Tijen Onaran

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Likeability bias.

Ich erinnere mich, dass mir zu Beginn meiner Karriere gesagt wurde: nicht ganz so ambitioniert auftreten, lieber bisschen netter und lieber sein. Das Ambitionierte schreckt ab. Hab das dann auch noch gemacht.

In der Wissenschaft nennt sich das der „Likeability bias“ - demnach wird bei Frauen erwartet, dass sie nett und zuvorkommend sind - wenn sie es nicht sind, wird ihnen das als negativ ausgelegt. Und gerade in puncto Beruf ist es so: sagt eine Frau was sie will, wirkt es direkt ambitioniert und einnehmend. Bei MĂ€nnern wirkt das Ambitionierte als natĂŒrliches Verhalten.

Also irgendwie fĂŒr beide Geschlechter doof, dieser Likeability Bias.

NatĂŒrlich geht beides: nett sein und trotzdem bestimmt auftreten. Aber: unsere Gesellschaft darf Frauen nicht das GefĂŒhl geben, dass sie lieb und nett sein sollen, um weiterzukommen.

Und das fÀngt eben in der Erziehung schon an!

Guten Artikel gibt es aus der The New York Times hier:

https://lnkd.in/e4sakUQM

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FĂŒr die einen ist es ein roter Anzug, fĂŒr mich jetzt Teil einer Erfahrung, die mir einmal mehr gezeigt hat, warum der Einsatz fĂŒr Diversity wichtiger denn je ist.

Wir schreiben das Jahr 2023. Ich bin Keynote Speakerin bei einer tollen Veranstaltung. Es sind Politiker*innen da, Vertreter*innen aus der Wirtschaft.

WÀhrend ich verkabelt werde und kurz bevor die Veranstaltung losgeht, lÀuft ein Politiker an mir vorbei, hÀlt kurz inne und sagt:

„Und was machen Sie heute hier? Sind sie die TĂ€nzerin des Abends?“

Mir fÀllt gerade noch ein zu sagen: viel spannender als mich tanzen zu sehen, wÀre es Sie tanzen zu sehen.

Das passiert kurz vor meinem Auftritt. Wohlgemerkt: ich bin da, um ĂŒber Diversity zu sprechen.

Als ich in meiner Keynote auf Schubladen Denken zu sprechen komme, thematisiere ich was mir passiert ist.

Viele sprechen mich danach an und wissen wieviel noch zu tun ist.

Ob ich mich geÀrgert habe? Es war eine Mischung aus UnverstÀndnis, Erstaunen, die nochmalige Erkenntnis, dass mir das im öffentlichen Raum passiert, anderen -insbesondere Frauen - hÀufig im 1 zu 1.

Es ist mĂŒĂŸig, ein langer Weg und wirklich zĂ€h. Meine Arbeit mit ACI Diversity Consulting meiner Diversity Beratung ist wichtiger denn je, die Arbeit all derer, die sich fĂŒr Diversity einsetzen, ist wichtiger denn je.

Die nÀchsten Wochen stehen wieder einige Keynotes an, ich werde wieder da stehen, wieder was zu Diversity erzÀhlen und dabei einen roten, blauen, pinken oder was auch immer Anzug anhaben.

Und ich werde mich immer wieder dafĂŒr einsetzen, Schubladen denken aufzubrechen und zu hinterfragen.

By the way: Shout out an alle TĂ€nzerinnen!

Es ist 2023, Zeit fĂŒr Wechsel, Wandel und Vielfalt!

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‌Mit steigender FĂŒhrungsebene sinkt die Anzahl an MĂŒttern. ‌

Generell haben deutlich weniger Frauen in FĂŒhrungspositionen Kinder als dies bei MĂ€nnern der Fall ist. Nicht nur Frauen, sondern insbesondere MĂŒtter sind also in FĂŒhrungspositionen unterreprĂ€sentiert.

Einer der GrĂŒnde sind die nach wie vor vorherrschenden Rollenbilder sowie ungleiche Verteilung von #CareArbeit.

UnabhĂ€ngig davon wie jemand sein Leben gestaltet, ob mit oder ohne Kinder - bin ich immer fĂŒr Wahlfreiheit. Aber bei den Zahlen zeigt sich, dass irgendwas in unserem System nicht passt.

Andere LĂ€nder sind da schon weiter und bieten Frauen, aber auch generell Eltern viel stĂ€rkere UnterstĂŒtzung: ob bessere Betreuung oder auch ein gesellschaftlich mehr Akzeptanz, beides wirklich zu vereinbaren.

Danke an Mona Klett von unserer Beratung ACI Diversity Consulting fĂŒr die starke Visualisierung.

Bin gespannt auf eure Meinung (en).

(Quellen:Bundesministerium fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 2010; Welpe & Treffers, 2021)

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Working dad ist irgendwie cool, working mom nicht.

Ich war vor kurzem auf einem Panel, auf dem ein Manager erzĂ€hlte wie er Familie und Beruf vereinbart. Dass er Freitags frĂŒher nach Hause geht, die Tage so strukturiert, dass er sich auch um seine Kids kĂŒmmern kann. Es gab viel Applaus und positives Feedback.

Ein wenig spĂ€ter erzĂ€hlte eine Managerin wie sie das macht - es war, als wĂŒrde es selbstverstĂ€ndlich sein. NatĂŒrlich auch interessierte Nachfragen, aber weniger extra Applaus sondern eher selbstverstĂ€ndlich.

Woran liegt das habe ich mich gefragt? Also woran liegt es, dass wenn Frauen Themen wie Vereinbarkeit aktiv ansprechen oder leben, es eher negativ als positiv gesehen wird?

Es braucht definitiv mehr mĂ€nnliche Rolemodels, die vorangehen und hiermit ĂŒbrigens auch zu Rolemodels fĂŒr andere werden.

Aber die unterschiedliche Bewertung muss aufhören.

Rolemodels sind Rolemodels - und je mehr zeigen wie und, dass es geht: umso besser.

An der Bewertung gilt es noch zu arbeiten!

Grafik von meiner Kollegin Mona Klett bei ACI Diversity Consulting , danke!

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Heute ist Muttertag.

Und als ich gedanklich durch meinen Freundes- und Bekanntenkreis gegangen bin, habe ich festgestellt: Ich kenne keine einzige Frau, die nicht bewertet wird.

Wenn Frauen keine Kinder haben, ist das angeblich schrecklich.

Wenn sie welche haben, ebenfalls.

Egal, wie Frauen sich entscheiden – irgendjemand hat immer eine Meinung dazu.

Manchmal kommt sie von anderen Frauen, manchmal von MÀnnern. Manchmal aus dem eigenen Umfeld, hÀufig auch im beruflichen Kontext.

Und allzu oft meldet sich das schlechte Gewissen so laut, dass wir Frauen vergessen, auf das zu hören, was eigentlich wichtig ist: unsere eigenen WĂŒnsche und Vorstellungen.

Deshalb heute, am Muttertag: Happy Mother’s Day an ALLE Frauen!

Selbstbestimmung hat einen Namen – und das seid ihr. đŸ”„

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Passend zur aktuellen Diskussion.

Empfehle das Buch von Sarah Cooper! Erschienen im Mentor Verlag.

Was mich an der ganzen Elterngeld Thematik mit am meisten erstaunt: wie viele in Deutschland offensichtlich immer noch Rollenbilder Ă  la: Frau muss zu Hause bleiben, sich um die Kinder kĂŒmmern und Mann geht arbeiten, im Kopf haben.

Woher kommt diese EindimensionalitĂ€t in puncto LebensfĂŒhrung? Dabei geht es mir gar nicht mal darum zu sagen das eine Lebensmodell ist besser als das andere.

Aber: wenn wir mehr Vielfalt in der Wirtschaft wollen, mĂŒssen wir auch unterschiedliche Lebensmodelle zu lassen und by the way auf die politischen Rahmenbedingungen fĂŒr Familien, fĂŒr Alleinerziehende (!!!) und einkommensschwache Familien Ă€ndern.

Und daher, mein All Time favorite in Sachen starker Visualisierung:

đŸ‘‡đŸœđŸ‘‡đŸœ

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Was ich anderen Frauen zum Weltfrauentag mitgeben möchte?

Fragt mein GegenĂŒber, um meine „Tipps“ fĂŒr ein Medium zu publizieren.

Ich könnte jetzt wieder ein mal so etwas sagen wie: „seid sichtbar, vernetzt euch, steht fĂŒr euch ein.“ Und ja: dieser Auffassung bin ich.

Diesmal erzĂ€hle ich aber was anderes. Etwas, was mir immer und immer wieder auffĂ€llt und was mir erst vor kurzem nach einen Panel, auf dem ich gemeinsam mit einer anderen Frau saß, passierte.

Wir kommen von der BĂŒhne und festen Schrittes kommt jemand auf die andere Panelistin und mich zu.

„Sie beide wirkten ja sehr selbstbewusst - schöner wĂ€re es doch gewesen sie wĂ€ren etwas zurĂŒckhaltender, das wirkt sonst so arrogant.“

Fun fact: es ging auf dem Panel darum wie wir in Deutschland aus dem aktuellen „es ist alles schlecht“ narrativ herauskommen.


Da war es also wieder. Die andere Expertin und ich schauten uns lĂ€chelnd an, weil wir beide das selbe dachten: war es unser Selbstbewusstsein oder doch nicht eher der Umgang mit Frauen, die „stark“ auftreten. By the way: was ist das ĂŒberhaupt? Gelte ich also als zu selbstbewusst, wenn ich einfach meine Meinung sage?

Wenn StÀrke und Klarheit bei Frauen als Problem gilt, liegt das Problem nicht bei uns.

Mein „Tipp“ also an andere:

nicht leiser werden und in die ZurĂŒckhaltung entschwinden. Sondern bei sich bleiben und immer dran denken:

Bist zu leise, sollst du lauter sein.
Bist du zu laut, die leisen Töne anschlagen.
Bist du zu feminin, stört die Weiblichkeit angeblich die Kompetenz.
Bist du zu klar, irritierst du die, die lieber im Zweifel bleiben.

Ich finde, der Weltfrauentag könnte doch einfach mal die fragen , die Frauen in Schubladen packen wollen, was eigentlich ihr Beitrag fĂŒr eine prosperierende Wirtschaft und starke Gesellschaft aka gutes Miteinander sein könnte.

Das wĂ€re doch ziemlich verrĂŒckt.

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Es macht durchaus einen Unterschied aus welchem Elternhaus, mit welchem finanziellen Polster und mit welchem Netzwerk man ins Leben startet.

Kinder von Akademiker*innen studieren dreimal hÀufiger als Kinder, deren Eltern nicht an einer Hochschule waren. (https://lnkd.in/eKeNgsyq)

63% der Studierende aus Akademiker Haushalten absolvieren ein Auslandssemester, bei Nicht-Akademiker Haushalten sind es lediglich 37%. Grund: finanzielle Ressourcen.

Wichtiger als finanzielles ist natĂŒrlich das Selbstvertrauen, das einem Eltern mitgeben.

Und dennoch: der Habitus, das Wissen um Karrierefragen und der Zugang zu Netzwerken ist doppelt schwer zu erarbeiten, wenn man es selbst machen muss.

Es ist als wĂ€re das Thema soziale Herkunft ein Tabu - dabei finde ich: wenn mehr Menschen genau diese Geschichte des „Aufstiegs“ erzĂ€hlen, machen sie anderen wiederum Mut.

Vielleicht finden sich einige in meiner Geschichte wieder: die erste Unternehmerin in der Familie zu sein und damit den Traum der Eltern des in Deutschland „Ankommens“ zu verwirklichen, ist ein ziemlich gutes GefĂŒhl.

Ein ARD Team hat meine Auszeichnung als Rolemodels des Jahres von Barbie/Mattel, Inc. begleitet und meine Mutter hat ein paar Worte in die Kamera gesagt - diesmal war es umgekehrt: bin schon ziemlich stolz wie sie das gemacht hat und was sie fĂŒr mich umgekehrt alles gemacht hat, damit ich hier den Weg gehen kann, den ich mir wĂŒnsche.

Soziale Herkunft ist oft nicht sichtbar, darĂŒber zu sprechen ist kein Tabu - es macht GrĂŒnder*innen, Investor*innen, Talente zu den Personen, die sie heute sind!

Den Beitrag findet ihr hier:
đŸ‘‡đŸœđŸ‘‡đŸœđŸ‘‡đŸœ
https://lnkd.in/eRc4X5cN

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Frauen mit Kindern sind nicht so engagiert im Job?

Vor kurzem fĂŒhrte ich eine Diskussion mit einem Manager. Es ging um mehr Frauen in FĂŒhrungspositionen. Wir kamen auf Rollenbilder, Stereotype und Klischees. Er erzĂ€hlte, dass er selbst - aber auch einige Kollegen, den Eindruck hĂ€tten, dass Frauen mit Kindern nicht so engagiert im Job wĂ€ren, als Frauen ohne Kinder oder eben MĂ€nner.

Ich glaube, dass ich nicht erwÀhnen muss, dass ich in eine intensive Diskussion eingestiegen bin. Ich tue es trotzdem mal.

Interessant war, dass die „Argumente“ alle aus einer anekdotischen Evidenz heraus resultierten - also er, der Entscheider selbst, habe das so in seinem Umfeld erlebt.

Eine richtige Faktenlage gab es nicht.

Ich habe mich dann mal schlau gemacht und festgestellt: er ist nicht alleine.

Denn eine Studie von IBM zeigt, dass nur 41 % der befragten MĂ€nner der Meinung sind, dass Frauen mit Kindern genauso engagiert sind wie Frauen ohne Kinder.

Diversity startet vor allem auch mit der eigenen Haltung. Mit dem Hinterfragen von eigenen Stereotypen, Schubladen und eigenem Empfinden.

Nur, weil ich ein Lebensmodell lebe, heißt es nicht, dass es jemand anderes auch genau so tun muss.

Stereotype sind dazu hinterfragt zu werden! Tut nicht weh, fordert einen selbst heraus und macht einen schlauer!

Studie gibts hier:
đŸ‘‡đŸœ

https://lnkd.in/ejHjka35

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Wir Frauen sollen:

đŸ‘‰đŸœambitioniert sein, aber bitte nicht zu fordernd.

đŸ‘‰đŸœsichtbar, aber bitte nicht zu viel Eigenmarketing.

đŸ‘‰đŸœ solidarisch mit anderen Frauen, aber bitte die MĂ€nner nicht vergessen.

đŸ‘‰đŸœ Familie grĂŒnden, aber bitte nicht auf HausmĂŒtterchen machen.

đŸ‘‰đŸœ wir selbst sein, aber bloß nicht in jeder Situation.

đŸ‘‰đŸœ emotional, GefĂŒhle zeigen - aber bitte nicht anstrengend werden.

đŸ‘‰đŸœ uns politische einbringen, die Stimme erheben, aber doch nicht gleich aktivistisch werden.

đŸ‘‰đŸœ unabhĂ€ngig sein, aber auf gar keinen Fall zu selbstsicher rĂŒberkommen.

đŸ‘‰đŸœ fĂŒr uns selbst einstehen, aber nicht egoistisch sein - immer auch das Team im Blick haben.

đŸ‘‰đŸœ was aus uns machen, aber bitte nicht zu viel.

đŸ‘‰đŸœ nicht glauben, dass wir was Besonderes sind - bitte dankbar und demĂŒtig sein.

đŸ‘‰đŸœ Karriere machen, aber keine Karrierefrau sein.

đŸ‘‰đŸœ in jeglicher Situation empathisch, einfĂŒhlsam und teamorientiert sein, weil: genau das können wir Frauen ja.

Um es mit anderen Worten auszudrĂŒcken:

Sei du selbst, aber pass dich bitte an!

Ich finde das klingt nach einem sehr einfachen Konzept.

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“Frauen verhandeln eben einfach schlechter”

Das habe ich zu dem Thema leider oft gehört und dabei zeigen Studien eindeutig, dass Frauen nicht schlechter verhandeln als MÀnner.

Doch sie initiieren ĂŒberhaupt seltener Gehaltsverhandlungen – z.B. werden Gehaltsangebote in BewerbungsgesprĂ€chen eher direkt angenommen, oder es wird seltener nach Gehaltserhöhungen gefragt, als MĂ€nner das machen.

Jetzt könnte man sagen “dann sind Frauen doch selber Schuld!”

Das stimmt aber nicht ganz, denn was passiert laut Forschung, wenn Frauen stark fĂŒr sich einstehen und Verhandlungen initiieren und in diesen genau so fordernd sind, wie MĂ€nner?

⁉sie werden oft negativ bewertet, z.B. “zu fordernd” oder “unsympathisch”.

Denn leider wird die soziale Rolle der Frau oft mit den Attributen Empathie, FĂŒrsorge und Einsatzbereitschaft fĂŒr Dritte assoziiert.

Dass wir aus solchen Denkmustern ausbrechen mĂŒssen ist lĂ€ngst klar. Deswegen hier noch weitere Dinge, die Unternehmen tun können, um mehr Equal Pay durch Gehaltsverhandlungen zu ermöglichen.

đŸ‘‰đŸŒ transparente Kommunikation ĂŒber die Verhandlungssituation, z.B. durch die Angabe einer Gehaltsspanne

đŸ‘‰đŸŒes kann helfen, eine Frau als Verhandlungsaprtnerin miteinzubinden, da mit dem Mann oft der Effekt der geringeren Verhandlungsinitiierung verstĂ€rkt wird

đŸ‘‰đŸŒBias Schulungen, um Sympathiebiases zu erkennen und faire Verhandlungen zu fĂŒhren

Denn Bewusstsein schafft VerÀnderung!

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Vor 5 Jahren wÀre das undenkbar.

1500 Menschen vor Ort - ca. 2000 Zuschauende digital.

Und ich als Keynote Speakerin zu Diversity.

Nicht, dass ich nicht auch schon vor 5 Jahren auf dieser BĂŒhne gerne gesprochen hĂ€tte.

Aber 5 Jahren hÀtte das Thema nicht die PrÀsenz bekommen, die es heute hat. Vor allem in Deutschland nicht.

Unternehmerin zu bedeutet, VOR der Zeit sein. Auf der Welle zu surfen, wenn es alle tun - das ist einfach.

Aber Menschen von deinem Produkt, deiner Dienstleistung, deiner Idee zu ĂŒberzeugen, wenn es noch keine Überzeugten gibt: DAS ist Unternehmertum. Das sehe ich heute auch, wenn ich in Startups investiere.

Es war ein steiniger Weg, ist es immer noch.

Aber gestern war ich auch stolz auf mich selbst, dass mir all die „DiversitĂ€t ist nur ein Trend, ist morgen vorbei“ Stimmen eher noch den Push gegeben haben, erst recht dranzubleiben.

DiversitÀt ist kein Trend, es macht unsere Wirtschaft stark, nachhaltig und uns als Menschen in unserer Perspektive besser!

Danke an Bechtle fĂŒr die Einladung in Stuttgart gestern - in der Messe! Quasi als Karlsruherin Heimspiel - ich fange jetzt lieber nicht die Baden/Schwaben Nummer an 😉

Merci: Thomas Olemotz , Michael Guschlbauer , JĂŒrgen SchĂ€fer , Tina Schwarz , Judith Helene Fauser und many more fĂŒr die Einladung đŸ‘ŒđŸœ

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Ab 30 wird es ernst!

Ernst mit dem Gender Pay Gap!

Ich bin ja ein großer Fan von Zahlen, Daten und Fakten.

Und diese Zahlen des DIW Berlin - German Institute for Economic Research zeigen:

Die unbereinigte
LohnlĂŒcke zwischen MĂ€nnern und Frauen betrĂ€gt...
...unter 30 etwa 9 Prozent
...ĂŒber 50 ganze 28 Prozent đŸ€”

Das Alter um die 30 ist bei vielen Menschen ein wichtiger Punkt im Leben.

Oft kommen um diese Zeit Kinder zur Welt, Frauen gehen im Gegensatz zu MÀnnern dann hÀufig in lange Elternzeiten und reduzieren ihre Arbeitszeit.

Was kann Politik, was können Unternehmwn tun?

đŸ‘‰đŸœDie Aufwertung von Teilzeitarbeit! Karriere darf nicht nur in Vollzeit möglich sein. Unternehmen verzichten auf unzĂ€hlige wertvolle Mitarbeiter*innen, wenn sie Teilzeitarbeitende auf ein “Abstellgleis“ stellen. Konzepte wie Shared Leadership und FĂŒhrung in Teilzeit können hier fĂŒr Win-Win Situationen sorgen.

đŸ‘‰đŸœEin “alter Hut“ aber so wichtig: Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, z. B. durch flexible Arbeitszeiten und -orte sowie stĂ€rkere UnterstĂŒtzung bei der Kinderbetreuung - damit alle Mitarbeiter*innen so viel arbeiten können, wie sie es gerne möchten.

đŸ‘‰đŸœMehr MĂ€nner in Elternzeit und das generelle Aufbrechen von Rollen in puncto #CareArbeit:

Viele MĂ€nner gehen noch immer nicht oder nur wenig in #Elternzeit. Die zwei hĂ€ufigsten GrĂŒnde sind die Angst vor finanziellen und beruflichen Einbußen. Unternehmen mĂŒssen aktiv daran arbeiten, diese Ängste zu nehmen und VĂ€tern ermöglichen, diese Zeit mit ihren Kindern zu nehmen.

Elternzeit darf 2023 kein “Karrierehindernis“ mehr sein und auch nicht als solches gefĂŒrchtet werden, und zwar bei keinem der Geschlechter.

đŸ‘‰đŸœEine Reform des Ehegattensplittings, denn aktuell werden große Lohnunterschiede zwischen Ehepaaren noch immer steuerlich belohnt.

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Weibliche FĂŒhrungskrĂ€fte verlassen ihren Arbeitsplatz so hĂ€ufig wie nie zuvor!

Es reicht eben nicht eine Frau in einen mÀnnlichen besetzten Vorstand zu setzen, wenn sich die Kultur nicht mitverÀndert - das sehe ich in meiner Arbeit mit ACI Diversity Consulting und das zeigt jetzt auch eine Studie von McKinsey & Company .

Die Studie fand heraus, dass weibliche FĂŒhrungskrĂ€fte hĂ€ufiger angegeben haben, dass persönliche Merkmale, wie ihr Geschlecht oder ihre Elternschaft, dazu beigetragen haben, dass ihnen eine Gehaltserhöhung, eine Beförderung oder eine Aufstiegschance verwehrt wurde.

Zudem fĂŒhlen sich 43 Prozent der Befragten hĂ€ufiger ausgebrannt als die MĂ€nner auf ihrer Ebene.

Und: weibliche FĂŒhrungskrĂ€fte verlassen Unternehmen hĂ€ufiger, weil sie sich eine Arbeitskultur mit mehr FlexibilitĂ€t, mehr Fokus auf Wohlbefinden und Engagement fĂŒr DEI wĂŒnschen.

AufrĂŒttelnde Ergebnisse, aber eben auch das Zeichen:

DiversitĂ€t heißt noch lange nicht Inklusion!

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Lieber Absender,

es klingt total verrĂŒckt - aber das was eine Frau trĂ€gt oder nicht trĂ€gt, ist alleine ihre Sache. Die Freiheit genau das zu tun, ist eine herrliche Sache.

Liebe GrĂŒĂŸe
von der Freiheit

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Das geht an all die raus, die eben nicht auf der BĂŒhne stehen.

All die, die leise und hinter den Kulissen weitermachen.

All die, denen gesagt wird, sie mĂŒssten lauter und extrovertierter sein, - um gesehen zu werden.

Wenn wir ĂŒber Vorbilder sprechen, sprechen wir meist ĂŒber eben jene: die lauten, die sichtbaren.

Und das geht jetzt speziell an Frauen: gerade die, die oftmals nicht sichtbar sind - die mehrere HĂŒte aufhaben und alles balancieren: Job, Pflege, Familie:

ihr seid Heldinnen und einfach Vorbilder. Echte Inspiration.

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Liebes Bunte Magazine - bringe gerne Glamour und Hirn mit. Schauspielerin und SĂ€ngerin bin ich zwar noch nicht, ach und einen anderen Namen hab ich auch, aber hey: ansonsten passt alles 😂đŸ’ȘđŸœđŸ‘đŸœ

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Ich habe mich in dieser Studie wiedergefunden.

In Meetings, in Projekten, in Diskussionen.

Selbstbewusstsein wird belohnt - Kompetenz ĂŒbersehen.

Genau deshalb ist es ĂŒbrigens so wichtig, nicht stetig auf die Lauten zu hören, sondern die leisen Töne wahrzunehmen.

FĂŒr mein Buch: „Nur wer‘s richtig sagt, kommt ans Ziel“ habe ich mir diese und andere Mechanismen angeschaut. (https://amzn.eu/d/dOhB6vB)

By the way: Studie lautet: „Who Does the Talking Here?
The Impact of Gender Composition on Team Interactions* von David Hardt† et all
(Link zur Studie: https://lnkd.in/dUt-WfmM)

Und genau deshalb ist es so wichtig, dass

A) genau hingeschaut und zugehört wird
B) wir Frauen nicht nachlassen, darauf aufmerksam zu machen und unsere Stimme noch aktiver zu nutzen!


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Es ist eine Ehre zu den Top 100 einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft zu gehören, auszgezeichnet vom manager magazin und Boston Consulting Group (BCG) !

Als ich GDW Global Digital Women GmbH gegrĂŒndet habe und auf GrĂŒnder Veranstaltungen war, war ich meist die Einzige. Nicht unbedingt die einzige Frau, sondern meist die einzige mit Migrationsvordergrund (ich mag den Begriff Migrationshintergrund nicht).

Oft habe ich mich gefragt: wo sind die, auch eine Ă€hnliche Herkunftsgeschichte wie ich haben? Auch der Blick in die Vorstands/ Aufsichtsrats oder GrĂŒndungsetagen war eher ernĂŒchternd.

Gestern habe ich Ayla Busch , GeschĂ€ftsfĂŒhrerin von Busch Vacuum Solutions und Aufsichtsratsvorsitzende von Pfeiffer Vacuum sowie Aylin Somersan Coqui Allianz Group Chief Officer kennengelernt.

Das war eine Wohltat und ich freue mich sehr, dass sich in puncto DiversitĂ€t ĂŒber das Thema Gender hinaus, mehr und mehr tut.

Danke an Sven Oliver Clausen , Simone Salden , Jennifer Lachman und Kolleg*innen sowie Michael Brigl, Matthias Tauber und Boston Consulting Group (BCG) Kolleg*innen fĂŒr die Initiative und Gastfreundschaft.

Und herzlichen GlĂŒckwunsch auch an Julia Jaekel , Tina MĂŒller , Dr. Sylvia Eichelberg , Anahita Thoms , Stephanie Cossmann , Katja van Doren , Anette Bronder , Simone Menne , Petra Scharner-Wolff , Colette RĂŒckert-Hennen, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta
und viele andere!

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Das bin ich - an dem Seiteneingang von der BĂŒhne der #workinprogress Veranstaltung von StepStone Deutschland GmbH x Handelsblatt , die ich am Freitag moderiert habe.

Was ihr nicht seht: Aufregung, die Frage: pack ich das? Werd ich die Panels so moderieren, das sie auch meinem hohen inhaltlichen Anspruch gerecht werden. Werde ich es schaffen, den idealen mix aus Inhalten und Unterhaltung rĂŒberzubringen?
Warum ich mir diese Fragen stelle? Weil ich meinen Job bestmöglich machen möchte und gerade dann, wenn es auch um meine Herzensthemen wie DiversitĂ€t geht, nicht „versagen“ will.

Wir sprachen auf der Veranstaltung auch ĂŒber soziale Herkunft. Ich merke, dass meine sich in solchen Momenten besonders zeigt - denn ich weiß wie hart ich dafĂŒr gearbeitet habe um da zu sein, wo ich heute bin. Nichtsdestotrotz kommen zwischendurch auch immer wieder diese Unsicherheiten durch, Impostor oder einfach nur Panik den Raum wieder zu verlassen.

Hab ich natĂŒrlich nicht gemacht - wĂ€re auch schrĂ€g gewesen 😉😂.

Wenn ihr also Fotos von Veranstaltungen seht, Menschen erlebt, die „erfolgreich“ ihren Weg gehen, denkt auch immer dran, dass es den Blick hinter die Kulissen gibt.

Gerade bei denen, die die ersten in ihrer Familie sind - die sich hochgekÀmpft haben, es ist gibt immer die Seite, die unsichtbar ist.

Danke an Sebastian Dettmers, Dr. Tobias Zimmermann , Simone Reif und alle anderen Kolleg*innen fĂŒr dieses tolle Format am Freitag. Und natĂŒrlich die Handelsblatt Seite mit Andrea Wasmuth und ihrem tollen Committment vor und hinter den Kulissen zu Diversity.

Sowie danke an die Redner*innen Lea-Sophie Cramer , Sebastian Matthes , Niddal Salah-Eldin , Annahita Esmailzadeh , Michael HĂŒther , Frank Dopheide , Sophie Bieber , Sandra MĂŒhlhause , Anne KjĂŠr Bathel (She) , Axel Hefer , Fabian Kienbaum , Kaspar Haller , Magdalena Pusch , Dr. Arndt Ahlers , Julia Shub , Vera Koltermann , Chris forman.

Und danke fĂŒr all das schöne Feedback - mein impostor merkt sich das! 😉

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„Sei immer unabhĂ€ngig, damit du gehen kannst, wenn du willst.“

Diesen Satz hat mir mein Vater schon als junges MĂ€dchen mitgegeben.

Vor kurzem spricht mich nach einem Vortrag eine Frau an: sie kĂŒmmere sich um die Kinder und habe sich eigentlich noch nie mit dem Finanzen beschĂ€ftigt. Ein eigenes Konto habe sie auch nicht.

Dieses Finanzthema wĂŒrde ihr Mann machen.

Ich muss immer kurz innehalten, wenn ich das höre. Zumal diese Aussagen hÀufig nicht von denen kommen, die in echten AbhÀnhigkeiten aufgewachsen sind, sondern von denen, die sich freiwillig aufgrund von Rollenvorstellungen in eine AbhÀngigkeit begeben.

Denn unabhĂ€ngig davon, welches Lebensmodell ich fahre: die grĂ¶ĂŸte Freiheit liegt doch auch in der finanziellen Freiheit. Zumindest in der, gehen zu können, wenn ich gehen will.

Und genau deshalb ist Geld fĂŒr mich kein Tabuthema.

Geld bedeutet nicht GlĂŒck.
Aber Geld bedeutet Wahlfreiheit.

Die Möglichkeit, Nein zu sagen.
Die Möglichkeit, Grenzen zu setzen.
Die Möglichkeit, zu gehen.
Und damit auch die Möglichkeit, aus voller Überzeugung zu bleiben.

Heute Abend ab 22.30 Uhr bin ich bei stern TV und spreche ĂŒber GehĂ€lter unter Paaren, finanzielle Fairness und die Frage, warum wir ĂŒber Geld in Beziehungen viel offener sprechen mĂŒssen.

Bin gespannt auf die Diskussion - und natĂŒrlich auf die Nachrichten nach der Sendung 😎

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Lesen und mein Lieblingsthema: Diversity đŸ’ȘđŸœ!

Heute ist Welttag des Buches und ich bin Botschafterin der Stiftung Lesen. Danke an Dr. Joerg F. Maas , Sabine Uehlein , Andrea Bartl , Irina M. Pattichis und Kolleg*innen fĂŒr die tolle Möglichkeit!

Und ich habe mal geschaut, ob das Thema Diversity auch schon in KinderbĂŒchern vorkommt!

Und ja: das tut es!!

Im Laden Diversity Spielzeug in Berlin gibt es richtig tolle BĂŒcher mit Diversity Bezug fĂŒr Kinder, zum Beispiel:

đŸ‘‰đŸœ Nelly und die Berlinchen

đŸ‘‰đŸœ Esst ihr Grad oder Raupen? Gibts in mehreren Sprachen, habe die deutsch - tĂŒrkische Variante

đŸ‘‰đŸœ das ABC Malbuch von Anna Alissa Hitzemann , die b.wie Berlin gegrĂŒndet hat!

đŸ‘‰đŸœ Stories for Boys who dare to be different

đŸ‘‰đŸœ Mimi, der Bestimmertag

đŸ‘‰đŸœ der Wilde Garten

đŸ‘‰đŸœ Good Night Storie for rebel Girls - 100 Lebensgeschichten Schwarzer Frauen

đŸ‘‰đŸœ Ich bin wie du

FĂŒr eure Kids, fĂŒr uns alle! đŸ’ȘđŸœ

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Astrid Kießling-Taskin
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Mehr als 80 Prozent der Startups scheitern innerhalb von 3 Jahren.

Man braucht nicht selbst Unternehmer*in sein, um ansatzweise nachzuvollziehen was fĂŒr ein schreckliches GefĂŒhl es ist und zeitweise auch einfach nur die Hölle.

Meine Freundin Katharina Mayer , GrĂŒnderin von Kuchentratsch GmbH hat gestern bekannt gegeben, dass sie Insolvenz angemeldet hat.

Wer sie kennt und ihre Idee und Vision verfolgt hat, weiß: da war und ist ganz viel Passion dabei. Ich weiß wie hart die letzten Wochen fĂŒr sie waren.

Jede*r GrĂŒnder*in hat das. Du trittst an, weil du ja etwas verĂ€ndern willst und manchmal klappt es eben nicht. Eine blöde Phase löst die andere ab und plötzlich stehst du vor einem Scherbenhaufen.

Was sich dann zeigt? Ich finde: wer wirklich da ist. Wer zuhört, wer mitfĂŒhlt, wer einfach nur zeigt: du bist nicht alleine.

Wenn Menschen erfolgreich sind, gibt es viel Applaus. Es gibt auch viele, die sich vernetzen, weil man die Bekanntheit hat - die Position, die „Hierarchie“ - den Einfluss.

Aber wer ist denn da, wenn man das nicht mehr hat? Genau das zeigt sich eben in Krisen.

Diese Phasen des „Scheiterns“ sind nicht schön zu reden, schon gar nicht wenn man selbst drin steckt.

Aber sie zeigen die QualitĂ€t von Beziehungen im Netzwerk und Umfeld und geben einem Kraft fĂŒr alles was kommt.

Unternehmertum ist ein Zustand zwischen Himmel und Hölle - seid auch beim letzteren fĂŒr GrĂŒnder*innen da.

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Ich habe es wieder getan - ich habe investiert!!

In wayvs von Franziska Focken & Julian Krahnen - eine Dating-App auf der man nur Sprachnachrichten verschicken kann.

Je mehr DiversitÀt auf Kapitalgeberseite - desto mehr DiversitÀt auch auf Startup Seite!

Wie oft ich lese oder höre: Frauen brĂ€uchten einfach mehr Mut, sie mĂŒssen sich mehr trauen - und einfach grĂŒnden.

GrĂŒnderinnen fehlt nicht der Mut, ihnen fehlt das Kapital!

Deshalb habe ich vor einiger Zeit selbst angefangen zu investieren und mich
step by step in die Welt der Track-Records und Dealflows eingearbeitet.

Ich habe in Pumpkin Organics , gegrĂŒndet von Jaclyn Schnau und Florian Schnau investiert, außerdem in quofox gegrĂŒndet von Nele Mletschkowsky , in nevernot gegrĂŒndet von Katharina Trebitsch und Anna Koessel sowie Witty Works | Unlock diversity with inclusive language gegrĂŒndet von Nadia Fischer und Lukas Kahwe Smith, in Young Female Mentoring von Montana Marie Martinez und in Laori Drinks von Stella-Oriana StrĂŒfing!

Und nein: man muss nicht als Investorin oder als Business Angel geboren sein, um sich in das Themenfeld einzuarbeiten.


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„Sei immer unabhĂ€ngig, damit du gehen kannst, wenn du willst.“

Diesen Satz meines Vaters habe ich am Mittwoch bei STERN TV im GesprÀch mit Steffen Hallaschka zum Thema Geld in der Partnerschaft gesagt.

Ich habe mit Reaktionen gerechnet.

Aber nicht mit dieser Wucht.

Von:
„Wenn man sich liebt, spielt Geld keine Rolle.“

Über:
„Dann kann man sich ja gar nicht vertrauen.“

Bis:
„Wer unabhĂ€ngig sein will, kann keine tiefe Beziehung fĂŒhren.“

Die Kommentare haben mir vor allem eines gezeigt:

Wir diskutieren bei finanzieller UnabhĂ€ngigkeit selten ĂŒber Geld.

Wir diskutieren ĂŒber Freiheit.
Über Rollenbilder. Über Macht. Über die Frage, wie Beziehungen heute funktionieren sollen.

FĂŒr mich war der Rat meines Vaters nie ein Aufruf zum Gehen.

Er war ein Aufruf zur Selbstbestimmung.

Denn finanzielle UnabhÀngigkeit bedeutet nicht, dass man niemanden braucht.

Sie bedeutet, dass man Entscheidungen treffen kann.

Aus Liebe.
Nicht aus AbhÀngigkeit.

Ich wĂŒnsche mir keine Welt, in der Frauen alles alleine schaffen mĂŒssen.

Ich wĂŒnsche mir eine Welt, in der keine Frau bleiben muss, weil sie finanziell keine andere Wahl hat.

Und genau deshalb werde ich nicht aufhören, ĂŒber Geld zu sprechen.

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Das ist schon ziemlich abgefahren, mein Buch „Nur wer sichtbar ist, findet auch statt“ bei Goldmann/ Penguin Random House

gibt es jetzt auch auf:

koreanisch!

Richtig gelesen đŸ˜‚đŸ‘đŸœđŸ’ȘđŸœ. Vor einigen Wochen kam die Anfrage, dass ein koreanischer Verlag gerne mein Buch veröffentlichen wĂŒrde. Gesagt, getan: es ging in die Produktion und jetzt halte ich es zum ersten Mal in meinen HĂ€nden. Falls also jemand koreanisch versteht oder koreanische Verwandte hat: hier wĂ€re ein schönes Weihnachtsgeschenk 😉

Ich stöbere derweil mal weiter und muss sagen, wer hÀtte gedacht, dass ich mal ein Buch auf koreanisch rausbringen werde? Ich niemals.

Sag niemals nie 😉

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Ich erinnere mich noch genau an einen Moment, der mich nachhaltig geprÀgt hat.

Ich saß zu Beginn meines Berufslebens in einem Meeting, hörte einer Frau zu, die klar, selbstbewusst und mit unglaublicher PrĂ€senz gesprochen hat. Mein erster Impuls? Ehrlich gesagt: Unsicherheit. Ein leiser Gedanke, der sich eingeschlichen hat: „Wow
 gegen so jemanden komme ich nie an.“

Und genau da liegt der Knackpunkt.

Denn wenn wir in anderen Frauen eine Gefahr sehen, schauen wir oft nicht wirklich auf sie – sondern auf unsere eigenen Zweifel.

Ein paar Jahre spÀter, Àhnliche Situation. Wieder eine beeindruckende Frau im Raum.Aber diesmal war meine Reaktion eine andere:

Ich habe nicht gedacht „Ich bin nicht genug“, sondern „Was kann ich von ihr lernen?“

Und plötzlich hat sich alles verÀndert.

Aus Vergleich wurde Neugier.
Aus Unsicherheit wurde Antrieb.
Aus Distanz wurde Wachstum.

Heute weiß ich: Die Frauen, die uns triggern, sind oft die, die uns am meisten zeigen können, was in uns selbst steckt.

Es ist kein Wettbewerb. Es ist ein Spiegel.

Die Frage ist nicht, wer „besser“ ist. Die Frage ist: Was erkennst du in anderen ĂŒber dich selbst?

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OMG. đŸŸđŸŽ‰đŸ„łđŸ”„đŸ”„đŸ”„đŸ”„

SPIEGEL Bestseller đŸ„°đŸ„°đŸ„°đŸ„°

Eine Woche nach Erscheinen meines neuen Buches: „Nur wer‘s richtig sagt, kommt ans Ziel“ bin ich auf Platz 9 der Spiegel Bestseller Liste eingestiegen und ich bin so dankbar und so glĂŒcklich!!! Top ten!!

Das ist jetzt mein DRITTER Bestseller und ich bin so so glĂŒcklich 😍😍😍

DANKE an alle, die unterstĂŒtzt und das Buch bereits gekauft, empfohlen oder gar schon gelesen haben!!

Tausend Dank auch an alle Beteiligten und meinen tollen Verlag: Christian Schön , Stephanie Taverna , Christian Juenger & Many More!

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„Ich möchte etwas sagen, aber traue mich nicht und habe Angst vor schlechtem Feedback.“

Es ist meine Buchpremiere in MĂŒnchen diese Woche, als sich eine junge Frau meldet und das sagt. Vor 300 Menschen. WĂ€hrend der Fragerunde.

In meinem neuen Buch, das am 22. Oktober erscheint: „Nur wer‘s richtig sagt, kommt ans Ziel“ (hier bestellen: https://amzn.eu/d/2rvLlBX) geht es um Kommunikation, Auftreten, Verhandeln und Schlagfertigkeit.

Und es istnicht das erste Mal, dass mich solche Fragen oder Aussagen wie die der jungen Frau erreichen.

Oft denke ich, dass wir weiter sind - in unserer Gesellschaft was das Selbstvertrauen und sogenannte „Empowerment“ von - gerade dem Nachwuchs - betrifft.

Die Wahrheit ist: sind wir nicht. Ob System, Erziehung, erlerntes Verhalten oder oder - die GrĂŒnde sind vielfĂ€ltig.

Dennoch was bleibt ist: Verunsicherung und Zweifel.

Wenn wir also Töchtern, Schwestern, Kolleginnen, Partnerinnen etwas mitgeben können ist es doch: sich zu trauen.

Den Mut zu haben fĂŒr sich (und fĂŒr andere) einzustehen.

Ich habe der jungen Frau geantwortet, dass sie den grĂ¶ĂŸten Mut bewiesen hat: ihre Gedanken vor so vielen Menschen zu teilen.

Das ist Mut und wahre StÀrke.

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„Bist du nicht..?“

höre ich letzte Woche eine junge Frau fragen als ich gerade am Gleis stehe und auf den Zug warte.

Ich sage erstmal nichts, denn es ist mir schon oft passiert, dass ich mit SĂ€ngerinnen, Schauspielerinnen oder Comedians verwechselt wurde 😂, deshalb habe ich mich dazu entschiedenen, nicht direkt zu sagen: „Ja, die bin ich“. Könnte ja auch schief gehen 😊😂.

In jedem Fall spricht mich die junge Frau mit Namen an - meinem Namen. Und zieht aus ihrer Handtasche das neue freundin Magazin, in dem ich ĂŒber mein neues Buch spreche.

Sie erzÀhlt mir, dass sie schon auf Social Media folgt und, dass sie vor kurzem das erste Mal die Möglichkeit hatte innerhalb ihres Unternehmens ein Projekt zu prÀsentieren.

Sie wĂŒrde es hassen. Und habe sich bisher erfolgreich gedrĂŒckt. Die Angst zu versagen, nicht „abzuliefern“ war riesig - nachdem sie an der Schule aufgrund ihrer NervositĂ€t bei solchen Sachen gehĂ€nselt worden sei.

Dann habe sie irgendwo ein Interview mit mir gesehen in dem ich erzÀhlte wie mein erster Vortrag lief (denkbar schlecht)

Und sie habe sich genau diesen Moment in Erinnerung gerufen und wollte sich das freundin Magazin auf ihr Vision Board packen. Denn: ihr Ziel sei es irgendwann man mal auch ihr eigenes Business zu starten und ihre TrÀume zu realisieren. Und souverÀner bei VortrÀgen zu werden.

Ich hab mich riesig gefreut. Denn ich selbst bin weit weg davon bei jedem Auftritt oder Vortrag souverÀn zu sein.

Aber wisst ihr was mich am meisten motiviert? Genau solche Begegnungen. Es sind diese echten Geschichten, die zu echten wahnsinnig motivierenden Momenten fĂŒhren! đŸ™đŸœ

Auf dem Cover des neuen freundin Magazin zu sein, ist ein Privileg. Zu wissen, dass es Menschen da draußen gibt, die sich durch paar Dinge, die ich so mache, Inspiration holen und mutiger werden: ist ein großes Geschenk!

Danke Anke Helle & Mateja Mögel , Chefredakteurinnen des freundin Magazin - die fĂŒr mich ĂŒbrigens Pionierinnen der Branche sind, nicht nur aber auch weil sie die Chefredaktion in Doppelregie fĂŒhren.

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„Ich habe nie aufgegeben“

Was fĂŒr ein Satz. Und was fĂŒr eine Geschichte. Wer Heldinnen und Helden sucht, schaut sich einfach mal im Alltag um.

Ich sitze im Zug und beobachte eine Mitarbeiterin der Bahn im Bord Bistro. Sie versprĂŒht gute Laune, bringt alle zum Lachen.

Als ich was bestelle, kommen wir ins GesprÀch.

Sie habe den Job seit ein paar Jahren und habe in den Jahren zuvor viele Absagen kassiert. Es gab niemanden in ihrem Umfeld, der ihr hĂ€tte helfen können. Und da habe ich sie fĂŒr sich eine Methode entwickelt, die dann letztlich zum Erfolg fĂŒhrte: die „mit jeder Absage nehme ich Anlauf“ Methode.

Jede Absage, jedes Nein habe sie als Motivation gesehen, nicht nachzulassen. Denn eines sei ihr klar gewesen: sie wollte unbedingt weiterkommen. Vorbild - auch fĂŒr ihre Familie sein.

Es sind diese Geschichten, die wir in Deutschland in unserer „alles ist schlecht“ Tendenz vergessen.

Menschen, die nicht aufgeben, arbeiten - hinfallen und am Ende wieder aufstehen.

Insbesondere in diesem Jahr ist mir aufgefallen, dass wir uns zu sehr mit Angst, Empörung, Aufschrei und Abstiegszenarien beschÀftigen.

Doch was ist eigentlich mit den Menschen, die wie Ramona tÀglich einfach ihren Job machen, kein doppeltes Netz haben - die sind, die sich von all der - zum Teil - depressiven Stimmung des Landes nicht abhalten lassen?

Es sind genau diese Alltagsheldinnen, die mir persönlich Vorbild sind. Die Ruhe ausstrahlen obwohl sich um sie herum wieder mal Menschen aufregen, reinsteigern oder gar ausflippen.

Diesmal hab ich um ein Foto gebeten - wer Vorbilder, Aufstiesgeschichten und Inspiration sucht, schaut sich einfach mal im Alltag um.

Und findet die, die unser Land tagtÀglich am Laufen halten.

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Gestern.

Es ist kurz nach meinem Auftritt im Savoy Theater in DĂŒsseldorf. Ich komme gerade von der BĂŒhne, um mich kurz zu erfrischen, weil es danach direkt zum signieren meines neuen Buches geht.

Die Stimmung bei meiner Buchpremiere in DĂŒsseldorf war großartig! Das Lachen, Mitmachen und vor allem die Fragen aus dem Publikum.

Und hier wird es spannend: bei Fragen aus dem Publikum weiß niemand was kommt und genau deshalb liebe ich es.

Was passierte? Es meldete sich ein Mann, der darum bat ein paar Minuten meine Aufmerksamkeit zu bekommen, um seine Startup Idee vorzutragen.

Es stellte sich heraus, dass er etwas fĂŒr einen besseren Stoffwechsel und Gewichtsredukation rausbringen will oder wollte - so weit kamen wir nicht. Denn ehrlicherweise redete er sich um Kopf und Kragen als er auch dezidiert das ĂŒberwiegend weibliche Publikum versuchte bei dem - zugegeben - sensibel Thema fĂŒr sich zu gewinnen.

Ich habe ihn aussprechen lassen und dennoch signalisiert, dass es manchmal auch ratsam ist sich die RĂ€ume, in denen man Botschaften los werden will, genau anzuschauen und zu ĂŒberlegen wie das was ich sagen will ankommt respektive ob es auch der richtige Ort ist.

Kommunikation ist keine Einbahnstraße und Menschen fĂŒr Ideen zu begeistern erst recht nicht.

Mich hat es in der Vergangenheit oft Mut gekostet meine Stimme zu erheben - aus Angst unbequem zu sein, habe ich es auch oft nicht gemacht.

Heute ist jeder und jede unbequem in einer Zeit der Überemotionalisierung politischer Debatten.

Und dennoch: die besten Kommunkateure sind die, die am besten den Raum lesen.

Das wurde gestern klar!

Und eine Sache muss ich noch sagen: Danke an all die, die mein Buch schon vorbestellt und es auf den Premieren gekauft haben.

đŸ‘‡đŸœhier zu bestellen đŸ‘‡đŸœ
https://amzn.eu/d/6QPidrH

Offizieller Erscheinungstermin ist am 22. Oktober und schon jetzt ist es zweimal auf Platz 1 und ein Mal auf Platz 2 des Rankings der Bestseller.

Wow ❀

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Ich war in der NDR Talk Show. Am Freitag.

Und damit habe ich nicht gerechnet. Was fĂŒr ein Feedback - wow!

Aber alles auf Anfang:

Das GesprÀch beginnt und Hubertus Meyer-Burckhardt moderiert wie gewohnt einfach empathisch und auf den Punkt das GesprÀch mit mir an.

Dann geht es um Leistung. Um die berĂŒhmte Extrameile. Hubertus spricht mich darauf an wie ich die Diskussion rund um Leistung und Arbeit in Deutschland derzeit wahrnehme.

Meine Meinung:

Ohne die Extrameile, ohne Lust auf Leistung wÀre ich heute nicht da wo ich bin.

Die Wahrheit ist aber:

Wir sichern ab, bevor wir loslaufen.

Und wir diskutieren, bevor wir die Extrameile ĂŒberhaupt gehen.

Denn die Extrameile ist kein Fleiß-Thema.
Sie ist ein Mut-Thema.

Mut, mehr zu wollen als „gut genug“.

Mut, Dinge nicht frĂŒh abzuschließen, nur weil sie sicher wirken.

Mut, den eigenen Anspruch höher zu setzen als das Umfeld es erwartet.

Und genau hier wird es unbequem:

In Deutschland verwechseln wir oft Vorsicht mit QualitÀt.

Aber echte Leistung entsteht nicht im Absichern.
Sondern im Weitergehen, wenn andere lÀngst stehen bleiben.

Womit ich also nicht gerechnet habe? Dass mir unglaublich viele Menschen geschrieben haben.

Vom Mitte 50 jÀhrigen BÀckermeister bis hin zur 18 jÀhrigen Aufsteigerin, die mir ihre Geschichte schrieb, dass sie die erste in der Familie sein wird, die studieren wird.

Das ganze GesprÀch gibt es hier in der ARD Mediathek:
https://lnkd.in/dawqGEyP

Die Extrameile und Lust auf Leistung ist kein Aufwand. Es ist eine Haltung. Und dies beginnt mit Mut!

Und genau darĂŒber sollten wir in Deutschland viel ehrlicher sprechen.

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Nicht die GrĂŒnen haben gewonnen, Cem Özdemir hat gewonnen.

Die Baden-WĂŒrttembergische Wahl ist wirklich exemplarisch.

Exemplarisch dafĂŒr was die Menschen in unserem Land möchten:

ProfilstÀrke, Klarheit, Fokus, Pragmmatismus und: das Abgrenzen zur eigenen Partei.

Kurz gesagt: SouverÀnitÀt.

Wenn ich nie Politik heute anschaue ist es das, was ich persönlich als WĂ€hlerin, BĂŒrgerin, Unternehmerin und auch Aufsteigerin in diesem Land sehen möchte.

Dass die Personen, den wir als BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, als souverĂ€n, die Aufgabe und Macht geben das Land so zu fĂŒhren, dass es die besten Rahmenbedingungen fĂŒr eine prosperierende Wirtschaft und integre Gesellschaft gibt.

Cem Özdemir ist das beste Beispiel fĂŒr den Politiker unserer Zeit: klar und bestimmt in der Sache und mit empathischer StĂ€rke, die echte FĂŒhrung darstellt.

Das sage ich als jemand, die weit davon entfernt ist grĂŒne Politik als diejenige zu sehen hinter der ich mein Kreuzchen setzen wĂŒrde.

Die Menschen sind satt von Profillosigkeit, programmatischer Inhaltsleere und belehrendem Duktus, der das GefĂŒhl vermittelt Deutschland habe das eigene Selbstvertrauen verloren.

Ich wĂŒnsche mir mehr Cems in der Politik, mehr echte Macherinnen und Macher.

Mit Ecken und Kanten. Und nicht wischi waschi Semantik die die FĂŒĂŸe einschlafen lĂ€sst.

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Die wichtigste Bahnfahrt meines Lebens. Zumindest bisher.

Zum Abschluss des Jahres dachte ich mir, dass ich mir euch den Moment vor genau einem Jahr teile, der mich am meisten bewegt und auch etwas in mir ausgelöst hat.

Links auf dem Bild seht ihr mich wie ich das tue was ich hĂ€ufiger mal mache. Posieren 😎🙂.

Rechts das Bordbistro.

Das linke Bild hat mich im letzten Jahr hÀufiger begleitet - ich bin noch nie so viel unterwegs gewesen wie in 2025. VortrÀge, Moderationen, Beratung.

Das rechte Bild ist entstanden als ich auf dem Weg in meine Heimatstadt Karlsruhe war. Es war kurz vor Weihnachten.

Kurz davor hatte ich den Anruf bekommen, dass mein Vater im Sterben liegt. Ich habe mir selten so sehr gewĂŒnscht, dass alles glatt lĂ€uft mit dieser Bahnfahrt.

Jede Haltestelle mitgezÀhlt, versucht 2/1/2 Stunden irgendwie rumzubekommen.

Irgendwann ins Bord Bistro gewechselt, weil ich es kaum aushalten konnte, dass ich am Ziel ankomme.

Dort habe ich eine Frau getroffen, die - wie sich herausstellte - in einer Àhnlichen Situation war: ein Familienmitglied lag im Sterben. Ohne einander zu kennen und zu wissen was jeweils die andere macht, war es irgendwie beruhigend, dass wir in der selben Situation waren. Und trotz der angespannten und traurigen Lage, fanden wir beide doch Momente, die uns zumindestens zum
LĂ€cheln gebracht haben.

Nach Karlsruhe habe ich es rechtzeitig geschafft - und war dabei als er ging.

2025, wie auch schon Ende 2024 - steht fĂŒr mich daher fĂŒr das Jahr der absolut schicksalshaften Begegnungen.

Und so absurd es klingen mag: Jedes Mal, wenn ich heute das Bord Bistro der Bahn betrete, muss ich an diesen Moment denken. An eine Begegnung, die die wichtigste Bahnfahrt meines Lebens ausgemacht hat.

Ich wĂŒnsche euch allen fĂŒr 2026 genau diese Momente. Neben all den Erfolgen, beruflichen Highlights und auch dem „höher, schneller, weiter“
ist mir ganz besonders bewusst geworden, was wirklich zÀhlt: Zeit und Begegnungen, Familie und Gesundheit.

Genau damit starte ich ich in 2026. Habt einen guten Rutsch!

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Wenn du in den letzten Wochen und Monaten an einem Projekt arbeitest und es jetzt live geht đŸ’ȘđŸœ.

Dieses Jahr veranstalte ich am 29. Oktober in MĂŒnchen den MUT MAKER AWARD. Ein Award der mutige Menschen auszeichnet. Geschlechter und generationenĂŒbergreifend!

Es wird - finde ich - derzeit viel gemeckert: ĂŒber Wirtschaft, aber auch ĂŒber Politik.

Zeit, dass wir ĂŒber all die reden, die mutig sind. Die machen ohne gesehen zu werden.

Deshalb suche ich gemeinsam mit tollen Partnern an meiner Seite mutige Menschen in verschiedenen Kategorien wie Innovation, Unternehmertum, Kunst, Aufstieg, Pioniere, Nachhaltigkeit, Young impact, FĂŒhrung, Transformation, Nachfolge, Verantwortung, Technologie.

Kennt ihr wen, der oder die bspw die Nachfolge in einem Unternehmen angetreten ist und ausgezeichnet werden sollte? Oder Technolgie Heldinnen und Helden, die sonst auf keiner BĂŒhne stehen? Oder beispielsweise Menschen, die soziale Aufsteigerinnen und Aufsteiger sind?

Dann freue ich mich, wenn ihr euch entweder selbst bewerbt oder jemanden nominiert:

https://lnkd.in/dUmbz6Ba

Die Jury besteht aus spannenden Köpfen, die ich allesamt sehr schĂ€tze: Martin Seiler, Christian Rauch , Katja Speck , Iman El Sonbaty , Angelika Kambeck , Eefje Pompen , Gabriele Haessig , Agnes Brelik , Georg Falterbaum , Georg Meck , Florian Festl , Kristina Faßler , Janine Jung , Regina Halmich GmbH, Joe Kaeser , Sonja Albers , Dr. Irene Bader, Barbara Wittmann

Und tausend DANK gilt den Partnern, die gerade in diesen Zeiten das ganze Projekt unterstĂŒtzen und dafĂŒr sorgen, dass wir wieder ĂŒber positive Geschichten in diesem Land sprechen:

Bethmann Bank, Degussa Group Deutschland , enercity , Procter & Gamble, Deutsche Bahn, Stadtwerke Karlsruhe, Union Investment , WĂŒrttembergische Versicherung , VisualVest , TKMS, DMG MORI , LinkedIn , SOS-Kinderdorf e.V.

Medienpartner sind FOCUS und FOCUS online đŸ”„

Und an das Mut Maker Award Team: GOSSIP+ PR & Social Media , Lana Al-Tawil , Silke Kastien , Parnian Tajalli sowie Michaela Matus und Ann-Kristin Böttger fĂŒr den super Support.

Also nominiert Kollegen und Kolleginnen, Freundinnen und Freunde und einfach die, die es verdient haben mehr Sichtbarkeit fĂŒr ihre Projekte zu bekommen! đŸ’ȘđŸœđŸ’ȘđŸœ

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Es gibt so Momente im Leben, die sind einschneidend.

Der Verlust eines Elternteils zum Beispiel.

Und ja: auf LinkedIn zeigen wir - die wir alle in der Wirtschaft tolles und starkes leisten - meist genau auch diese Seite: die starke, die mutige und die gewinnende.

Doch persönliche Verluste prÀgen. Uns, als (Business) Menschen - in meinem Fall eben auch: mich als Unternehmerin, als Investorin - unterm Strich einfach als Mensch.

Mein Verlust ist der meines Vaters. Nun 1/1/2 Jahre her.

Im heutigen Diskurs ĂŒber die Rechte von Frauen, ĂŒber deren VisibilitĂ€t, EigenstĂ€ndigkeit wĂ€re mein Vater ganz vorne mit dabei:

Sei und bleib unabhÀngig - war sein Credo.

Und er wĂŒrde sich im Grab umdrehen in Anbetracht der Aussagen und Verhaltens so einiger seiner Geschlechtsgenossen. Missachtung, schlechtes Verhalten und Respektlosigkeit gegenĂŒber Frauen missfiel im sehr.

Deshalb ist dieser Artikel eine Hommage an ihn.

Ein Interview in seiner BamS, die er selber gerne las - immer mit Kommentaren versehen, aber immer mit großem Interesse auch was es fĂŒr Neues da draußen gab.

Dieses Interview ist ein Interview ĂŒber Optimismus,
ĂŒber unabhĂ€ngige Frauen, ĂŒber die LIEBE und die LEICHTIGKEIT, die - finde ich - das Leben doch erst lebenswert macht.

Und es ist ein Aufruf fĂŒr ein selbstbestimmtes Leben, den Mut immer die eigene Stimme zu nutzen und fĂŒr die Verwirklichung der eigenen TrĂ€ume die Extrameile zu gehen!

Mit Tanja May habe ich genau darĂŒber fĂŒr ihren Podcast „May way“ gesprochen und ich empfehle euch jetzt einfach mal das GesprĂ€ch:

https://lnkd.in/dJ_5AzTw

Vielen Dank, liebe Tanja fĂŒr das GesprĂ€ch!

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Nachfolge ist kein Plan B. Es ist eine mutige Entscheidung.

Nachfolge-Unternehmerinnen und Unternehmer ĂŒbernehmen Verantwortung, wo andere zögern.

Sie fĂŒhren weiter, was schon Geschichte hat – und schreiben sie neu.

Deshalb bin ich auf der Suche nach genau diesen VisionÀren!

FĂŒr meinen Mut Maker Award, den ich ins Leben gerufen habe suche ich
Nachfolge-Unternehmerinnen und Unternehmer, die zeigen, dass Mut auch bedeutet, etwas fortzufĂŒhren – und dabei alles zu verĂ€ndern.

Mit dem Mut Maker Award möchte ich den Menschen eine BĂŒhne geben, die Mutiges vorantreiben: in Wirtschaft, Gesellschaft - im Kleinen wie im Grossen. Es gibt verschiedene Kategorien von Kunst, Transformation, Aufstieg und viele weitere bis hin zu Nachfolge.

Wenn ihr also jemanden kennt - nominiert!

Wenn ihr selber die Nachfolge in einem Unternehmen angetreten seid: Bewerbert euch.

Oder markiert hier Menschen, die diesen Post sehen sollen!

Link zur Bewerbung:

https://lnkd.in/dKswbJNE

Bewerbungsfrist: 17. Mai

Ich freue mich schon so auf all die Geschichten und auf die Wahl unserer Jury: Joe Kaeser , Agnes Brelik , Martin Seiler , Christian Rauch , Katja Speck , Iman El Sonbaty , Sonja Albers , Kristina Faßler , Angelika Kambeck , Eefje Pompen , Georg Falterbaum , Barbara Wittmann , Janine Jung , Georg Meck , Florian Festl , Zeliha Hanning , Regina Halmich, Lela Ahlemann , Gabriele Haessig ,Dr. Irene Bader

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