Sophie Rickmann

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Manchmal braucht es nur ein gutes Vorbild, um selbst mutiger zu werden. Deshalb haben wir bei #FrauenStärken powered by WOL neun wunderbare Role Models. Und heute Abend schließt die Anmeldung für das Programm.

#WorkingOutLoud ist für mich weit mehr als eine Methode, um Netzwerke strategisch aufzubauen. Es geht darum, Sichtbarkeit, Austausch und gegenseitige Unterstützung nachhaltig zu fördern und das nicht nur beruflich, sondern auch persönlich. Es ist eine Reise mit echten Role Models, Menschen, die genau das leben, was wir im Programm vermitteln: Sichtbarkeit, Vernetzung, SelbstWIRksamkeit und generationenübergreifendes Lernen.

1️⃣ Karina Schillack: Kundenmanagerin & Leiterin Corporate Influencer Programme - zeigt, wie Vereinbarkeit von Familien‑ und Berufszielen lebbar wird und was authentische Sichtbarkeit wirklich bedeutet.

2️⃣ Olesja Reiser: Kommunikationsdesignerin & Brandstrategin - veranschaulicht, wie mutiger Karrierewandel neue Perspektiven eröffnet.

3️⃣ Selma Kuyas: 2× LinkedIn Top Voice - begleitet Professionals beim Aufbau ihrer Personal Brand und zeigt strategische Sichtbarkeit auf.

4️⃣ Yvonne Weiß: Journalistin & Diversity‑Gestalterin - lebt Unternehmenskultur und Female Empowerment aus jahrzehntelanger Erfahrung.

5️⃣ Selina Schroeter: Gen‑Z‑Expertin - liefert Einsichten über junge Talente und ihre Rolle im beruflichen Kontext.

6️⃣ Dr. Martina Pesic: Expertin für Value Selling und Verhandlungsführung. Sie setzt sich für mehr Sichtbarkeit und Verhandlungskraft von Frauen ein.

7️⃣ Dr. Leonie Koch M.A.: Age Diversity Angel - fördert generationenübergreifende Zusammenarbeit und altersvielfältige Netzwerke.

8️⃣ Julia Neuen🍑: Seriengründerin im Female‑Health‑Tech‑Bereich – macht Vereinbarkeit und unternehmerische Innovation sichtbar.

9️⃣ Michael Trautmann & Oskar Trautmann: Vater‑Sohn‑Team – verbinden Generationen, Zukunftsfragen und Arbeitswelt‑Debatten auf inspirierende Weise.

Diese Role Models sind nicht nur Expert:innen, sie sind Wegweiser:innen. Sie zeigen dir, wie Netzwerkdenken, Sichtbarkeit und eigene Wirksamkeit im Alltag wirklich funktionieren können. Durch ihre Geschichten und Impulse wird Lernen konkret, persönlich und mutmachend.

Danke, dass ihr eure Erfahrungen, Perspektiven und Energie in dieses Programm einbringt. Ihr macht #FSWOL zu einer echten Inspirationsquelle und zeigt, was möglich ist, wenn wir gemeinsam wachsen und voneinander lernen.
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Sollten wir Menschen die kurz vor der Rente stehen, in unser Corporate Influencer Programm aufnehmen?
Meine Antwort: JA.

Und ich finde, wir sollten darüber reden, warum wir es so selten tun oder auch fördern. In vielen Unternehmen gilt eine unausgesprochene Logik, wer bald geht, bekommt keine neuen Rollen mehr und wird im übrigen auch gar nicht erst eingestellt. Aber das wäre ein anderes Thema.

Ich möchte zurück kommen auf die Möglichkeiten beim #CorporateInfluencering.

Eine heute veröffentlichte Studie von eGain und Deloitte macht deutlich, was viele zwar ahnen, aber kaum ansprechen. Denn obwohl das Bewusstsein für den bevorstehenden Ausstieg vieler Arbeitskräfte wächst, versäumen es 92% der Unternehmen, das Wissen der bald in den Ruhestand gehenden Mitarbeitenden systematisch zu sichern.

Und dann gibt es noch einen weiteren Aspekt, der mich persönlich berührt. Wenn Menschen in den Ruhestand gehen, passiert etwas mit ihnen und nicht alle schreien Juhu die Rente ist da. Für viele ist dieser Übergang ein echter Einschnitt, bei dem jahrelange Strukturen, Rituale und täglicher Austausch plötzlich verschwinden. Ich bin dankbar, dass meine Großeltern auch mit über 90 Jahren noch beide füreinander da sind und glücklicherweise bis heute keine Einsamkeit verspüren. Aber ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist.
Laut IQWiG kann der Verlust beruflicher Kontakte beim Renteneintritt zu sozialer Isolation beitragen, mit messbaren Folgen für die psychische Gesundheit. Einsamkeit ist in diesem Lebensabschnitt ein ernstzunehmender Risikofaktor.

Warum handeln wir also nicht präventiv im Rahmen unserer Möglichkeiten?
Eine Corporate influencer Community kann helfen, wenn wir es klug gestalten:

1️⃣ Menschen kurz vor der Rente tragen jahrzehntelanges Erfahrungswissen in sich, das kein Onboarding-Dokument ersetzen kann. Als #CorporateInfluencer können sie dieses Wissen teilen, für Kolleginnen und Kollegen, für die Branche, für die nächste Generation.

2️⃣ Ich habe es in meiner Familie erlebt, wer Teil einer aktiven Community ist, erlebt den Ausstieg nicht so abrupt, sondern als Übergang. Die Kontakte und der Austausch bleibt, auch nach dem letzten Arbeitstag.

3️⃣ Studien der Max-Planck-Gesellschaft zeigen, dass soziale Kontakte die kognitive Leistungsfähigkeit stimulieren und aktive Lebensgestaltung fördern. Wer vernetzt und verbunden bleibt, bleibt aktiv und damit gesund.

4️⃣ Ein Unternehmen, das auch seine erfahrensten Menschen sichtbar macht und wertschätzt, sendet ein klares Signal nach innen wie und außen.

Daher mein Appell, schaut euch um und sprecht auch die jenigen an, die es sich vllt. selbst nicht mehr zutrauen. 💛💛💛
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„Wenn ich mein LinkedIn-Profil aktualisiere, denken die doch direkt, ich bewerb’ mich weg.“
Vor zwei Wochen habe ich diesen Satz mal wieder gehört. Diesmal von einer Freundin, mit der ich eigentlich über etwas ganz anderes sprechen wollte.

Aber da war es wieder, dieses unterschwellige Unbehagen.
Diese diffuse Angst, dass Sichtbarkeit mit Illoyalität verwechselt wird.
Dass ein gepflegtes Profil ein Kündigungssignal sei.
Dass ein Like auf einen fremden Beitrag ein stiller Abschied sei.

Ich war kurz sprachlos. Nicht, weil ich überrascht war, sondern, weil ich genau weiß, wie weit diese Haltung noch verbreitet ist.

DENN:
Ich höre das nicht zum ersten Mal. Und auch nicht nur von Einzelpersonen.
Sondern von Teams. Von Führungskräften. Von Unternehmen.

👉 Die Message: Wer sich zeigt, will weg.
👉 Meine Antwort: Wer sich zeigt, denkt mit. Und weiter.

Und jetzt mal KLARTEXT:
Ich möchte euch hier nicht die Vorzüge von LinkedIn erklären. Ihr seid schon längst überzeugt. Ihr wisst, was diese Plattform kann, wenn man sie richtig nutzt. Wie viel Reichweite, Austausch, Erkenntnis, Mut und Verbindung hier möglich ist.

IHR HABT ES ERLEBT, SO WIE ICH.

Aber ich möchte uns alle daran erinnern, dass wir trotzdem (noch) eine Blase sind. 🫧 Dass es viele gibt, die den Sinn nicht verstehen. Die gar nicht wissen, was hier passiert und warum das relevant ist.

Und wenn wir EHRLICH sind:
Solange man LinkedIn oder #SocialMedia generell nicht selbst als Resonanzraum erlebt hat, ist das auch schwer nachvollziehbar.

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🧠 In der Psychologie gibt es ein spannendes Konzept: den Spotlight-Effekt. Er beschreibt unsere Tendenz, zu glauben, andere würden unser Verhalten viel stärker beobachten, bewerten und interpretieren, als sie es tatsächlich tun.

Heißt übersetzt: Wir denken, alle sehen sofort, wenn wir aktiver werden. Dabei schauen die wenigsten wirklich hin und wenn, dann mit einem ganz anderen Blick, als wir erwarten.
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Dieser Effekt führt dazu, dass viele ihre #LinekdIn-Aktivität lieber verstecken. Aus Sorge, dass es falsch verstanden wird.
Aus Angst, dass es Konsequenzen hat.
Aus Unsicherheit, weil niemand ihnen erklärt hat, wie wertvoll digitale #Sichtbarkeit auch im bestehenden Job sein kann.

Was wir deswegen brauchen, ist nicht mehr Überzeugungsarbeit.
Sondern mehr Geduld, eine bessere Übersetzung und Fingerspitzengefühl.

Wie wird LinkedIn in eurem Umfeld wahrgenommen? Als Chance oder als Risiko?
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„Wir Corporate Influencer sind freie Radikale. Wir schreiben, weil wir es wollen. Nicht weil wir müssen. Und genau das macht uns so wirksam." Diesen Satz von Pawel Dillinger habe ich mir direkt notiert.

⚓️ Letzten Donnerstag haben wir uns mit dem Corporate Influencer Club erneut in Hamburg getroffen, an einem echt coolen Ort: im Deutsche Telekom Flagship Store Hamburg. Der Store allein ist schon einladend und super besonders (Hingehen lohnt sich👌🏼), und dann kam noch Florian Sausner dazu, der uns als Gastgeber empfangen hat. Herzlich, offen, interessiert und mit echter Liebe zum Detail.

🙏🏻 Wenn Menschen DAS tun, um sich an einem Donnerstagabend über Corporate Influencing auszutauschen, dann sagt das eine ganze Menge über diese Community aus: denn Manuel ist aus Bremen angereist, Jessica aus Hanau und Pawel aus Berlin. DANKE, das bedeutet mir wirklich viel.

🩷 Jedes Meetup nutzen wir, um ein Thema gemeinsam zu besprechen, und bei 11 Jahren #TelekomBotschafter lag Motivation für mich irgendwie auf der Hand.
Pawel, Florian, Fabien und Manuel sind aktive BotschafterInnen und alle haben im Kern dasselbe gesagt: Es ist die Community, der Zusammenhalt, die Offenheit für neue Ideen und die Selbstwirksamkeit, die sie dort erleben und entfalten dürfen. Eine Gemeinschaft, die trägt, auch in Zeiten, wo es mal nicht so läuft. Wie ich finde, ist das ein echter kultureller Shift, den sich die BotschafterInnen selbst erarbeitet haben und er zeigt, was möglich ist, wenn Mitarbeitende einfach mal machen dürfen.
ps. Könnte ja gut werden 😉

Manuel ist Gamer und hat einen weiteren schönen Satz gesagt, den ich mitgeschrieben habe. "Wenn dir ein Spiel keinen Spaß macht, wirst du nie so gut sein, als wenn es das täte. Und genau so ist es mit Content. Wenn er dir keinen Spaß macht, wird er nie fliegen."

🔚 Und am Ende gab es jede Menge Goodies, und zwar aus dem eigenen Unternehmen, zum Tauschen. Es war die bisher größte Tauschbörse, die wir je hatten. Die Idee ist in Berlin entstanden, und wir führen sie fort, weil sie genau das verkörpert, worum es im Corporate Influencer Club geht: Verbindung über Unternehmensgrenzen hinaus.

☝🏻 Das TAKEAWAY aus diesem Abend ist eigentlich ganz einfach und für viele, die sich intensiv mit dem Thema beschäftigen, nicht neu. Und dennoch bleibt es wichtig, für alle, die nach wie vor verwechseln:

Privates Profil ≠ Unternehmensprofil
Freiwilligkeit ≠ Pflicht
Freiraum ≠ Freigabe

#CorporateInfluencer wirken nicht, obwohl sie frei sind, sondern weil sie frei sind. Wer ihnen vorschreibt, was sie sagen sollen, verliert genau das, was sie wertvoll macht.
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