Darf ich als Mann ĂŒber Frauengesundheit sprechen?
Ich wurde dafĂŒr kritisiert...

Ja – und ich finde, dass ich es sogar muss.

Ich habe mir zum Ziel gesetzt, Female Longevity stÀrker sichtbar zu machen.
Über Menopause. Herzgesundheit. Osteoporose. Körperzusammensetzung. PrĂ€vention.

DafĂŒr wurde ich von einem Ă€rztlichen Kollegen kritisiert:
„Nach vielen Posts zur Langlebigkeit ist jetzt die Menopause dran, super!"

"Frauen haben mehr verdient  als derartige Hinweise von Kollegen in der Ausbildung zum Allgemeinmediziner"

"Es gibt Themen, da sollten MĂ€nner einfach mal die Klappe halten".

Ich stimme zu:
Es gibt viele hochkompetente Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen, die in diesem Bereich Großartiges leisten.

Und ihre Stimmen sind zentral.
Sie sollten noch viel sichtbarer sein.

Aber genau deshalb spreche ich ĂŒber dieses Thema.
Nicht anstelle, sondern an der Seite.

Denn Frauengesundheit wurde in der Medizin ĂŒber Jahrzehnte:
untererforscht,
unterfinanziert,
unterdiagnostiziert
und oft nicht ernst genommen.

Das ist kein „Frauensache“-Thema.
Das ist ein Public-Health-Thema.

Nach der Menopause steigt das Risiko fĂŒr Herzinfarkt, Schlaganfall und Osteoporose rapide an – und viele Frauen und Ärzte:innen wissen das nicht, weil es ihnen niemand erklĂ€rt.

Wenn ein Thema unterbeleuchtet ist, braucht es mehr Stimmen. Nicht weniger.

Ich spreche mit Frauen, nicht fĂŒr Frauen.

Wer möchte, dass sich etwas verÀndert,
muss es ansprechen. Und genau deshalb spreche ich darĂŒber.

Danke fĂŒr euren Support.

Ich lasse mich von solch negativen Kommentaren definitiv nicht davon abbringen.
Longevity = Female Longevity = AufklÀrung und PrÀvention.

Mich wĂŒrde eure Meinung dazu interessieren?