 2023 kein “Karrierehindernis“ mehr sein und auch nicht als solches gefürchtet werden, und zwar bei keinem der Geschlechter.

👉🏽Eine Reform des Ehegattensplittings, denn aktuell werden große Lohnunterschiede zwischen Ehepaaren noch immer steuerlich belohnt.

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Weibliche Führungskräfte verlassen ihren Arbeitsplatz so häufig wie nie zuvor!

Es reicht eben nicht eine Frau in einen männlichen besetzten Vorstand zu setzen, wenn sich die Kultur nicht mitverändert - das sehe ich in meiner Arbeit mit ACI Diversity Consulting und das zeigt jetzt auch eine Studie von McKinsey & Company .

Die Studie fand heraus, dass weibliche Führungskräfte häufiger angegeben haben, dass persönliche Merkmale, wie ihr Geschlecht oder ihre Elternschaft, dazu beigetragen haben, dass ihnen eine Gehaltserhöhung, eine Beförderung oder eine Aufstiegschance verwehrt wurde.

Zudem fühlen sich 43 Prozent der Befragten häufiger ausgebrannt als die Männer auf ihrer Ebene.

Und: weibliche Führungskräfte verlassen Unternehmen häufiger, weil sie sich eine Arbeitskultur mit mehr Flexibilität, mehr Fokus auf Wohlbefinden und Engagement für DEI wünschen.

Aufrüttelnde Ergebnisse, aber eben auch das Zeichen:

Diversität heißt noch lange nicht Inklusion!

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Lieber Absender,

es klingt total verrückt - aber das was eine Frau trägt oder nicht trägt, ist alleine ihre Sache. Die Freiheit genau das zu tun, ist eine herrliche Sache.

Liebe Grüße
von der Freiheit

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Das geht an all die raus, die eben nicht auf der Bühne stehen.

All die, die leise und hinter den Kulissen weitermachen.

All die, denen gesagt wird, sie müssten lauter und extrovertierter sein, - um gesehen zu werden.

Wenn wir über Vorbilder sprechen, sprechen wir meist über eben jene: die lauten, die sichtbaren.

Und das geht jetzt speziell an Frauen: gerade die, die oftmals nicht sichtbar sind - die mehrere Hüte aufhaben und alles balancieren: Job, Pflege, Familie:

ihr seid Heldinnen und einfach Vorbilder. Echte Inspiration.

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Liebes Bunte Magazine - bringe gerne Glamour und Hirn mit. Schauspielerin und Sängerin bin ich zwar noch nicht, ach und einen anderen Namen hab ich auch, aber hey: ansonsten passt alles 😂💪🏽👍🏽

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Ich habe mich in dieser Studie wiedergefunden.

In Meetings, in Projekten, in Diskussionen.

Selbstbewusstsein wird belohnt - Kompetenz übersehen.

Genau deshalb ist es übrigens so wichtig, nicht stetig auf die Lauten zu hören, sondern die leisen Töne wahrzunehmen.

Für mein Buch: „Nur wer‘s richtig sagt, kommt ans Ziel“ habe ich mir diese und andere Mechanismen angeschaut. (https://amzn.eu/d/dOhB6vB)

By the way: Studie lautet: „Who Does the Talking Here?
The Impact of Gender Composition on Team Interactions* von David Hardt† et all
(Link zur Studie: https://lnkd.in/dUt-WfmM)

Und genau deshalb ist es so wichtig, dass

A) genau hingeschaut und zugehört wird
B) wir Frauen nicht nachlassen, darauf aufmerksam zu machen und unsere Stimme noch aktiver zu nutzen!


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Es ist eine Ehre zu den Top 100 einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft zu gehören, auszgezeichnet vom manager magazin und Boston Consulting Group (BCG) !

Als ich GDW Global Digital Women GmbH gegründet habe und auf Gründer Veranstaltungen war, war ich meist die Einzige. Nicht unbedingt die einzige Frau, sondern meist die einzige mit Migrationsvordergrund (ich mag den Begriff Migrationshintergrund nicht).

Oft habe ich mich gefragt: wo sind die, auch eine ähnliche Herkunftsgeschichte wie ich haben? Auch der Blick in die Vorstands/ Aufsichtsrats oder Gründungsetagen war eher ernüchternd.

Gestern habe ich Ayla Busch , Geschäftsführerin von Busch Vacuum Solutions und Aufsichtsratsvorsitzende von Pfeiffer Vacuum sowie Aylin Somersan Coqui Allianz Group Chief Officer kennengelernt.

Das war eine Wohltat und ich freue mich sehr, dass sich in puncto Diversität über das Thema Gender hinaus, mehr und mehr tut.

Danke an Sven Oliver Clausen , Simone Salden , Jennifer Lachman und Kolleg*innen sowie Michael Brigl, Matthias Tauber und Boston Consulting Group (BCG) Kolleg*innen für die Initiative und Gastfreundschaft.

Und herzlichen Glückwunsch auch an Julia Jaekel , Tina Müller , Dr. Sylvia Eichelberg , Anahita Thoms , Stephanie Cossmann , Katja van Doren , Anette Bronder , Simone Menne , Petra Scharner-Wolff , Colette Rückert-Hennen, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta
und viele andere!

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Das bin ich - an dem Seiteneingang von der Bühne der #workinprogress Veranstaltung von StepStone Deutschland GmbH x Handelsblatt , die ich am Freitag moderiert habe.

Was ihr nicht seht: Aufregung, die Frage: pack ich das? Werd ich die Panels so moderieren, das sie auch meinem hohen inhaltlichen Anspruch gerecht werden. Werde ich es schaffen, den idealen mix aus Inhalten und Unterhaltung rüberzubringen?
Warum ich mir diese Fragen stelle? Weil ich meinen Job bestmöglich machen möchte und gerade dann, wenn es auch um meine Herzensthemen wie Diversität geht, nicht „versagen“ will.

Wir sprachen auf der Veranstaltung auch über soziale Herkunft. Ich merke, dass meine sich in solchen Momenten besonders zeigt - denn ich weiß wie hart ich dafür gearbeitet habe um da zu sein, wo ich heute bin. Nichtsdestotrotz kommen zwischendurch auch immer wieder diese Unsicherheiten durch, Impostor oder einfach nur Panik den Raum wieder zu verlassen.

Hab ich natürlich nicht gemacht - wäre auch schräg gewesen 😉😂.

Wenn ihr also Fotos von Veranstaltungen seht, Menschen erlebt, die „erfolgreich“ ihren Weg gehen, denkt auch immer dran, dass es den Blick hinter die Kulissen gibt.

Gerade bei denen, die die ersten in ihrer Familie sind - die sich hochgekämpft haben, es ist gibt immer die Seite, die unsichtbar ist.

Danke an Sebastian Dettmers, Dr. Tobias Zimmermann , Simone Reif und alle anderen Kolleg*innen für dieses tolle Format am Freitag. Und natürlich die Handelsblatt Seite mit Andrea Wasmuth und ihrem tollen Committment vor und hinter den Kulissen zu Diversity.

Sowie danke an die Redner*innen Lea-Sophie Cramer , Sebastian Matthes , Niddal Salah-Eldin , Annahita Esmailzadeh , Michael Hüther , Frank Dopheide , Sophie Bieber , Sandra Mühlhause , Anne Kjær Bathel (She) , Axel Hefer , Fabian Kienbaum , Kaspar Haller , Magdalena Pusch , Dr. Arndt Ahlers , Julia Shub , Vera Koltermann , Chris forman.

Und danke für all das schöne Feedback - mein impostor merkt sich das! 😉

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„Sei immer unabhängig, damit du gehen kannst, wenn du willst.“

Diesen Satz hat mir mein Vater schon als junges Mädchen mitgegeben.

Vor kurzem spricht mich nach einem Vortrag eine Frau an: sie kümmere sich um die Kinder und habe sich eigentlich noch nie mit dem Finanzen beschäftigt. Ein eigenes Konto habe sie auch nicht.

Dieses Finanzthema würde ihr Mann machen.

Ich muss immer kurz innehalten, wenn ich das höre. Zumal diese Aussagen häufig nicht von denen kommen, die in echten Abhänhigkeiten aufgewachsen sind, sondern von denen, die sich freiwillig aufgrund von Rollenvorstellungen in eine Abhängigkeit begeben.

Denn unabhängig davon, welches Lebensmodell ich fahre: die größte Freiheit liegt doch auch in der finanziellen Freiheit. Zumindest in der, gehen zu können, wenn ich gehen will.

Und genau deshalb ist Geld für mich kein Tabuthema.

Geld bedeutet nicht Glück.
Aber Geld bedeutet Wahlfreiheit.

Die Möglichkeit, Nein zu sagen.
Die Möglichkeit, Grenzen zu setzen.
Die Möglichkeit, zu gehen.
Und damit auch die Möglichkeit, aus voller Überzeugung zu bleiben.

Heute Abend ab 22.30 Uhr bin ich bei stern TV und spreche über Gehälter unter Paaren, finanzielle Fairness und die Frage, warum wir über Geld in Beziehungen viel offener sprechen müssen.

Bin gespannt auf die Diskussion - und natürlich auf die Nachrichten nach der Sendung 😎

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Lesen und mein Lieblingsthema: Diversity 💪🏽!

Heute ist Welttag des Buches und ich bin Botschafterin der Stiftung Lesen. Danke an Dr. Joerg F. Maas , Sabine Uehlein , Andrea Bartl , Irina M. Pattichis und Kolleg*innen für die tolle Möglichkeit!

Und ich habe mal geschaut, ob das Thema Diversity auch schon in Kinderbüchern vorkommt!

Und ja: das tut es!!

Im Laden Diversity Spielzeug in Berlin gibt es richtig tolle Bücher mit Diversity Bezug für Kinder, zum Beispiel:

👉🏽 Nelly und die Berlinchen

👉🏽 Esst ihr Grad oder Raupen? Gibts in mehreren Sprachen, habe die deutsch - türkische Variante

👉🏽 das ABC Malbuch von Anna Alissa Hitzemann , die b.wie Berlin gegründet hat!

👉🏽 Stories for Boys who dare to be different

👉🏽 Mimi, der Bestimmertag

👉🏽 der Wilde Garten

👉🏽 Good Night Storie for rebel Girls - 100 Lebensgeschichten Schwarzer Frauen

👉🏽 Ich bin wie du

Für eure Kids, für uns alle! 💪🏽

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Astrid Kießling-Taskin
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Mehr als 80 Prozent der Startups scheitern innerhalb von 3 Jahren.

Man braucht nicht selbst Unternehmer*in sein, um ansatzweise nachzuvollziehen was für ein schreckliches Gefühl es ist und zeitweise auch einfach nur die Hölle.

Meine Freundin Katharina Mayer , Gründerin von Kuchentratsch GmbH hat gestern bekannt gegeben, dass sie Insolvenz angemeldet hat.

Wer sie kennt und ihre Idee und Vision verfolgt hat, weiß: da war und ist ganz viel Passion dabei. Ich weiß wie hart die letzten Wochen für sie waren.

Jede*r Gründer*in hat das. Du trittst an, weil du ja etwas verändern willst und manchmal klappt es eben nicht. Eine blöde Phase löst die andere ab und plötzlich stehst du vor einem Scherbenhaufen.

Was sich dann zeigt? Ich finde: wer wirklich da ist. Wer zuhört, wer mitfühlt, wer einfach nur zeigt: du bist nicht alleine.

Wenn Menschen erfolgreich sind, gibt es viel Applaus. Es gibt auch viele, die sich vernetzen, weil man die Bekanntheit hat - die Position, die „Hierarchie“ - den Einfluss.

Aber wer ist denn da, wenn man das nicht mehr hat? Genau das zeigt sich eben in Krisen.

Diese Phasen des „Scheiterns“ sind nicht schön zu reden, schon gar nicht wenn man selbst drin steckt.

Aber sie zeigen die Qualität von Beziehungen im Netzwerk und Umfeld und geben einem Kraft für alles was kommt.

Unternehmertum ist ein Zustand zwischen Himmel und Hölle - seid auch beim letzteren für Gründer*innen da.

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Ich habe es wieder getan - ich habe investiert!!

In wayvs von Franziska Focken & Julian Krahnen - eine Dating-App auf der man nur Sprachnachrichten verschicken kann.

Je mehr Diversität auf Kapitalgeberseite - desto mehr Diversität auch auf Startup Seite!

Wie oft ich lese oder höre: Frauen bräuchten einfach mehr Mut, sie müssen sich mehr trauen - und einfach gründen.

Gründerinnen fehlt nicht der Mut, ihnen fehlt das Kapital!

Deshalb habe ich vor einiger Zeit selbst angefangen zu investieren und mich
step by step in die Welt der Track-Records und Dealflows eingearbeitet.

Ich habe in Pumpkin Organics , gegründet von Jaclyn Schnau und Florian Schnau investiert, außerdem in quofox gegründet von Nele Mletschkowsky , in nevernot gegründet von Katharina Trebitsch und Anna Koessel sowie Witty Works | Unlock diversity with inclusive language gegründet von Nadia Fischer und Lukas Kahwe Smith, in Young Female Mentoring von Montana Marie Martinez und in Laori Drinks von Stella-Oriana Strüfing!

Und nein: man muss nicht als Investorin oder als Business Angel geboren sein, um sich in das Themenfeld einzuarbeiten.


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„Sei immer unabhängig, damit du gehen kannst, wenn du willst.“

Diesen Satz meines Vaters habe ich am Mittwoch bei STERN TV im Gespräch mit Steffen Hallaschka zum Thema Geld in der Partnerschaft gesagt.

Ich habe mit Reaktionen gerechnet.

Aber nicht mit dieser Wucht.

Von:
„Wenn man sich liebt, spielt Geld keine Rolle.“

Über:
„Dann kann man sich ja gar nicht vertrauen.“

Bis:
„Wer unabhängig sein will, kann keine tiefe Beziehung führen.“

Die Kommentare haben mir vor allem eines gezeigt:

Wir diskutieren bei finanzieller Unabhängigkeit selten über Geld.

Wir diskutieren über Freiheit.
Über Rollenbilder. Über Macht. Über die Frage, wie Beziehungen heute funktionieren sollen.

Für mich war der Rat meines Vaters nie ein Aufruf zum Gehen.

Er war ein Aufruf zur Selbstbestimmung.

Denn finanzielle Unabhängigkeit bedeutet nicht, dass man niemanden braucht.

Sie bedeutet, dass man Entscheidungen treffen kann.

Aus Liebe.
Nicht aus Abhängigkeit.

Ich wünsche mir keine Welt, in der Frauen alles alleine schaffen müssen.

Ich wünsche mir eine Welt, in der keine Frau bleiben muss, weil sie finanziell keine andere Wahl hat.

Und genau deshalb werde ich nicht aufhören, über Geld zu sprechen.

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Das ist schon ziemlich abgefahren, mein Buch „Nur wer sichtbar ist, findet auch statt“ bei Goldmann/ Penguin Random House

gibt es jetzt auch auf:

koreanisch!

Richtig gelesen 😂👍🏽💪🏽. Vor einigen Wochen kam die Anfrage, dass ein koreanischer Verlag gerne mein Buch veröffentlichen würde. Gesagt, getan: es ging in die Produktion und jetzt halte ich es zum ersten Mal in meinen Händen. Falls also jemand koreanisch versteht oder koreanische Verwandte hat: hier wäre ein schönes Weihnachtsgeschenk 😉

Ich stöbere derweil mal weiter und muss sagen, wer hätte gedacht, dass ich mal ein Buch auf koreanisch rausbringen werde? Ich niemals.

Sag niemals nie 😉

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Ich erinnere mich noch genau an einen Moment, der mich nachhaltig geprägt hat.

Ich saß zu Beginn meines Berufslebens in einem Meeting, hörte einer Frau zu, die klar, selbstbewusst und mit unglaublicher Präsenz gesprochen hat. Mein erster Impuls? Ehrlich gesagt: Unsicherheit. Ein leiser Gedanke, der sich eingeschlichen hat: „Wow… gegen so jemanden komme ich nie an.“

Und genau da liegt der Knackpunkt.

Denn wenn wir in anderen Frauen eine Gefahr sehen, schauen wir oft nicht wirklich auf sie – sondern auf unsere eigenen Zweifel.

Ein paar Jahre später, ähnliche Situation. Wieder eine beeindruckende Frau im Raum.Aber diesmal war meine Reaktion eine andere:

Ich habe nicht gedacht „Ich bin nicht genug“, sondern „Was kann ich von ihr lernen?“

Und plötzlich hat sich alles verändert.

Aus Vergleich wurde Neugier.
Aus Unsicherheit wurde Antrieb.
Aus Distanz wurde Wachstum.

Heute weiß ich: Die Frauen, die uns triggern, sind oft die, die uns am meisten zeigen können, was in uns selbst steckt.

Es ist kein Wettbewerb. Es ist ein Spiegel.

Die Frage ist nicht, wer „besser“ ist. Die Frage ist: Was erkennst du in anderen über dich selbst?

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👉🏽„Ich habe heute nichts geschafft. Gar nichts.“

22:41 Uhr. Eine Sprachnachricht meiner Freundin.

Ich stutze.

Denn ich erinnere mich an ihre erste Nachricht des Tages. Es war kurz nach 7 Uhr morgens.

Da hatte sie bereits Wäsche gemacht. Mails beantwortet. Das Team-Meeting vorbereitet. Frühstück organisiert. Sich ums Kind gekümmert. Dinge für die Steuer ihrer Eltern geregelt.

Vor 7 Uhr.

Abends bleibt bei ihr trotzdem nur ein Gedanke:

„Ich habe heute nichts geschafft.“

Ich schicke ihr ihre eigene Sprachnachricht vom Morgen zurück.

Nicht, um ihr zu widersprechen. Sondern um sie daran zu erinnern, was sie selbst längst nicht mehr als Leistung wahrnimmt.

Und genau das ist das eigentliche Problem.

❗️Nicht, dass Frauen zu wenig leisten.

❗️Sondern dass wir Leistung immer noch viel zu eng definieren.

Sichtbar ist das Meeting.

Unsichtbar ist die mentale To-do-Liste.

Sichtbar ist die Präsentation.

Unsichtbar ist die Organisation einer ganzen Familie.

Sichtbar ist der Karriereschritt.

Unsichtbar sind die hundert Entscheidungen, die jeden Tag nebenbei getroffen werden.

Diese unsichtbare Arbeit taucht in keiner KPI auf. In keiner Beförderung. Auf keinem Lebenslauf.

Aber ohne sie würde vieles nicht funktionieren.

Vielleicht sollten wir endlich aufhören, nur die Leistung zu feiern, die man sehen kann.

👉🏽Denn wer nur sichtbare Arbeit als Leistung anerkennt, übersieht einen Großteil der Arbeit, die unsere Gesellschaft überhaupt am Laufen hält.


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OMG. 🍾🎉🥳🔥🔥🔥🔥

SPIEGEL Bestseller 🥰🥰🥰🥰

Eine Woche nach Erscheinen meines neuen Buches: „Nur wer‘s richtig sagt, kommt ans Ziel“ bin ich auf Platz 9 der Spiegel Bestseller Liste eingestiegen und ich bin so dankbar und so glücklich!!! Top ten!!

Das ist jetzt mein DRITTER Bestseller und ich bin so so glücklich 😍😍😍

DANKE an alle, die unterstützt und das Buch bereits gekauft, empfohlen oder gar schon gelesen haben!!

Tausend Dank auch an alle Beteiligten und meinen tollen Verlag: Christian Schön , Stephanie Taverna , Christian Juenger & Many More!

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„Ich möchte etwas sagen, aber traue mich nicht und habe Angst vor schlechtem Feedback.“

Es ist meine Buchpremiere in München diese Woche, als sich eine junge Frau meldet und das sagt. Vor 300 Menschen. Während der Fragerunde.

In meinem neuen Buch, das am 22. Oktober erscheint: „Nur wer‘s richtig sagt, kommt ans Ziel“ (hier bestellen: https://amzn.eu/d/2rvLlBX) geht es um Kommunikation, Auftreten, Verhandeln und Schlagfertigkeit.

Und es istnicht das erste Mal, dass mich solche Fragen oder Aussagen wie die der jungen Frau erreichen.

Oft denke ich, dass wir weiter sind - in unserer Gesellschaft was das Selbstvertrauen und sogenannte „Empowerment“ von - gerade dem Nachwuchs - betrifft.

Die Wahrheit ist: sind wir nicht. Ob System, Erziehung, erlerntes Verhalten oder oder - die Gründe sind vielfältig.

Dennoch was bleibt ist: Verunsicherung und Zweifel.

Wenn wir also Töchtern, Schwestern, Kolleginnen, Partnerinnen etwas mitgeben können ist es doch: sich zu trauen.

Den Mut zu haben für sich (und für andere) einzustehen.

Ich habe der jungen Frau geantwortet, dass sie den größten Mut bewiesen hat: ihre Gedanken vor so vielen Menschen zu teilen.

Das ist Mut und wahre Stärke.

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„Bist du nicht..?“

höre ich letzte Woche eine junge Frau fragen als ich gerade am Gleis stehe und auf den Zug warte.

Ich sage erstmal nichts, denn es ist mir schon oft passiert, dass ich mit Sängerinnen, Schauspielerinnen oder Comedians verwechselt wurde 😂, deshalb habe ich mich dazu entschiedenen, nicht direkt zu sagen: „Ja, die bin ich“. Könnte ja auch schief gehen 😊😂.

In jedem Fall spricht mich die junge Frau mit Namen an - meinem Namen. Und zieht aus ihrer Handtasche das neue freundin Magazin, in dem ich über mein neues Buch spreche.

Sie erzählt mir, dass sie schon auf Social Media folgt und, dass sie vor kurzem das erste Mal die Möglichkeit hatte innerhalb ihres Unternehmens ein Projekt zu präsentieren.

Sie würde es hassen. Und habe sich bisher erfolgreich gedrückt. Die Angst zu versagen, nicht „abzuliefern“ war riesig - nachdem sie an der Schule aufgrund ihrer Nervosität bei solchen Sachen gehänselt worden sei.

Dann habe sie irgendwo ein Interview mit mir gesehen in dem ich erzählte wie mein erster Vortrag lief (denkbar schlecht)

Und sie habe sich genau diesen Moment in Erinnerung gerufen und wollte sich das freundin Magazin auf ihr Vision Board packen. Denn: ihr Ziel sei es irgendwann man mal auch ihr eigenes Business zu starten und ihre Träume zu realisieren. Und souveräner bei Vorträgen zu werden.

Ich hab mich riesig gefreut. Denn ich selbst bin weit weg davon bei jedem Auftritt oder Vortrag souverän zu sein.

Aber wisst ihr was mich am meisten motiviert? Genau solche Begegnungen. Es sind diese echten Geschichten, die zu echten wahnsinnig motivierenden Momenten führen! 🙏🏽

Auf dem Cover des neuen freundin Magazin zu sein, ist ein Privileg. Zu wissen, dass es Menschen da draußen gibt, die sich durch paar Dinge, die ich so mache, Inspiration holen und mutiger werden: ist ein großes Geschenk!

Danke Anke Helle & Mateja Mögel , Chefredakteurinnen des freundin Magazin - die für mich übrigens Pionierinnen der Branche sind, nicht nur aber auch weil sie die Chefredaktion in Doppelregie führen.

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„Ich habe nie aufgegeben“

Was für ein Satz. Und was für eine Geschichte. Wer Heldinnen und Helden sucht, schaut sich einfach mal im Alltag um.

Ich sitze im Zug und beobachte eine Mitarbeiterin der Bahn im Bord Bistro. Sie versprüht gute Laune, bringt alle zum Lachen.

Als ich was bestelle, kommen wir ins Gespräch.

Sie habe den Job seit ein paar Jahren und habe in den Jahren zuvor viele Absagen kassiert. Es gab niemanden in ihrem Umfeld, der ihr hätte helfen können. Und da habe ich sie für sich eine Methode entwickelt, die dann letztlich zum Erfolg führte: die „mit jeder Absage nehme ich Anlauf“ Methode.

Jede Absage, jedes Nein habe sie als Motivation gesehen, nicht nachzulassen. Denn eines sei ihr klar gewesen: sie wollte unbedingt weiterkommen. Vorbild - auch für ihre Familie sein.

Es sind diese Geschichten, die wir in Deutschland in unserer „alles ist schlecht“ Tendenz vergessen.

Menschen, die nicht aufgeben, arbeiten - hinfallen und am Ende wieder aufstehen.

Insbesondere in diesem Jahr ist mir aufgefallen, dass wir uns zu sehr mit Angst, Empörung, Aufschrei und Abstiegszenarien beschäftigen.

Doch was ist eigentlich mit den Menschen, die wie Ramona täglich einfach ihren Job machen, kein doppeltes Netz haben - die sind, die sich von all der - zum Teil - depressiven Stimmung des Landes nicht abhalten lassen?

Es sind genau diese Alltagsheldinnen, die mir persönlich Vorbild sind. Die Ruhe ausstrahlen obwohl sich um sie herum wieder mal Menschen aufregen, reinsteigern oder gar ausflippen.

Diesmal hab ich um ein Foto gebeten - wer Vorbilder, Aufstiesgeschichten und Inspiration sucht, schaut sich einfach mal im Alltag um.

Und findet die, die unser Land tagtäglich am Laufen halten.

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Gestern.

Es ist kurz nach meinem Auftritt im Savoy Theater in Düsseldorf. Ich komme gerade von der Bühne, um mich kurz zu erfrischen, weil es danach direkt zum signieren meines neuen Buches geht.

Die Stimmung bei meiner Buchpremiere in Düsseldorf war großartig! Das Lachen, Mitmachen und vor allem die Fragen aus dem Publikum.

Und hier wird es spannend: bei Fragen aus dem Publikum weiß niemand was kommt und genau deshalb liebe ich es.

Was passierte? Es meldete sich ein Mann, der darum bat ein paar Minuten meine Aufmerksamkeit zu bekommen, um seine Startup Idee vorzutragen.

Es stellte sich heraus, dass er etwas für einen besseren Stoffwechsel und Gewichtsredukation rausbringen will oder wollte - so weit kamen wir nicht. Denn ehrlicherweise redete er sich um Kopf und Kragen als er auch dezidiert das überwiegend weibliche Publikum versuchte bei dem - zugegeben - sensibel Thema für sich zu gewinnen.

Ich habe ihn aussprechen lassen und dennoch signalisiert, dass es manchmal auch ratsam ist sich die Räume, in denen man Botschaften los werden will, genau anzuschauen und zu überlegen wie das was ich sagen will ankommt respektive ob es auch der richtige Ort ist.

Kommunikation ist keine Einbahnstraße und Menschen für Ideen zu begeistern erst recht nicht.

Mich hat es in der Vergangenheit oft Mut gekostet meine Stimme zu erheben - aus Angst unbequem zu sein, habe ich es auch oft nicht gemacht.

Heute ist jeder und jede unbequem in einer Zeit der Überemotionalisierung politischer Debatten.

Und dennoch: die besten Kommunkateure sind die, die am besten den Raum lesen.

Das wurde gestern klar!

Und eine Sache muss ich noch sagen: Danke an all die, die mein Buch schon vorbestellt und es auf den Premieren gekauft haben.

👇🏽hier zu bestellen 👇🏽
https://amzn.eu/d/6QPidrH

Offizieller Erscheinungstermin ist am 22. Oktober und schon jetzt ist es zweimal auf Platz 1 und ein Mal auf Platz 2 des Rankings der Bestseller.

Wow ❤️

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Ich war in der NDR Talk Show. Am Freitag.

Und damit habe ich nicht gerechnet. Was für ein Feedback - wow!

Aber alles auf Anfang:

Das Gespräch beginnt und Hubertus Meyer-Burckhardt moderiert wie gewohnt einfach empathisch und auf den Punkt das Gespräch mit mir an.

Dann geht es um Leistung. Um die berühmte Extrameile. Hubertus spricht mich darauf an wie ich die Diskussion rund um Leistung und Arbeit in Deutschland derzeit wahrnehme.

Meine Meinung:

Ohne die Extrameile, ohne Lust auf Leistung wäre ich heute nicht da wo ich bin.

Die Wahrheit ist aber:

Wir sichern ab, bevor wir loslaufen.

Und wir diskutieren, bevor wir die Extrameile überhaupt gehen.

Denn die Extrameile ist kein Fleiß-Thema.
Sie ist ein Mut-Thema.

Mut, mehr zu wollen als „gut genug“.

Mut, Dinge nicht früh abzuschließen, nur weil sie sicher wirken.

Mut, den eigenen Anspruch höher zu setzen als das Umfeld es erwartet.

Und genau hier wird es unbequem:

In Deutschland verwechseln wir oft Vorsicht mit Qualität.

Aber echte Leistung entsteht nicht im Absichern.
Sondern im Weitergehen, wenn andere längst stehen bleiben.

Womit ich also nicht gerechnet habe? Dass mir unglaublich viele Menschen geschrieben haben.

Vom Mitte 50 jährigen Bäckermeister bis hin zur 18 jährigen Aufsteigerin, die mir ihre Geschichte schrieb, dass sie die erste in der Familie sein wird, die studieren wird.

Das ganze Gespräch gibt es hier in der ARD Mediathek:
https://lnkd.in/dawqGEyP

Die Extrameile und Lust auf Leistung ist kein Aufwand. Es ist eine Haltung. Und dies beginnt mit Mut!

Und genau darüber sollten wir in Deutschland viel ehrlicher sprechen.

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Nicht die Grünen haben gewonnen, Cem Özdemir hat gewonnen.

Die Baden-Württembergische Wahl ist wirklich exemplarisch.

Exemplarisch dafür was die Menschen in unserem Land möchten:

Profilstärke, Klarheit, Fokus, Pragmmatismus und: das Abgrenzen zur eigenen Partei.

Kurz gesagt: Souveränität.

Wenn ich nie Politik heute anschaue ist es das, was ich persönlich als Wählerin, Bürgerin, Unternehmerin und auch Aufsteigerin in diesem Land sehen möchte.

Dass die Personen, den wir als Bürgerinnen und Bürger, als souverän, die Aufgabe und Macht geben das Land so zu führen, dass es die besten Rahmenbedingungen für eine prosperierende Wirtschaft und integre Gesellschaft gibt.

Cem Özdemir ist das beste Beispiel für den Politiker unserer Zeit: klar und bestimmt in der Sache und mit empathischer Stärke, die echte Führung darstellt.

Das sage ich als jemand, die weit davon entfernt ist grüne Politik als diejenige zu sehen hinter der ich mein Kreuzchen setzen würde.

Die Menschen sind satt von Profillosigkeit, programmatischer Inhaltsleere und belehrendem Duktus, der das Gefühl vermittelt Deutschland habe das eigene Selbstvertrauen verloren.

Ich wünsche mir mehr Cems in der Politik, mehr echte Macherinnen und Macher.

Mit Ecken und Kanten. Und nicht wischi waschi Semantik die die Füße einschlafen lässt.

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Die wichtigste Bahnfahrt meines Lebens. Zumindest bisher.

Zum Abschluss des Jahres dachte ich mir, dass ich mir euch den Moment vor genau einem Jahr teile, der mich am meisten bewegt und auch etwas in mir ausgelöst hat.

Links auf dem Bild seht ihr mich wie ich das tue was ich häufiger mal mache. Posieren 😎🙂.

Rechts das Bordbistro.

Das linke Bild hat mich im letzten Jahr häufiger begleitet - ich bin noch nie so viel unterwegs gewesen wie in 2025. Vorträge, Moderationen, Beratung.

Das rechte Bild ist entstanden als ich auf dem Weg in meine Heimatstadt Karlsruhe war. Es war kurz vor Weihnachten.

Kurz davor hatte ich den Anruf bekommen, dass mein Vater im Sterben liegt. Ich habe mir selten so sehr gewünscht, dass alles glatt läuft mit dieser Bahnfahrt.

Jede Haltestelle mitgezählt, versucht 2/1/2 Stunden irgendwie rumzubekommen.

Irgendwann ins Bord Bistro gewechselt, weil ich es kaum aushalten konnte, dass ich am Ziel ankomme.

Dort habe ich eine Frau getroffen, die - wie sich herausstellte - in einer ähnlichen Situation war: ein Familienmitglied lag im Sterben. Ohne einander zu kennen und zu wissen was jeweils die andere macht, war es irgendwie beruhigend, dass wir in der selben Situation waren. Und trotz der angespannten und traurigen Lage, fanden wir beide doch Momente, die uns zumindestens zum
Lächeln gebracht haben.

Nach Karlsruhe habe ich es rechtzeitig geschafft - und war dabei als er ging.

2025, wie auch schon Ende 2024 - steht für mich daher für das Jahr der absolut schicksalshaften Begegnungen.

Und so absurd es klingen mag: Jedes Mal, wenn ich heute das Bord Bistro der Bahn betrete, muss ich an diesen Moment denken. An eine Begegnung, die die wichtigste Bahnfahrt meines Lebens ausgemacht hat.

Ich wünsche euch allen für 2026 genau diese Momente. Neben all den Erfolgen, beruflichen Highlights und auch dem „höher, schneller, weiter“
ist mir ganz besonders bewusst geworden, was wirklich zählt: Zeit und Begegnungen, Familie und Gesundheit.

Genau damit starte ich ich in 2026. Habt einen guten Rutsch!

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Wenn du in den letzten Wochen und Monaten an einem Projekt arbeitest und es jetzt live geht 💪🏽.

Dieses Jahr veranstalte ich am 29. Oktober in München den MUT MAKER AWARD. Ein Award der mutige Menschen auszeichnet. Geschlechter und generationenübergreifend!

Es wird - finde ich - derzeit viel gemeckert: über Wirtschaft, aber auch über Politik.

Zeit, dass wir über all die reden, die mutig sind. Die machen ohne gesehen zu werden.

Deshalb suche ich gemeinsam mit tollen Partnern an meiner Seite mutige Menschen in verschiedenen Kategorien wie Innovation, Unternehmertum, Kunst, Aufstieg, Pioniere, Nachhaltigkeit, Young impact, Führung, Transformation, Nachfolge, Verantwortung, Technologie.

Kennt ihr wen, der oder die bspw die Nachfolge in einem Unternehmen angetreten ist und ausgezeichnet werden sollte? Oder Technolgie Heldinnen und Helden, die sonst auf keiner Bühne stehen? Oder beispielsweise Menschen, die soziale Aufsteigerinnen und Aufsteiger sind?

Dann freue ich mich, wenn ihr euch entweder selbst bewerbt oder jemanden nominiert:

https://lnkd.in/dUmbz6Ba

Die Jury besteht aus spannenden Köpfen, die ich allesamt sehr schätze: Martin Seiler, Christian Rauch , Katja Speck , Iman El Sonbaty , Angelika Kambeck , Eefje Pompen , Gabriele Haessig , Agnes Brelik , Georg Falterbaum , Georg Meck , Florian Festl , Kristina Faßler , Janine Jung , Regina Halmich GmbH, Joe Kaeser , Sonja Albers , Dr. Irene Bader, Barbara Wittmann

Und tausend DANK gilt den Partnern, die gerade in diesen Zeiten das ganze Projekt unterstützen und dafür sorgen, dass wir wieder über positive Geschichten in diesem Land sprechen:

Bethmann Bank, Degussa Group Deutschland , enercity , Procter & Gamble, Deutsche Bahn, Stadtwerke Karlsruhe, Union Investment , Württembergische Versicherung , VisualVest , TKMS, DMG MORI , LinkedIn , SOS-Kinderdorf e.V.

Medienpartner sind FOCUS und FOCUS online 🔥

Und an das Mut Maker Award Team: GOSSIP+ PR & Social Media , Lana Al-Tawil , Silke Kastien , Parnian Tajalli sowie Michaela Matus und Ann-Kristin Böttger für den super Support.

Also nominiert Kollegen und Kolleginnen, Freundinnen und Freunde und einfach die, die es verdient haben mehr Sichtbarkeit für ihre Projekte zu bekommen! 💪🏽💪🏽

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Wer die Zukunft der Finanzbranche gewinnen will, kann auf Frauen nicht verzichten.

💪🏽Davon konnte ich mich als Moderatorin und als Jurymitglied des Female Finance Award von FOCUS MONEY diese Woche einmal mehr überzeugen. Danke an Heike Bangert und Georg Meck , die diesen Preis als Repräsentanten von FOCUS MONEY ins Leben gerufen haben!

⭐️ Als Teil der Jury neben Köpfen wie Phoebe Kebbel , Franziska Reich , Anke Helle , Dr. Wiebke Ankersen , Sabine Schoon-Renné , Oliver Pfeil , Monika Schnitzer , Nina Zimmermann , Hildegard Müller und weitere kann ich sagen: was für tolle Bewerbungen im Vorfeld! Wow!

👉🏽Auf der Bühne standen dann Frauen, die Verantwortung übernehmen, Kapital bewegen, Unternehmen aufbauen, Vermögen managen und die Finanzwelt von morgen gestalten. Frauen, die nicht über Chancen sprechen, sondern sie schaffen.

Und genau das ist die eigentliche Botschaft dieses Abends:

Die Frage ist längst nicht mehr, ob Frauen in die Finanzbranche gehören.

Die Frage ist, warum wir immer noch darüber diskutieren.

Denn die Realität zeigt: Dort, wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen, entstehen die besseren Entscheidungen. Dort, wo Leistung zählt, entstehen Innovation, Wachstum und nachhaltiger Erfolg.

Ich habe es sehr genossen, mit beeindruckenden Persönlichkeiten ins Gespräch zu kommen und ihre Geschichten sichtbar zu machen. Geschichten von Mut, Kompetenz, Durchhaltevermögen und unternehmerischer Stärke.

Genau diese Sichtbarkeit brauchen wir.

Nicht, weil Frauen Sonderbehandlungen benötigen. Sondern weil Vorbilder Türen öffnen. Weil Erfolg inspiriert. Und weil die nächste Generation sehen muss, was möglich ist.

Die ausgezeichneten Frauen stehen stellvertretend für eine Entwicklung, die nicht mehr aufzuhalten ist: Mehr Frauen gestalten die Finanzwelt aktiv mit – als Investorinnen, Unternehmerinnen, Entscheiderinnen und Führungskräfte.

Es war mir eine große Freude, diesen besonderen Abend zu moderieren.

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen:
Elena Metzler , Souad Benkredda , Kristina Lindenbaum , Ina Schlie und Corinne Brecher
💪🏽💪🏽
Ihr setzt Maßstäbe – und macht den Weg für viele weitere Frauen ein Stück leichter.

Danke auch an unsere fantastischen Laudatoren: Ralph Hientzsch , Jan Berg , Andrea Machost und Anja Mikus.

Und natürlich an das ganze Team behind the scenes: Laura Sophia Speer , Anastasia Preisser , Tanja Maria T. und weitere!

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Hubert Burda Media
BurdaVerlag
FOCUS MONEY
FOCUS
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Vom unbeliebtesten Schiedsrichter zum beliebtesten! Was für eine Geschichte.

Eine über Mut und Fehler. Und darüber, wie wichtig es ist, sich immer wieder zu hinterfragen!

Wir leben in einer Zeit, in der Perfektion oft lauter ist als Ehrlichkeit. Karrieren werden rückblickend glatt erzählt, Entscheidungen nachträglich erklärt, Fehler lieber verschwiegen.

Umso wertvoller sind Gespräche mit Menschen, die den Mut haben, beides zu zeigen: Erfolg und Zweifel.

Gestern durfte ich beim Constructive World Award von FOCUS online , der konstruktiven Journalismus ehrt, eine Live-Ausgabe meines Podcasts „MUT – Der Deutschlandtalk“ auf die Bühne bringen. Mein Gast: Deniz Aytekin. Schiedsrichter, Unternehmer, Coach.

Jemand, der unter enormem Druck Entscheidungen trifft. In Sekunden. Vor Millionen Menschen. Mit der Gewissheit, dass Fehler niemals unbemerkt bleiben.

Umso mehr hat mich beeindruckt, worüber wir gesprochen haben.

Nicht über die größten Spiele.
Nicht über die größten Erfolge.

Sondern über Fehler.

Über Entscheidungen, die er heute anders treffen würde. Über die Jahre, in denen der Beruf, die Verantwortung und der Leistungsanspruch viel Raum eingenommen haben. Und über das, was er rückblickend bereut: zu wenig Zeit mit seiner Familie verbracht zu haben.

Das hat den Saal bewegt. Wenn über 200 Menschen plötzlich still sind, spürt man: es arbeitet und emotionalisiert.

Weil es zeigt, dass Erfolg nicht bedeutet, alles richtig gemacht zu haben. Sondern bereit zu sein, aus dem Falschen zu lernen.

Genau deshalb liebe ich mein Podcastformat.

Als Podcasterin und Speakerin interessieren mich nicht die perfekten Antworten. Mich interessieren die Geschichten hinter dem Erfolg. Die Erfahrungen, die andere ermutigen. Die Momente, in denen Menschen ihre Maske ablegen und ehrlich werden.

Denn Mut zeigt sich nicht erst im Gewinnen.

Mut zeigt sich darin, Verantwortung für die eigenen Entscheidungen zu übernehmen. Auch rückblickend.

Danke Deniz für dieses offene Gespräch. Und danke an Powerhouse Burda Team: Dr. Lydia Rullkötter, Daniel Steil , Jan Wachtel , Isabella Kurth , Florian Festl.

Und Markus C. Hurek für die tollen schwarz weiß Bilder sowie Franziska Krug für die tollen Bilder des Abends!

Danke für die tollen Gespräche Gabriele Haessig , Anke Helle , Georg Meck , Franziska Reich , Willem Allexander Tell , Lunia Hara , Saina Cortez (geb.Bayatpour) und viele weitere!

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Es gibt so Momente im Leben, die sind einschneidend.

Der Verlust eines Elternteils zum Beispiel.

Und ja: auf LinkedIn zeigen wir - die wir alle in der Wirtschaft tolles und starkes leisten - meist genau auch diese Seite: die starke, die mutige und die gewinnende.

Doch persönliche Verluste prägen. Uns, als (Business) Menschen - in meinem Fall eben auch: mich als Unternehmerin, als Investorin - unterm Strich einfach als Mensch.

Mein Verlust ist der meines Vaters. Nun 1/1/2 Jahre her.

Im heutigen Diskurs über die Rechte von Frauen, über deren Visibilität, Eigenständigkeit wäre mein Vater ganz vorne mit dabei:

Sei und bleib unabhängig - war sein Credo.

Und er würde sich im Grab umdrehen in Anbetracht der Aussagen und Verhaltens so einiger seiner Geschlechtsgenossen. Missachtung, schlechtes Verhalten und Respektlosigkeit gegenüber Frauen missfiel im sehr.

Deshalb ist dieser Artikel eine Hommage an ihn.

Ein Interview in seiner BamS, die er selber gerne las - immer mit Kommentaren versehen, aber immer mit großem Interesse auch was es für Neues da draußen gab.

Dieses Interview ist ein Interview über Optimismus,
über unabhängige Frauen, über die LIEBE und die LEICHTIGKEIT, die - finde ich - das Leben doch erst lebenswert macht.

Und es ist ein Aufruf für ein selbstbestimmtes Leben, den Mut immer die eigene Stimme zu nutzen und für die Verwirklichung der eigenen Träume die Extrameile zu gehen!

Mit Tanja May habe ich genau darüber für ihren Podcast „May way“ gesprochen und ich empfehle euch jetzt einfach mal das Gespräch:

https://lnkd.in/dJ_5AzTw

Vielen Dank, liebe Tanja für das Gespräch!

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Nachfolge ist kein Plan B. Es ist eine mutige Entscheidung.

Nachfolge-Unternehmerinnen und Unternehmer übernehmen Verantwortung, wo andere zögern.

Sie führen weiter, was schon Geschichte hat – und schreiben sie neu.

Deshalb bin ich auf der Suche nach genau diesen Visionären!

Für meinen Mut Maker Award, den ich ins Leben gerufen habe suche ich
Nachfolge-Unternehmerinnen und Unternehmer, die zeigen, dass Mut auch bedeutet, etwas fortzuführen – und dabei alles zu verändern.

Mit dem Mut Maker Award möchte ich den Menschen eine Bühne geben, die Mutiges vorantreiben: in Wirtschaft, Gesellschaft - im Kleinen wie im Grossen. Es gibt verschiedene Kategorien von Kunst, Transformation, Aufstieg und viele weitere bis hin zu Nachfolge.

Wenn ihr also jemanden kennt - nominiert!

Wenn ihr selber die Nachfolge in einem Unternehmen angetreten seid: Bewerbert euch.

Oder markiert hier Menschen, die diesen Post sehen sollen!

Link zur Bewerbung:

https://lnkd.in/dKswbJNE

Bewerbungsfrist: 17. Mai

Ich freue mich schon so auf all die Geschichten und auf die Wahl unserer Jury: Joe Kaeser , Agnes Brelik , Martin Seiler , Christian Rauch , Katja Speck , Iman El Sonbaty , Sonja Albers , Kristina Faßler , Angelika Kambeck , Eefje Pompen , Georg Falterbaum , Barbara Wittmann , Janine Jung , Georg Meck , Florian Festl , Zeliha Hanning , Regina Halmich, Lela Ahlemann , Gabriele Haessig ,Dr. Irene Bader

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