Mit dieser Aussage hatte der Therapeut Werner mich...
đ„” Ich war an einem Punkt in meinem Leben, wo nichts mehr ging. Flasche leer.
Nach langem StrÀuben hatte ich meiner Familie versprochen, mir Hilfe zu suchen.
Leichter gesagt als getan...
â Drei KennenlerngesprĂ€che mit Therapeuten â immer das gleiche Muster: kurze Beschreibung meiner Situation, darauf subtil vorwurfsvolle RĂŒckfragen mit erhobenem Moralzeigefinger.
Dann der vierte Versuch â Telefonat mit Werner E. Eine Empfehlung aus meinem Netzwerk.
Nach kurzer Schilderung meiner Situation sagte er: âBurnout kriegen nur die Besten. Schau dir zum Beispiel Eminem an. Man muss schon sehr viel Leidenschaft und Power haben, um die eigenen Grenzen so lange zu ĂŒberschreiten.â
Damit hatte er mich. Endlich mal jemand der mich versteht. Meine Sprache spricht.
Ich bin ehrlich: damals fand ich das cool. Ich wollte doch zu âden Bestenâ gehören, den Performern. Nicht zu den Schwachen.
In den kommenden Wochen und Monaten zeigte Werner mir, wie ich Entspannung und Erholung wieder in meinen Alltag integrieren kann.
â Und natĂŒrlich auch, dass Burnout nicht nur âdie Bestenâ treffen kann (was immer âdie Bestenâ auch heiĂt).
Sondern uns alle.
Kann schneller passieren, als viele glauben.
Wenn wir durch Willenskraft, Ehrgeiz, Leidenschaft, Ambitionen oder FĂŒrsorge dauerhaft unsere mentalen und körperlichen Grenzen ignorieren.
Wenn unsere Erholungsmechanismen nicht mehr funktionieren.
Wenn wir nicht mehr richtig abschalten können, sondern maximal noch umschalten (auf Netflix, Instagram, Alkohol, exzessiven Sport o.À.).
Dazu noch eine innere Stimme, die einen stĂ€ndig daran erinnert, dass wir nicht gut genug sindâŠ
Â
â In meinem Fall war es die bewusste Entscheidung, meinen Schlaf auf 2 Stunden pro Nacht zu reduzieren, um neben meinem 12h-Managerjob nachts mein Startup zu grĂŒnden. (Sehr unsmart, das weiĂ ich (heute) auch!)
Â
Burnout ist kein Zeichen von SchwÀche oder Niederlage.
Genauso wenig ein Zeichen von StÀrke oder Commitment.
Burnout ist neutral, so wie ein gebrochener Finger oder ein BĂ€nderriss.
Nicht fĂŒr die Betroffenen im Moment des Erlebens.
Aber es hat keinerlei Aussagekraft ĂŒber unsere FĂ€higkeiten, Eigenschaften und vor allem nicht ĂŒber unseren Wert als Mensch.
âïž Wichtig fĂŒr alle, die diese Erfahrung machen: es bedeutet NICHT, dass wir fĂŒr immer ârausâ sind, kĂŒrzer treten und unsere Ambitionen, TrĂ€ume und Ziele aufgeben mĂŒssen.
Es bedeutet ânurâ, dass wir wieder lernen, unseren FuĂ ab und zu vom Gaspedal auf die Bremse zu stellen, egal wie eilig wir es haben.
FĂŒr viele kein einfacher Prozess. Bei mir hat es Jahre gedauert. Aber ein wichtiger. Der Lohn dafĂŒr: ein intensives, dynamisches und ambitioniertes Leben â aber nicht mit chronisch roten mĂŒden Augen, sondern voller Energie und funkelnden Augen.
Â
đđ Was denkt ihr darĂŒber? Freu mich auf eure Meinung dazuâŠ
Â
#newwork #strategicrecovery #mentalhealth
đ„” Ich war an einem Punkt in meinem Leben, wo nichts mehr ging. Flasche leer.
Nach langem StrÀuben hatte ich meiner Familie versprochen, mir Hilfe zu suchen.
Leichter gesagt als getan...
â Drei KennenlerngesprĂ€che mit Therapeuten â immer das gleiche Muster: kurze Beschreibung meiner Situation, darauf subtil vorwurfsvolle RĂŒckfragen mit erhobenem Moralzeigefinger.
Dann der vierte Versuch â Telefonat mit Werner E. Eine Empfehlung aus meinem Netzwerk.
Nach kurzer Schilderung meiner Situation sagte er: âBurnout kriegen nur die Besten. Schau dir zum Beispiel Eminem an. Man muss schon sehr viel Leidenschaft und Power haben, um die eigenen Grenzen so lange zu ĂŒberschreiten.â
Damit hatte er mich. Endlich mal jemand der mich versteht. Meine Sprache spricht.
Ich bin ehrlich: damals fand ich das cool. Ich wollte doch zu âden Bestenâ gehören, den Performern. Nicht zu den Schwachen.
In den kommenden Wochen und Monaten zeigte Werner mir, wie ich Entspannung und Erholung wieder in meinen Alltag integrieren kann.
â Und natĂŒrlich auch, dass Burnout nicht nur âdie Bestenâ treffen kann (was immer âdie Bestenâ auch heiĂt).
Sondern uns alle.
Kann schneller passieren, als viele glauben.
Wenn wir durch Willenskraft, Ehrgeiz, Leidenschaft, Ambitionen oder FĂŒrsorge dauerhaft unsere mentalen und körperlichen Grenzen ignorieren.
Wenn unsere Erholungsmechanismen nicht mehr funktionieren.
Wenn wir nicht mehr richtig abschalten können, sondern maximal noch umschalten (auf Netflix, Instagram, Alkohol, exzessiven Sport o.À.).
Dazu noch eine innere Stimme, die einen stĂ€ndig daran erinnert, dass wir nicht gut genug sindâŠ
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â In meinem Fall war es die bewusste Entscheidung, meinen Schlaf auf 2 Stunden pro Nacht zu reduzieren, um neben meinem 12h-Managerjob nachts mein Startup zu grĂŒnden. (Sehr unsmart, das weiĂ ich (heute) auch!)
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Burnout ist kein Zeichen von SchwÀche oder Niederlage.
Genauso wenig ein Zeichen von StÀrke oder Commitment.
Burnout ist neutral, so wie ein gebrochener Finger oder ein BĂ€nderriss.
Nicht fĂŒr die Betroffenen im Moment des Erlebens.
Aber es hat keinerlei Aussagekraft ĂŒber unsere FĂ€higkeiten, Eigenschaften und vor allem nicht ĂŒber unseren Wert als Mensch.
âïž Wichtig fĂŒr alle, die diese Erfahrung machen: es bedeutet NICHT, dass wir fĂŒr immer ârausâ sind, kĂŒrzer treten und unsere Ambitionen, TrĂ€ume und Ziele aufgeben mĂŒssen.
Es bedeutet ânurâ, dass wir wieder lernen, unseren FuĂ ab und zu vom Gaspedal auf die Bremse zu stellen, egal wie eilig wir es haben.
FĂŒr viele kein einfacher Prozess. Bei mir hat es Jahre gedauert. Aber ein wichtiger. Der Lohn dafĂŒr: ein intensives, dynamisches und ambitioniertes Leben â aber nicht mit chronisch roten mĂŒden Augen, sondern voller Energie und funkelnden Augen.
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đđ Was denkt ihr darĂŒber? Freu mich auf eure Meinung dazuâŠ
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#newwork #strategicrecovery #mentalhealth