Wo ist HR für HR?
Oder auch: Wer kümmert sich um diejenigen, die sich um alle kümmern?
Eine Frage, die ich mir vor einiger Zeit gestellt habe und die sich weiter zuspitzt:
Denn keine Branche verlässt Ihre Jobs so häufig wie HR.
Laut LinkedIn liegt die Fluktuation bei 15 % und 62% überlegen, ihre HR Karriere gänzlich zu verlassen.
Doch was sind ihre Beweggründe?
HR ist:
1️⃣ Überfordert und unterfördert
Satte 92% der PersonalleiterInnen sagen, dass der Workload in Kombination mit begrenzten Budgets und fehlenden Kompetenzen im HR-Team ein Erfolgshindernis für 2024 sein wird.
HR setzt sich oft leidenschaftlich den Hut für fachfremde Themen wie z.B. Mental Health auf, doch ohne dafür ausgebildet zu werden. Plötzlich sind sie das offene Ohr für die Belastungen des Teams, ohne gelernt zu haben, wie sie damit umgehen und dabei auf sich selbst achten.
2️⃣ Überarbeitet und unterschätzt
HR ist immer da, doch dabei unsichtbar.
48 % sind auf der Suche nach einem neuen Job und auch weil 73 % sich ausgebrannt fühlen. Auf der Suche nach einer besseren Work-Life-Balance geht es aber auch um faire und bessere Bezahlung.
3️⃣ So nah dran und doch so fern
HR ist am Puls der Organisation, doch sitzt nur selten am wirklich wichtigen Tisch. Operativ dürfen sie umsetzen, doch strategisch nur selten Trends besetzen.
LinkedIn spekuliert, dass HR deshalb geht, weil sie die dysfunktionalen Aspekte der Organisation und deren negativen Impact auf die Belegschaft sehen, aber nur selten an der Wurzel des Problems verändern können.
Aber HR ist mehr als Compliance, HR ist vor allem
👉 Die Tür zur Talentschmiede
👉 Kulturdesigner und Botschafter
👉 Konfliktmanager und Ersthelfer
Und braucht dafür Support.
Lasst uns als Organisation
- HR zum strategischen Partner machen
- in Spezialwissen investieren wie z.B. für Mentale Gesundheit
- und die Gesundheit von HR selbst priorisieren
Denn: Wer kümmert sich, wenn die, die sich kümmern, nicht mehr können?
Und als HRlerInnen:
- Fordert Trainings ein, denn ohne Handwerkszeug bleibt die Leidenschaft hinter ihren Möglichkeiten.
- Werdet nicht leise auf Missstände in der Kultur aufmerksam zu machen, am besten mit einer guten Datenlage
- und sucht euch eine starke Community
Denn: Our people-people need people too.
#mentalhealth #HR #zukunft #talent
Oder auch: Wer kümmert sich um diejenigen, die sich um alle kümmern?
Eine Frage, die ich mir vor einiger Zeit gestellt habe und die sich weiter zuspitzt:
Denn keine Branche verlässt Ihre Jobs so häufig wie HR.
Laut LinkedIn liegt die Fluktuation bei 15 % und 62% überlegen, ihre HR Karriere gänzlich zu verlassen.
Doch was sind ihre Beweggründe?
HR ist:
1️⃣ Überfordert und unterfördert
Satte 92% der PersonalleiterInnen sagen, dass der Workload in Kombination mit begrenzten Budgets und fehlenden Kompetenzen im HR-Team ein Erfolgshindernis für 2024 sein wird.
HR setzt sich oft leidenschaftlich den Hut für fachfremde Themen wie z.B. Mental Health auf, doch ohne dafür ausgebildet zu werden. Plötzlich sind sie das offene Ohr für die Belastungen des Teams, ohne gelernt zu haben, wie sie damit umgehen und dabei auf sich selbst achten.
2️⃣ Überarbeitet und unterschätzt
HR ist immer da, doch dabei unsichtbar.
48 % sind auf der Suche nach einem neuen Job und auch weil 73 % sich ausgebrannt fühlen. Auf der Suche nach einer besseren Work-Life-Balance geht es aber auch um faire und bessere Bezahlung.
3️⃣ So nah dran und doch so fern
HR ist am Puls der Organisation, doch sitzt nur selten am wirklich wichtigen Tisch. Operativ dürfen sie umsetzen, doch strategisch nur selten Trends besetzen.
LinkedIn spekuliert, dass HR deshalb geht, weil sie die dysfunktionalen Aspekte der Organisation und deren negativen Impact auf die Belegschaft sehen, aber nur selten an der Wurzel des Problems verändern können.
Aber HR ist mehr als Compliance, HR ist vor allem
👉 Die Tür zur Talentschmiede
👉 Kulturdesigner und Botschafter
👉 Konfliktmanager und Ersthelfer
Und braucht dafür Support.
Lasst uns als Organisation
- HR zum strategischen Partner machen
- in Spezialwissen investieren wie z.B. für Mentale Gesundheit
- und die Gesundheit von HR selbst priorisieren
Denn: Wer kümmert sich, wenn die, die sich kümmern, nicht mehr können?
Und als HRlerInnen:
- Fordert Trainings ein, denn ohne Handwerkszeug bleibt die Leidenschaft hinter ihren Möglichkeiten.
- Werdet nicht leise auf Missstände in der Kultur aufmerksam zu machen, am besten mit einer guten Datenlage
- und sucht euch eine starke Community
Denn: Our people-people need people too.
#mentalhealth #HR #zukunft #talent