Ich wurde vom Chef gefragt, ob und wann ich plane, Kinder zu haben.
Ich wurde gefragt, was denn nun meine PlÀne seien. Kurz nach meiner Hochzeitsreise.
Ich hörte einen Mann im Zug, der ins Telefon sagte: âThis one hopefully doesnât get pregnant.â
Und ich habe so die Nase voll davon.
Fakt ist, wir Frauen bringen Kinder auf die Welt. Punkt.
In der Schweiz sind das durchschnittlich 1.46 Kinder pro Frau.
Und dafĂŒr werden wir von Arbeitgebern und Interviewern unter Generalverdacht gestellt und mit privaten Fragen belĂ€stigt (pseudo-clever verpackte Versionen von âHĂ€sch jetzt scho ungschĂŒtzte Sex? Und, klappts?â), in Rekrutierungssituationen diskriminiert (âZu hohes Risiko, die nehmen wir nichtâ) und weniger hĂ€ufig befördert (âWenn die Kids krank sind, muss sie schauen. Voll unzuverlĂ€ssig.â).
So demotiviert, diskriminiert und vergrault man(n) Frauen mit grossem Potential und Engagement. Man reduziert DiversitÀt und schadet so der Innovation - beides heutzutage mehr denn je nötig, damit Unternehmen zukunftsfÀhig sind.
Gleichzeitig werden VĂ€ter gefeiert, wenn sie einen Papatag einlegen. Also, auch nur, wenn der Arbeitgeber einverstanden ist.
WĂ€hrend Frauen entlassen werden, wenn sie nicht mehr 100% arbeiten wollen nach den 14 Wochen daheim nach der Geburt (nennt es nicht Urlaub, das ist es definitiv nicht).
Fakt ist, es lÀuft so vieles falsch in der Schweiz.
Die Beobachtungen und SprĂŒche, die ich oben beschreibe, kennt die Mehrheit meiner gleichaltrigen Freundinnen und Bekannten.
Und das macht mich hÀssig.
Heute sogar noch hÀssiger als sonst, weil am internationalen Frauentag hier viele einen auf Frauenförderung machen.
Und schon morgen ist es wieder so wie immer.
Practice what you preach. Heute und beyond.
FĂŒr eure Frauen, Töchter und Enkelinnen.
P. S. Und kommt mir nicht mit âjÀÀÀÀÀ, aber weisch, fĂŒr ein KMU ists imfall schono blöd, wenn die Frau dann ausfĂ€llt.â Noch viel blöder sind imfall schwere UnfĂ€lle, Krebs oder Burnout. Diese sind im Gegensatz zu einer Geburt weder planbar, noch in der Dauer abschĂ€tzbar.
#IDW2022 #InternationalWomensday #InternationalerFrauentag
Ich wurde gefragt, was denn nun meine PlÀne seien. Kurz nach meiner Hochzeitsreise.
Ich hörte einen Mann im Zug, der ins Telefon sagte: âThis one hopefully doesnât get pregnant.â
Und ich habe so die Nase voll davon.
Fakt ist, wir Frauen bringen Kinder auf die Welt. Punkt.
In der Schweiz sind das durchschnittlich 1.46 Kinder pro Frau.
Und dafĂŒr werden wir von Arbeitgebern und Interviewern unter Generalverdacht gestellt und mit privaten Fragen belĂ€stigt (pseudo-clever verpackte Versionen von âHĂ€sch jetzt scho ungschĂŒtzte Sex? Und, klappts?â), in Rekrutierungssituationen diskriminiert (âZu hohes Risiko, die nehmen wir nichtâ) und weniger hĂ€ufig befördert (âWenn die Kids krank sind, muss sie schauen. Voll unzuverlĂ€ssig.â).
So demotiviert, diskriminiert und vergrault man(n) Frauen mit grossem Potential und Engagement. Man reduziert DiversitÀt und schadet so der Innovation - beides heutzutage mehr denn je nötig, damit Unternehmen zukunftsfÀhig sind.
Gleichzeitig werden VĂ€ter gefeiert, wenn sie einen Papatag einlegen. Also, auch nur, wenn der Arbeitgeber einverstanden ist.
WĂ€hrend Frauen entlassen werden, wenn sie nicht mehr 100% arbeiten wollen nach den 14 Wochen daheim nach der Geburt (nennt es nicht Urlaub, das ist es definitiv nicht).
Fakt ist, es lÀuft so vieles falsch in der Schweiz.
Die Beobachtungen und SprĂŒche, die ich oben beschreibe, kennt die Mehrheit meiner gleichaltrigen Freundinnen und Bekannten.
Und das macht mich hÀssig.
Heute sogar noch hÀssiger als sonst, weil am internationalen Frauentag hier viele einen auf Frauenförderung machen.
Und schon morgen ist es wieder so wie immer.
Practice what you preach. Heute und beyond.
FĂŒr eure Frauen, Töchter und Enkelinnen.
P. S. Und kommt mir nicht mit âjÀÀÀÀÀ, aber weisch, fĂŒr ein KMU ists imfall schono blöd, wenn die Frau dann ausfĂ€llt.â Noch viel blöder sind imfall schwere UnfĂ€lle, Krebs oder Burnout. Diese sind im Gegensatz zu einer Geburt weder planbar, noch in der Dauer abschĂ€tzbar.
#IDW2022 #InternationalWomensday #InternationalerFrauentag