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Tijen Onaran

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Likeability bias.

Ich erinnere mich, dass mir zu Beginn meiner Karriere gesagt wurde: nicht ganz so ambitioniert auftreten, lieber bisschen netter und lieber sein. Das Ambitionierte schreckt ab. Hab das dann auch noch gemacht.

In der Wissenschaft nennt sich das der „Likeability bias“ - demnach wird bei Frauen erwartet, dass sie nett und zuvorkommend sind - wenn sie es nicht sind, wird ihnen das als negativ ausgelegt. Und gerade in puncto Beruf ist es so: sagt eine Frau was sie will, wirkt es direkt ambitioniert und einnehmend. Bei Männern wirkt das Ambitionierte als natürliches Verhalten.

Also irgendwie für beide Geschlechter doof, dieser Likeability Bias.

Natürlich geht beides: nett sein und trotzdem bestimmt auftreten. Aber: unsere Gesellschaft darf Frauen nicht das Gefühl geben, dass sie lieb und nett sein sollen, um weiterzukommen.

Und das fängt eben in der Erziehung schon an!

Guten Artikel gibt es aus der The New York Times hier:

https://lnkd.in/e4sakUQM

GDW Global Digital Women GmbH
ACI Diversity Consulting
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Für die einen ist es ein roter Anzug, für mich jetzt Teil einer Erfahrung, die mir einmal mehr gezeigt hat, warum der Einsatz für Diversity wichtiger denn je ist.

Wir schreiben das Jahr 2023. Ich bin Keynote Speakerin bei einer tollen Veranstaltung. Es sind Politiker*innen da, Vertreter*innen aus der Wirtschaft.

Während ich verkabelt werde und kurz bevor die Veranstaltung losgeht, läuft ein Politiker an mir vorbei, hält kurz inne und sagt:

„Und was machen Sie heute hier? Sind sie die Tänzerin des Abends?“

Mir fällt gerade noch ein zu sagen: viel spannender als mich tanzen zu sehen, wäre es Sie tanzen zu sehen.

Das passiert kurz vor meinem Auftritt. Wohlgemerkt: ich bin da, um über Diversity zu sprechen.

Als ich in meiner Keynote auf Schubladen Denken zu sprechen komme, thematisiere ich was mir passiert ist.

Viele sprechen mich danach an und wissen wieviel noch zu tun ist.

Ob ich mich geärgert habe? Es war eine Mischung aus Unverständnis, Erstaunen, die nochmalige Erkenntnis, dass mir das im öffentlichen Raum passiert, anderen -insbesondere Frauen - häufig im 1 zu 1.

Es ist müßig, ein langer Weg und wirklich zäh. Meine Arbeit mit ACI Diversity Consulting meiner Diversity Beratung ist wichtiger denn je, die Arbeit all derer, die sich für Diversity einsetzen, ist wichtiger denn je.

Die nächsten Wochen stehen wieder einige Keynotes an, ich werde wieder da stehen, wieder was zu Diversity erzählen und dabei einen roten, blauen, pinken oder was auch immer Anzug anhaben.

Und ich werde mich immer wieder dafür einsetzen, Schubladen denken aufzubrechen und zu hinterfragen.

By the way: Shout out an alle Tänzerinnen!

Es ist 2023, Zeit für Wechsel, Wandel und Vielfalt!

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‼️Mit steigender Führungsebene sinkt die Anzahl an Müttern. ‼️

Generell haben deutlich weniger Frauen in Führungspositionen Kinder als dies bei Männern der Fall ist. Nicht nur Frauen, sondern insbesondere Mütter sind also in Führungspositionen unterrepräsentiert.

Einer der Gründe sind die nach wie vor vorherrschenden Rollenbilder sowie ungleiche Verteilung von #CareArbeit.

Unabhängig davon wie jemand sein Leben gestaltet, ob mit oder ohne Kinder - bin ich immer für Wahlfreiheit. Aber bei den Zahlen zeigt sich, dass irgendwas in unserem System nicht passt.

Andere Länder sind da schon weiter und bieten Frauen, aber auch generell Eltern viel stärkere Unterstützung: ob bessere Betreuung oder auch ein gesellschaftlich mehr Akzeptanz, beides wirklich zu vereinbaren.

Danke an Mona Klett von unserer Beratung ACI Diversity Consulting für die starke Visualisierung.

Bin gespannt auf eure Meinung (en).

(Quellen:Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 2010; Welpe & Treffers, 2021)

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Working dad ist irgendwie cool, working mom nicht.

Ich war vor kurzem auf einem Panel, auf dem ein Manager erzählte wie er Familie und Beruf vereinbart. Dass er Freitags früher nach Hause geht, die Tage so strukturiert, dass er sich auch um seine Kids kümmern kann. Es gab viel Applaus und positives Feedback.

Ein wenig später erzählte eine Managerin wie sie das macht - es war, als würde es selbstverständlich sein. Natürlich auch interessierte Nachfragen, aber weniger extra Applaus sondern eher selbstverständlich.

Woran liegt das habe ich mich gefragt? Also woran liegt es, dass wenn Frauen Themen wie Vereinbarkeit aktiv ansprechen oder leben, es eher negativ als positiv gesehen wird?

Es braucht definitiv mehr männliche Rolemodels, die vorangehen und hiermit übrigens auch zu Rolemodels für andere werden.

Aber die unterschiedliche Bewertung muss aufhören.

Rolemodels sind Rolemodels - und je mehr zeigen wie und, dass es geht: umso besser.

An der Bewertung gilt es noch zu arbeiten!

Grafik von meiner Kollegin Mona Klett bei ACI Diversity Consulting , danke!

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Passend zur aktuellen Diskussion.

Empfehle das Buch von Sarah Cooper! Erschienen im Mentor Verlag.

Was mich an der ganzen Elterngeld Thematik mit am meisten erstaunt: wie viele in Deutschland offensichtlich immer noch Rollenbilder à la: Frau muss zu Hause bleiben, sich um die Kinder kümmern und Mann geht arbeiten, im Kopf haben.

Woher kommt diese Eindimensionalität in puncto Lebensführung? Dabei geht es mir gar nicht mal darum zu sagen das eine Lebensmodell ist besser als das andere.

Aber: wenn wir mehr Vielfalt in der Wirtschaft wollen, müssen wir auch unterschiedliche Lebensmodelle zu lassen und by the way auf die politischen Rahmenbedingungen für Familien, für Alleinerziehende (!!!) und einkommensschwache Familien ändern.

Und daher, mein All Time favorite in Sachen starker Visualisierung:

👇🏽👇🏽

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Es macht durchaus einen Unterschied aus welchem Elternhaus, mit welchem finanziellen Polster und mit welchem Netzwerk man ins Leben startet.

Kinder von Akademiker*innen studieren dreimal häufiger als Kinder, deren Eltern nicht an einer Hochschule waren. (https://lnkd.in/eKeNgsyq)

63% der Studierende aus Akademiker Haushalten absolvieren ein Auslandssemester, bei Nicht-Akademiker Haushalten sind es lediglich 37%. Grund: finanzielle Ressourcen.

Wichtiger als finanzielles ist natürlich das Selbstvertrauen, das einem Eltern mitgeben.

Und dennoch: der Habitus, das Wissen um Karrierefragen und der Zugang zu Netzwerken ist doppelt schwer zu erarbeiten, wenn man es selbst machen muss.

Es ist als wäre das Thema soziale Herkunft ein Tabu - dabei finde ich: wenn mehr Menschen genau diese Geschichte des „Aufstiegs“ erzählen, machen sie anderen wiederum Mut.

Vielleicht finden sich einige in meiner Geschichte wieder: die erste Unternehmerin in der Familie zu sein und damit den Traum der Eltern des in Deutschland „Ankommens“ zu verwirklichen, ist ein ziemlich gutes Gefühl.

Ein ARD Team hat meine Auszeichnung als Rolemodels des Jahres von Barbie/Mattel, Inc. begleitet und meine Mutter hat ein paar Worte in die Kamera gesagt - diesmal war es umgekehrt: bin schon ziemlich stolz wie sie das gemacht hat und was sie für mich umgekehrt alles gemacht hat, damit ich hier den Weg gehen kann, den ich mir wünsche.

Soziale Herkunft ist oft nicht sichtbar, darüber zu sprechen ist kein Tabu - es macht Gründer*innen, Investor*innen, Talente zu den Personen, die sie heute sind!

Den Beitrag findet ihr hier:
👇🏽👇🏽👇🏽
https://lnkd.in/eRc4X5cN

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Frauen mit Kindern sind nicht so engagiert im Job?

Vor kurzem führte ich eine Diskussion mit einem Manager. Es ging um mehr Frauen in Führungspositionen. Wir kamen auf Rollenbilder, Stereotype und Klischees. Er erzählte, dass er selbst - aber auch einige Kollegen, den Eindruck hätten, dass Frauen mit Kindern nicht so engagiert im Job wären, als Frauen ohne Kinder oder eben Männer.

Ich glaube, dass ich nicht erwähnen muss, dass ich in eine intensive Diskussion eingestiegen bin. Ich tue es trotzdem mal.

Interessant war, dass die „Argumente“ alle aus einer anekdotischen Evidenz heraus resultierten - also er, der Entscheider selbst, habe das so in seinem Umfeld erlebt.

Eine richtige Faktenlage gab es nicht.

Ich habe mich dann mal schlau gemacht und festgestellt: er ist nicht alleine.

Denn eine Studie von IBM zeigt, dass nur 41 % der befragten Männer der Meinung sind, dass Frauen mit Kindern genauso engagiert sind wie Frauen ohne Kinder.

Diversity startet vor allem auch mit der eigenen Haltung. Mit dem Hinterfragen von eigenen Stereotypen, Schubladen und eigenem Empfinden.

Nur, weil ich ein Lebensmodell lebe, heißt es nicht, dass es jemand anderes auch genau so tun muss.

Stereotype sind dazu hinterfragt zu werden! Tut nicht weh, fordert einen selbst heraus und macht einen schlauer!

Studie gibts hier:
👇🏽

https://lnkd.in/ejHjka35

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Wir Frauen sollen:

👉🏽ambitioniert sein, aber bitte nicht zu fordernd.

👉🏽sichtbar, aber bitte nicht zu viel Eigenmarketing.

👉🏽 solidarisch mit anderen Frauen, aber bitte die Männer nicht vergessen.

👉🏽 Familie gründen, aber bitte nicht auf Hausmütterchen machen.

👉🏽 wir selbst sein, aber bloß nicht in jeder Situation.

👉🏽 emotional, Gefühle zeigen - aber bitte nicht anstrengend werden.

👉🏽 uns politische einbringen, die Stimme erheben, aber doch nicht gleich aktivistisch werden.

👉🏽 unabhängig sein, aber auf gar keinen Fall zu selbstsicher rüberkommen.

👉🏽 für uns selbst einstehen, aber nicht egoistisch sein - immer auch das Team im Blick haben.

👉🏽 was aus uns machen, aber bitte nicht zu viel.

👉🏽 nicht glauben, dass wir was Besonderes sind - bitte dankbar und demütig sein.

👉🏽 Karriere machen, aber keine Karrierefrau sein.

👉🏽 in jeglicher Situation empathisch, einfühlsam und teamorientiert sein, weil: genau das können wir Frauen ja.

Um es mit anderen Worten auszudrücken:

Sei du selbst, aber pass dich bitte an!

Ich finde das klingt nach einem sehr einfachen Konzept.

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“Frauen verhandeln eben einfach schlechter”

Das habe ich zu dem Thema leider oft gehört und dabei zeigen Studien eindeutig, dass Frauen nicht schlechter verhandeln als Männer.

Doch sie initiieren überhaupt seltener Gehaltsverhandlungen – z.B. werden Gehaltsangebote in Bewerbungsgesprächen eher direkt angenommen, oder es wird seltener nach Gehaltserhöhungen gefragt, als Männer das machen.

Jetzt könnte man sagen “dann sind Frauen doch selber Schuld!”

Das stimmt aber nicht ganz, denn was passiert laut Forschung, wenn Frauen stark für sich einstehen und Verhandlungen initiieren und in diesen genau so fordernd sind, wie Männer?

⁉️sie werden oft negativ bewertet, z.B. “zu fordernd” oder “unsympathisch”.

Denn leider wird die soziale Rolle der Frau oft mit den Attributen Empathie, Fürsorge und Einsatzbereitschaft für Dritte assoziiert.

Dass wir aus solchen Denkmustern ausbrechen müssen ist längst klar. Deswegen hier noch weitere Dinge, die Unternehmen tun können, um mehr Equal Pay durch Gehaltsverhandlungen zu ermöglichen.

👉🏼 transparente Kommunikation über die Verhandlungssituation, z.B. durch die Angabe einer Gehaltsspanne

👉🏼es kann helfen, eine Frau als Verhandlungsaprtnerin miteinzubinden, da mit dem Mann oft der Effekt der geringeren Verhandlungsinitiierung verstärkt wird

👉🏼Bias Schulungen, um Sympathiebiases zu erkennen und faire Verhandlungen zu führen

Denn Bewusstsein schafft Veränderung!

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#LinkedInNewsDACH
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Vor 5 Jahren wäre das undenkbar.

1500 Menschen vor Ort - ca. 2000 Zuschauende digital.

Und ich als Keynote Speakerin zu Diversity.

Nicht, dass ich nicht auch schon vor 5 Jahren auf dieser Bühne gerne gesprochen hätte.

Aber 5 Jahren hätte das Thema nicht die Präsenz bekommen, die es heute hat. Vor allem in Deutschland nicht.

Unternehmerin zu bedeutet, VOR der Zeit sein. Auf der Welle zu surfen, wenn es alle tun - das ist einfach.

Aber Menschen von deinem Produkt, deiner Dienstleistung, deiner Idee zu überzeugen, wenn es noch keine Überzeugten gibt: DAS ist Unternehmertum. Das sehe ich heute auch, wenn ich in Startups investiere.

Es war ein steiniger Weg, ist es immer noch.

Aber gestern war ich auch stolz auf mich selbst, dass mir all die „Diversität ist nur ein Trend, ist morgen vorbei“ Stimmen eher noch den Push gegeben haben, erst recht dranzubleiben.

Diversität ist kein Trend, es macht unsere Wirtschaft stark, nachhaltig und uns als Menschen in unserer Perspektive besser!

Danke an Bechtle für die Einladung in Stuttgart gestern - in der Messe! Quasi als Karlsruherin Heimspiel - ich fange jetzt lieber nicht die Baden/Schwaben Nummer an 😉

Merci: Thomas Olemotz , Michael Guschlbauer , Jürgen Schäfer , Tina Schwarz , Judith Helene Fauser und many more für die Einladung 👌🏽

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Ab 30 wird es ernst!

Ernst mit dem Gender Pay Gap!

Ich bin ja ein großer Fan von Zahlen, Daten und Fakten.

Und diese Zahlen des DIW Berlin - German Institute for Economic Research zeigen:

Die unbereinigte
Lohnlücke zwischen Männern und Frauen beträgt...
...unter 30 etwa 9 Prozent
...über 50 ganze 28 Prozent 🤔

Das Alter um die 30 ist bei vielen Menschen ein wichtiger Punkt im Leben.

Oft kommen um diese Zeit Kinder zur Welt, Frauen gehen im Gegensatz zu Männern dann häufig in lange Elternzeiten und reduzieren ihre Arbeitszeit.

Was kann Politik, was können Unternehmwn tun?

👉🏽Die Aufwertung von Teilzeitarbeit! Karriere darf nicht nur in Vollzeit möglich sein. Unternehmen verzichten auf unzählige wertvolle Mitarbeiter*innen, wenn sie Teilzeitarbeitende auf ein “Abstellgleis“ stellen. Konzepte wie Shared Leadership und Führung in Teilzeit können hier für Win-Win Situationen sorgen.

👉🏽Ein “alter Hut“ aber so wichtig: Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, z. B. durch flexible Arbeitszeiten und -orte sowie stärkere Unterstützung bei der Kinderbetreuung - damit alle Mitarbeiter*innen so viel arbeiten können, wie sie es gerne möchten.

👉🏽Mehr Männer in Elternzeit und das generelle Aufbrechen von Rollen in puncto #CareArbeit:

Viele Männer gehen noch immer nicht oder nur wenig in #Elternzeit. Die zwei häufigsten Gründe sind die Angst vor finanziellen und beruflichen Einbußen. Unternehmen müssen aktiv daran arbeiten, diese Ängste zu nehmen und Vätern ermöglichen, diese Zeit mit ihren Kindern zu nehmen.

Elternzeit darf 2023 kein “Karrierehindernis“ mehr sein und auch nicht als solches gefürchtet werden, und zwar bei keinem der Geschlechter.

👉🏽Eine Reform des Ehegattensplittings, denn aktuell werden große Lohnunterschiede zwischen Ehepaaren noch immer steuerlich belohnt.

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Weibliche Führungskräfte verlassen ihren Arbeitsplatz so häufig wie nie zuvor!

Es reicht eben nicht eine Frau in einen männlichen besetzten Vorstand zu setzen, wenn sich die Kultur nicht mitverändert - das sehe ich in meiner Arbeit mit ACI Diversity Consulting und das zeigt jetzt auch eine Studie von McKinsey & Company .

Die Studie fand heraus, dass weibliche Führungskräfte häufiger angegeben haben, dass persönliche Merkmale, wie ihr Geschlecht oder ihre Elternschaft, dazu beigetragen haben, dass ihnen eine Gehaltserhöhung, eine Beförderung oder eine Aufstiegschance verwehrt wurde.

Zudem fühlen sich 43 Prozent der Befragten häufiger ausgebrannt als die Männer auf ihrer Ebene.

Und: weibliche Führungskräfte verlassen Unternehmen häufiger, weil sie sich eine Arbeitskultur mit mehr Flexibilität, mehr Fokus auf Wohlbefinden und Engagement für DEI wünschen.

Aufrüttelnde Ergebnisse, aber eben auch das Zeichen:

Diversität heißt noch lange nicht Inklusion!

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Lieber Absender,

es klingt total verrückt - aber das was eine Frau trägt oder nicht trägt, ist alleine ihre Sache. Die Freiheit genau das zu tun, ist eine herrliche Sache.

Liebe Grüße
von der Freiheit

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Das geht an all die raus, die eben nicht auf der Bühne stehen.

All die, die leise und hinter den Kulissen weitermachen.

All die, denen gesagt wird, sie müssten lauter und extrovertierter sein, - um gesehen zu werden.

Wenn wir über Vorbilder sprechen, sprechen wir meist über eben jene: die lauten, die sichtbaren.

Und das geht jetzt speziell an Frauen: gerade die, die oftmals nicht sichtbar sind - die mehrere Hüte aufhaben und alles balancieren: Job, Pflege, Familie:

ihr seid Heldinnen und einfach Vorbilder. Echte Inspiration.

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Liebes Bunte Magazine - bringe gerne Glamour und Hirn mit. Schauspielerin und Sängerin bin ich zwar noch nicht, ach und einen anderen Namen hab ich auch, aber hey: ansonsten passt alles 😂💪🏽👍🏽

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Ich habe mich in dieser Studie wiedergefunden.

In Meetings, in Projekten, in Diskussionen.

Selbstbewusstsein wird belohnt - Kompetenz übersehen.

Genau deshalb ist es übrigens so wichtig, nicht stetig auf die Lauten zu hören, sondern die leisen Töne wahrzunehmen.

Für mein Buch: „Nur wer‘s richtig sagt, kommt ans Ziel“ habe ich mir diese und andere Mechanismen angeschaut. (https://amzn.eu/d/dOhB6vB)

By the way: Studie lautet: „Who Does the Talking Here?
The Impact of Gender Composition on Team Interactions* von David Hardt† et all
(Link zur Studie: https://lnkd.in/dUt-WfmM)

Und genau deshalb ist es so wichtig, dass

A) genau hingeschaut und zugehört wird
B) wir Frauen nicht nachlassen, darauf aufmerksam zu machen und unsere Stimme noch aktiver zu nutzen!


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Es ist eine Ehre zu den Top 100 einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft zu gehören, auszgezeichnet vom manager magazin und Boston Consulting Group (BCG) !

Als ich GDW Global Digital Women GmbH gegründet habe und auf Gründer Veranstaltungen war, war ich meist die Einzige. Nicht unbedingt die einzige Frau, sondern meist die einzige mit Migrationsvordergrund (ich mag den Begriff Migrationshintergrund nicht).

Oft habe ich mich gefragt: wo sind die, auch eine ähnliche Herkunftsgeschichte wie ich haben? Auch der Blick in die Vorstands/ Aufsichtsrats oder Gründungsetagen war eher ernüchternd.

Gestern habe ich Ayla Busch , Geschäftsführerin von Busch Vacuum Solutions und Aufsichtsratsvorsitzende von Pfeiffer Vacuum sowie Aylin Somersan Coqui Allianz Group Chief Officer kennengelernt.

Das war eine Wohltat und ich freue mich sehr, dass sich in puncto Diversität über das Thema Gender hinaus, mehr und mehr tut.

Danke an Sven Oliver Clausen , Simone Salden , Jennifer Lachman und Kolleg*innen sowie Michael Brigl, Matthias Tauber und Boston Consulting Group (BCG) Kolleg*innen für die Initiative und Gastfreundschaft.

Und herzlichen Glückwunsch auch an Julia Jaekel , Tina Müller , Dr. Sylvia Eichelberg , Anahita Thoms , Stephanie Cossmann , Katja van Doren , Anette Bronder , Simone Menne , Petra Scharner-Wolff , Colette Rückert-Hennen, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta
und viele andere!

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Das bin ich - an dem Seiteneingang von der Bühne der #workinprogress Veranstaltung von StepStone Deutschland GmbH x Handelsblatt , die ich am Freitag moderiert habe.

Was ihr nicht seht: Aufregung, die Frage: pack ich das? Werd ich die Panels so moderieren, das sie auch meinem hohen inhaltlichen Anspruch gerecht werden. Werde ich es schaffen, den idealen mix aus Inhalten und Unterhaltung rüberzubringen?
Warum ich mir diese Fragen stelle? Weil ich meinen Job bestmöglich machen möchte und gerade dann, wenn es auch um meine Herzensthemen wie Diversität geht, nicht „versagen“ will.

Wir sprachen auf der Veranstaltung auch über soziale Herkunft. Ich merke, dass meine sich in solchen Momenten besonders zeigt - denn ich weiß wie hart ich dafür gearbeitet habe um da zu sein, wo ich heute bin. Nichtsdestotrotz kommen zwischendurch auch immer wieder diese Unsicherheiten durch, Impostor oder einfach nur Panik den Raum wieder zu verlassen.

Hab ich natürlich nicht gemacht - wäre auch schräg gewesen 😉😂.

Wenn ihr also Fotos von Veranstaltungen seht, Menschen erlebt, die „erfolgreich“ ihren Weg gehen, denkt auch immer dran, dass es den Blick hinter die Kulissen gibt.

Gerade bei denen, die die ersten in ihrer Familie sind - die sich hochgekämpft haben, es ist gibt immer die Seite, die unsichtbar ist.

Danke an Sebastian Dettmers, Dr. Tobias Zimmermann , Simone Reif und alle anderen Kolleg*innen für dieses tolle Format am Freitag. Und natürlich die Handelsblatt Seite mit Andrea Wasmuth und ihrem tollen Committment vor und hinter den Kulissen zu Diversity.

Sowie danke an die Redner*innen Lea-Sophie Cramer , Sebastian Matthes , Niddal Salah-Eldin , Annahita Esmailzadeh , Michael Hüther , Frank Dopheide , Sophie Bieber , Sandra Mühlhause , Anne Kjær Bathel (She) , Axel Hefer , Fabian Kienbaum , Kaspar Haller , Magdalena Pusch , Dr. Arndt Ahlers , Julia Shub , Vera Koltermann , Chris forman.

Und danke für all das schöne Feedback - mein impostor merkt sich das! 😉

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Lesen und mein Lieblingsthema: Diversity 💪🏽!

Heute ist Welttag des Buches und ich bin Botschafterin der Stiftung Lesen. Danke an Dr. Joerg F. Maas , Sabine Uehlein , Andrea Bartl , Irina M. Pattichis und Kolleg*innen für die tolle Möglichkeit!

Und ich habe mal geschaut, ob das Thema Diversity auch schon in Kinderbüchern vorkommt!

Und ja: das tut es!!

Im Laden Diversity Spielzeug in Berlin gibt es richtig tolle Bücher mit Diversity Bezug für Kinder, zum Beispiel:

👉🏽 Nelly und die Berlinchen

👉🏽 Esst ihr Grad oder Raupen? Gibts in mehreren Sprachen, habe die deutsch - türkische Variante

👉🏽 das ABC Malbuch von Anna Alissa Hitzemann , die b.wie Berlin gegründet hat!

👉🏽 Stories for Boys who dare to be different

👉🏽 Mimi, der Bestimmertag

👉🏽 der Wilde Garten

👉🏽 Good Night Storie for rebel Girls - 100 Lebensgeschichten Schwarzer Frauen

👉🏽 Ich bin wie du

Für eure Kids, für uns alle! 💪🏽

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Astrid Kießling-Taskin
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Mehr als 80 Prozent der Startups scheitern innerhalb von 3 Jahren.

Man braucht nicht selbst Unternehmer*in sein, um ansatzweise nachzuvollziehen was für ein schreckliches Gefühl es ist und zeitweise auch einfach nur die Hölle.

Meine Freundin Katharina Mayer , Gründerin von Kuchentratsch GmbH hat gestern bekannt gegeben, dass sie Insolvenz angemeldet hat.

Wer sie kennt und ihre Idee und Vision verfolgt hat, weiß: da war und ist ganz viel Passion dabei. Ich weiß wie hart die letzten Wochen für sie waren.

Jede*r Gründer*in hat das. Du trittst an, weil du ja etwas verändern willst und manchmal klappt es eben nicht. Eine blöde Phase löst die andere ab und plötzlich stehst du vor einem Scherbenhaufen.

Was sich dann zeigt? Ich finde: wer wirklich da ist. Wer zuhört, wer mitfühlt, wer einfach nur zeigt: du bist nicht alleine.

Wenn Menschen erfolgreich sind, gibt es viel Applaus. Es gibt auch viele, die sich vernetzen, weil man die Bekanntheit hat - die Position, die „Hierarchie“ - den Einfluss.

Aber wer ist denn da, wenn man das nicht mehr hat? Genau das zeigt sich eben in Krisen.

Diese Phasen des „Scheiterns“ sind nicht schön zu reden, schon gar nicht wenn man selbst drin steckt.

Aber sie zeigen die Qualität von Beziehungen im Netzwerk und Umfeld und geben einem Kraft für alles was kommt.

Unternehmertum ist ein Zustand zwischen Himmel und Hölle - seid auch beim letzteren für Gründer*innen da.

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Ich habe es wieder getan - ich habe investiert!!

In wayvs von Franziska Focken & Julian Krahnen - eine Dating-App auf der man nur Sprachnachrichten verschicken kann.

Je mehr Diversität auf Kapitalgeberseite - desto mehr Diversität auch auf Startup Seite!

Wie oft ich lese oder höre: Frauen bräuchten einfach mehr Mut, sie müssen sich mehr trauen - und einfach gründen.

Gründerinnen fehlt nicht der Mut, ihnen fehlt das Kapital!

Deshalb habe ich vor einiger Zeit selbst angefangen zu investieren und mich
step by step in die Welt der Track-Records und Dealflows eingearbeitet.

Ich habe in Pumpkin Organics , gegründet von Jaclyn Schnau und Florian Schnau investiert, außerdem in quofox gegründet von Nele Mletschkowsky , in nevernot gegründet von Katharina Trebitsch und Anna Koessel sowie Witty Works | Unlock diversity with inclusive language gegründet von Nadia Fischer und Lukas Kahwe Smith, in Young Female Mentoring von Montana Marie Martinez und in Laori Drinks von Stella-Oriana Strüfing!

Und nein: man muss nicht als Investorin oder als Business Angel geboren sein, um sich in das Themenfeld einzuarbeiten.


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Das ist schon ziemlich abgefahren, mein Buch „Nur wer sichtbar ist, findet auch statt“ bei Goldmann/ Penguin Random House

gibt es jetzt auch auf:

koreanisch!

Richtig gelesen 😂👍🏽💪🏽. Vor einigen Wochen kam die Anfrage, dass ein koreanischer Verlag gerne mein Buch veröffentlichen würde. Gesagt, getan: es ging in die Produktion und jetzt halte ich es zum ersten Mal in meinen Händen. Falls also jemand koreanisch versteht oder koreanische Verwandte hat: hier wäre ein schönes Weihnachtsgeschenk 😉

Ich stöbere derweil mal weiter und muss sagen, wer hätte gedacht, dass ich mal ein Buch auf koreanisch rausbringen werde? Ich niemals.

Sag niemals nie 😉

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OMG. 🍾🎉🥳🔥🔥🔥🔥

SPIEGEL Bestseller 🥰🥰🥰🥰

Eine Woche nach Erscheinen meines neuen Buches: „Nur wer‘s richtig sagt, kommt ans Ziel“ bin ich auf Platz 9 der Spiegel Bestseller Liste eingestiegen und ich bin so dankbar und so glücklich!!! Top ten!!

Das ist jetzt mein DRITTER Bestseller und ich bin so so glücklich 😍😍😍

DANKE an alle, die unterstützt und das Buch bereits gekauft, empfohlen oder gar schon gelesen haben!!

Tausend Dank auch an alle Beteiligten und meinen tollen Verlag: Christian Schön , Stephanie Taverna , Christian Juenger & Many More!

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„Ich möchte etwas sagen, aber traue mich nicht und habe Angst vor schlechtem Feedback.“

Es ist meine Buchpremiere in München diese Woche, als sich eine junge Frau meldet und das sagt. Vor 300 Menschen. Während der Fragerunde.

In meinem neuen Buch, das am 22. Oktober erscheint: „Nur wer‘s richtig sagt, kommt ans Ziel“ (hier bestellen: https://amzn.eu/d/2rvLlBX) geht es um Kommunikation, Auftreten, Verhandeln und Schlagfertigkeit.

Und es istnicht das erste Mal, dass mich solche Fragen oder Aussagen wie die der jungen Frau erreichen.

Oft denke ich, dass wir weiter sind - in unserer Gesellschaft was das Selbstvertrauen und sogenannte „Empowerment“ von - gerade dem Nachwuchs - betrifft.

Die Wahrheit ist: sind wir nicht. Ob System, Erziehung, erlerntes Verhalten oder oder - die Gründe sind vielfältig.

Dennoch was bleibt ist: Verunsicherung und Zweifel.

Wenn wir also Töchtern, Schwestern, Kolleginnen, Partnerinnen etwas mitgeben können ist es doch: sich zu trauen.

Den Mut zu haben für sich (und für andere) einzustehen.

Ich habe der jungen Frau geantwortet, dass sie den größten Mut bewiesen hat: ihre Gedanken vor so vielen Menschen zu teilen.

Das ist Mut und wahre Stärke.

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„Bist du nicht..?“

höre ich letzte Woche eine junge Frau fragen als ich gerade am Gleis stehe und auf den Zug warte.

Ich sage erstmal nichts, denn es ist mir schon oft passiert, dass ich mit Sängerinnen, Schauspielerinnen oder Comedians verwechselt wurde 😂, deshalb habe ich mich dazu entschiedenen, nicht direkt zu sagen: „Ja, die bin ich“. Könnte ja auch schief gehen 😊😂.

In jedem Fall spricht mich die junge Frau mit Namen an - meinem Namen. Und zieht aus ihrer Handtasche das neue freundin Magazin, in dem ich über mein neues Buch spreche.

Sie erzählt mir, dass sie schon auf Social Media folgt und, dass sie vor kurzem das erste Mal die Möglichkeit hatte innerhalb ihres Unternehmens ein Projekt zu präsentieren.

Sie würde es hassen. Und habe sich bisher erfolgreich gedrückt. Die Angst zu versagen, nicht „abzuliefern“ war riesig - nachdem sie an der Schule aufgrund ihrer Nervosität bei solchen Sachen gehänselt worden sei.

Dann habe sie irgendwo ein Interview mit mir gesehen in dem ich erzählte wie mein erster Vortrag lief (denkbar schlecht)

Und sie habe sich genau diesen Moment in Erinnerung gerufen und wollte sich das freundin Magazin auf ihr Vision Board packen. Denn: ihr Ziel sei es irgendwann man mal auch ihr eigenes Business zu starten und ihre Träume zu realisieren. Und souveräner bei Vorträgen zu werden.

Ich hab mich riesig gefreut. Denn ich selbst bin weit weg davon bei jedem Auftritt oder Vortrag souverän zu sein.

Aber wisst ihr was mich am meisten motiviert? Genau solche Begegnungen. Es sind diese echten Geschichten, die zu echten wahnsinnig motivierenden Momenten führen! 🙏🏽

Auf dem Cover des neuen freundin Magazin zu sein, ist ein Privileg. Zu wissen, dass es Menschen da draußen gibt, die sich durch paar Dinge, die ich so mache, Inspiration holen und mutiger werden: ist ein großes Geschenk!

Danke Anke Helle & Mateja Mögel , Chefredakteurinnen des freundin Magazin - die für mich übrigens Pionierinnen der Branche sind, nicht nur aber auch weil sie die Chefredaktion in Doppelregie führen.

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„Ich habe nie aufgegeben“

Was für ein Satz. Und was für eine Geschichte. Wer Heldinnen und Helden sucht, schaut sich einfach mal im Alltag um.

Ich sitze im Zug und beobachte eine Mitarbeiterin der Bahn im Bord Bistro. Sie versprüht gute Laune, bringt alle zum Lachen.

Als ich was bestelle, kommen wir ins Gespräch.

Sie habe den Job seit ein paar Jahren und habe in den Jahren zuvor viele Absagen kassiert. Es gab niemanden in ihrem Umfeld, der ihr hätte helfen können. Und da habe ich sie für sich eine Methode entwickelt, die dann letztlich zum Erfolg führte: die „mit jeder Absage nehme ich Anlauf“ Methode.

Jede Absage, jedes Nein habe sie als Motivation gesehen, nicht nachzulassen. Denn eines sei ihr klar gewesen: sie wollte unbedingt weiterkommen. Vorbild - auch für ihre Familie sein.

Es sind diese Geschichten, die wir in Deutschland in unserer „alles ist schlecht“ Tendenz vergessen.

Menschen, die nicht aufgeben, arbeiten - hinfallen und am Ende wieder aufstehen.

Insbesondere in diesem Jahr ist mir aufgefallen, dass wir uns zu sehr mit Angst, Empörung, Aufschrei und Abstiegszenarien beschäftigen.

Doch was ist eigentlich mit den Menschen, die wie Ramona täglich einfach ihren Job machen, kein doppeltes Netz haben - die sind, die sich von all der - zum Teil - depressiven Stimmung des Landes nicht abhalten lassen?

Es sind genau diese Alltagsheldinnen, die mir persönlich Vorbild sind. Die Ruhe ausstrahlen obwohl sich um sie herum wieder mal Menschen aufregen, reinsteigern oder gar ausflippen.

Diesmal hab ich um ein Foto gebeten - wer Vorbilder, Aufstiesgeschichten und Inspiration sucht, schaut sich einfach mal im Alltag um.

Und findet die, die unser Land tagtäglich am Laufen halten.

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Gestern.

Es ist kurz nach meinem Auftritt im Savoy Theater in Düsseldorf. Ich komme gerade von der Bühne, um mich kurz zu erfrischen, weil es danach direkt zum signieren meines neuen Buches geht.

Die Stimmung bei meiner Buchpremiere in Düsseldorf war großartig! Das Lachen, Mitmachen und vor allem die Fragen aus dem Publikum.

Und hier wird es spannend: bei Fragen aus dem Publikum weiß niemand was kommt und genau deshalb liebe ich es.

Was passierte? Es meldete sich ein Mann, der darum bat ein paar Minuten meine Aufmerksamkeit zu bekommen, um seine Startup Idee vorzutragen.

Es stellte sich heraus, dass er etwas für einen besseren Stoffwechsel und Gewichtsredukation rausbringen will oder wollte - so weit kamen wir nicht. Denn ehrlicherweise redete er sich um Kopf und Kragen als er auch dezidiert das überwiegend weibliche Publikum versuchte bei dem - zugegeben - sensibel Thema für sich zu gewinnen.

Ich habe ihn aussprechen lassen und dennoch signalisiert, dass es manchmal auch ratsam ist sich die Räume, in denen man Botschaften los werden will, genau anzuschauen und zu überlegen wie das was ich sagen will ankommt respektive ob es auch der richtige Ort ist.

Kommunikation ist keine Einbahnstraße und Menschen für Ideen zu begeistern erst recht nicht.

Mich hat es in der Vergangenheit oft Mut gekostet meine Stimme zu erheben - aus Angst unbequem zu sein, habe ich es auch oft nicht gemacht.

Heute ist jeder und jede unbequem in einer Zeit der Überemotionalisierung politischer Debatten.

Und dennoch: die besten Kommunkateure sind die, die am besten den Raum lesen.

Das wurde gestern klar!

Und eine Sache muss ich noch sagen: Danke an all die, die mein Buch schon vorbestellt und es auf den Premieren gekauft haben.

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Offizieller Erscheinungstermin ist am 22. Oktober und schon jetzt ist es zweimal auf Platz 1 und ein Mal auf Platz 2 des Rankings der Bestseller.

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Die wichtigste Bahnfahrt meines Lebens. Zumindest bisher.

Zum Abschluss des Jahres dachte ich mir, dass ich mir euch den Moment vor genau einem Jahr teile, der mich am meisten bewegt und auch etwas in mir ausgelöst hat.

Links auf dem Bild seht ihr mich wie ich das tue was ich häufiger mal mache. Posieren 😎🙂.

Rechts das Bordbistro.

Das linke Bild hat mich im letzten Jahr häufiger begleitet - ich bin noch nie so viel unterwegs gewesen wie in 2025. Vorträge, Moderationen, Beratung.

Das rechte Bild ist entstanden als ich auf dem Weg in meine Heimatstadt Karlsruhe war. Es war kurz vor Weihnachten.

Kurz davor hatte ich den Anruf bekommen, dass mein Vater im Sterben liegt. Ich habe mir selten so sehr gewünscht, dass alles glatt läuft mit dieser Bahnfahrt.

Jede Haltestelle mitgezählt, versucht 2/1/2 Stunden irgendwie rumzubekommen.

Irgendwann ins Bord Bistro gewechselt, weil ich es kaum aushalten konnte, dass ich am Ziel ankomme.

Dort habe ich eine Frau getroffen, die - wie sich herausstellte - in einer ähnlichen Situation war: ein Familienmitglied lag im Sterben. Ohne einander zu kennen und zu wissen was jeweils die andere macht, war es irgendwie beruhigend, dass wir in der selben Situation waren. Und trotz der angespannten und traurigen Lage, fanden wir beide doch Momente, die uns zumindestens zum
Lächeln gebracht haben.

Nach Karlsruhe habe ich es rechtzeitig geschafft - und war dabei als er ging.

2025, wie auch schon Ende 2024 - steht für mich daher für das Jahr der absolut schicksalshaften Begegnungen.

Und so absurd es klingen mag: Jedes Mal, wenn ich heute das Bord Bistro der Bahn betrete, muss ich an diesen Moment denken. An eine Begegnung, die die wichtigste Bahnfahrt meines Lebens ausgemacht hat.

Ich wünsche euch allen für 2026 genau diese Momente. Neben all den Erfolgen, beruflichen Highlights und auch dem „höher, schneller, weiter“
ist mir ganz besonders bewusst geworden, was wirklich zählt: Zeit und Begegnungen, Familie und Gesundheit.

Genau damit starte ich ich in 2026. Habt einen guten Rutsch!

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