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Dr. Sarah Genner

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«Wenn ich SRF-Direktor werden würde …

wäre meine erste Amtshandlung, die journalistische Kompetenz nochmals zu stärken, weniger datengetrieben zu handeln und mehr mit dem ‹Bauch› zu entscheiden.»

Das sagt SRF-Wirtschaftsjournalist Reto Lipp im Tages-Anzeiger. Heute wird seine letzte Sendung ausgestrahlt, bevor er in den Ruhestand geht.

Seine Karriere verfolge ich seit Mitte der 90er-Jahre. Vermutlich war ich als einziger Teenager überhaupt ein Fan seiner Sendung «Salut» über französische Musik auf Radio Z. Ich schickte sogar mal eine Postkarte mit drei Musikwünschen, die er dann zu meinem Vergnügen alle spielte: Edith Piaf, Joe Dassin und Céline Dion. 😅

Später fiel er mir als besonnener und kompetenter Wirtschaftsjournalist bei SRF - Schweizer Radio und Fernsehen auf. Er stellte auch kritische Fragen, aber stets mit einem neugierig-wohlwollenden Tonfall.
Auf Twitter war er sehr aktiv und zeigte dort eindeutig, wie sehr er Daten, Zahlen und Fakten zugetan ist. Daher mag das eingangs erwähnte Zitat irritieren.

Ich verstehe Reto Lipps Einschätzung jedoch so, dass mancherorts «data-driven» Entscheidungen gegenüber menschlicher Erfahrung manchmal zu sehr priorisiert wird. Die Forschung von Gerd Gigerenzer unterstützt dies: Die Intuition von Fachleuten, die auf jahrelanger Erfahrung basiert, ist für komplexe Entscheidungen oft am wertvollsten.

Guter Journalismus braucht beides: das solide Fundament von Daten und Fakten, aber auch den erfahrenen Instinkt dafür, welche Geschichten erzählt werden müssen und wie man sie erzählt.

Danke, Reto Lipp, für viele Jahre kluger Berichterstattung und viele tolle Interviews!

#Wirtschaftsjournalismus #Daten #Intuition #Journalismus #Medien #SRF #SRFeco #EcoTalk
Post image by Dr. Sarah Genner
Seit Wochen spült es mir diese Werbung für einen KI-Event mit Richard David Precht in meine Newsfeeds.

2019 sass ich mit ihm auf einem NZZ-Podium zum Thema Bildung im digitalen Zeitalter. Ich habe mich noch immer nicht erholt davon, dass er damals allen Ernstes behauptete: «Wir müssen jungen Menschen nur beibringen, wie sie mit Freizeit umgehen sollen. Denn Maschinen werden alle Arbeit erledigen.» Dafür erntete er tosenden Applaus im ausverkauften Bernhard-Theater. Ich versuchte relativ erfolglos, diesen gefährlichen Aussagen der Rhetorikmaschine Precht zu widersprechen.

Wie sollen wir junge Menschen noch motivieren, Ausbildungen zu machen, wenn ein prominenter Intellektueller so viel Quatsch erzählt?

An diesem Abend wurde mir etwas sehr klar: Viele Menschen mögen lieber gut erzählte Geschichten als die Wahrheit.

Ich hoffe, Precht ist am IMD KI Update 2026 mit fundierteren Aussagen unterwegs als damals.

#KI #Digitalisierung #FutureOfWork #Bildung
Post image by Dr. Sarah Genner
«Russischer Staatssender mischt sich in Abstimmung zu Halbierungs­initiative ein», berichtet heute der Tages-Anzeiger.

Die Halbierungsinitiative ist ein politischer Schachzug weniger Akteure, die keine starke 🇨🇭 Demokratie mit verlässlichen Informationen in vier Landessprachen wollen.

Wenige Wochen vor dem Urnengang erhält die Vorlage unerwartete Unterstützung aus Moskau. Russia Today attackiert die SRG und verbreitet dabei eine falsche Darstellung einer SRF-Website.

Angesichts von Desinformation — verstärkt durch KI und ausländische Propaganda — ist eine verlässliche Informationsinfrastruktur zentral für Demokratie und Wirtschaftsstandort Schweiz.


🗳️ Nein zur Halbierungsinitiative
🇨🇭 SRG SSR
🇨🇭 SRF - Schweizer Radio und Fernsehen

#Qualitätsjournalismus #Halbierungsinitiative
#SRG
Post image by Dr. Sarah Genner
Sehr guter Artikel über Bildung im KI-Zeitalter im heutigen Tages-Anzeiger.

Unser 🇨🇭 System ist stark, weil es den Hauptfokus auf die Berufsbildung legt und wir dank einer relativ tiefen Gymnasialquote über eine tiefe Jugendarbeitslosigkeit verfügen. Eine zu starke Akademisierung gefährdet das bewährte Gleichgewicht im Schweizer Arbeitsmarkt mit mehrheitlich berufspraktischen Ausbildungen und starken akademischen Lehrgängen.

Gründe für die Stärke der Berufsbildung:

👩‍🔧 Die vermittelten Qualifikationen passen besser zu den offenen Stellen. Unternehmen bilden Lernende selbst aus und gestalten Inhalte und Prüfungen der höheren Berufsbildung mit.

👨🏻‍🔬 Berufsbildung verbindet Theorie und Praxis. Arbeitgeber suchen zunehmend auch nach «Soft Skills» wie Teamfähigkeit und Resilienz sowie nach Arbeitserfahrung. Beides erwirbt man durch praktische Mitarbeit in Unternehmen.

🧑‍💻 Berufsspezifische digitale Kompetenzen können «on the job» erlernt werden. In den Betrieben bleiben Lernende trotz raschem technologischen Wandel immer auf dem neusten Stand der Technik.

Danke für den Artikel, Felix Rüdiger. Er ist eine Wohltat inmitten vieler ärgerlich unfundierter Artikel rund um KI und Arbeitsmarkt.

Danke für die Statements, Ursula Renold, mit welchen ich vollständig einverstanden bin.

#Bildung #Berufsbildung #DigitaleTransformation #Arbeitsmarkt
Post image by Dr. Sarah Genner

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