Skandal: Job-Hopper werden belohnt und die langjährigen Mitarbeiter sind die Dummen!?

Viele Arbeitgeber beschweren sich ja regelmäßig, dass der aktuelle Arbeitnehmermarkt, von Job-Hoppern dominiert wird.

Also jenen Leuten, die alle 12-24 Monate Job wechseln, um jeweils 10-20% an Gehalt mehr zu verdienen.

Loyalität zum Arbeitgeber Fehlanzeige.

Hierzu eine kurze Geschichte:

Ein Freund von mir arbeitete 5 Jahre lang bei einer Big-Four-Prüfungsgesellschaft.

Er liebte den Job und hatte ein tolles Team.

Dennoch, es gab oft lange Arbeitszeiten und viel Druck, das Gehalt dafür maximal ok. Latente Unzufriedenheit.

Jährliche Gehaltsanpassungen von 3-5% konnten da wenig ändern.

Letztlich ist er in die Industrie gewechselt und verdient heute für meist nur 40-50h Arbeit pro Woche fast 30k EUR brutto mehr.

Ich persönlich frage mich da immer, sollte es nicht so sein, dass Loyalität auch monetär belohnt wird?

Ist nicht der Mitarbeiter, der länger da ist, wesentlich wertvoller und motivierter, sodass es dem Unternehmen langfristig gut geht?

Sind nicht die Job-Hopper schuld, sondern das System, das uns zu solchen macht?

Wie siehst du das?