Tupoka Ogette

Tupoka Ogette

These are the best posts from Tupoka Ogette.

10 viral posts with 1,808 likes, 151 comments, and 41 shares.
9 image posts, 0 carousel posts, 0 video posts, 0 text posts.

👉 Go deeper on Tupoka Ogette's LinkedIn with the ContentIn Chrome extension 👈

Best Posts by Tupoka Ogette on LinkedIn

Aus vielen Genderbeauftragten wurden in den letzten Jahren Diversitybeauftragte. Ohne rassismuskritische Weiterbildung. Ohne neue Tools. Ohne andere Perspektiven am Tisch.
Diese eine Verschiebung erzĂ€hlt fast alles, was es ĂŒber White Feminism im Business zu wissen gibt.
Female Empowerment ist in deutschen Unternehmen angekommen. Frauen Netzwerke, Mentoring Programme, DEI Rollen, alles da. Was selten passiert: dass dieselbe strukturelle SchÀrfe, die auf Gender angewendet wird, auch auf Race fÀllt.
Weißer Feminismus im Business zeigt sich konkret.
Wenn Genderbeauftragte ĂŒber Nacht zu Diversitybeauftragten gemacht werden, ohne rassismuskritisches Wissen. Als wĂ€re Rassismus ein kleines Add On zum Sexismus, das sich von selbst erspĂŒren ließe.
Wenn Schwarze Expertise auf Female Business Events und Leadership Konferenzen zwar eingeladen wird, aber systematisch nicht gleich bezahlt. Dieselbe BĂŒhne, dieselbe Stunde, sehr unterschiedliche Honorare. Mit der stillen Erwartung, die Schwarze Kollegin sei fĂŒr die Sichtbarkeit dankbar.
Wenn BIPoC eingeladen werden, mitzudenken, mitzufĂŒhlen, den Raum besser zu machen. Aber bitte nicht zu laut. Nicht zu fordernd. Nicht zu teuer. Nicht zu unbequem.
Wenn die einzige Schwarze Frau das Diversity Panel moderieren soll. Auf eigene Kosten, in eigener Zeit, ohne Beförderung. Und nebenbei die unbezahlte Beraterin der weißen Kolleginnen wird, die ihre Diversity Bildung lieber auf dem Flur abholen.
Wenn Sponsorship weiß bleibt, wĂ€hrend sich Mentoring auf BIPoC ausdehnt. Mentoring gibt RatschlĂ€ge. Sponsorship verschiebt Macht.
Wenn weiße FĂŒhrungsfrauen von einem „Wir Frauen” sprechen, aber irritiert reagieren, sobald Schwarze Kolleginnen AusschlĂŒsse benennen oder Rechenschaft einfordern. Wenn Kritik an Rassismus plötzlich als persönlicher Angriff erlebt wird und in der HR Akte landet.
Wenn weiße TrĂ€nen im Konflikt mehr Gewicht bekommen als Schwarze Klarheit.
Wenn der Gender Pay Gap rauf und runter berichtet wird, der Race Pay Gap aber nicht einmal erhoben wird.
Wenn die Vorstandsetage weiß bleibt, wĂ€hrend die Diversity Strategie progressiv klingt.
Weiße FĂŒhrungsfrauen kennen den Schmerz der Glasdecke. Diese Erfahrung macht sie nicht automatisch solidarisch mit von Rassismus Betroffenen. DafĂŒr braucht es echte rassismuskritische Auseinandersetzung.
Female Empowerment ohne Rassismuskritik ist eine Schmuck Praxis. Sie sieht gut aus. Sie verÀndert wenig.
Die Frage ist nicht, wie wir mehr Frauen an den Tisch bekommen.
Sondern:
Wer hat den Tisch gebaut.
Wer bestimmt die Regeln.
Wer darf sprechen.
Wer wird angemessen bezahlt fĂŒr das, was sie sagt.
Und wer kann jederzeit aufstehen, ohne etwas zu verlieren.
In der Tupokademie vertiefen wir genau das. Diesen Monat lĂ€uft unser Themenmonat „White Feminism im Business” mit Essays, Workshop Notes und einem Live Salon.
Komm dazu, der Link steht in den Kommentaren.
Post image by Tupoka Ogette
Grenzen setzen.

Letztens bat mich eine Besucherin nach einer Lesung beim Signieren um eine Umarmung. Sie kam sehr nah ran und sagte „Darf ich noch etwas von dir haben? Eine Umarmung bitte.“
Sie sagte das mit einem LĂ€cheln, die Arme bereits ausgestreckt, bereit. Ich habe nein gesagt. Ich habe sie langelĂ€chelt und gesagt „Das kann ich Ihnen nicht geben“. Sie war sichtlich enttĂ€uscht und ging. Ich hatte kurz ein schlechtes Gewissen. Aber war dann stolz auf mich. Ich mag Umarmungen. Ich mag BerĂŒhrungen. Ich umarme Freund*innen, Kolleg*innen und natĂŒrlich Familie sehr gern.

Das sind Kraft und Liebe spendende Umarmungen. Aber nach einer Lesung aus einem Buch, in dem ich bereits so viel von mir in die Welt gebe. So viel Verletzliches, Weiches. So viel von mir. Nachdem ich auf der BĂŒhne all das halten musste und auch sehr gern gehalten habe. Nachdem ich teilweise 90 Minuten lang signiere, ich liebe es, Euch alle zu treffen, habe ich dennoch eine Grenze erreicht von dem, was ich geben kann. Geben will.


Es fĂ€llt mir nicht immer leicht diese Grenze zu spĂŒren, ernst zu nehmen und sie dann zu kommunizieren. Im Gegenteil. Es fĂ€llt mir schwer. Die people pleaserin hat gelernt zu geben Über ihre Grenzen hinaus. Nicht kompliziert sein. Nicht enttĂ€uschen. Auch, weil es eine gesellschaftliche Erwartung an Schwarze Frauen gibt immer mehr zu geben. Zu halten. Auf sich zu nehmen. Und genau deshalb bin ich stolz auf mich.

Foto: BEVISE
Post image by Tupoka Ogette
Like-faul? Ich beobachte immer mehr stilles Scrollen, Voyerismus und sehr mĂŒde HĂ€nde

Wir schauen, wir speichern, wir schicken DMs. Aber wir reagieren seltener öffentlich. Ja, ich auch, ich will mich da gar nicht ausnehmen

Warum? Ein paar Hypothesen aus meinem Alltag zwischen Buch, Community und Plattformen:
1.Risikokalkulation: öffentliche Reaktionen fĂŒhlen sich wie Positionen an. Viele wollen „nichts Falsches“ liken, also lieber gar nichts.
2.AufmerksamkeitsmĂŒdigkeit: der Feed ist lang und die Mittagspause kurz. Man konsumiert passiv und am Ende bleibt kein Rest fĂŒr sichtbare Anerkennung.
3.Parasoziale NĂ€he: „Ich kenne dich doch aus Stories“ erzeugt das GefĂŒhl, schon reagiert zu haben, obwohl nichts im öffentlichen Raum ankommt.
4.Algorithmenlogik: extreme Reize werden belohnt; differenzierte, leise BeitrÀge brauchen aktive Community. Wenn die ausfÀllt, verschwinden die Zwischentöne.

Ich nehme mich da nicht raus. Auch ich scrolle im Zug, nicke innerlich und lege das Handy weg.
Mein Buch „Trotzdem Zuhause“ hat etwas an mir verschoben: Wenn ich will, dass ResonanzrĂ€ume bleiben, muss ich sie mittragen. Ich versuche das jetzt wieder öfter mit einem Satz oder einer Frage.

Mini-Pakt (auch mit mir selbst):
– Ein „Danke“ unter Inhalte, die mich klĂŒger machen.
– Ein „Das hat mir weh getan und gut getan“ unter Texte, die halten statt lösen.
– Ein „Ich widerspreche hier, weil
“ respektvoll, aber nicht stumm.

Resonanz ist keine Nebensache. Sie ist das Material, aus dem Diskurse geformt werden.
Ehrliche Frage: Wann hast du zuletzt einem leisen Beitrag öffentlich RĂŒckenwind gegeben?

Foto: Laura Hoffmann
Post image by Tupoka Ogette
Manchmal frage ich mich bei LinkedIn: Ist das alles hier ein nie endendes BewerbungsgesprÀch oder Begegnung?

Ich sag mal, wie es sich oft fĂŒr mich anfĂŒhlt: poliert, gestellt und performt.
Ein ewiges BewerbungsgesprÀch. Erfolg in Schrifttype 14, ZwischenrÀume auf Null gesetzt.

Die Plattform kann auch anders. Deshalb bin ich noch hier. Ich sehe das bei Menschen, die sich trauen, Zwischentöne hörbar zu machen und Unsicherheiten, offene Prozesse, halbfertige Gedanken teilen.

Ich bin Autorin und Rassismus-Kritikerin und habe daher keine CEO-Pitches am Start.

In meinem neuen Buch „Trotzdem Zuhause“ ist ein PlĂ€doyer fĂŒr Verletzlichkeit, fĂŒr die Existenz im Dazwischen. Ich möchte gern hier davon erzĂ€hlen.

Also mein versuchter Kompromiss:
1. Glanz braucht Kontext: wenn ich Erfolge teile, dann inklusive dem Weg, der dahin gefĂŒhrt hat. Including Fehler und Zweifel
2. Prozess zeigen: Fahnen, Cuts, gestrichene AbsÀtze sollen hier nicht als Drama behind the Scenes dienen, sondern als Teil von Handwerks.

Props an alle, die hier nicht so tun, als wÀren sie fertig. Ich bin nicht fertig. Das ist die Wahrheit.

Frage: Welche eine Sache wĂŒrdest du hier posten, wenn der Raum weniger Bewerbung und mehr Begegnung wĂ€re?
Post image by Tupoka Ogette
Seit 15 Jahren bin ich in der rassismuskritischen Bildungsarbeit tÀtig. In dieser Zeit durfte ich in den unterschiedlichsten Kontexten arbeiten, national und international. Manchmal sage ich etwas flapsig, ich habe inzwischen mit fast allen Bereichen dieser Gesellschaft gearbeitet. Und ganz ehrlich: Da ist etwas dran.

Ich habe mit kleinen Vereinen gearbeitet und mit großen Konzernen. Mit NGO Mitarbeitenden und mit CEOs. Ich saß auf Matratzen im Stuhlkreis und in fancy BĂŒros in Wolkenkratzern. Ich habe vor kleinen Gruppen gesprochen und in großen, reprĂ€sentativen RĂ€umen. Die Kontexte könnten unterschiedlicher kaum sein und doch begegnet mir ĂŒberall etwas sehr Ähnliches:

der Wunsch, weiterzugehen.

Nach dem Workshop. Nach dem Buch. Nach dem Impuls. Nicht nur kurz berĂŒhrt zu sein, nicht nur etwas verstanden zu haben, sondern dranzubleiben. Das Gehörte mitzunehmen in den Alltag, in GesprĂ€che mit der Familie, mit FreundInnen, mit KollegInnen, mit LehrerInnen der Kinder. Aus einem Moment der Erkenntnis eine echte rassismuskritische Praxis werden zu lassen.

Und genau das ist alleine oft gar nicht so leicht.

Deshalb haben wir vor eineinhalb Jahren die Tupokademie gegrĂŒndet. Das erste digitale rassismuskritische Zuhause in Deutschland. Einen Ort fĂŒr Menschen, die nicht nur einen Schritt weitergehen wollen, sondern diese Schritte in Gemeinschaft gehen möchten. UnabhĂ€ngig vom Wohnort. UnabhĂ€ngig von starren Zeiten. Und gleichzeitig in echter Verbindung.

Die Tupokademie ist eine Plattform, auf der rassismuskritisches Wissen jederzeit zugĂ€nglich ist. Mit On Demand Workshops, Masterclasses, tĂ€glichen Impulsen von mir und meinem Team, Austausch mit Menschen aus dem deutschsprachigen Raum, Raum fĂŒr Fragen und fĂŒr gemeinsames Lernen. Ein Ort, an dem niemand Angst haben muss, fĂŒr eine Frage verurteilt zu werden. Ein Ort, der von achtsamen und liebevollen ModeratorInnen getragen wird. Nutzbar im Browser oder als App, also genau dort, wo Alltag stattfindet.

Ich bin stolz auf das, was wir mit der Tupokademie geschaffen haben. Und ich freue mich ĂŒber die Impulse, die wir dort jeden Tag setzen können. Aber genauso glĂŒcklich macht mich, was ich selbst dort tĂ€glich zurĂŒckbekomme. Die Gedanken, die Fragen, die Offenheit, die Verbindung.

Gerade in diesen polarisierenden Zeiten, in denen Worte oft versagen, Positionen sich verhĂ€rten und Ohnmacht so schnell wĂ€chst, bin ich dankbar fĂŒr einen Raum, in dem wir gemeinsam sprechfĂ€hig bleiben. Verbunden bleiben. Weitergehen. Und die Vorstellung einer gerechteren Zukunft nicht aus den HĂ€nden verlieren.
Post image by Tupoka Ogette
Am Freitag im Babylon Berlin war meine Buchpremiere zu „TROTZDEM ZUHAUSE“.

Mein Herz ist immer noch so erfĂŒllt, dass ich es kaum in Worte bekomme.
Vielleicht, weil dieser Abend nicht nur eine Veranstaltung war, sondern ein Raum. Ein kollektives „Wir sind hier“ mit all dem, was wir mitgebracht haben: Geschichten, BrĂŒche, Lachen, TrĂ€nen, Mut.

Ich habe gestern die allerersten Impressionen als VLOG zusammengeschnitten, weil ich festhalten wollte, was sonst zu schnell vorbeizieht. Die besondere Mischung aus Aufregung und Erleichterung und aus Lampenfieber und Liebe. Ganz ehrlich, auch aus „Endlich“ und „Oh Gott“.

Danke an alle, die da waren. Wirklich.
FĂŒrs MitfĂŒhlen, fĂŒrs Mitlachen, fĂŒrs Dableiben bis zum Schluss und fĂŒr diesen kleinen, persönlichen Backstreet-Boys-Moment am Ende, den ich so schnell nicht vergessen werde.

Ein extra Gruß geht an Joy Denalane, Sharon Dodua Otoo, Aminata Belli und Celina Bostic fĂŒr eure wunderbaren Shoutouts und sowieso: forever love fĂŒr Alice Hasters.

Alice, danke, dass du den Space so warm, so klug und so sicher gehalten hast mit deinen Fragen, deinen Worten, deiner PrÀsenz. Love. Love. Love.

Danke auch an das Babylon Berlin und an die großartigen Frauen aus meinem Verlag fĂŒr die Orga vor Ort.

Jetzt geht’s weiter. Kommt vorbei.
Die Tour ist im vollen Lauf und ich freue mich auf jede Stadt, jedes GesprÀch, jedes Wiedersehen.

Weitere Tourdaten:
10.3. Leipzig (ausverkauft)
13.3. Köln (ausverkauft)
16.3. Göttingen
17.3. Kassel (ausverkauft)
24.3. Hamburg
25.3. MĂŒnchen
13.4. Dresden (NEU)
14.4. Chemnitz (NEU)
31.5. ZĂŒrich
1.6. Karlsruhe
11.6. Frankfurt am Main
Ich fĂŒhle gerade all the feelings, denn:

„TROTZDEM ZUHAUSE“ ist nach nur einer Woche direkt auf Platz 18 der SPIEGEL Bestsellerliste eingestiegen.

Ich bin tief berĂŒhrt und unglaublich dankbar fĂŒr all die Rezensionen, Nachrichten, RĂŒckmeldungen und das viele WeitererzĂ€hlen. Danke an alle, die dieses Buch kaufen, lesen, teilen und weiterempfehlen.

Mit „TROTZDEM ZUHAUSE“ wollte ich einen Resonanzraum schaffen. Einen Raum, in dem ihr euch selbst erleben könnt. Viele der Zuschriften und RĂŒckmeldungen, die mich erreichen, erzĂ€hlen genau davon. Davon, was ihr erlebt. Wo ihr euch wiederfindet. Wo ihr neue Erkenntnisse habt. Und vor allem davon, was ihr fĂŒhlt.

DafĂŒr bin ich sehr, sehr, sehr, sehr dankbar.

Mein Herz steckt in diesem Buch.
Und es bedeutet mir sehr, dass ihr es so annehmt.
Post image by Tupoka Ogette
Macht wirkt am stÀrksten, wenn man sie gar nicht bemerkt.

Solange sie als das durchgeht, was eben normal ist und angeblich schon immer so war, lĂ€sst sie sich kaum antasten. Erst wenn Macht benannt werden muss, verliert sie etwas von dieser SelbstverstĂ€ndlichkeit. Vielleicht wird gerade deshalb so viel Energie darauf verwendet, sie erst gar nicht benennen zu mĂŒssen.

Das erklĂ€rt fĂŒr mich auch, warum GesprĂ€che ĂŒber Macht so oft kippen und warum sich Menschen sofort angegriffen fĂŒhlen. Wir haben Macht tief in unsere Selbstbilder eingebaut. Sie hĂ€ngt fĂŒr uns an Begriffen wie Leistung und Verdienst, an einem vermeintlich natĂŒrlichen GefĂ€lle. Wer sie benennt, klingt deshalb schnell wie jemand, der einen Vorwurf erhebt. Gemeint ist aber keiner.

Genau hier setzt rassismuskritische Arbeit an. Mir und meine Trainer*innen, die unsere Workshops leiten, geht es dabei nie darum, Schuldige zu finden. Uns interessiert, was unsichtbar bleibt. Was gilt bei uns als normal? Wessen Erfahrung wird stillschweigend zum Maßstab? Und wer darf am Ende bestimmen, was als Problem zĂ€hlt und was nicht?

Das frage ich nicht rhetorisch. An solchen Fragen entscheidet sich, ob sich wirklich etwas bewegt. Wenn man sie denn ernsthaft stellen will.
Post image by Tupoka Ogette
Heute ist "Trotzdem Zuhause" da.

Ich stehe da, mit einem Herzen, das gleichzeitig schwer und leicht ist.
Dieses Buch ist nicht „einfach passiert“. Es ist das Ergebnis von Jahren, in denen ich gelernt habe, meine Stimme nicht nur zu benutzen, sondern ihr auch zu vertrauen. Von RĂ€umen, in denen ich gesprochen habe, und RĂ€umen, in denen ich lange geschwiegen habe. Von Momenten, in denen ich wusste: Ich kann nicht mehr nur erklĂ€ren. Ich muss erzĂ€hlen.

Hierher gebracht hat mich so vieles:
Menschen, die mir zugehört haben, als es unbequem wurde. Menschen, die geblieben sind, als es leise wurde.

Die Arbeit, die mich geformt hat und die mich manchmal auch an meine Grenzen gefĂŒhrt hat.
Die Liebe, die mich hÀlt.
Die Wut, die sich irgendwann in Klarheit verwandelt hat.

Ich bin diesen Weg nicht allein gegangen.
Da waren HĂ€nde, die mich aufgefangen haben, wenn ich mĂŒde wurde. Da waren Stimmen, die mich erinnert haben, wer ich bin, wenn ich es kurz vergessen habe. Da war ein Alltag, der weiterlief, mit Kind(ern), Familie, Terminen, Verantwortung, wĂ€hrend in mir etwas wuchs, das irgendwann nicht mehr in mir bleiben konnte.

Und jetzt ist es da.

In euren HÀnden und in euren Regalen, vielleicht sogar in euren GesprÀchen.

Das Buch ist mein „Trotzdem“.
Mein Versuch, das Persönliche so zu erzÀhlen, dass es nicht beim Privaten stehen bleibt, sondern einen Resonanzraum öffnet. Damit wir uns selbst erkennen und damit wir gesellschaftliche Muster endlich so benennen können, dass sie sich verÀndern lassen.

Wenn ihr es lest:
Seid sanft mit euch und ehrlich.
Danke, dass ihr diesen Moment mit mir teilt.
Post image by Tupoka Ogette
Hier ist eine gute Nachricht und eine Einladung an euch:
Mit Autorenwelt gibt es ab sofort eine faire Vorbestellaktion fĂŒr „Trotzdem zuhause“.
Der Autorenwelt-Shop zahlt beim Kauf von „Trotzdem zuhause“ zusĂ€tzlich 1,66 € direkt an mich als Autorin. Das stĂ€rkt faire Honorare und damit das, wovon BĂŒcher am Ende leben: gutes, sorgfĂ€ltiges Arbeiten.
Euer Vorteil:
Jedes Exemplar, das ihr dort vorbestellt, signiere ich handschriftlich.
(Individuelle Widmungen sind leider nicht möglich.)
Wenn euch das etwas bedeutet, weil eine Signatur fĂŒr euch mehr ist als eine einfache Unterschrift, seid ihr also genau richtig. Seht es als ein „Danke“, das die Strecke zwischen Schreibtisch und euren HĂ€nden ĂŒberbrĂŒckt. Ein Moment der Verbundenheit zwischen mir als Autorin und euch als erster Leserin.
So funktioniert’s:
– Bis zum 1. Februar 2026 könnt ihr „Trotzdem zuhause“ im Autorenwelt-Shop vorbestellen (Link in den Kommentaren).
– Ihr bekommt euer signiertes Exemplar pĂŒnktlich zum Erscheinungstermin nach Hause.
– Mit jedem Kauf dort unterstĂŒtzt ihr faire Autor*innenhonorare.
Ich freue mich sehr ĂŒber die Zusammenarbeit mit Autorenwelt und ĂŒber jede Vorbestellung sowieso.
Wenn euch WertschÀtzung, Fairness und NÀhe zwischen Schreibenden und Lesenden wichtig sind: Bestellt jetzt vor und sichert euch euer signiertes Exemplar.
Danke fĂŒrs WeitererzĂ€hlen.

Foto: Tatsiana Tribunalova
Post image by Tupoka Ogette

Related Influencers