𝗪𝗶𝗿 𝘀𝘁𝗲𝗿𝗯𝗲𝗻 𝗮𝗻 𝗞𝗿𝗮𝗻𝗸𝗵𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗺𝗲𝗶𝗱𝗯𝗮𝗿 𝘄ä𝗿𝗲𝗻.

Ein Unternehmer, 61, saß vor kurzem in meiner Praxis.
„Herr Doktor“, sagte er, „ich habe alles im Griff, nur meinen Blutdruck nicht.“
Er meinte es als Scherz. Aber es war keiner.

Was die aktuelle Global Burden of Disease-Studie bestätigt, sehe ich jeden Tag:
Wir leben länger, doch viele sterben an Krankheiten, die vermeidbar wären.
Herzinfarkt. Schlaganfall. Diabetes.

Das sind keine Zufälle. Es sind Muster, die sich leise einschleichen und laute Folgen haben.

Bei vielen klassischen Risikofaktoren, wie Rauchen oder Bluthochdruck, ist die Sterblichkeit seit 2010 deutlich gesunken.
𝗗𝗼𝗰𝗵 𝗵𝗼𝗵𝗲𝗿 𝗕𝗹𝘂𝘁𝘇𝘂𝗰𝗸𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 Ü𝗯𝗲𝗿𝗴𝗲𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗻𝘁𝘄𝗶𝗰𝗸𝗲𝗹𝗻 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗶𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗻𝘁𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻𝗴𝗲𝘀𝗲𝘁𝘇𝘁𝗲 𝗥𝗶𝗰𝗵𝘁𝘂𝗻𝗴.
𝗦𝗶𝗲 𝘄𝗮𝗰𝗵𝘀𝗲𝗻 𝗶𝗺 𝗦𝘁𝗶𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝗴𝗿𝗮𝗯𝗲𝗻 ü𝗯𝗲𝗿 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲 𝗛𝗲𝗿𝘇, 𝗚𝗲𝗳äß𝗲, 𝗦𝘁𝗼𝗳𝗳𝘄𝗲𝗰𝗵𝘀𝗲𝗹.

Das Erschreckende: Wir nennen sie „Zivilisationskrankheiten“, als wären sie unvermeidlich.
Dabei sind sie oft die Folge von Gewohnheiten, die wir ändern könnten, wenn wir den Mut hätten, Verantwortung zu übernehmen.

Gesund altern bedeutet nicht, alles richtig zu machen.
Es bedeutet, das Richtige endlich konsequent zu tun.
Nicht aus Angst vor Krankheit, sondern aus Respekt vor dem eigenen Leben.

Mich interessiert Ihre Sicht:
Was braucht es, damit Prävention endlich denselben Stellenwert bekommt wie Therapie?

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