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Ingo Froböse

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Schöne Bescherung - wenn einem nichts mehr einfällt, man keine Visionen hat und auch das Durchsetzungsvermögen fehlt, dann fällt der Politik wohl nichts anderes ein, als über Kürzung im Gesundheitswesen zu reden. Von Qualitätsverbesserung, Effizienz oder von einer Neuausrichtung im Sinne von einer Vermeidung der chronischen Krankheiten durch #Prävention keine Spur! Es liegen mittlerweile so viele gute inhaltliche Vorschläge vor, so dass man aus dem Kanzleramt deutlich mehr Qualität derartiger Aussagen hätte erwarten können! Mal wieder ist zu erkennen, dass der Wille zu einer durchgreifend Änderung komplett fehlt! Dabei ist es bereits 11:59 Uhr….. viel Zeit bleibt nicht mehr! Und bezahlen müssen diese Untätigkeit und Perspektivlosigkeit, leider wir Bürger und Bürgerinnen!
Heute ist für mich ein besonderer Tag! 
Ich habe gemeinsam mit Andrea Galle eine Petition eingereicht, um den Schutz und die Förderung von Gesundheit als eigenständiges Grundrecht in unserer Verfassung zu verankern.
 
Seit Jahrzehnten beschäftige ich mich mit Gesundheit. Als Hochschullehrer für Prävention an der Deutsche Sporthochschule Köln. In zahlreichen Ausschüssen und Gremien. Und als Bürger in einer Gesellschaft, die immer älter und leider auch kränker wird. 
Und ich frage mich immer wieder, warum behandeln wir Gesundheit politisch wie ein Nischenthema, obwohl sie doch die Grundlage für alles ist?
 
Mit unserer Petition soll Gesundheit als eigenständiges Grundrecht im Grundgesetz verankert werden. Damit soll die Förderung Gesundheit und gesundheitlicher Chancengleichheit verbindlich gestärkt werden. Zugleich erhält Politik und Gesetzgebung eine klare Orientierung, Gesundheit nicht nur zu schützen, sondern aktiv mit gesunden Verhältnissen zu fördern.
Dafür haben wir nicht nur die nötigen gesundheitspolitischen Argumente, sondern ein neues verfassungsrechtliches Gutachten, dass die Notwendigkeit dieser Grundgesetzänderung manifestiert. Die wesentlichen rechtlichen Schlussfolgerungen dieses Gutachtens sind in folgendem Papier zusammengefasst ➡️ https://we.tl/t-WTVUdnvqxV
 
Diese Petition ist für mich kein symbolischer Akt. Sie ist ein Bekenntnis.
 
Zu einer Politik, die Gesundheit nicht verwaltet, sondern ermöglicht!
 
Zu Chancengleichheit!
 
Zu mehr Prävention und Gesundheitsförderung!
 
Wenn die Mitzeichnung startet, werde ich hier informieren.
 
Und ja – ich weiß, wie groß dieser Schritt ist.
 
Aber genau deshalb ist er richtig.
 
Die Petition ist heute eingereicht - nun dauert es 3-6 Wochen bis sie als e-Petition des Bundestags von allen Menschen unterstützt werden kann. Bis dahin also noch Geduld - wenn es soweit ist, werden wir es hier posten.
 
#Prävolution #GesundheitinsGrundgesetz #Prävention
 
Dr. Stephan Barth Rolf Stuppardt Sabine Deutscher Judith Gerlach Dr. Freya Füllgraebe Inga Bergen Oliver Neumann Dr. Gerd Wirtz Michael Feld, Dr. med. Ansgar Thiel Prof. Dr. oec.troph. Katja Lotz Oliver Huizinga Dr. Dorothea Portius Kati Degenhardt Anke Brendt Anja Matthies Cornelia Wanke Prof. Dr. David Matusiewicz Sandra Postel Dr. Gisela Nellessen-Martens Sarah Brasack
Post image by Ingo Froböse
Heute im Bahnhof Stuttgart! Ich bin zwar schon häufig darüber gestolpert, aber heute hat es mich dann doch noch einmal erwischt und „genötigt“, dazu kurz etwas zu schreiben.

Wenn eine Krankheit, wie Diabetes Typ 2 derart tief verwurzelt in unserer Gesellschaft zu sein scheint, dass es schon eine Mehrzahl an monatlichen Magazinen und Zeitschriften dazu gibt, dann sollte uns das nachdenklich machen. Da wir es doch besser wissen und wo es doch unendlich viele wissenschaftlichen Studien dazu gibt, dass dies eine typische chronische Erkrankung, verursacht durch den „falschen“ Lebensstil, ist. Dies scheint aber niemanden aktuell zu stören. Auch die vielen armen Menschen, die täglich an den Folgen dieser Erkrankung versterben, nehmen wir seitens der Politik, seitens des Krankheitswesens und auch in der Gesellschaft einfach so hin! Statistiken schwanken gerade zwischen 200 und 350 Toten täglich in Deutschland aufgrund dieser Erkrankung.
#Prävention gegen diese Erkrankung wäre doch so leicht, würde vielen Menschen ein unendliches Leid ersparen und würde die Solidargemeinschaft massiv entlasten! Wann machen wir endlich Politik für die Menschen? Wann hören wir endlich auf nur über Finanzen zu reden, wie es aktuell überall geschieht. Wir brauchen echte #Gesundheitsförderung sowie eine intensive Krankheitsvermeidung und nicht noch mehr Zeitschriften für den Umgang mit diesen lebensstilbedingten Erkrankungen, von denen es leider viel zu viele mittlerweile gibt! Ich bin mal gespannt, wann es die ersten Zeitschriften zu „Adipositas“ gibt. Das wird sicher nicht mehr lange dauern, denn auch das scheint völlig „normal“ heutzutage zu sein!
Post image by Ingo Froböse
Longevity selbstgemacht!
Es braucht keine teuren Supplemente & Co, um lange zu leben und um vital und „gesund“zu bleiben. Auch Sudoku oder Kreuzworträtsel kommen für die Vitalisierubg unseres Gehirns rasch an ihre Grenzen.
Longevity fürs Gehirn heißt Tango zu tanzen, Gitarre oder Klavier zu spielen, Falschirmspringen, Longboardfahren oder sich auch mal auf den Kopf zu stellen. Unser Gehirn braucht keine fixen Rituale, sondern braucht Ungewöhnliches. Das sind Dinge, die wir das letzte Mal vor mindestens 25 Jahren gemacht haben, die uns richtig Spaß gemacht haben, die wir uns aber heute nicht mehr „trauen“! Oder wir machen endlich mal Dinge, die wir bei unseren Enkelkindern so mögen! Kreativität, Experimentierfähigkeit, Phantasie sind die natürlichen „Supplemente“ fürs Gehirn! Bleibt neugierig!!
Liebe #CDU - heute hattet ihr die Chance, endlich richtige Gesundheits-und Sozialpolitik zu betreiben: leider ist das Ergebnis ernüchternd!

Zum Antrag H08 auf dem heutigen Parteitag „#Prävention durch Verantwortung: Sozialmarktwirtschaftliche Anreize zur Zuckerreduktion und wirksamer Jugendschutz“, eingebracht durch
#Ministerpräsident #Günther, der für die Einführung einer Zuckersteuer mit Lenkungswirkung warb, gab es zwar eine umfassende Diskussion, aber leider wurde der Antrag nicht angenommen!

Nun sollen Familien, die Bildung und mehr Information das Problem der immer kranker werdenden Gesellschaft lösen! Dabei wissen wir doch seit langem, dass in den Familie dieses Problem nicht gelöst wird! Die Bildung sich diesem Thema nicht annimmt und die Information von Werbung komplett überlagert ist.

Heute hätte es endlich mal eine Chance gegeben, das marode #Gesundheitswesen wenigstens teilweise in Richtung Prävention umzulenken! Besonders die jungen Abgeordneten hätten es gerne unterstützt, aber leider ist es wie immer im Gesundheitswesen, dass die Traditionalisten, die Innovationsverweigerer und „Industrievertretef“ selbst für eine gesunde Gesellschaft, sinnvolle und notwendige Beschlüsse nicht fällen!

Wenigstens hat man es geschafft, einen Beschluss gegen eine weitere Erhöhung der Krankenkassenbeiträge zu fassen Das aber schließt nur kurzfristige finanzielle Lücken und bringt das System nicht voran, sondern eher noch weiter an den Abgrund.

Lieber Herr #Bundeskanzler #Merz: wann nehmen Sie endlich das Thema Gesundheitswesen ernst und setzen es ganz oben auf Ihre Prioritätenliste!
Am 30. März soll es soweit sein, und Bundesgesundheitsministerin #NinaWarken stellt die Maßnahmen vor, wie das Gesundheitssystem gerettet werden soll! Langsam sickern erste Informationen durch, wohin sich diese Empfehlungen entwickeln sollen.

Leider liest sich dies wie ein letzter Versuch, den kranken Patienten, „Gesundheitswesen“, der bereits auf der Intensivstation liegt, noch einmal für kurze Zeit am Leben zu halten, ohne ihn grundsätzlich und nachhaltig zu heilen. Es geht wie immer nur um kurzfristige Löcher, die gestopft werden sollen. obgleich wir doch alle aus den Daten der Gesundheitswirtschaftler/innen und auch Ökonomen wissen, dass spätestens ab 2030 der komplette Kollaps droht, an dem diese insuffizienten Maßnahmen und Empfehlubgen überhaupt nichts ändern können.

Sicher wird Frau Warken diese Empfehlungen feiern und sich dahinter verstecken, obwohl alle schon heute sehen, dass sie kaum nacchaltige Wirkung entfalten können und wahrscheinlich in der Politik dann auch zerrieben und verkleinert werden.

Wann kommt endlich der große Wurf hin zur #Prävention, #Krankheitsvermeidung und #PublicHealth und wann zeigt sich der wirkliche Wunsch, das System grundsätzlich für die Zukunft belastbar sowie vor allen Dingen „human“ zu machen. Wir Beitragszahler werden wieder einmal die Leidtragenden sein und diese kläglichen kurzfristigen Rettungsversuche teuer bezahlen müssen! Wir brauchen Empfehlungen hin zu neuen Strukturen für uns Menschen und nicht zum Erhalt der traditionellen Strukturen.!
Post image by Ingo Froböse
Das waren noch Zeiten - als die Unternehmen und auch der Bund sich noch intensiv um die Gesundheit ihrer Angestellten kümmerten. #Prävention war damals noch zentraler Bestandteil des Arbeitslebens und auch in der Gesellschaft.
Zwischen 1950 und 1990 betrieben viele größere Unternehmen in Deutschland eigene Kurzentren, Ferienheime und Ferienhäuser, häufig zur Erholung und als Sozialleistung für Mitarbeitende und deren Familien. Es gab hunderte solcher Anlagen und Tausende Ferienhäuser. In der Hochphase vor etwa 50 bis 60 Jahren boten Unternehmen wie Siemens, VW, Bundesbahn, Post und viele Versicherungen ihren Mitarbeitenden flächendeckend Urlaubs- und Kurmöglichkeiten an.

In den 1990er Jahren wurden dann viele dieser Sozialleistungen aus Kostengründen abgeschafft. Unternehmen wandelten Angebote zu Geldleistungen um (z.B. Urlaubsgeld). Zusätzlich sorgten gesetzliche und steuerliche Änderungen für eine geringere Attraktivität solcher Sachleistungen als Teil des Vergütungspakets. Gerade in der Ära #Seehofer in seiner Funktion als Bundesgesundheitsminister wurde das #Kurwesen und damit ein wesentlicher Bestandteil der Prävention flächendeckend „aus Kostengründen“ abgeschafft, was meines Erachtens ein gravierender Fehler war, wie wir heute erkennen müssen!
Könnte dies deswegen vielleicht eine Perspektive für viele #Krankenhäuser sein, sich zu einem Kurzentrum mit präventivem Charakter umzuwandeln? Das wäre doch mal eine echte Innovation für die aktuelle Diskussion zu den Krankenhäusern und würde uns endlich wegbringen, von der leidigen Diskussion über deren Finanzierung!
Eltern aufgepasst - es lohnt, sich, die anstehenden #Neujahrsvorsätze auch umzusetzen! Hier sind ein paar gute Gründe!

Regelmäßiges sportliches Training kann nicht nur die eigene Gesundheit prägen – es kann auch die Biologie der zukünftigen Kinder beeinflussen.

Eine aktuelle Studie von Forschenden der Nanjing-Universität und der Nanjing Medical University hat gezeigt, dass männliche Mäuse, die vor der Zeugung #Ausdauersport betrieben, Nachkommen mit besserer Ausdauer und stärkerem Stoffwechsel hervorbrachten – selbst wenn diese nie trainiert wurden.

Der Mechanismus dahinter sind winzige RNA-Moleküle im Sperma, sogenannte MicroRNAs. Sie verändern nicht die DNA-Sequenz, sondern wirken epigenetisch, indem sie die Genexpression im frühen #Embryo neu programmieren und so den #Stoffwechsel und die #Muskelfunktion der Nachkommen beeinflussen.

In Experimenten konnten Forschende denselben Effekt erzielen, wenn sie MicroRNAs aus dem Sperma trainierter Väter in Embryonen injizierten – ein klarer Hinweis darauf, dass die Vorteile „väterlichen Trainings“ biologisch über Generationen weitergegeben werden können, zumindest bei Mäusen.

Die Studie wirft spannende Fragen auf, wie die Gesundheit des Vaters vor der Zeugung die Gesundheit seiner Kinder beeinflussen könnte – weit über die klassische Genetik hinaus. Ob dies auch für die Mutter gilt, ist auch noch unklar, jedoch zeigen Indizien, dass diese „epigenetischen“ Effekte von beiden Geschlechtern auf die Nachkommen übertragen werden können!
Dabei gilt dies natürlich (leider) nicht nur für die positiven Effekte, sondern leider auch für Effekte aus einem „ungesunden“ Lebensstil der Eltern, den dann irgendwie die Kinder später „bezahlen“ müssen!

Liebe #Eltern, es lohnt sich also 2026 ein neues „aktives“ Leben zu starten, insbesondere, wenn noch Nachwuchs geplant ist! Wie lautete der alte Spruch auf den gelben Baustellenschildern noch? #ElternhaftenfürihreKinder!“ Oder?


Quellen:
Yin, X., Chen, X., et al. (2025). Paternal exercise confers endurance capacity to offspring through sperm microRNAs. Cell Metabolism, 37, 123–137.
Post image by Ingo Froböse
#Longevity selbst gemacht!
Eine neue internationale Studie zeigt: Frauen gewinnen durch einen optimalen Lebensstil im Alter von 50 Jahren durchschnittlich 13,3 zusätzliche Lebensjahre durch Herzkreislauferkrankungen und sogar 14,5 Jahre über alle Urachen gerechnet - Männer 10,6 bzw. 11,8 Jahre – vorausgesetzt, keiner der fünf lebensstilbedingten Haupt-Risikofaktoren liegt vor! Diese fünf Risikofaktoren sind: Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, Rauchen sowie erhöhte Cholesterinwerte.

Kernaussage der Studie (NEJM, 2025): Wer alle fünf #Risikofaktoren im Alter von 50 Jahren aufweist, hat bis zu 90 Jahren eine deutlich erhöhte Wahrscheinlichkeit für kardiovaskuläre Erkrankungen und eine massiv verkürzte Lebenserwartung.

Diese Risiken sind in Deutschland höher als im westeuropäischen Durchschnitt, besonders Übergewicht, Diabetes und Rauchen sind stärker verbreitet.
Männer und Frauen können so bei Vermeidung der Risikofaktoren jeweils über 10 Jahre an Lebenszeit gewinnen!

Die genannten Risikofaktoren entwickeln sich laut Studie durch die Haupteinflussfaktoren #Bewegungsmangel, lange Sitzzeiten, ungesunde #Ernährung, Alkohol- und Tabakkonsum und Stress ! Achten wir also auf unseren #Lebensstil, dann können wir Longevity selber machen - nachhaltig, mit viel Freude und Lebensqualität!
"Deutschland ist krank: Was wir alle gegen den Kollaps unseres Gesundheitssystems tun müssen" - das ist der Titel meines neuen Buches, das ich zusammen mit Stefan Sauerzapf geschrieben habe und das am 26. März bei ECON im Ullstein Buchverlage GmbH erscheint.

Die Zeit der systemerhaltenden Flickschusterei zur Bestandswahrung ebenso etablierter wie ineffizienter Strukturen neigt sich dem Ende entgegen - das spüren wir alle und das belegen die täglich neuen schlechten Zahlen von immer mehr kranken Menschen und immer weiter steigenden Kosten.

Wir haben über ein Jahr an dem Buch gearbeitet und wollen auf Basis einer schonungslosen Analyse des leider traurigen Zustands unseres Krankheitsverwaltungssystems Wege aufzeigen, wie die Entwicklung einer eigenständigen Säule von #Gesundheitsförderung und #Prävention den Weg zu einem #salutogenetisch ausgerichteten System bereiten kann, das den Namen #Gesundheit dann auch verdient.

Trotz der vielen traurigen Fakten hat uns das Schreiben Spaß gemacht, weil wir in der Rubrik Lichtblicke auch positive Entwicklungen aufzeigen. Und wir sagen nochmals Dankeschön unseren Gastautorinnen und Gastautoren, die das Buch mit ihren Beiträgen bereichert und spannender gemacht haben!

Weitere Infos zum Buch folgen - und wer neugierig ist: In den Kommentaren gibt´s den Link zur Verlagsseite...

Sabine Deutscher Sandra Postel Andrea Galle Thomas Sleutel Dr. Johannes Nießen Prof. Dr. David Matusiewicz Prof. Dr. Christian Hagist Dr. Valeska Hofbauer-Milan Stefan Fetzer Robert Lübenoff Christoph Aluttis Lutz Karnauchow fischimwasser
Achtung persönliche WERBUNG!

Verstehen wir uns - unseren Körper und Geist heute noch richtig? Hören wir hin, wenn der Körper etwas von uns will oder uns etwas mitteilen möchte?

In der aktuellen Zeit der Digital Devices, der Smartphones, der Fitness-Tracker etc. habe ich große Sorge, dass wir unsere Leiblichkeit, unsere Emotionen, Reaktionen, Veränderungen oder Anpassungen kaum noch richtig wahrnehmen! Ganz im Gegenteil scheint es mir zu sein, dass wir die Verantwortung dafür heute zunehmend abgeben an Messgeräte, die uns sagen, wie wir uns fühlen, wie wir geschlafen haben oder wie viel Schritte wir gegangen sind und ob wir uns ausreichend bewegt haben!

Trotz aller offensichtlich so wichtigen Messgrößen und Parameter verlieren wir uns dabei selbst und vor allen Dingen die #Wahrnehmung der Bedürfnisse von Körper und Geist! Auf der anderen Seite gehen wir dann aber in #Achtsamkeitkurse und #Retreats und hoffen, dass uns dies wieder zu uns selbst zurückbringt! Das ist schon eine komische Entwicklung!

Hunger ist heute weitgehend unbekannt, Sodbrennen bekämpfen wir mit Medikamenten, #Stress und seine Symptome übergehen wir einfach und machen weiter wie bisher, #Schmerzen tolerieren wir und greifen zur Pille. Wir sitzen den ganzen Tag unbeweglich vor dem Rechner, oder wir essen und trinken Dinge, die uns einfach nicht gut tun und das erzählt uns der Körper spätestens am darauf folgenden Tag , Dabei haben all diese Signale unseres Körpers einen Inhalt, in denen der Organismus uns etwas mitteilen möchte, um uns zu warnen oder zu schützen.Diese Stimmen unseres Körpers sollten wir für unsere #Gesundheit, Vitalität und vor allen Dingen auch für das große Thema #Longevity dringend wieder wahrnehmen, zuhören, analysieren und entsprechend reagieren.

Weil mir der aktuelle Verlust der #Körperwahrnehmung viel zu weit geht und wir das Verständnis für uns selbst und für das, was wirklich für die Biologie wichtig ist, zunehmend verlieren, habe ich dazu ein neues Sachbuch geschrieben, welches nach vielen „Arbeitsstunden“ endlich am 2. Januar, erscheint. Denn der erste Schritt zu einem Mehr an Gesundheit und zu #Prävention ist, sich selber wieder besser zu verstehen und die Stimmen des Körpers wieder zu hören.
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Ein paar persönliche Gedanken zum Start in die Woche:

15:30Uhr im Kölner Stadtwald! Ich komme von meiner Laufrunde zurück und an mir vorbei verlassen gerade die Schüler und Schülerinnen eines Gymnasiums ihre Schule.

Es dämmert bereits und die Sonne wirft letzte Schatten. Wahrscheinlich sind die Kinder und Jugendlichen gegen 16:00 Uhr wieder zu Hause und freuen sich darauf, endlich raus aus dem Lernkontext zu sein!
Für Spiel, Sport und Spannung bleibt nun kaum noch Zeit und Raum. Ganz zu schweigen davon, ein wenig Sonnenlicht oder frische Luft zu tanken! Irgendwie stimmt mich das nachdenklich oder traurig, dass dies die Jahre unserer aktuellen Jugend sein sollen!! Wo bleibt in diesem Kontext das freie Spiel, der Spaß oder das zwanglose Tun , was für die Entwicklung und das Wachstum unendlich wichtig ist.
Vielleicht bin ich angesichts der anstehenden Weihnachtstage ein wenig melancholisch! Aber ich bin froh, dass ich eine Kinder- und Jugendzeit hatte, die mir sehr viel mehr Freiheiten und Freizeit gestattete, was meines Erachtens angesichts der zunehmenden psychischen Probleme in dieser Altersgruppe dringend notwendig wäre!

Gebt den Kindern und Jugendlichen endlich mehr Raum für sich und ihre „ungezwungene“ Entwicklung! Lasst uns #Lebenswelten schaffen, insbesondere in #Bildung und Schule, welche der kindlichen natürlichen Entwicklung und ihren Bedürfnissen gerecht werden. So geht nachhaltige #Prävention für eine Gesellschaft mit Wohlbefinden , #Gesundheit und Vitalität. das würde auch unser Gesundheitssystem massiv entlasten!
Am Wochenende endet die Sommerzeit, und die Tage werden immer „dunkler“! Ab jetzt reicht das Sonnenlicht im Tagesverlauf nicht mehr aus, den Vitamin D - Haushalt aufrecht zu halten.
Eine große Metaanalyse zeigt nun eine notwendige differenzierte Betrachtung zum optimalen Vitamin D-Niveau! Leider ist in Deutschland die Diskussion zu diesem Thema immer noch sehr dürftig und auch die Forschung hängt im Vergleich zu vielen anderen Ländern hinterher.
Ich jedenfalls werde wie jedes Jahr die dunklen Monate ab jetzt mit einer Substitution von Vitamin D begleiten!
Die Zahlen sind erdrückend und erschreckend! Wer jetzt noch nicht verstanden hat, was die Uhr geschlagen hat, der ignoriert die vorliegenden Fakten.! #Prävention jetzt!

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